Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 Stall & Koppel

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BeitragThema: Stall & Koppel   Mo März 12, 2012 8:32 am

Stall & Koppel

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Der Stall ist groß und lichtdurchflutet, mit an die 20 geräumigen, edlen Boxen. Wie der restliche Stall auch ist die Boxengasse ziemlich nobel und immer perfekt gepflegt ubnd gesäubert. Das Personal ist erstklassig, ebenso wie das Futter und die einstreu der Box. Alle Boxen sind mit einem Heunetz, einem Mineralstein und einer automatischen Tränke ausgestattet.

Mehrere Boxen sind fast doppelt so groß und etwas abseits der restlichen Boxen. Dies sind die Zuchtboxen, in die die tragenden Stuten gebracht werden, kurz bevor sie fohlen.

Die Hawk Farm hat mehrer Koppeln: Zwei kleinere Aufzuchtkoppeln, wo die Fohlen mit ihren Müttern stehen und noch eine weiter für die Absetzer. Dazu gibt es noch drei weitläufige Koppeln für die Pansions- und Zuchtpferde.


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Fr März 30, 2012 7:55 pm

kommt von: Tessas Haus

Gut gelaunt lief ich aus dem Haus. Leo preschte wie immer an mir vorbei ins Freie, um alles ausgiebig zu erkunden. Ich lächelte leicht, schlüpfte in meine Jacke und zog den Reißverschluss zu, während ich den Weg Richtung Stall einschlug. Die Luft war noch frisch von der kalten Nacht und eine leichte Schicht Reif lag über dem Boden. Am Horizont ging gerade erst die Sonne auf, doch im Stall war, wie immer schon, reger Betrieb. Die meisten Pferdebesitzer nutzten die kühleren Morgenstunden, um mit den Tieren zu arbeiten, denn tagsüber war schwerere Arbeit kaum möglich und eine Qual für das Pferd, wie auch für den Menschen.

Die meisten Pferde waren gerade fertig mit fressen, als ich in den Stall kam. Ich wollte einen kleinen Ausritt mit ZZ Top machen, den der Wallach war in letzter Zeit ein wenig zu kurz gekommen, das wollte ich jetzt wieder aufholen. Denn er war, trotz seines hohen Alters, noch lange nicht reif für die Rente. Ich würde mit ihm zwar keine Turniere mehr gehen, das war klar, aber trotzdem merkte man, wie sehr ihm die kleineren Sprünge und die Ausritte noch Spaß brachten.

Während ich die Stallgasse hinunterlief, glitt mein Blick über die Boxen. Aus den meisten schaute irgendeine neugierige Pferdenase heraus und der Anblick erfüllte mich jedes Mal mit ein bisschen Stolz, dass ich einen ziemlich gefragten Hof aufgebaut hatte. Kurz blieb ich bei Symphony stehen, meiner blinden Rappstute. Ich hatte sie vor einigen Monaten gekauft und wusste nicht wirklich wo sie her kam. Aber zu dem Moment war sie schon eingeritten gewesen. Angeblich stammte sie aus der Freiheit. Ein Mustang. Naja, aber dann einer mit wirklich interressanten Vorfahren, denn sie machte im Dressurviereck eine ziemlich gute Figur. Als aus dem hinteren Teil des Stalles ein ungeduldiges Wiehern zu hören war, meinte ich schmunzelnd zu Symphony:

"Ich komm nachher wieder, Phony."

Noch einmal strich ich der Süßen über den Hals, dann ging ich weiter zu ZZ Top, der mich schon erwartete, auch wenn ich nie wirklich wusste, ob er sich auf mich freute, oder den Apfel in meiner Tasche.

Bei ihm angekommen, kraulte ich ihm zur Begrüßung unter dem Schopf und bot ihm den Apfel an, der auch in Nullkommanichts im Maul verschwand. Leise lachte ich.

„Verfressener Gauner.“

Dann halfterte ich ihn auf und band ihn in der Box fest, um die Stallburschen drausen nicht zu stören. Es war eigentlich nicht nötig, aber trotzdem striegelte ich ihn gründlich, bis sein pechschwarzes Fell richtig glänzte. Er schnaubte leise und senkte den Kopf, die Augen halb geschossen, die Ohren auf Halbmast. Mit einem Lächeln registrierte ich die Quittung für meinen Dienst und begann, ihm die Hufe auszukratzen. Dann holte ich Sattel und Trense und machte ihn fertig für den Ausritt. Wahrscheinlich würden wir zum Wasserloch und wieder zurück reiten. Ich führte in aus dem Stall, setzte mir meine Reitkappe auf und schwang mich in den Sattel. Der alte Herr lief bereitwillig los, ich spürte die angestaute Power unter mir, hielt ihn aber noch zurück. Es war ein Glück, dass der Hof am Rand der Stadt lag, so musste ich mit dem nervösen Z nicht ewig durch die Straßen reiten Sobald wir uns ein stück vom Stadtrand entfernt hatten, und der Wallach einigermaßen aufgewärmt war, gestatte ich ihm einen Trab, der aber schnell ziemlich ungemütlich wurde, so wie er unter mir rannte.

„Ist ja gut du hast gewonnen.“

Meinte ich zu dem Rappen und gab ihm die Zügel frei. Sofort preschte er in einem wahnwitzigen Tempo los, aber ich hielt ihn nicht zurück, sondern lies ihn erst einmal einfach nur rennen, bis er sich ein wenig ausgepowert hatte.

