Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 Stall & Koppel

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Chiara

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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 22, 2012 1:31 am

Auch wenn Tessa meinte, die Pferde wären nicht gefährlich, glaubte ich ihr nicht. Wie konnte etwas so großes nicht gefährlich sein. Immer noch war ich ziemlich unsicher was mein Vorhaben betraf.

Ok, ich konnte also kommen wann ich wollte... das war ja schon mal nicht schlecht. Dann musste ich mein Leben wenigstens nicht danach richten. Dann dazu hatte ich nun wirklich keine Lust. Schließlich gab es wichtigeres als reiten, oder Pferde.

"Nein. Ich hab keine Fragen mehr."

meinte ich, auf ihre Frage. Ich ließ noch einmal mein Lächeln aufblitzen.

"Dann bis morgen."

Ich hatte mir vorgenommen die erste Reitstunde so früh wie möglich hinter mich zu bringen. Und da ich morgen sowieso nichts vorhatte, war dieser Tag perfekt.
Ich drehte mich um und lief langsam Richtung Stallausgang. Ich war froh wieder hier raus zu kommen. Länger hatte ich es hier nicht ausgehalten. Ich musste mir auch noch überlegen, wie ich die nächste Zeit hier so gut wie möglich herum brachte.

(redet/ verabschiedt sich/ denkt/ verlässt Stall)

geht zu: Vorhof


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 23, 2012 2:27 am

Verdutzt schaute ich Chiara hinterher und zuckte die Schultern. Bis morgen dann also. Auch gut. Ich musste dann nur noch Marric bescheid sagen, dass er morgen jemanden mehr hatte. Sie würde zu anfangs wohl Einzelstunden bekommen. Als ich hörte, wie Chiara draußen wegfuhr, wandte ich mich enem Stallburschen zu.

"Entschuldigung? Könntest du bitte die Geburtsbox fertig machen?"

Ich kassierte ein mehr oder weniger genervtes Lächeln, aber das konnte ich nicht ändern. Numa brauchte die Box. Ich halfterte die hübsche Stute auf und führte sie aus der Box.

"Na komm Süße, jetzt kommst du auf die Koppel."

sprach ich mit der Stute.
Als ich auf den Vorhof hinaus kam, sah ich, dass Clydes Auto weg war, aber das wunderte mich nicht wirklich. Meistens kam und verschwand er wieder wie er wollte.

Ich ging zu der Stutenkoppel, auf der auch Jacaranda und Symphony standen. Daneben war auch eine kleinere Koppel, auf der die verletzten, oder neuen Pferde kamen. Ich führte Numa hinein und klnkte den Fürstrick aus. Dann ging ich wieder nach draußen, blieb aber am Zaun stehen. Ich wollte sie nicht zu lange draußen lassen, sie sollte sich nur kurz austoben und vielleicht etwas grasen.

(denkt nach/ bringt Numa auf die Koppel)

Ist bei den Koppeln


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Apr 23, 2012 3:20 am

Misstrauisch beobachtete ich, wie Zoheir, erstaunlich leise, an dem Eimer herumwerkelte. Ich verstand nicht ganz, was er da machte, aber ich hoffte, das es klappte, denn meine Kehle fühlte sich an, wie ausgedörrt. Draußen redeten die Menschen weiter, aber ich verstand kein Wort, von dem was sie sagten. Und ehrlich gesagt: Es interressierte mich auch gar nicht. Und wenn es etwas war das mich betraf, so hoffte ich, dass Zoheir mich informierte. Aber warum sollten sie über mich reden? Sie wussten nicht, dass ich da war. Zumindest ging ich davon aus. Als Zoheir den eimer vor mir abstellte, stürzte ich mich gierig darauf. Zwar war der Eimer fast so hoch wie ich, wenn ich mich auf die Hinterbeine stellte, aber trotzdem konnte ich aus ihm trinken, auch wenn es nicht gerade bequem war.

Als ich mich endlich wieder auf ale vier hinterließ, lecke ich mir die Schnauze ab. erst jetzt bemerkte ich, das die beiden Menschen weg waren und mit ihnen auch das Pferd aus der Box daneben. Naja, egal. Ich ging auf Zoheir zu und stubbste sein Voderbein an.

"Danke!"

meinte ich leise, dann legte ich mich hin und schmiegte mich an seinen kühlen Huf. Wieder blickte ich zu ihm auf.

"Wo kommst du eigentlich her?"

(treínkt/ geht zu Zoheir/ spricht mit ihm)
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mi Apr 25, 2012 8:12 am

Ich trat weiter gegen die Boxentür, bis die dunkelhaarige Frau mich endlich bemerkte und nach dem Halfter griff. Aufgeregt grummelte ich. Was hatte sie mit mir vor? Vielleicht wollte sie mich auf die Weide stellen? Ich wusste es nicht, und doch freute ich mich. Mit geblähten Nüstern und aufgestellten Ohren folgte ich der Frau, nachdem sie mir das Halfter über den Kopf gezogen hatte. Wir verließen die Stallgasse und traten hinaus in die Sonne. Auch wenn ich nicht lange im Stall gestanden war, so war die Sonne in meinem Gesicht und auf meinem Fell doch eine Wohltat. Grünes, saftiges Gras blitzte mir entgegen, appetitanregend und verführerisch zugleich, als ob es nach mir riefe: 'Komm zu mir, friss mich!' Mir lief das Wasser im Munde zusammen, ich begann zu traben.
Doch als wir die Koppel betraten, blieb ich stehen und wartete geduldig, bis die Frau meinen Führstrick löste. Sofort sprengte ich vom Fleck weg quer über die Koppel ans andere Ende des Zauns, wendete auf der Stelle und raste bockend wieder zurück. Wie eine verrückte flog ich nur so über das Gras, vergaß dabei beinahe, dass ich bald ein Fohlen erwartete. Doch das war mir relativ egal. Ich rannte mir die Seele aus dem Leib, rannte und bockte, was das Zeug hielt, so viel meine Beine tragen konnte, so lange, wie meine ausgeprägte Kondition es zuließ. Keuchend und schnaufend trabte ich nun am Zaun entlang, ließ den Schweif baumeln und den Hals fallen. Danach lief ich einige Runden Schritt, bis sich mein Puls und mein Atem wieder normalisiert hatten. Dann blieb ich stehen und graste ein wenig. Hin und wieder huschten meine Augen zu der Frau, die da noch am Zaun stand und mich beobachtete. Gruselig.

[freut sich | rennt & bockt | grast]

Auf der Koppel
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Do Apr 26, 2012 4:35 am

Steht bei Numas Koppel

Mit leuchtenden Augen beobachtete ich, wie die Stute sich austobte. Offensichtlich hatte sie es wirklich nötig gehabt. Ein wenig Angst hatte ich um das Fohlen, aber ich wusste, dass ich auf den Instinkt der werdenden Mutter vertrauen musste. Die Sonne senkte sich dem Horizont entgegen und tauchte alles in en sanftes, orange-goldenes Licht. DIe Schatten wurden immer länger und auf den Nachbarkoppeln wurden langsam die Pferde eingefangen und wieder zurück in den Stall gebracht. Drinnen hörte man das Klappern der Futtereimer; wenn die Pferde in die Box kommen werden, wird sie schon ein Eimer und ein gefülltes Heunetz erwarten.

