Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 Die Reithalle

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BeitragThema: Die Reithalle    Mo März 12, 2012 10:04 am

Die Reithalle

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Auch die reithalle ist sehr hell, mit einem transparentem Kunsstoffdach, so dass man immer perfekt vor Wind und Wetter geschützt ist. Und wenn es hart auf hart kommt, gibt es sogar einen Gang, der vom Stall zur Reithalle führt. Er ist breit genug, so dass zwei Pferde problemlos aneinander vorbei geführt werden können.


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Clyde

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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Sa März 31, 2012 2:34 pm

kommt von: Stall

ich wollte Jacky gerade den Strick abnehmen, als diese einfach davon rannte. Kopfschüttelnd sah ich ihr dabei zu, wie sie durch die Halle rannte und wilde Sprünge vollführte. Ein lächeln konnte ich mir aber nicht verkneifen.
Ich beschloss sie erst einmal das tun zu lassen was sie wollte, was anderes konnte ich im Moment sowieso nicht tun. Aber so war Jacky nunmal. Hatte ihren eigenen Kopf.

Aber bald schon hatte sich die braune Stute beruhig und kam wieder zu mir getrottet. Es schien so, als grinse sie mich an, aber ich wusste, dass Pferde nicht lachen konnten. Trotzdem strich ich ihr kurz über den Hals und nahm ihr dann endlich den Strick ab. Nachher verletzte sie sich noch.

Ich wollte gerade losgehen, um ein Podest zu holen, damit ich ein wenig mit Jacaranda arbeiten konnte, als auf einmal Tessa vor mir stand. Ich erwiderte ihren Kuss und meinte dann auf ihre Frage:

"Naja, ein wenig Halle könnte ich dir vielleicht überlassen..."

Natürlich hatte ich dabei ein kleines, verschmitzes lächeln auf den Lippen. aber ich wusste, dass Tessa auch so verstehen würde, wie ich es meinte. Schließlich kannte sie mich schon eine ganze weile.

Dann wandte ich mich von ihr ab, und meinte:

"Entschuldige mich kurz. Ich würde dann gerne mit meinem Pferd arbeiten."

Im Vorbeigehen drückte ich ihr noch eine flüchtigen Kuss auf die Wange. Dann verließ ich die Halle. Als ich gerade das Podest holte, fiel mir ein, dass ich Jacky gar nicht beachtete hatte, bevor ich gegangen war. Dass musste ich schleunigst wieder gut machen. Ich trug das Podest in die halle und stellte es ungefähr in die Mitte des unteren Zirkels. dann ging ich zu Jacky und strich ihr über den Hals. Ich hielt ihr ein Lekerli hin, dass sie sofor nahm und verschlang. Dann ging ich wieder zu dem podest und wartete darauf, dass Jacky sich zu mir bequemte.

(redet mit Tessa/ holt ein Podest für Bodenarbeit/ wartet auf Jacky)



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Jacaranda
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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Sa März 31, 2012 2:57 pm

Ist in der Reithalle.

Ich zuckte mit den Ohren, als die Hallentütr aufgeschoben wurde und hob aufmerksam den Kopf. Leise wieherte ich, als ich Symphony erkannte, die ja auch in der Box neben mir stand. Zugegeben, anfangs kam sie mir etwas seltsam vor, aber mit der Zeit wurden wir eigentlich ganz gute Freundinnen. Vielleicht nicht die besten, aber man konnte ja nicht immer alles haben.

Mit gespitzten Ohren beobachtete ich die Begrüßung von Clyde und der Frau. Ich verstand immer noch nicht, was sie damit bezweckten, aber ok. Menschen waren teilweise eh seltsame Wesen. Musste man wohl nicht verstehen. Als Clyde einfach ging, schaute ich ihm empört hinterher, aber er kam ja gleich wieder, mit einem seltsamen Teil in der Hand. Ich schaute ihn mit schief gelegtem Kopf an und verschlang natürlich sofort das Leckerli, auch wenn ich nicht ganz so genau wusste, womit ich mir das verdient hatte. Egal. Schmeckt trotzdem gut.

Als mein Mensch zu dem Ding ging, schaute ich ihm kurz hinterher, und folgte ihm dann aber. Weil was konnte das Vich mir schon antun? Clyde tat es ja auch nichts und außerdem war es so klein, da musste man wohl keine Angst vor haben.