(beginnt mit ZZ Top einen Ausritt)

geht zu: Wüste // Wasserloch


Zuletzt von Tessa am Sa März 31, 2012 12:35 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Fr März 30, 2012 9:25 pm

kommt von: Stadt

Der Kies knirschte unter den Reifen des schwarzen Trucks. Ich parkte an meinem gewöhnten Platz, in der Nähe des Stalles. Ich zog den Schlüssel ab und öffnete die Tür. Draußen war es um diese Zeit noch relativ angenehm, aber ich wusste, dass das nicht von langer Dauer war. Schon bald, würde sich wieder eine unangenehme Hitze über die Farm legen. Deswegen war jetzt, oder heute Abend die einzige Zeit, um mit Jacaranda zu arbeiten. Ich schloss meinen Truck ab, und lief auf den großen Stall zu.

Drinnen schlug mir der Duft von Heu, Stroh und Pferden entgegen. Ich wusste es gab auch Menschen die diesen Pferdeduft als störend empfanden, aber zu denen gehörte ich nicht.
Jacaranda begrüßte mich schon mit einem freundlichen wiehern, wie sie es jeden Morgen tat, wenn ich kam. Ich strich der braunen Stute über den Kopf und meinte:

"Na, hast du mich vermisst, Jacky?"

Ich nahm das Halfter und einen Strick und Band die Sute an. Dann begann ich sie zu putzen. Ich hatte zwar nicht vor heute Morgen zu reiten, aber ich wollte sie ein bisschen ich der Reithallte laufen lassen. Und ich wusste, dass sie es möchte, geputzt u werden.
Nachdem Jacarandas Fell glänzte, legte ich den Striegel beiseite und öffnete den Knoten, mit dem ich sie in ihrer Box befestiget hatte.
Dann öffnete ich die Boxentür und führte die Stute nach draußen in Richtung der Reithalle.

(kommt an/ macht Jacaranda fertig/ will mit ihr in der Reithalle arbeiten)

geht zu: Reithalle



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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Fr März 30, 2012 10:15 pm

Ist im Stall.

Ich hatte schon lange mein Futter aufgefressen und reckte meinen Kopf über die Boxentür, verfolgte das Treiben im Stall aufmerksam. Noch waren kaum Reiter da, ich erblickte nur die Frau, die Clyde so mochte. Aber die blieb nur kurz bei Symphony stehen, und ging dann weiter. Aber bald konnte ich aus den vielen Geräuschen die Schritte von Clyde heraushören. Die würde ich überall erkennen. Als er in Sichtweite war, wieherte ich leise und stubbste ihn an. Kurz schnobberte ich ihm durch die Haare, als er meine Box betrat und lies mich bereitwillig aufhalftern. Denn ich wusste: So braver ich war, desto schneller würde ich wieder arbeiten können. Nicht, dass ich nichts besseres zu tun haben würde, aber es war auf jeden Fall besser, als den lieben langen Tag in der Box rumzugammeln. Ich genoss die kräftigen Bürstenstriche Clydes und grummelte leise. Eigentlich freute ich mich auf ein bisschen Arbeit, aber er wollte mich offensichtlich nicht satteln. Mist. Also nur Hallenarbeit. Aber das war besser als nichts. Und außerdem war ja Clyde dabei, das machte das Ganze doch noch ganz erträglich.

Ich tänzelte ungeduldig hin und her, als er mich zur Halle führte und zupfte immer wieder an dem Strick, um ihm klar zu machen, dass ich gefälligst nicht mehr lange warten wollte. Als er die Hallentür aufschob, trabte ich an ihm vorbei und zog ihm mehr oder weniger unfreiwillig den Strick aus der Hand. Ups. Ich blieb kurz stehen und blickte zu ihm, dann preschte ich los. Nach der Nacht in der Box wollte und konnte ich nicht mehr still stehen. Wild bockend machte ich meiner Lebensfreude Luft und stieß ein lautes Wiehern aus. Anschließend galoppierte ich nur noch ruhig dahin und blieb schließlich wieder breit grinsend bei Clyde stehen, warf den Kopf hoch und stubbste in ungeduldig an. Ich wollte endlich irgendetwas machen!

(geht mit Clyde zur Reithalle/geht durch)

Ist in der Reithalle.


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa März 31, 2012 1:12 am

kommt vom Vorhof

"Na meine Kleine? Wie gehts?"

begrüßte ich die eigentlich gar nicht kleine Symphony. Ich vergewisserte mich, dass sie mich auch wirklich gehört hatte, und betrat dann ihre Box. Ich halfterte die Rappstute umsichtig auf, achtete darauf, dass ihr immer klar war, was ich als nächstes tun würde. Aber inzwischen hatten wir auch unser Ritual und waren ein eingespieltes Team. Ich striegelte sie kurz und sattelte und trenste sie dann.

Erst jetzt bemerkte ich, das Jacky aus der Nachbarbox nicht da war. Dann war Clyde vielleicht auch da, zumindest wäre es seine zeit, um mit der Stute zu arbeiten. Bei dem Gedanken hob sich meine Laune schlagartig. Wie immer wenn ich wusste, das Clyde da war.

"Aber jetzt bist du erstmal dran, Süße."

erklärte ich dem Pferd und rubbelte seine Stirn. Ich fühte sie aus der Box in Richtung Reithalle und schob die Tür auf. Clyde war auch mit Jacaranda dort. Fast augenblicklich legte sich ein Lächeln auf mein Gesicht und nachdem ich das Tor wieder geschlossen hatte, ging ich zu ihm und gab ihm einen kurzen Kuss zur Begrüßung.