Die meisten Pferde waren inzwischen in ihren Boxen. es wurde nun auch für Numa, die dann nur noch ruhig gegrast hatte, Zeit. Ich nahm ihren Strick und lief über die Koppel zu der Stute. Ich zog sie hoch und klinkte den Strick ein. Dann führte ich das Pferd aus der Koppel und wieder in den Stall.

"Morgen kommst du wieder raus, Süße!"

meinte ich und rubbelte ihr über die Stirn. Ich bracht sie wieder in die Box, alerdings nicht in ihre alte, sondern die größere Geburtsbox, die etwas abseits im Stall lag, allerdings nicht so weit entfernt, als das Numa sich einsam fühlen musste.

Kurz überprüfte ich noch Futter, Wasser und Einstreu, dann strich ich ihr über den Hals, hängte den Strick an die Boxentür und verließ den Stall. Ich steuerte auf mein Haus zu, denn irgendwie war ich müde - auch wenn ich nicht wirklich wusste wieso.

Geht zu Tessas Haus.


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Apr 28, 2012 10:24 am

Ich stieß die Boxentür auf und führte den Hengst in seine Box. Sorgfältig schob ich den Riegel vor, dann schaute ich die Boxengasse hinunter. Das war das letzte Pferd, das in seine Box gebracht werden musste. Ich hatte heute die letzte Schicht. Sprich: Ich musste noch schauen, was anstand, das erledigen und dann konnte ich, endlich, endlich gehen. War so ungefähr der beschissenste Posten, den du hier erwischen kannst. Ich seufzte und ging die Boxengasse hinab, schaute flüchtig in jede Box. Ok, alles ausgemistet und gefüttert. Naja, fast alle: Jacky stand noch immer im schmutzigen Stroh. Clyde hatte versprochen, das er sie noch ausmistete, und mich gebeten, sie ihm zu lassen. Dagegen hatte ich natürlich total viel Einwände.

Ich schaute auf meine Armbanduhr und seufzte. Währe die Box morgen nicht ausgemistet - tja, ich währe der Arsch. Aber Clyde...er hatte versprochen, sie noch zu machen. Hinter mir hörte ich Schritte. Hä? Eigentlich war um diese Uhrzeit schon die letzte Maus in ihr Loch gekrochen und hatte sich vor ihren Fernsehr gesetzt. Naja, eben außer dem, der diesen bekloppten Platz bekommen hat. Also den, den ich jetzt habe. War echt zum kotzen.

Aber hinter mir war auch nur sone Ratte, die wahrscheinlich in der Sattelkammer eingeschlafen war. Wie hieß er nochmal? Keine Ahnung. Ich kann mir ja wohl nicht alles merken, oder? Es reicht ja, wenn ich mir merken kann, wen ich leiden kann, und wen nicht. Und den konnte ich aufjeden Fall nicht leiden. Spielte sich immer auf, als wäre er der große Macker und könnte alle herumscheuchen. Arsch. Und so viel sein Spitzname, von mir persönlich ausgewählt, auch aus: Ratte. Passte übrigens auch zu seinem Aussehen. Mehr sag ich aber auch nicht. Will ja nicht beleidigend werden. Aber so weit ich weis kann Clyde den auch nicht leiden. ich glaub weil er sich immer an Tessa ran macht. Die beiden sind übrigens nett. Also Clyde und Tessa.

"Na Pumuckel, immer noch da?"

fragte er. In mir sträubte sich alles gegen diese Anrede, auch wenn es mir herzlich egal war, was die Leute von mir hielten.

"Offensichtlich."

entgegnete ich trocken.

Die Ratte schielte in die Box und grinste.

"Na dann mach dich mal an die Arbeit, Pu. Wünsch dir noch nen schönen Abend."

Mit diesen Worten verließ er den Stall.

Ich verdrehte die Augen. Es musste eh immer einen Idioten geben. Naja, aber es gab auch nette Idioten. Clyde zum Beispiel. Auch wenn ich ihn im Moment...keine Ahnung...eine Mistgabel in den Wanst rammen könnte? Keine schlechte Idee, eigentlich.

Ich summte leise vor mich hin, als ich die Schubkarre und die Mistgabel holte. Auf einmal sah ich aus dem Augenwinkel etwas blitzen, vor der Tür einer leeren Box. Ich glaub da war vorhin noch die neue Stute drin. Wo war die denn jetzt hin? Egal. Ich bückte mich. Ein IPhone. Ok…. Wer nahm bitte sein IPhone mit in den Stall? Nur echt blöde Menschen machten das, oder? Außergewöhnlich blöde. Ok, ich konnte da nicht mit reden, schließlich hatte ich kein wertvolles Handy. Oder sonst was Wertvolles. Das wertvollste war mein Auto – und das auch nur, weil ichs wieder aus Vordermann gebracht hab. Aber das allerallerwervollste war die Beziehung zu meinen Eltern….
Ich legte das Telefon auf den Rand der leeren Box. Wer auch immer das verloren hatte, würde wohl wiederkommen. Dann ging ich zu Jacky in die Box. Die Stute kannte mich inzwischen – was nicht hieß, das sie Lust hatte, ihr Futter in Ruhe zu lassen. Trotzdem zog ich sie hoch und, naja, führen konnte man es nicht nennen, zog sie aus der Box. Draußen band ich sie an, damit ich frei in der Box arbeiten konnte. Weil ich hatte keine Lust, jetzt auch noch auf eine, unter Umständen, zickige Stute zu achten. Und eigentlich wollte sie fressen. Also ist sie ganz sicher zickig. Immer noch vor mich hin summend begann ich das alte Stroh in die Schubkarre zu befördern.

[schaut, ob alle Boxen gemistet sind | sieht, das Jacarandas Box noch schmutzig ist | ärgert sich | "redet" mit Eddie (genannt "Ratte") | findet ein IPhone | bringt Jacaranda aus der Box | fängt an zu misten]


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Chiara

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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Apr 28, 2012 10:57 am

kommt von: Stadt/ Wohngegend

Ich sprang sofort aus dem Auto, nachdem ich den Motor abgestellt hatte. Ich schloss es nicht mal ab. Würde schon keiner klauen. Und wenn doch war mir das auch egal. War ja nicht mein Auto. Noch nicht…
Ich rannte fast in den Stall. Ein paar Pferde schauten erschrocken auf, aber was interessierten mich die Pferde?! Ich hatte mein IPhone verloren, das war wesentlich schlimmer. Die Pferde würden schon nicht tot umfallen. Und wenn doch…. Auch egal. Ich musste jetzt erst mal mein Smartphone finden.

Ich lief durch den Stall, den Blick auf den Boden geheftete. Wo sollte ich es auch sonst verloren haben. Ich wurde immer nervöser. Mein IPhone war mein ein und alles. Wie sollte ich ohne das überleben? Freunde konnte man ersetzen. Bei Handys war das schon was anderes.

Auf einmal hörte ich wie jemand in einer der Box etwas vor sich hin summte. Genervt schaute ich nach oben. Konnte dieser Idiot nicht still sein? Schließlich wollten andere nicht hören, was ihm anscheinend gefiel. Der Typ schien so in seine Arbeit vertieft zu sein, dass er mich anscheinend gar nicht bemerkte. Ich wollte ihn eigentlich auch gar nicht an seiner Arbeit hindern, aber vielleicht hatte er ja mein IPhone gefunden.