Neugierig streckte ich den Kopf nach vorne und beschnupperte es. Naja. Roch wie alles andere im Stall auch. Aber da unten...da war eine Öffnung... Unsäglich neugierig, wie ich nunmal war, steckte ich die Nüstern darunter. Vielleicht war da ja was interressantes? Hm. Ne. Während ich so suchte, merkte ich gar nicht, dass ich das Ding immer wieder herumschob. Aber ehrlich gesagt war das mir auch herzlich egal. Nachdem ich das Teil für uninterressant und ungefährlich befand, zog ich den Kopf, der während der ganzen Prozedur fast komplett unter dem Teil verschwunden war, wieder darunter hervor und schaute mich um. Kurz blieb mein Blick an Symphony hängen, aber ich wollte sie jetzt nicht stören. Also suchte ich auch den Boden in meiner näheren Umgebung nach was Fressbarem ab. Fehlanzeige. ach, wieso suchen, wenn man wusste, wo es was leckeres gab? Ich trotttete wieder zu Clyde und schnupperte über sein T-Shirt, dann über seine Hose, bis ich gefunden hatte, wonach ich suchte. Und zog, auf meine pferdische Art sanft, an dem Stoff.

(begutachtet das Podest/geht zu Clyde zurück/such nach Leckerlis)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Sa März 31, 2012 11:33 pm

Faszieniert schaute ich Jacky dabei zu, wie sie das Podest unter die Lupe nahm. Ich hinderte sie nicht daran, schließlich musste sie wissen, mit was sie es hier zu tun hatte. Aber es sah einfach lustig aus, wie die Stute mit dem Podest durch die Halle lief, deswegen konnte ich mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen.
Schließlich war sie mit ihrer inspektion fertig und begann den Boden zu untersuchen. Jacaranda verhielt sich in manchen Situationen nicht wirklich wie ein ausgewachsenes Pferd, sonderen eher wie ein Fohlen. Aber genau das mochte ich so an ihr. Sie war nicht wie die anderen Pferde. Sie war etwas besonderes.

Schließlich, nachdem sie nichts interessantes gefunden hatte, kam sie wieder zu mir. Aber anstatt einfach abzuwarten was passierte, begann sie mich von oben bis unten abzuschnüffeln. Ich wusste, was sie suchte, trotzdem war es nicht sehr angenehm, als sie schließlich nach meiner Hose schnappte. Eigentlich hatte ich gedacht, ich hätte es ihr abgewöhnt, deswegen schlug ich ihr, nicht gerade sanft, auf ihr Maul.

"Du weißt genau, dass du das lassen sollst!"

meinte ich, nachdem Jacky zurückgezuckt war. Eigentlich schlug ich Jacaranda nicht, aber sie konnte mich nicht so einfach beißen. Und normalerweise wusste sie das auch. Normalerweise...
Ich schaute sie noch einmal streng an, und holte dann das Podest zurück, das mittlerweile nicht mehr da stand, wo es sollte.
Ich stellte es vor Jacky hin, und nahm die Stute dann am Halfter. Ich musste ihr schließlich zeigen, was sie zu tun hatte. Deswegen zog ich sanft am Halfter, und führte Jacky so vor das Podest, dass sie nur noch ihre beiden Vorderfüße heben musste, um darauf zu stehen. Dann wartete ich ab, ob sie so verstand was sie tun musste, denn eigentlich brauchte Jacky nie besonders lange um etwas zu begreifen. Es sei denn, sie hatte keine Lust.

(fängt mit Übung an)



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BeitragThema: Re: Die Reithalle    So Apr 01, 2012 12:04 am

"Du bist ja so was von gütig."

meinte ich grinsend und schaute Clyde kurz hinterher. Dann wandte ich mich wieder voll und ganz Symphony zu und kraulte ihr kurz den Mähnenkamm. Dann legte ich die Hand auf die Sattellage und klopfte ein paar mal darauf, damit sie wusste, dass ich gleich aufsteigen würde. Das hatte ich beim ersten Mal reiten nicht gemacht und naja...das ist böse geendet.

Ich nahm die Zügel auf und legte leicht die Schenkel an und sofort lief Phony los. Zwar war Z mein absolutes Lieblingspferd, das lies sich nicht leugnen, aber Phony hatte einfach einen wunderbaren, bequemen Gang, der auch, je länger ich sie ritt, immer selbstbewusster wurde. Denn als sie angekommen war, war sie mit dem Reiten wohl noch nicht ganz so vertraut gewesen, das hatte man auch gemerkt. Aber nun lief sie in Schritt und Trab schon ziemlich selbstsicher, nur der Galopp war etwas unsicher. Doch wer sollte es ihr verübeln? Schließlich war es nicht gerade angenehm, komplett blind durch die Gegend zu laufen.