"Meinst du, dass du uns noch ein Stück Halle angeben kannst?"

fragte ich ihn und strich Phony währenddessen über den Hals. Zwar konnte sie mich riechen und hören, aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass sieetwas ruhigr und selbstsicherer wurde, wenn ich sie berührte.

(macht Symphony fertig/ geht zur Halle/ spricht Clyde an)

Ist in der Reithalle.


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 02, 2012 8:46 pm

Kommt von der Reithalle.

Mir war der Galopp kaum anzusehen, das wusste ich. Immerhin war ich ein gut trainiertes Sportpferd, da machten mir die paar Galopprunden wenig aus. Vor allem, weil ich Clyde auf meinem Rücken kaum spürte. Da war im Vergleich dazu, was sonst schon so auf meinem Rücken rumgehopelt war, das Reiten mit Clyde das Paradies. Naja, aber die anderen waren auch nicht so lange auf meinem Rücken geblieben. Anspruchsvoll, so wurde ich dann genannt. Ich war die Zicke im Stall. Ok, in gewisser Weise stimmte das auch, aber eben nur in gewisser Weise...

Als Clyde abstieg, folgte ich ihm brav durch die Halle. Jetzt würde ich auf die Koppel kommen, endlich. Clyde räumte gerade noch den kram weg, ich lief schonmal voraus, schließlich wusste ich, wo es hin ging. Am Gatter wartete ich auf Clyde, der sich auch nicht viel Zeit lies. Geduldig wartete ich, bis er mir das Halfter abgenommen hatte, dann wartete ich noch auf mein Leckerli, das ich jedesmal bekam. Ah ja, da war es auch schon. Noch kauend stubbste ich Clyde an, dann wandte ich mich um und preschte zu den anderen Stuten, die gerade grasten. Ich gesellte mich zu Cassia, einer Jungstute, mit der ich ziemlich gut befreundet war. Ich mochte ihre offene und freche Art, aber sie war gleichzeitig wissbegierig und hörte zu. Und ich zeigte ihr alles, was die Menschen ihr nicht beibringen konnten. Wie man sich in einer Herde behauptete zum Beispiel.

"Weist du, wer der da ist?"

fragte sie mich. Ich wandte den Kopf und schaute in die Richtung, in die Cassia zeigte. Dort stand ein Hengst, nicht sonderlich alt, vielleicht drei Jahre. Aber er trug weder Halter, noch Sattel und Zaumzeug. Und es war auch kein Mensch in der Nähe. Kurz strich der Wind durch meine Mähne und trug mir den Geruch des Pferdes zu. Ein Wildpferd.

"Warte, ich schau mir das mal an."

meinte ich zu ihr und trabte zum Zaun.

(kommt auf die Koppel/ entdeckt Yacàru/ geht auf ihn zu)

Geht zum Vorhof.


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 15, 2012 3:35 am

Arrow Sandebenen

Ich schlief verhältnismäßig gut auf den weichen Stoffbahnen. Auf dem Sand glitt der Schlitten ruhig dahin und unter den dicken Stoffe war ich gut vor der Sonne geschützt. Erst als er anhielt, wachte ich wieder auf und spickte unter de Stoff hervor. Sofort schlug mir der durchdringende Geruch nach heißem Asphalt, Abgasen und menschlichen Abfällen entgegen. Ich zuckte zurück und verschwand wieder in meinem Verseck. Mein Herz raste. Ich war in der Stadt der Menschen. Hier war s gefährlich. Gerade für mich, ich hatte kaum Erfahrung. Am liebsten wollte ich abspringen und wieder zurück in die Wüste laufen. Aber dann wäre alles umsonst gewesen. Und außerdem schwebte er, getragen von mehreren Mann, über dem Boden, jetzt war ich hier gefangen. Mein Atem ging schnell und flach während ich flach auf den Bauch gepresst wartete, was nun geschehen würde. Etwas anderes würde mir ja auch nicht übrigbleiben.

Nach einiger Zeit, mir kam es vor, als wäre es ein halbes Leben gewesen, wurde der Schlitten abgesetzt. Diesen Moment nutzte ich sprang herunter und wetzt zu de Büschen in der Nähe. Hinter mir hörte ich laute Rufe und Schreie, aber ich drehte mich nicht um, um nachzusehen, ob die Aufregung von mir herrührte oder einen anderen Grund hatte.

Bei meinem neuen Versteck angekommen verschnaufte ich erstein mal. Dann sah ich wie mein Hengst weggeführt wurde und folgte ihm. In einen stall. Er musste in eine Box und ich huschte einem Schatten gleich durch die Boxentür, kurz bevor sie zufiel. Die Ganze Zeit über hatte ich mich bemüht, kaum Laute auszustoßen, auch wenn die Schmerzen des Trittes noch so groß war. Ich lief dich t am Rand der Box entlang, dann huschte ich ein eine Ecke, in der besonders viel Stroh war und kuschelte mich dort hinein, möglichst geräuschlos. Dann wartete ich, ob das Pferd mich entdeckte, oder nicht. Und was dann passieren würde.