„Heyy Pumuckel. Hast du zufällig ein IPhone gefunden?“

Ich wusste nicht, wie ich den Typen sonst ansprechen sollte. Und seine roten Haare waren nun mal nicht gerade unauffällig. So wie der aussah konnte ich mir vorstellen, dass er das Handy einfach eingesteckt hatte. Aber ich fragte ihn trotzdem. So wie es aussah war er der einzige hier, und wenn er es nicht gefunden hatte, wer sonst?!

(betritt Stall/ fragt Joe nach ihrem Handy)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Apr 28, 2012 11:26 am

"It's pretty, pretty, pretty amazing, to see, how boring it is to be me..."

sang ich jetzt leise vor mich hin. War erstens eh niemand da und wenn doch? Egal, ich mochte das Lied wirklich. Draußen hörte ich quietschende Reifen. Auf dem Vorhof? Schon wieder? Ich zuckte die Schultern. Mein Gummi auf der Straße wars schließlich nicht. ICH zumindest verschwende meine Reifen so nicht. Abgesehen vom finanziellen hätte ich viel zu sehr Angst um mein Auto. In das hatte ich nämlich echt viel Arbeit gesteckt, hab ich das schon erwähnt? Wenn nicht: jetzt wisst ihrs.

In der Boxengasse hörte ich auf einmal klackernde Schritte. Ich runzelte die Stirn. Wer kam bitte um diese Uhrzeit in den Stall? Eigentlich hoffte ich ja, das Clyde kam, aber den würde ich wohl erst bemerken, wenn er in der Boxentür stand. Aber diese…öhm…Person war noch nicht einmal in der Nähe meiner Box. Ich lies mich nicht von dem Umschichten von Stroh und Pferdekacke abbringen, achtete aber etwas mehr darauf, wo der, Sorry, die Fremde hinging. War ja nicht zu überhören. Und sie kam näher, und näher, und näher… Warum konnte die nicht einfach wieder verschwinden? Ich hatte nämlich weiß Gott keinen Bock, irgendwelche hirnrissigen Fragen zu beantworten, oder, noch besser, Smalltalk zu halten. Darauf hatte ich nämlich weder Lust, noch hatte ich Zeit dazu.

Dann sprach die, nein das war eine Beleidigung für alle Frauen, sprach es mich an. Ok, es war ein gutaussehendes es. Aber es blieb es. Und das sie mich Pumuckel nannte, macht es auch nicht besser. Ich erstach den nächstgelegenen Misthaufen und knallte ihn auf den Karren. Ob ich ein IPhone gefunden hatte? Ich stütze die Forke auf den Boden, faltete meine Hände über dem Stielende und stützte mein Kinn darauf. Denkerpose. Ich tat so, als würde ich überlegen und schielte zu dem gedämpften Nachtlicht des Stalls hoch. Dann wandte ich mich wieder dem es zu.

“Nö. Das tut mir jetzt ganz schrecklich leid.“

Ich grinste und wandte mich wieder meiner Box zu. Wenn die dachte, das ich ihr nach der Anrede alle Hilfe geben würde...ne, keinen Bock. Außerdem sollte sie mal ihre Glubschis auf machen. Das Teil lag direkt vor ihrer Botoxfratze.

Zicke.

Dachte ich mir. Und noch ein paar andere Dinge, die ich euch aber sicher nicht sagen werde. Möchte nämlich gerne noch länger in diesem Stall bleiben.

[singt | hört Chiara | wundert sich | mistet weiter | redet | mistet weiter]


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Apr 28, 2012 11:51 am

Wenn Blicke töten könnten, würde dieser Typ da jetzt Mausetot auf dem Boden liegen. Fand der es etwas lustig, was er hier abzog? Die Wut stand mir buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Der fand sich wohl ganz toll… Der brachte sich bloß nicht so aufspielen. Ich kannte diese Art von Männern. Große Klappe aber nichts dahinter.

Aber nicht mit mir. Der würde schon noch merken, dass ich mir so etwas nicht gefallen ließ. Ich glaubte diesem Dreikäsehoch überhaupt nichts. Natürlich musst er mein Handy gefunden haben. Schließlich lag es nicht auf dem Boden. Und fliegen konnten auch die heutigen Smartphones noch nicht. Auch wenn sie sonst fast alles konnten. Ich machte ein paar Schritte auf die Box zu. Dann blieb ich stehen und lächelte diesen Idioten mit einem eher fiesen lächeln an.

Ich trat gegen den Schubkarren, den vor der Box stand, welcher scheppernd zu Boden fiel. Er streifte das Pferd, das vor der Box angebunden war, und entleerte sich dann auf dem Boden.

“Ups.“

Sollte er doch den ganzen scheiß noch einmal machen. Wenn er schon keine IPhones fand, konnt er wenigstens ein wenig mehr arbeiten. Außerdem schien ihm seine Arbeit ja Spaß zu machen, wenn man um diese Zeit noch in einem Stall war. Es hatte ihn ja bestimmt niemand gezwungen hier zu arbeiten. Und wenn doch, war mir das auch reichlich egal.
Ich auf jeden Fall stand jetzt mit einem Lächeln auf den Lippen vor der Box und wartete auf eine Reaktion.

(tritt gegen Schubkarre/ lächelt)


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Apr 28, 2012 12:22 pm

Ich räumte gerade die nächsten Pferdeäpfel zusammen, als ich hinter mir ein lautes Scheppern und dann ein erschrockenes Wiehern hörte. Meine Hände verkrampften sich um den Holzstiel der Forke.

„Nein, nein, das darf nicht wahr sein, das hat sie nicht getan, das ist alles nur ein böser Traum.“

Murmelte ich vor mich hin. Haha. Guter Witz. Das war so real wie….keine Ahnung. In dem Moment fiel mir kein guter Vergleich ein. Aber ich denke, dass das verständlich ist, oder? Ich drehte mich um und eilte ohne ein weiteres Wort zu Jacaranda, die kurz davor war, durchzudrehen. Da sie angebunden war, steigerte sich ihre Panik ins, augenscheinlich, unendliche. Super. Wenn diesem Pferd etwas passierte… Clyde würde durchdrehen. Glaub ich. Mit geübten Handgriffen, jetzt zeigten diese Sicherheitsknoten endlich mal ihren Sinn, löste ich Jacaranda vom Anbindehaken. Die dunkle Stute sprang sofort einen großen Satz seitlich nach hinten. Aber wahrscheinlich war es ihr egal, wohin, Hauptsache weg von diesem schrecklichen Monster namens „Schubkarre“. Ja, das war wirklich sehr gefährlich.

Mit einer gewissen Genugtuung sah ich, dass sie fast (oder vielleicht doch etwas mehr wie ‚fast‘?) die blöde Ziege umrannte. Geschah der recht. Ich lies den Strick nicht los, lies Jacky aber toben. Sonst würde sie sich nie beruhigen. Nach ein paar Sekunden, das Pferd war übrigens genial, hatte sie sich wieder einigermaßen beruhigt. Ich strich ihr über den Hals und sprach beruhigend auf sie ein. Ich führte sie wieder in die Box, warf etwas Stroh rein. Ein prüfender Blick. Das sollte reichen.