(wird unfreiwillig in die Stadt getragen / flüchtet / folgt Zoheir / geht in seine Box / versteckt sich dort / waret)
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 15, 2012 3:59 am

<<< Vorhof

Ich hatte meine neuen Menschen argwöhnisch beäugt. Ebenso haben sie mich von oben bis unten betrachtet und schienen scheinbar zufrieden zu sein, denn ich wurde sofort aufgehalftert und in den Stall gebracht. Meine Ohren waren dabei allerdings eher unsicher zurück gerichtet. Numa war kurz hinter mir, und nach ihr die dritte im Bunde. Naja ich war wenigstens nicht allein mit meinem Leid. Falls man es Leid nennen konnte.
Als ich durch die Stalltür geführt wurde schien mein Herz auf 180 zu schlagen. Ich sah plötzlich wieder die Bilder vom Stallbrand vor mir. Mit einem kurzen Wiehern wollte ich zurück weichen der Mensch hatte mich aber vollkommen im Griff. Entkommen war nicht möglich. Nur machte mich das noch nervöser bis ich mit den Augen rollte und hektisch mit meinem Schweif schlug. Natürlich hatte der Mensch meine Aufregung mitbekommen und wollte mich mit einer kurzen Streicheleinheit wieder beruhigen. Meine Nüstern blähten sich auf und ich wollte zur Seite weg weichen nur ging das nicht was dazu führte das ich die Berührung zulies. In den Augen des Zweibeiners aber sah ich verwunderung. Nun wurde ich in meine Box gebracht. SIe war geräumig, ohne zweifel sehr schön. Nur... gut es war kein Wunder das ich mich nicht wohl fühlte.
Mit wurde das Halfter abgenommen und dann verschwand der Mensch. So langsam beruhigte ich mich auch wieder, ich sah zu Numa und der anderen Stute. Sie waren um einiges Ruhiger als ich obwohl auch sie etwas nervös waren. Naja, nun war ich also hier. Mein neues Heim.
Seufzend senkte ich meinen Kopf und begann die Einstreu zu untersuchen. Aber da war schonwieder der Geruch des Fuchses. Meine Ohren stellten sich aufmerksam auf ehe ich vor einem etwas höheren Heuhaufen stand. Der Geruch war mehr als nur deutlich. Ich schob einwenig vom Heu weg und tatsächlich vor mir lag der kleine Fuchs vor dem ich draußen in der Wüste so erschrocken war. Ich stubbste ihn vorsichtig an und legte meinen Kopf fragend schief.

"Was machst du hier? Ein Fuchs sollte doch eher draußen in der freien Wildbahn sein wenn ich mich nicht irre."

[ nervös | in Box | findet Zane ]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 15, 2012 4:10 am

<<
Ich schlug nervös mit dem Schweif, als man mir das Halfter anlegte und mich in den Stall führte. Hier drin war alles so neu und unbekannt. Ich lief dicht hinter Zoheir, hinter mir die andere Stute, mit der ich mich noch nie in meinem Leben unterhalten hatte. Sie war mir völlig unbekannt und fremd. Und im Gegensatz zu mir hatte sie das Glück, nicht trächtig zu sein. Ein Zug in meinem Bauch ließ mich kurz anhalten, ich schlug mit dem Schweif und ging erst weiter, als der Schmerz wieder nach ließ. Man schob mich in eine Box hinein, es war anders als früher. Wir hatten hier drin nicht so viel Platz, im Gegenteil, man konnte sich lediglich auf der Stelle drehen und fressen. Das war alles. Zum Hinlegen reichte es gerade noch, und so machte sich Panik in mir breit. Ich litt unter Platzangst, hasste zu enge Räume.
Als das Halfter sich von meinem Kopf löste, riss ich den Kopf nach oben und tänzelte in der Box rückwärts, wobei ich gegen die Wand stieß. Meine Augen waren geweitet, meine Nüstern gebläht und jeder einzelne Muskel meines Körpers angespannt. Ich lief in der Box im Kreis, trabte, konnte mich nicht beruhigen. Ich war solch eine Enge doch überhaupt nicht gewohnt! Wieso steckte sie mich hier hinein?
Zu allem Übel begann sich nun auch mein Bauch, oder besser gesagt, mein Fohlen, zu beschweren. Ein paar kräftige Schmerzstöße druchzuckten meinen Bauch, meine Rippen, meinen Rücken. Ich kniff die Augen zusammen, meine Beine knickten unter mir weg und ich ließ mich fallen. Schweißnass lag ich auf der Seite, atmete viel zu hektisch. Kam das Fohlen? Nein, ich hatte wohl noch ein bisschen Zeit. Um mich zu beruhigen, lauschte ich auf die verschiedenen Geräusche im Stall. Nebenan hörte ich Zoheir sprechen. Fragend hob ich den Kopf und richtete mich auf. Ich trank einige Schlucke, dann wandte ich mich Zoheir zu, der, wie ich sah, mit einem kleinen Fuchs sprach.

[nervös | bei Zoheri & Zane]


Zuletzt von Numa am So Apr 15, 2012 4:24 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 15, 2012 4:22 am

Keine noch so kleine Bewegung des Pferdes war mir entgangen. Was würde er wohl mit mir machen, wen er mich fand? Ich glaubte nicht, dass es etwas gutes war, dessen war ich mir sicher. Angst machte sich breit und zitternd presste ich mich an die Wand. Warum war ich auch hier hinein gegangen? Ich wusste es nicht. Zitternd mit geschlossenen Augen, schickte ich ein Stoßgebet zu den Geistern, dass sie ein Wunder schicken mögen, um mich zu retten. Als die große Pferdeschnauze kam und etwas Stroh wegschob, entrang sich meiner Kehle ein erschrockenes Quieken. Innerlich machte ich mich auf einen Tod durch einen Pferdehuf gefasst, aber nichts kam. Stattdessen sprach der Hengst zu mir. Wollte er meinen Tod herauszögern. Nur langsam drangen seine Worte zu mir durch, mein von Angst gelähmter Verstand funktionierte nicht mehr ganz richtig. Ich kauerte mich in die Ecke und fauchte abwehrend, aber wahrscheinlich nicht sonderlich angsteinflößend. Was ich hier machte, warum ich nicht in der Wildnis sei, fragte der Hengst.