Dann wandte ich mich der Schubkarre zu. Ok, es war nicht die erste umgeschmissene Karre. Nur die erste, die mit Absicht umgeschmissen wurde. Deshalb konnte ich sie wieder aufrichten, ohne den größten Teil in der Stallgasse zu verteilen. Die anderen fünf (oder mehr) Äpfel waren schnell wieder in die Karre befördert. Als ich, mit der Karre, an der leeren Box vorbei ging, erblickte ich das IPhone und mir kam ein, wirklich fiese, Idee. Aber ich hatte von dieser Tussi die Schnauze voll wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten. Oder hat den Witz nicht verstanden. Kommt drauf an. Auf die Situation.

Also nahm ich das einigermaßen teure Gerät.

„Oh, schau mal, was ich gefunden hab!“

Rief ich freudestrahlend und wedelte mit dem Handy über der gefüllten Schubkarre herum. Dann lies ich es, natürlich ganz ausversehen, fallen. Betroffen schlug ich mir die Hand vor den Mund.

„Oh mein Gott, das tut mir jetzt furchtbar leid! Aber ich wühl nicht mit den bloßen Händen im Mist, das darfst du schon selber machen.“

Oh ja, das war ne tolle Idee gewesen. Jaaaa, ich weiß, Selbstlob stinkt, aber ab und zu ist das doch mal erlaubt. Mit einem gaaanz kleinen Lächeln auf den Lippen schob ich die Schubkarre an ihr vorbei. Richtung Misthaufen.

[macht Jacaranda los | beruhigt sie | bringt sie in die fertige Box |räumt den Mist wieder in die Schubkarre | „findet“ Chiaras IPhone |lässt es in die Schubkarre fallen | macht sich auf den Weg zum Misthaufen]


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Apr 28, 2012 12:51 pm

Ich hatte gerade angefangen, mich meinem Futter zu widmen, als ich hörte wie die Boxentür aufgemacht wurde. Empört hob ich denn Kopf und blickte nach hinten. Als erstes erblickte ich den roten Haarschopf. Achso, den kannte ich. Das war einer von Clydes Freunden. Zweimal, wenn ich mich recht erinnere, ist er mich geritten. Und auch sonst war meistens er es, der mir mein Futter brachte, oder meine Box ausmistete. Er war immer gut zu mir gewesen, deshalb legte ich nicht die Ohren an, sondern ignorierte ihn einfach nur. Ich hatte jetzt keine Lust, mich mit ihm zu beschäftigen. Ich hatte Hunger. Aber anscheinend war es mir noch nicht vergönnt, zu fressen. Seufzend und ein wenig widerspenstig ging ich aus der Box. Wie immer band er mich vor der Box an, so dass ich ihn bei der Arbeit in meiner Box beobachten konnte. Den Kopf legte ich auf die Umrandung meiner Box, und bald döste ich ein. Nur das schläfrige Gemurmel der anderen Pferde und Joes Stimme waren zu hören.

Aber die Stille wurde bald durch lautstarkes, in meinen Ohren unangenehm hallendes Geräusch unterbrochen. Ich war sofort hellwach, warf den Kopf hoch und schaute mich mit gespitzten Ohren nach der Quelle des Geräuschs um. Eine Frau. Diese Sorte Mensch hatte ich schon oft auf Turnieren gesehen. Meist wurden sie von einer, in den Nüstern unangenehm beißenden, Geruchswolke umgeben. Manchmal waren ihre Stimmen auch so laut und schrill, das sie in den Ohren schmerzten. Nicht so wie die von Clyde, die ich meist als sanft und wohlklingen empfand. Kurz fragte ich mich, was sie hier wollte, aber anscheinend war sie keine Gefahr, denn Joe ließ sich durch sie nicht aus der Ruhe bringen. Auch wenn er etwas wachsamer war, was ich sehr wohl bemerkt hatte.

Sie steuerte direkt auf uns zu, und sie und Joe wechselten ein paar Worte, die ich nicht verstand. Nur der Klang ihrer Stimmen verriet mir die Spannung, die unverhohlen zwischen ihnen lag. Und diese entlud sich darin, dass die Frau gegen die Schubkarre trat. Nein, das war nicht gut, gar nicht gut. Meine Ohren zuckten nervös vor und zurück, während sich die Schubkarre immer näher zu mir neigte, und schließlich gegen mein Röhrbein schlug. Ich wieherte vor Schmerz und Schreck auf, stieg, wurde aber durch den Strick wieder nach unten gezogen. Ich konnte hier nicht weg. Die Panik stieg in mir auf, Urinstinkte übernahmen die Führung. Irgendwie war der Strick losgemacht worden und ich sprang sofort einen mächtigen Satz nach hinten , wobei ich wieder gegen etwas prallte. Ich trat auf etwas drauf, aber das war mir im Moment ziemlich egal. Doch bald beruhigte ich mich wieder, es waren nur ein paar Bocksprünge und ein bisschen Steigen gewesen, dann war mein Hirn wieder eingeschaltet, wobei auch Joes ruhige Stimme half. Ich ließ mich wieder in die Box führen, tänzelte dort unruhig hin und her. Richtete meine Aufmerksamkeit auf Joe und die Frau draußen, dann auf die anderen Pferde, legte mich hin, stand wieder auf. Ich fand einfach keine Ruhe. Unruhig trat ich von einem Bein aufs andere. Mein rechtes Röhrbein, gegen das die Schubkarre gefallen war, schmerzte schrecklich. Ich hoffte nur, dass das schnell vorbei war und Clyde kommen würde.

[schaut Joe und Chiara zu | erschrickt sich wegen der Schubkarre | beruhigt sich wieder | ist unruhig]


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Apr 28, 2012 1:14 pm

Ich sah etwas erschrocken zu, wie das Pferd erschrak. Ich war theoretisch darauf vorbereitet gewesen, da ich damit gerechnet hatte, dass Pferd nicht einfach stehen bleiben würde, wenn es von einer Schubkarre getroffen wurde. Trotzdem machte ich sicherheitshalber einen Schritt zurück. Hätte ich mir aber auch sparen können. Denn dieser Idiot machte das Pferd los, welches einen Satz nach hinten machte, und mir dabei auf den Fuß trat. Fast hätte ich aufgeschrien, aber diesen Gefallen tat ich diesem Typen nicht. Ich wusste, dass er es bestimmt toll gefunden hätte, wenn ich mich verletze. Deswegen blieb ich still und schaute das Pferd an, das sich allmählich wieder beruhigte.

Mistvieh. Das bekommst du zurück.

Ging es mir durch den Kopf. Ich wusste, es war nur ein Pferd, aber trotzdem.
Aber die Schadenfreude kehrte bald zurück, als ich Pumuckel dabei zuschaute, wie er den Mist wieder in die Schubkarrte schaufelte. Machte er ganz toll. Ich verkniff mir jedoch einen Kommentar. Aber auch diese Mal hielt die Freude nicht lange an. Denn auf einmal hatte dieser Arsch mein Handy in der Hand. Ich wollte es ihm schon aus der Hand reißen, als er es in den Schubkarren fallen ließ. Entgeistert sah ich ihn an.

“Hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank?! Du bist ja vollkommen bekloppt!“

Dann machte er sich auch noch mit der Karre auf den Weg nach draußen. Ich lief ihm hinterher. Bevor der den Stall verlassen hatte, hatte ich ihn eingeholt. Wortlos fischte ich mein IPhone aus der Schubkarre. Ohne diesen Mistkerl auch nur noch eines Blickes zu würdigen verließ ich den Stall und lief zu meinem Wagen. Ich stieg ein und fuhr so schnell ich konnte wieder Richtung Stadtmitte.

(schreit Joe an/ nimmt ihr IPhone/ geht)

geht zu: Stadt/ Wohngegend


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Apr 28, 2012 1:38 pm

Mit einem Grinsen im Gesicht schob ich die Schubkarre nach draußen. Hinter mir hörte ich die klackernden Schritte dieser blöden Kuh. Wie nicht anders zu erwarten: JETZT auf einmal konnte sie rennen. Ich lachte, als sie, extrem eingebildet, zurück zu ihrem Cabrio, was sonst, lief und davon rauschte. Göttlich. Ok, es war nicht die ganze Zeit lustig gewesen, aber bekanntermaßen kam ja das Beste zum Schluss. Ich entleerte die Schubkarre. Inzwischen war es fast ganz dunkel, den durch diesen…nunja….[i ]Zwischenfall[/i] war mir einiges an Zeit gestohlen worden. Und an Nerven. Eins war wohl klar: Wer auch immer es in die Welt gesetzt hatte, er hatte der Menschheit keinen Gefallen getan.

Noch einmal schaute ich bei Jacky vorbei, aber sie schien nur noch etwas nervös zu sein.

„Och du Arme.“

Ich kraulte ihr den Mähnenkamm, gab ihr noch eine Karotte, dann löschte ich das Licht im Stall und schloss die Tore.

Ich ging über den Vorhof und schloss meinen heiß geliebt Chevy auf. Ich will ja nicht angeben, aber die Kiste war gut in Schuss gehalten. Vor allem, wenn man wusste wie sie ausgesehen hatte, als ich sie gekauft hatte. Und trotz dessen, dass die Ersatzteile sündhaft teuer waren. Aber jetzt wisst ihr auch, wofür fast mein ganzes Geld draufgeht. Ich ließ den Motor an, legte den Gang ein und setzte den Wagen vorsichtig rückwärts. Denn ich vertrat zwar die These, dass ein Auto ein Fahr- und kein Putzzeug war, aber trotzdem… Ein Kratzer auf dem dunkelrotem Lack würde mir in der Seele wehtun. Ich drehte die Musik voll auf und brauste durch die abendlich leeren Straßen nach Hause.

[lacht | amüsiert sich über Chiara | fährt nach Hause]

geht zu: Stadt | Wohngegend


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 29, 2012 12:05 am

Ich Zane sanft an wärend die versuchte an das Wasser zu kommen. Daheim.... oder naja in meinem alten Gestüt hatte es immer mal wieder Welpen gegeben und alle Menschen waren immer vollkommen begeistert gewesen von ihnen. Damals konnte ich das noch nicht wirklich nachfolziehen, natürlich sie waren niedlich aber auch nicht so das man wegen ihnen beinahe... alles andere vergas? Jaja ich war immer einwenig eifeisüchtig. Immerhin ging es früher meistens um mich. Wenn ich allerdings die kleine Füchsin so betrachtete konnte ich die Menschen irgendwie verstehen. Sie war wirklich süß, und ich hatte das Gefühl auf sie aufpassen zu müssen. Jetzt aber wollte ich mich erstmal dem Heu widmen, der Weg durch die Wüste war nicht einfach gewesen. Dementsprechend hatte ich auch Hunger.
Ich kaute greade die zwei "Ladung" durch als ich die Stimme der kleinen Füchsin hörte. Schnell schluckte ich und senkte dann meinen Kopf zu ihr.

"Ich komme aus einem wunderschönen Land. Die Menschen nannten es Algerien. Dort gab es nur solche Pferde wie mich, oder wie Numa. Numa ist die graue Stute."

Nun hob ich meinen Kopf wieder und begann weiter mein Heu zu verspeisen. Die anderen Pferde bekamen im Laufe des Tages ihr Futter. Oder besser im Laufe des Abends. Aber sie bekamen auch so Kraftftutter. Ingeheim hatte ich auch Lust auf die Schmackhaften Körner begnügte mich aber weiter mit dem was mir gegeben wurde.
Einzig Numa erregte meine Aufmerksamkeit. Sie wurde nach draußen gebracht. Ich fragte mich schon wo sie hinkam, musste mich aber wohl oder übel Gedulden. Wenig später kam sie dann auch tatsächlich wieder in den Stall. Allerdings wurde sie in eine andere Box gebracht. Ein unwilliges Schnauben entkam mir. Ich fühlte mich wohler wenn sie in meiner Nähe war, war sie doch das einzige Pferd hier das ich kannte.
Mir war schon deutlich mulmiger zumute als wenn sie weiter in der Box nebenan gestanden hätte. Wachsam beobachtete ich die Stallgassen. Es wurde immer dunkler und nun war nurnoch ein rothaariger Mann hier. Seine Haarfarbe war schon irgendwie faszinierend. Zumindest fand ich sie faszinierend. Menschen mit dieser Haarfarbe hatte ich noch keine gesehen. Sie erinnerte mich an diese beisend riechende Frau von heute. Die Zweibeiner hier waren wirklich seltsame Geschöpfe.
Wie auf ein Stichwort hin war da wieder das unangenehme Quietschen. Ich legte unruhig schnaubend die Ohren an. Da war er wieder dieser unangenehme Geruch. Und mit ihm die Frau.

Sie redete einige Zeit mit dem rothaarigen, dieser war gerade dabei die Box einer Sportlich gebauten Stute auszumisten. Was sie dann aber tat fand ich mehr als nur... ungerecht. SIe trat dieses seltsame Ding um und dieses striff die Stute. Wie die meisten anderen Pferde auch wieherte ich erschrocken auf. Zum Teil vor dem Verhalten der Frau, aber auch von diesem fürchterlichen Geräusch. Ich wollte weg hier! Aber die Box war nicht dazu gedacht schnell zu fliehen. Wieder sah ich den Stallbrand vor mir und wurde noch unruhiger.
Selbst als der ganze Tumult verüber war und die Lichter gelöscht wurden lief ich auf und ab. Ich fand keine Ruhe mehr. Was wenn man den Menschen hier noch weniger vertrauen konnte als in meinem alten Heim?

[ fisst | antwortet | frisst weiter | beobachtet Stallgeschehen | unruhig ]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   So Apr 29, 2012 2:36 am

Ich war ein wenig eingedöst, und wurde erst wieder wach, als ich Zoheirs Unruhe spürte. Schließlich war auf einmal meine Stütze weg. Ich quietschte erschrocken auf und sprang auf meine Pfoten. Was wer denn los? Trotz meines Dämmerzustand waren meine Insitnkte sofort hellwach. Zum Glück, sonst wäre ich wohl unter Zoheirs Hufe gekommen. Ich rettete mich mit einem gewaltigen Satz in die Ecke der Box. Dabei vergaß ich meine Verletzung und mein Vorderlauf knickte ein. Auf grund dessen schlug ich einen halben Purzelbaum und landete schmerzhaft auf meinem Rücken. Wieder quickte ich auf, dann zog ich mich in meine Ecke zurück.