Na, wenn ich das wüsste,

dachte ich zynisch, meinte aber, mit zittriger Stimme:

„Ich war der Meinung das ich hier sicherer sei. Außerdem bin ich nicht freiwillig in diese Stadt gekommen.“

(spricht mit Zoheir / hat Angst)
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 15, 2012 4:35 am

Ich zuckte mit den Ohren als der Fuchs mich doch tatsächlich anfauchte. Wäre ich draußen mit einem Menschen gewesen und hätte ihn vorher nicht gesehen wäre ich nun sicher wieder über alle Berge. Doch hier? Wo das kleine Ding doch tatsächlich vor mir ängstlich kauerte scherte mit der Faucher recht wenig. Ich wartete weiter auf die Antwort auf meine Frage und bekam diese dann auch tatsächlich. Hier drinnen sicher? Na wenn man sich da mal nicht gewaltig täuschte. Da der Fuchs solche Angst hatte hob ich meinen Kopf einwenig und trat einen Schritt zurück um ihm, bzw ihr genügend Platz zu lassen.

"Wie kommst du auf die Idee das es hier sicher ist? Nur zu leicht kann ein Pferd dein Leben auslöschen. Und im Ernstfall kann man nicht fliehen..."

Ich wollte schon fortfahren hörte aber das getrappel von Hufen. Aufmerksam sah ich mich um und entdecke wie Numa hysterisch wurde. Ja sie war noch jünger als ich und kannte das alles noch nicht wirklich. Und als Zuchtstute war sie es warscheinlich auch eher gewöhnt draußen zu sein als in einer Box eingesperrt. Nun als sie sich scheinbar wieder etwas beruhigt hatte wandte ich mich wieder dem verängstigten Fuchs zu. Sie hatte vorhin doch etwas von Stadt gesagt. Wenn ich mich recht erinnerte.

"Hör mal, ich glaube das wir uns hier eher auf einem Gestüt befinden. Einem Reiterhof. Du weißt was das ist oder?"

[ hört zu | spricht | schaut zu Numa | spricht ]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 15, 2012 6:12 am

kommt von: Hawk Farm // Vorhof

Die Männer hatten sich inzwischen wieder verabschiedet und ich wollte schon wieder ins Haus gehen, nachdem ich beobachtet hatte, wie die neuen Pferde in ihre Boxen gebracht wurden. Es schien ja alles glatt zu laufen. Naja, dachte ich jedenfalls. Denn kurz darauf hörte ich ein lautes Krachen. Alarmiert lief ich zurück in den Stall und sah, wie die trächtige Schimmelin, Numinis Malum, kurz davor war, durchzudrehen. Mit gerunzelter Stirn eilte sie zu ihr. Sie richtete sich gerade wieder auf und sah ziemlich verschwitzt aus. Sollte es etwa schon so weit sein? Eigentlich war es zu früh, aber bei Stress kam es schon einmal vor, dass Stuten verfohlten. Um den Stress ein wenig zu mildern und die Stute zu beruhigen, träufelte ich etwas Bachblüte in das Trinkwasser und versprenkelte es ein wenig in der Box. Dann setzte ich mich an die Boxenwand, beachtete die Stute, ich beschloss sie nur Numa zu nennen, aber gar nicht.

(bemerkt, ds Numa durchdreht / gibt ihr Bachblüte / setzt sich in die Box)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 15, 2012 6:56 am

Ich beobachtete den Hengst weiter, aber anscheinend wollte er mir nichts böses. Trotzdem blieb ich wachsam. Ein klein wenig entspannte ich mich, so das ich mich so hinsetzen konnte, dass es weniger wehtat. Misstrauisch schaute ich zu dem riesigen Tier auf und erwiderte dann auf seine Worte:

“Aber hier weis ich, was mich erwartet und so kann ich dem besser aus dem Weg gehen. In der Wildnis lauern viel mehr Gefahren als hier.“


Dann hörte ich ein lautes Hufgetrappel und zuckte wieder zusammen. Aber das kam aus der anderen Box, deshalb interessierte es mich nicht. Mit schiefgelegtem Kopf schaute ich ihn, etwas unsicher, an.

„Ich...ich weis nicht genau. Da...hier werden doch die Pferde von den Menschen gehalten, oder? Die, die nicht frei sind.“


(entspannt sich etwas / redet mit Zoheir)
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 15, 2012 7:31 am

Endlich schien sich der kleine Fuchs zu entspannen. Aber etwas an ihren Bewegungen lies mich stutzig werden. War sie etwa verletzt? Ich würde sie nacher danach fragen, jetzt sollte ich ihr ersteinmal die Angst nehmen. Wobei... Ich wusste noch nichteinmal den Namen des kleinen Fuchses. Auch denn sollte ich nachher in erfahrung bringen.

"Da hast du auch wieder recht."

Wieder wurde ich unterbrochen diesesmal waren es allerdings Menschenschritte. Mein Kopf schnellte nach oben meine Nüstern waren gebläht und meine Ohren spielten unruhig. Mich machte die Anwesenheit der Zweibeiner einfach nervös ich konnte nichts dagegen tun. Mein Schweif fing ebenso an unruhig von einer Seite zur anderen zu peitschn. Aber ich wollte mich jetzt nicht zu sehr von der Frau ablenken lassen. Mit einem kurzen Schnauben wandte ich mich wieder der Füchsin zu.