Draußen hörte ich Worte, dann das jemand, oder etwas in der Box zu meiner Linken herumwerkelte. Wahrscheinlich ein Mensch. Dann hörte und roch ich, wie ein zweiter kam. Den beißenden Geruch kannte ich. Das war die Frau, die heute Mittag auch schon da war. Ich hörte Worte, in denen selbst ich, die die Worte der Menschen kaum kannte, Aggression hörte. Dann ein lautes Scheppern und das zahlreiche Wiehren der Pferde im Stall. Eines tobte draußen, das konnte ich schemenhaft erkennen. Ängstlich drückte ich mich in die Ecke und beobachtete Mistrauisch, wie Zoheir herumtänzelte. Vielleicht war ich hier doch nicht so sicher, wie anfangs gedacht?

[erschrickt | zieht sich in "ihre" Ecke zurück | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Do Mai 03, 2012 8:24 am

Ich hatte mich immer noch nicht beruhigt. Um genau zu sein wollte ich hier einfach nurnoch raus. Ich schnaubte einmal lautstarkt und nicht gerade ruhig. Und immerwieder schüttelte ich meinen Kopf obwohl keines dieser lästigen Insekten sich daran zu schaffen machte. Warum um alles in der Welt konnte ich nicht einfach wieder so entspannt wie die anderen Pferde es auch waren sein? War dieser Brand wirklich so ein einschneidendes Ereignis gewesen?! Mit unsicher nach hinten gerichteten Ohren sah ich mich in der Box um, als ob das was bringen würde...
Doch da entdeckte ich die kleine Füchsin wieder. Sie drückte sich ängstlich in eine Ecke. Verdammt nochmal ich musste ruhiger werden. Angestrengt kniff ich meine Augen zusammen und zog meinen Kopf an die Brust. Es war keine angenehme Haltung doch sie tat ihren Zweck. Ich stand still und lockerte mich wieder etwas. Schnaufend und schwitzend stand ich nun da, als wäre ich einen Maraton gelaufen. Einmal noch atmete ich tief ein dann senkte ich meinen Kopf langsam zu Zane hinunter. Mein Blick war schuldbewusst, entschuldigend...

"Habe... habe ich dich verletzt? ... Bitte verzeih mir... ich kann nichts dagegen machen..."

Wieder seufzte ich dann trat ich einen Schritt zurück und versuchte mich hinzulegen. Kaum war ich in einer einiger maßen bequemen Position beschleunigte sich mein Herzschlag wieder. Die Situation vorhin hatte mir doch mehr zugesetzt als ich erwartet hatte. Aber ich würde jetzt nicht aufstehen. Nein ich musste damit fertig werden. Jetzt drohte keine Gefahr...
Wieder sah ich zu der kleinen Füchsin, allerdings legte ich dabei diesmal meinen Kopf auf das weiche Heu, meine Ohren waren immernoch ein klein wenig nach hinten gerichtet. Es fiel mir viel zu schwer ruhig zu werden! Das musste sich ändern und zwar schnell!

"Ich denke ich bin dir eine Erklärung schuldig oder?"

[ unruhig | sieht Zane | zwingt sich ruhiger zu werden | legt sich hin | spricht ]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Mai 05, 2012 12:38 pm

Ich legte meine Ohren an und schmiegte mich noch enger in die Ecke. Mein dünnes Fell schmiegte sich weich an meinen Körper, entblößte die hervorstehenden Knochen unter meiner dünnen Haut, wie selten zuvor.

Mir großen Augen schaute ich zu dem Hengst auf, der nervös in der Box herumtänzelte. Der Schweiß floss fast schon in Strömen sein Fell hinab und zeichnete dünne, dunkle Linien in das helle Fell. Jetzt stand er verkrampft in der Mitte der Box. ich vermutete, dass er versuchte sich zu beruhigen. Krampfhaft.

Was war nur los mit ihm? Warum verhielt er sich so? Kein anderes Pferd im Stall drehte so durch wie Zoheir. Gut, neben an hörte ich auch das Stroh rascheln, als das unbekannte Pferd herumlief. Als Zo sich hinlegte, wäre ich, wenn es ginge noch weiter zurück gewichen. Nur zu gern. Aber die kalte Mauer hinter mir ließ mir keine Chance. also schaue ich mit aufgerissenen Augen zu ihm auf. Irgendwie sah es unheimlich anstrengend aus, wie er sich da ordnete. Diese Pferde hatten einfach zu lange Beine. Da war ich als Fuchs doch noch ganz gut dran, auch wenn ich im Moment außer dieser Tatsache nichts positives in meiner Lage. ich war eingesperrt in einem kleine Raum, zusammen mit einem Tier, das mich mit Leichtigkeit zerquetschen könnte und dazu auch noch unglaublich leicht nervös zu machen war.

Ich machte es mir in meiner Ecke bequem, so heu und Stroh war schon etwas feines. Meine großen Ohren fingen jedes Geräusch in meiner Umgebung auf, jeden noch so keinen raschelnden Halm. Und eben auch Zoheirs tiefe, vibrierende Stimme. Ich erwiderte nichts auf seine Worte, sondern schaute ihn nur erwartungsvoll an.

[beobachtet Zoheir | denkt nach | wartet, das Zoheir anfängt]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Sa Mai 05, 2012 8:48 pm

Eine Antwort, eine gesprochene Antwort kam nicht auf meine Frage. Stattdessen aber ein erwartungsvoller Blick. Wieder seufzte ich kurz auf brachte dann aber ein Lächeln zustande... auch wenn es vielleicht etwas gequält wirkte.

"Weißt du, vor einigen Monaten noch da hätte mich nichts erschrecken können. Die Schubkarre die umgefallen war hätte ich mit einem kurzen Blick komentiert und dann wäre es mir auch schon wieder egal gewesen. Ich hätte den Menschen mein Leben anvertraut in jeder Situation."

Und wieder entkam mir ein seufzen. Früher war mein Leben das reinste Paradies gewesen. Ich wurde immer von allen Seiten Bewundert, keiner konnte sich je meines Anblicks entziehen. Wäre nur nich dieser Brand gewesen... er hatte mein gesamtes Leben ruiniert...

"Ich habe vorhin ja gesagt das ich aus Algerien komme. Ich war der Elite - Zuchthengst eines einflussreichen Scheichs. Wir Pferde waren sein wervollster Besitz. Es wurde alles getan damit es uns gut ging. Die Stuten waren die meiste Zeit in einem Herdenverband auf den Weiden. Die Hengste kamen Nachts in die Boxen. Der Stall hier ist ähnlich schön nur kann er mit meiner alten Heimat nicht mithalten. Dort war alles prächtig verziehrt. Die Boxenwände waren aus aufwendig gestalteten Sandstein geformt worden. Also das reinste Paradies."

Ich hielt einen Augenbick inne. So langsam kamen wieder die Bilder des Feuerst in meinen Kopf. Gleichzeitig wollte die Angst wieder in meine Glieder kriechen aber ich zwang mich ruhig zu sein. Wenn ich jetzt wieder durchdrehte konnte ich Zane verletzen, oder ihr so einen Schrecken einjagen das sie nie wieder in die Nähe eines Pferdes gehen würde...