"Ja das trifft es ziemlich gut. Du.... wie heißt du eigentlich?"

[ spricht | sieht Tessa | unruhig | spricht ]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 16, 2012 4:31 am

kommt von: Vorhof

Sofort schlug mir der Pferdegestank entgegen. Aber ich wiederstand dem Drang mir die Nasse zu zuhalten. Stattdessen lief ich die Gasse entlang und hielt Ausschau nach dem Besitzer oder jemandem der mir sagen konnte, wo ich diesen finden konnte.

Vorerst aber sah ich nur viele leere Boxen. Die Pferde waren anscheinend gerade nicht hier. Auch gut. Weiter hinten konnte ich jedoch ein paar Pferde entdecken. Ich lief also weiter und wurde dann auch tatsächlich fündig. In einer der Boxen saß eine Frau.

Naja vielleicht kann die mir weiterhelfen.

dachte ich. Deswegen stellte ich mich vor die Box und fragte. Wenn auch nicht besonders höflich, aber darauf hatte ich auch noch nie wirklich geachtete:

„Können Sie mir sagen, wo ich den Besitzer dieses Hofes finden kann?“

Ich hoffte mal, sie konnte mir weiterhelfen, denn eigentlich wollte ich so schnell wie möglich wieder hier weg. Ich wusste zwar, dass wenn ich hier wirklich Reitsunden nehmen konnte, ich hier öfters war, aber das hieß nicht, dass ich mich dann auch hier aufhielt, wenn es nicht sein musste.

(geht in Stall/ entdeckt Tessa/ fragt etwas)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 16, 2012 5:06 am

Bis jetzt hatte Numa noch keine Reaktion gezeigt, aber ich hatte ja geduld, deshalb harrte ich weiter aus, auch wenn so langsam anfingen, meine Beine einzuschlafen. Draußen hörte ich quietschende Reifen.

Na, da hat ja nur noch der Knall dazu gefehlt.

Dachte ich, zeigte aber keine Körperregung. Wer weis, wie die Stute darauf reagierte. Aber als ich dann Schritte hörte, hatte ich wohl kaum eine Wahl mehr, denn eine junge Frau war vor die Box getreten und fragte nach dem Besitzer. Wenn auch ein wenig unhöflich, aber nun gut.

„Vor der stehen Sie.“


Offenbarte ich ihr, dann stand ich auf, klopfte mir Staub und Stroh von den Klamotten und verließ die Box. Ich musterte die Blondine. Nun, sie gehörte wohl nicht zu dem Typ, von dem man erwartete, das er auf einem Reiterhof anzutreffen war. Aber gut.

„Wie kann ich Ihnen helfen?“

(spricht mit Chiara / geht aus der Box / mustert sie)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 16, 2012 5:15 am

Ich war zwar etwas überrascht, dass dieser Hof, diser Frau gehören sollte, aber ok. Ich war eigentlich immer der Meinung gewesen, so große Höfe wurden von Männern geleitet, aber da hatte ich mich wohl getäuscht.

Als sie mich etwas fragte meinte ich:

"Ich wollte fragen, ob es möglich wäre, hier Reitstunden zu nehmen."

So, jetzt war es draußen. Jetzt gab es keinen Rückziher mehr. Aber innerlich hoffte ich doch, dass es vielleicht nicht möglich war.

Reiß dich zusammen.

ermahnte ich mich selber.

Schließlich bist du den Weg hier her nicht umsonst gefahren...

Mit fragendem Blick sah ich die Frau an. Ich brachte sogar ein kleines lächeln zu stande, dass nicht allzu aufgesetzt aussah.

(redet mit Tessa)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 16, 2012 9:29 am

Als ich den Menschen hörte, roch und für kurze Zeit später sogar sah, rückte ich wieder in die Ecke. Aber ich vertraute darauf, dass der Mensch mich hier nicht sehen würde, FALLS er in diese Box kam. Und wenn doch: Nun, dann war ich flink. Aber ich merkte auch, dass der Hengst nervöser wurde. Und das wiederum machte mich nervös. Misstrauisch schaute ich mich um.

“Was hast du?“

fragte ich flüsternd. Was, wenn hier noch eine Gefahr war? Eine von der ich nichts wusste? Eine Gefahr, die sogar ein so großes Pferd zum scheuen brachte? Aber er beruhigte sich schnell wieder, deshalb antwortete ich ihm:

“Ich heiße Zanë. Und du? Wie heißt du?“

(wird erst wegen den Menschen und dann Zoheir nervös / redet mir Zoheir)
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Zoheir

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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 16, 2012 9:45 am

Ich hatte gemerkt das die kleine Füchsin durch mich auch etwas unruhiger wurde. Nicht zuletzt auch wegen ihrer Frage. Allerdings ging ich nicht darauf ein. Es schmerzte mich noch zu sehr darüber zu sprechen wo ich doch früher so gut wie alles für meine Menschen getan hätte. Ich tat einfach so als hätte ich ihre Frage nicht gehört. Dadurch schien auch der Fuchs ruhiger zu werden. Bis sie mir schließlich auf meine Frage antwortete.

"Zanë also. Ein guter Name. Und einer den man nicht häufig hört. Du kannst stolz sein ihn zu tragen, Zanë. Mein Name lautet Zoheir. Du kannst mich aber auch nur Zo nennen."

Es hatte schon beinahe etwas erfrischendes mit Zanë zu sprechen. Wie oft führte ein Pferd schon ein Gespräch mit einem Fuchs? Zudem schien sie langsam Vertrauen aufzubauen? Naja, zumindest wirkte sie viel ruhiger als vorhin.
Im genau zu sein genoss ich ihre Gesellschaft schon beinahe. Zumindest bis jetzt. Denn schonwieder war ein Geräusch zu hören. Diesesmal laut und quietschend. Ich kannte es nicht auch der Gestank war mir fremd. Normalerweiße wäre ich nun warscheinlich vollkommen hysterisch geworden, aber ich mahnte mich mit aller Kraft. Ich wollte Zane keine Angst einjagen. Dann kamen wieder Schritte. Eine Frau mit so hellen Haaren wie ich sie noch nicht gesehen hatte. Da wo ich herkam hatten alle Menschen schwarte oder braune Haare. Niemals goldene. Ich wurder wieder zunehmend unruhiger und beschloss einen Schluck zu um wieder zu mir zu kommen. Da fiel mir ein... wenn der Zane unserer Karawane durch die Wüste gefolgt war. Hatte sie da auch genügend Wasser? Einmal noch richtete ich meinen Blick auf die beiden Frauen dann senkte ich meinen Kopf wieder zu der kleinen Füchsin.

"Hast du vielleicht Durst? In der Wüste war es ziemlich heiß da vertrocknet man schnell. Wenn du willst kann ich dir etwas von meinem Wasser abgeben."

[ spricht | hört Auto | wird wieder nervös | beruhigt sich | trinkt | fragt Zane ob sie Wasser will ]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 16, 2012 10:03 am

Er antwortete auf meine Frage nicht. Warum? Ok, vielleicht hatte er sie einfach nicht gehört. Ich beschloss, es darauf beruhen zu lassen und nicht weiter zu bohren. Denn vielleicht wollte er es einfach nicht. Bei einem quietschenden Geräusch und als darauf eine Frau mit goldenem Haar in den Stall kam, wurde Zoheir schon wieder unruhig. Ich dagegen rümpfte die Nase. Die Frau wurde von einer Gehruchswolke umgeben die, zumindest für meine empfindliche Schnauze penetrant aufdringlich war. Sie war auch extrem unnatürlich und war so stark das es in meiner Nase beinahe schmerzte. Puh. Ich hoffte, das nicht alle Menschen so rochen.

Als Zo mich fragte, ob ich Wasser wollte, wurde mir erst in diesem Moment klar, das mein Maul komplett ausgetrocknet war.

“Oh ja, bitte!“

rief ich aus und lief auf Zoheir zu. Zwar schmerzte meine Seite und mein Vorderlauf noch immer, aber das war mir im Moment egal.
(denkt über Chiara nach/ bittet Zoheir um Wasser)
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Di Apr 17, 2012 6:22 am

Ich merkte, dass sie etwas überrascht war, aber gut. Ich nahm es ihr nicht übel, das sie nicht damit gerechnet hatte, dass ich die Leiterin und Besitzerin der Farm war. Allerdings... nunja, ich war etwas skeptisch, als sie mir erklärte, dass sie Reitstunden nehmen wolle. Denn, wie ich ja vorhin schon bemerkt hatte: Sie sah nicht aus wie der Typ, der sich immer auf Reiterhöfen tummelte. Das verriet schon ihr Blick. Aber gut, jeder musste das für sich entscheiden. Solange sie keine Schwierigkeiten machte.

„Ja, Sie können hier Reitstunden nehmen. Mein Name ist übrigens Theresa Barret, aber nennen Sie mich bitte Tessa.“

Bei meinem Vornamen schauderte ich kurz. Wie ich ihn hasste. Und meine Eltern könnte ich auch dafür hassen, das sie mir diesen Namen gegeben hatten. Aber gut, eigentlich wurde ich fast nie Theresa genannt.

(redet mit Chiara)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Di Apr 17, 2012 7:13 am

Ich warf den Kopf hoch, als die Frau meine Box betrat. Was zur Hölle wollte sie hier? Aufgeregt blähte ich die Nüstern, tänzelte auf der Stelle...doch die Frau beachtete mich überhaupt nicht. Sie setzte sich einfach in meine Box und tat überhaupt nichts. Verdutzt legte ich den Kopf schief und streckte meinen Hals nach ihr aus. Lange blickte ich sie an, atmete ihren Duft ein. Dann, ein Reifenquietschen. Ich schrak auf und tänzelte wieder unruhig herum. Schritte waren zu hören, dann stand mit einem Mal eine andere Frau vor meiner Box und sprach die dunkelhaarige an. Letztere erhob sich und entschwand aus meiner Box. Ignorierte mich hier eigentlich jeder!? Ungeduldig und auffordernd trat ich gegen die Boxentür, machte einen Höllenlärm und schlug wild mit dem Kopf. Ich wollte raus, brauchte Bewegung, sonst würde ich hier drin noch wahnsinnig werden, und das, obwohl meine Box beinahe doppelt so groß war wie alle anderen hier. Ich wollte aber auf die Koppel, außerdem tat mein Bauch unglaublich weh, weshalb ich glaubte, dass es bald so weit war.