"Bis ein großes Feuer ausbrach. Es war wie aus dem Nichts aufeinmal da. Die Flammen breiteten sich in unaufhörlicher Geschwindigkeit aus und... einige Funken sprangen in Boxen der Pferde über. Auch in meine. Ich hatte erwartet das die Menschen uns helfen würden. Das sie uns raus, in Sicherheit bringen würden. Aber ich habe falsch gedacht... Das einzige was ich sah war dass sie sich nicht einmal nach uns umdrehten und durch die Fenster ins Freie flohen. So als ob es uns garnicht gäbe und wir hier nicht in Lebensgefahr seien. Notgedrungen mussten wir also selbst schauen wie wir raus kamen. Ich trat die bereits brennende Boxentür ein, ich wollte meinen Freunden helfen... auch mein Vater stand in diesem Stall. Unter anderen auch ein Sohn von mir. Aber ich kam nichtmal an deren Boxen. Einige wenige hatten es wie ich geschaft den Boxen zu entkommen. Wir mussten aus dem Stall fliehen. Beide Eingänge branten lichterloh. Aber auch die mussten wir irgendwie eintretten. In den Ohren hatten wir die Schmerzensschreie unserer Freunde. Es war die reinste Hölle. Sie starben gerade aber wir konnten ihnen nicht helfen... Als wir endlich das Tor offen hatten stürzte ein Dachbalken ein. Er begrub alle Pferde die noch nicht draußen waren unter sich... Und erst jetzt rannten die Menschen zum Stall, wo alles schon zu spät war. Wir waren 21 Zuchthengste. Überlebt haben mit mir gerade mal 5. Das zeigte mir das ich den Menschen nicht vertrauen konnte. Allein schon ihre Anwesenheit macht mich nervös. Ich würde am liebsten weglaufen vor allen und jeden... Aber wiederum weiß ich das sie mir nichts tun wollen. Aber mein Körper sagt nein zu allen... ich schaffe es nichtmehr ihnen zu vertrauen... Deshalb war ich auch die ganze Zeit so unruhig. Auch in der Wüste draußen habe ich mich vor dir so erschreckt. Ich bin von einem einst stolzen Hengst zu einem Feigling mutiert..."

[ erzählt ]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Mai 07, 2012 4:12 am

kommt von: Sattlekammer

“Warum sollt es mich störe, wenn du lieber in Stall schlafen willst?“

Meinte ich an Ghost gewandt.

“Ich bring dich am besten in eine der leeren Boxen. Da dürfte dich auch niemand finden.“

Ich wusste nicht wie die andern Regieren würde, wenn sie einen Fuchs im Stall fänden. Ich hob Ghost also wieder hoch und trug ihn aus der Sattelkammer. Dort sah ich mich kurz um. Viele leere Boxen gab es hier nicht, aber schließlich fand ich eine. Es war die Box, in der vorhin noch die neue Stute gestanden hatte, aber diese stand jetzt anscheinend wo anderes. Ich öffnete die Tür und setzte Ghost auf den Boden.

“So, hier kannst du dir’s heute Nacht bequem machen.“

Ich beschloss ihn jetzt ihn Ruhe zu lassen, denn er hatte heute wahrscheinlich schon genug um die Ohren gehabt. Deswegen verließ ich die Box wieder und zog die Tür zu. Jedoch ließ ich sie einen Spalt weit offen, falls er es sich anderes überlegte und doch zurück in die Stadt ging.
Bevor ich rein ging, schaute ich noch kurz bei Jacky vorbei. Erst jetzt fiel mir ein, dass ich eigentlich noch ihre Box ausmisten wollte, aber ein kurzer Blick verriet mir, dass sie schon sauber war. Ich war mir sicher, dass Joe das gemacht hatte. Naja, begeistert war er bestimmt nicht gewesen, denn eigentlich hatte ich ihm gesagt, dass ich sie noch machen wollte. Er hatte da echt was gut bei mir. Ich musste mir nur noch überlegen was…

Da die Box ja schon sauber war, verließ ich den Stall und machte mich auf den Weg ins Haus. Ich hatte Tessa zwar nicht gefragt ob ich hier schlafen konnte, aber die hatte bestimmt nichts dagegen.

(bringt Ratibor in eine leere Box/ freut sich, dass Jacarandas Box sauber ist/ geht ins Haus)

geht zu: Tessas Haus


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Mai 07, 2012 7:47 am

Während Zoheir mit seiner Geschichte begann, hatte ich mir ein richtiges Nest gebaut, woraus ich dann mit gespitzen Ohren seinen Worten lauschte. Ich wollte es mir nicht vorstellen, doch trotzdem krochen die Bilder in meinen Kopf, setzten sich dort fest.

Ich kannte das Feuer von der Karawane. Die Menschen hatten in der Nacht immer ein Feuer entfacht. Einmal hatte ein Mensch mit einem brennenden Scheit nach mir geworfen, als ich etwas Fleisch gestohlen hatte. Die Nerbe lag versteckt unter meinem Fell und schmerzte auch nciht mehr, aber trotzdem war sie da. Ein weiteres Überbleibsel meiner Vergangenheit.

Doch das ist wohl nichts gegen Zoheirs Erlebnisse. Wenn einen die heißen flammen umzingelten, es keinen ausweg gab... Nein, das konnte und wollte ich mir nicht vorstellen. Mein etwas längeres Fell auf meinem Rücken kräuselte sich auf meinem Rücken und ich spüre, wie mein Magen sich verkrampfte.

Als Zoheit geendet hatte, blickte ich ihn lange an, dann tappte ich aug seinen großen Kopf zu und schmiegte mich in die kleine Kuhle, wo der Kopf in den Hals über ging.

"Aber nur weil man Angst um sein Leben hat, ist man doch kein Feigling. Man ist nur klug."

Ist setzte meine Voderpfoten auf den großen Kopf und schaute über den Rand. Sein Kopf war wirklich groß. Zumindest im Vergleich zu mir.

"Aber eines musst du mir erklären: Was ist ein Elite-Zuchthengst?"

Ich stolperte etwas über den Begriff, den ich noch nie zuvor gehört hatte.

Dann hörte ich Schreiite in der Boxengasse Menschenschritte. Sofort versteckte ich mich und drücke mich an Zoheir. ich roch den menschen und zuckte unruhig mit meinen Ohren. Aber dan... ich stutzte. da war noch etwas, außer dem Menschengeruch. Fuchs? Nein, das bildete ich mir sicher ein. Mit zuckender Nase ging ih dem geruch nach und blieb schließlich an der Boxenwand stehen. Leise winselte ich.

[hört Zoheir zu | geht zu ihm | fragt]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Di Mai 08, 2012 9:00 am

coming from: Hawk Farm // Sattelkammer

Der Stallgeruch schlug mir entgegen als Clyde mich aus der Sattelkammer trug und mich anschließend in eine leere Box setzte. Die Luft lastete schwer auf meiner Lunge und ich atmete ersteinmal tief durch als meine Pfoten den strohbedeckten Boden der Box berührten. Hinter mir rollte bereits die Tür zu. Und für einen Herzschlag durchfuhr mich die Furcht, hier nicht wieder heraus zu kommen. Als ich mich jedoch noch einmal nach Clyde umsah, entdeckte ich den Spalt den er offen gelassen hatte. Seine Schritte verhallten bereits in der Dunkelheit. Ich konnte Terentror gerade noch rechtzeitig zurück pfeifen. Seine Ruhephase war beendet. Und das nutzte er sofort eiskalt aus.

Schlafen wir also heute nacht hier? Nett. Endlich mal Abwechslung.

Ich rollte genervt mit den Augen und sah mich in der Box um. Viel Stroh, viel Platz. Kein Sand. Ich seufzte und bewegte mich auf eine der hinteren Ecken zu. Während ich das Heu mit der Schnauze zurecht schob ging ein Schauer durch meinen Geist. Nein, nicht meinen. Terentror war wieder am Werk.

Spürst du sie? Die Nacht. Die Geister! Wie kannst du jetzt an Schlafen denken?

Ich ließ mich ins Einstreu fallen.

"Indem ich müde bin, Terentror."

meinte ich leise. Ich konnte nicht spüren ob die Pferde in den Ställen noch wach waren. Dafür konzentrierte ich mich zu wenig auf ihre Energiefelder. Darum versuchte ich niemanden zu wecken. Und ich war wirklich müde. Ich legte den Schwanz um meine Pfoten und schloss die Augen. Aber der Geist in meinem Kopf begann jetzt nur umso mehr zu zetern, bis ich die Ohren anlegte und zischte:

"Halt die Klappe! Du weckst noch den ganzen Laden hier auf!"

Die telepathischen Gespräche mit Clyde waren anstrengend gewesen, und ich hätte Terentror erschlagen können, weil ich bereits auf dem Zahnfleisch meiner Energiereserven nagte. Da jedoch wurde meine Aufmerksamkeit von einem Winseln abgelenkt. Meine Ohren schnellten nach oben. Und auch Terentror war plötzlich still, schien zu lauschen. Das war ein Fuchswinseln. Es kam von... rechts. Es stammte aus der Nebenanliegenden Box. Ich verharrte still, wie versteinert und lauschte. Um die Kräfte der Geister zuhilfe zu rufen, um zu sehen wer da hinter der Wand winselte, war ich zu müde. Ich versuchte mich zu konzentrieren. aber das reichte einfach nicht aus. Also gab ich es auf, legte den Kopf wieder ins Stroh und schloss die Augen. Ich war unglaublich schnell im Land der Träume. Trotz Terentror. Und trotz der Geister. Die Müdigkeit war einfach zu groß gewesen. Und im Nachhinein gesehen, war das wohl auch besser so. Denn das was ich am nächsten Tag hinter der Wand entdecken würde, würde mich noch um einiges beanspruchen.

(ist in Box / redet mit Terentror / hört Zane / schläft ein)


Zuletzt von Ratibor am Mi Mai 09, 2012 7:39 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mi Mai 09, 2012 7:32 am

Ich seufzte kurz und wandte dann meinen Blick beinahe schon wehmütig zu der kleinen Füchsin. Diese sah mich lange an. In meinem Inneren hatte ich beinahe Angst das sie mich nun auslachen würde oder dergleichen. Dann aber stand sie auf und kam auf mich zu. Verwundert zuckten meine Ohren, mein Kopf aber blieb still liegen. Was sie dann sagte wirkte tröstend auf mich. Andererseits war sie auch ein Wildtier. Die Tiere der Menschen durften nicht bei jeder Kleinigkeit in Panik geraten, aber ich blieb ruhig.

Langsam aber sicher fielen mir die Augen zu. War ich denn wirklich schon so müde? Scheinbar schon den ich konnte sie einfach nicht offen halten. Langsam wurden sie immer schwerer bis sie schließlich geschlossen waren und ich zu schlummern begann. Zanes Nähe war mit der von Numa vergleichbar. Sie beruhigte mich irgendwie. Allerdings war da dann schonwieder ihre Stimme die mich ein kleinwenig wach rüttelte. Sachte lächelte ich sie an, sollte ich ihr das sagen was mir meine Mutter früher immer gesagt hatte? Dass sie noch zu jung sei? Nein, das war wohl doch nicht nötig.

"Ein Elite - Zuchthengst ist ein Hengst dessen Fohlen besonders schön und leistungsfähig sind."

Mehr brachte ich nichtmehr heraus denn meine Augen fielen schonwieder zu. Ich merkte nichtmal mehr wie Zane winselte. Stattdessen übermante mich ein tiefer Schlaf aus dem ich wohl nicht so schnell wieder aufwachen würde.

[ müde | erklärt | schläft ein ]
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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mi Mai 09, 2012 7:47 am

Zeitsprung

Uhrzeit

Frühmorgens

Wetter

Die Sonne schickt ihre ersten, noch nicht wärmenden Strahlen hinunter auf die Erde, wo sich die Menschen für den kommenden Arbeitstag fertig machen. Am blassblauen Horizont zeigen sich erste Wolken, die noch ungefährlich aussehen, doch manche wissen es: Vorboten für ein Gewitter wälzen sich über den Himmel.


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Mai 14, 2012 4:36 am

>> Tessas Haus

Erst mal kam im Stall das morgendliche Hallo, dann bat ich einen der Bereiter, sich die Zeit nach der Reitstunde freizuhalten. Er sollte einmal Zoheir probereiten. Ich wollte sehen, wie der so angepriesene Hengst sich unter dem Sattel verhielt. Gestern war er ja noch etwas nervös gewesen. ich musste nachher noch Z bewegen, vielleicht sollte ich Numa als Handpferd mitnehmen? Mal sehen. Ersteinmal schnappte ich mir Schubkarre und Forke, dann machte ich mich auf den Weg nach hinten zu Z's Box. Im Vorbeigehen schaute ich noch bei Numa in die Box, aber dort schien alles in bester Ordnung zu sein. Dann ging ich zu Z, der mich schon mit einem Wiehern begrüßte. Mit einem Lächeln strich ich ihm über den Kopf, dann band ich ihn außerhalb seiner Box an und begann, diese auszumisten.

[weist Bereiter an, Zoheir Probe zu reiten | schaut bei Numa vorbei | fängt an, ZZ Top's Box sauber zu machen]


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BeitragThema: Re: Stall & Koppel   Mo Mai 14, 2012 6:31 am

kommt von: Vorhof

Ich betrat den großen Stall, und wieder schlug mir der Pferdegeruch entgegen. Ich glaubte, dass ich mich sowieso nie daran gewöhnen würde, deswegen versuchte ich es erst gar nicht. Würde auch so irgendwie gehen.

Langsam, und ohne Eile lief ich durch den Stall, an den Boxen vorbei. Jedoch hielt ich den größtmöglichen Abstand zu den Pferden, auch wenn es eigentlich total unnötig war. Außerdem wusste ich, dass ich sowieso bald auf einem dieser Pferde sitzen würde. Auch wenn ich noch nicht so ganz wusste, wie ich das schaffen sollte ohne einen Nervenzusammenbruch zu erleiden. Aber daran versuchte ich jetzt erst mal nicht zu denken.

Vor einer der Boxen fand ich schließlich die Besitzerin des Hofes.

Wie heißt sie noch gleich? T….Theresa… Tessa?

Ich glaubte mich zu erinnern, dass sie gemeint hatte, ich solle sie Tessa nennen. Aber so sicher war ich mir da gerade nicht mehr.

“Guten Morgen. Ich hoffe ich bin nicht zu früh."

Bei diesen Worten zauberte sich wieder ein Lächeln auf meine Lippen.

(betritt Stall/ denkt nach/ begrüßt Tessa)


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