[denkt | macht auf sich aufmerksam]
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Chiara

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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mi Apr 18, 2012 5:52 am

Jetzt gibt es kein Zurück mehr.

dachte ich, als die Frau, die sich als Theresa Barret herausstellte, meinte ich könnte hier Reitsunden nehmen. Naja, ich hatte, wenn ich ehrlich war, nicht damit gerechnet, dass es nicht geht.

"Ich bin Chiara Sullivan."

stellte ich mich vor. Tessa hatte mich zwar nicht danach gefragt, aber schaden konnte es nicht, wenn sie wusste, wie ich hieß.
Auf einmal sah ich, wie das Pferd, aus dessen Box Tessa heraus gekommen war, anfing zu spinnen. Ich war zwar nicht bei ihm in der Box, trotzdem wich ich einen kleines Stück zurück. Ich traute Pferden nicht wirklich und sicher war sicher.

Um so schnell wie möglich wieder hier weg zu kommen fragte ich:

"Wann genau soll ich wegen den Reitstunden wieder komme?"

Ich war immer noch der Meinung, dass es eine richtig bescheuerte Idee war, mit dem Reiten zu beginnen. Aber eine andere Möglichkeit gab es einfach nicht, öfters hier zu sein. Denn die Boxen der Pferde, würde ich garantier nicht putzen. So viel stand fest.

(redet mit Tessa/ erschrickt weil Numa anfängt, auf sich aufmerksam zu machen/ denkt nach)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mi Apr 18, 2012 8:42 am

ich war immernch leicht skeptisch, was die neue Schülerin betraf, denn sie schaute sich um als würde sie...was weis ich, in einem Massen grab stehen. Oder so ähnlich. Aber gut. Numa hinter mir meinte wohl, das sie lautstark auf sich aufmerksam machen müsse. Ich lächelte und nahm ihr Halfter. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Chiara, zurck wich. Ok, das war normal. Die meisten reagierten erschrocken, wenn sie zum ersten Mal sahen, wie en Pferd ein wenig ausflippte. Und bei Numa war es wrklich nur ganz wenig. Aber ein wenig Respekt vor den Tieren konnte so wie so nie schaden. Denn am Ende waren sie doch die Stärkeren.

"Keine Angst, die wenigsten Pferde sind wirklich aggressiv. Numa hier ist wahrscheinlich auch nur nervös, sie ist gerade erst angekommen."


Dann antwortete ich auf ihre Frage:

"Nun, eigentlich wann Sie Zeit haben. wir haben noch genügend Platz frei."

Bei uns gab es nur wenige Reitschüler, denn unser Hauptbetrieb widmet sich ja der Zucht. Ich ging zu Numa, während ich überlegte, welches Pferd ich ihr geben konnte. Vielleicht Z. Oder doch Bonaparte? Na, das würden wir noch sehen. Wieder ganz in der gegenwartstrich ich Numa über en hals und kraulte ihren Mähnenkamm, um sie zu beruhigen. Vieleicht kam ihre Unruhe auch von der bevorstehenden Geburt? Vorsichtsenhalber würde ich, beziehungsweise ein Stallbursche, die Geburtsbox einstreuen. Und ich würde sie nachher, wenn meine neue Schülerin weg war, mal kurz auf die Koppel lassen. Auch wenn ich etwas Angst hatte, dass sie sich, gerade wegen ihrer Nervosität, verletzte. Eigentlich war es verrückt, aber bei jeder trächtigen Stute hatte ich aufs Neue Angst, das etwas schief ging. Ich musste mich immer zwingen, ihnen ihre Berwegung zu geben und sie nicht in Watte gepackt in die Box zu stellen.

"Haben Sie noch irgendwelche Fragen?"

wandte ich mich wieder an Chiara.

(redet/ denkt nach/ streichelt Numa/ denkt nach/ redet)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Fr Apr 20, 2012 9:08 am

Ich lächelte die kleine Füchsin an. Sie war irgendwie richtig niedlich. Sorgsam wandte ich mich zum Wassereimer und gebann an den Rändern zu ziehen. Immer an allen Seiten einwenig, so das er sich langsam aber sicher aus der Halterung herausziehen lies. Dabei achtete ich peinlichst genau darauf das die Zweibeiner nicht auf mich aufmerksam wurden. Dabei lauschte ich mehr oder minder ihren Worten. Die Frau mit den goldenen Haar wollte also Reitstunden haben? In solchen Momenten schätzte ich mich sehr glücklich ein Zuchthengst zu sein, und dann auch noch ein so wertvoller. Pferde wie ich wurden in, man konnte gut sagen, 90% der Fälle nicht für Anfänger hergenommen.
Natürlich es gab ausnahmen. Aber ich würde schon nicht dazu zählen. Hoffentlich...
Mit einem letzten kurzen Ruck hatte ich den Eimer herausen und stellte ihn schließlich direkt vor Zane ab.

"Lass es dir schmecken."

Wieder lächelte ich den jungen Fuchs an. Jedoch wurde meine Aufmerksamkeit abgelenkt als Numa gegen ihre Boxentür schlug. Ich hob meinen Kopf ein sah sie mit schief gelegten Kopf und einem sachten Lächeln an. Auch wenn sie wohl das freundlichste Pferd war das ich kannte, sie konnte auch temperament zeigen. Die Menschen hier würden das schon bald merken. Genauso wie sie merken würden dass mit mir etwas nicht stimme... Ob ich wohl wieder verkauft wurde? Ich hoffte nicht, zu viele Besitzer zu haben taten keinem Pferd gut.

[ holt Wassereimer | hört den Frauen zu | stellt Wasser vor Zane ab | schaut zu Numa ]
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