Ich war vollkommen auf Symphony konzentriert, weswegen ich erst aufschaute, als ich hörte, wie Clyde mit Jacaranda schimpfte. Kurz grinste ich, als ich die Schleifspur des Podestes sah, für die wahrscheinlich Jacaranda verantwortlich war. Naja, was anderes konnte ich mir auch schlecht vorstellen. Manchmal war Jacky aber auch zu niedlich, gerade wenn man mal mit ihr schimpfte.

Ich wandte mich wieder Symphony zu und trieb sie in einen sanften Trab. Die Stute stolperte hin und wieder, weshalb ich die Zügel etwas mehr annahm. Ich weis zwar nicht warum, aber dann lief sie auf jeden Fall besser. Vielleicht fühlte sie sich dann sicherer, oder so. Wahrscheinlich. War aber auch egal.

(wärmt Symphony auf)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    So Apr 01, 2012 12:27 am

Ich schnaubte und blickte Clyde schuldbewusst an. Ok, zumindest dachte ich, dass es schuldbewusst sei. Ich hatte ja keinen Spiegel, also konnte ich es nicht kontrollieren. Aber andersrum glaubte ich auch nicht, dass Clyde das groß auffallen würde. Ich folgte ihm bereitwillig, als er wieder zu dem Teil ging und beobachtete mit gespitzten Ohren neugierig, was er da veranstaltete.

Als er an meinem Halfter zupfte, trat ich direkt vor das Ding, dann schaute ich ihn verwirrt an. Was um alles in der Welt wollte er von mir?! Aber er zupfte weiter an meinem Halfter, eigentlich ging ich dann mit ihm mit, aber jetzt...? Naja, ein weises Pferd hatte einmal gesagt: Probieren geht über studieren. Also zuckte ich die Schultern und hob einen Huf. Vorsichtig setzte ich ihn auf die Fläche, des Teils und zuckte misstrauisch mit den Ohren. Ok, gerade war es noch ungefährlich gewesen, aber jetzt? Kurz blickte ich zu Clyde, dann stellte ich den anderen Huf auch noch drauf und schaute auf Clyde hinab. War das so richtig? Auffordernd stubbste ich ihn an und schobberte wieder durch seine kurzen Haare.

(klettert auf das Podest)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    So Apr 01, 2012 12:44 am

Endlich kam mal wieder jemand un kümmerte sich um sich um mich zu kümmern, hatte ich gedacht, als ich gehört hatte wie mein Mensch zu mir kam und mich aus der öden Box zu holen und mich zu bewegen. Jetzt hatte ich zum Glück eine größere Box, denn als ich hier angekommen war, war die Box nur 4x6 Schritte lang und das hatte mir gar nichts gefallen. Zufrieden stellte ich fest das die Hallentür hinter mir zu fiel und ich den weichen Sand unter meinen Hufen spürte.

Ein paar Meter neben mir, hörte ich noch ein Pferd, vermutlich Jacky und ihr Besitzer, ansonsten war es ruhig und das gefiel mir. Laute Geräusche hießen für mich immer Gefahr und Gefahr hieß weg laufen. Außerdem konnte ich fiel besser hören je ruhiger es war und ich konnte mich seit je her nur auf meine Ohren verlassen. Ein Klopfen auf meinem Rücken zeigte mir an das ich gleich Tessa tragen würde und ich war ihr sehr dankbar, das mir ihr Aufsteigen ankündigte und sich nicht einfach auf meinen Rücken plumpsen lies, wie die ganzen anderen vorher. Nun ja einmal hatte sie das gemacht, aber davon hatte sie einen gebrochenen Arm gehabt. Ich war erschrocken und ihr auf den Arm getreten, nicht mit Absicht sondern weil ich einfach nicht damit gerechnet hatte und eigentlich hätte ich dafür auch Schläge erwartet aber diese blieben zu meiner Freude aus.

Langsam und vorsichtig setzte ich einen Schritt vor den anderen und zögerte ein wenig, wie eigentlich am Anfang immer. Erst nach zwei Runden entspannte ich mich sichtlich und schnaubte mit tief gesenktem Kopf. Tessa und ich waren in den letzten Monaten ein gutes Team geworden, ich hatte gelernt einen Menschen ohne Angst zu tragen und sie wie man mit einem blinden Pferd um ging. Auch im Trab wurde es immer besser und ich vertraute ihr mit jeden mal mehr, dass sie aufpasste, das ich nicht gegen irgendwas lief. Meine Schritte wurden länger, kraftvoller und ich zog meine Knie dabei höher, während meine Hinterhand schön untertrat, Auch das hatte ich gelernt, was die Menschen von mir wollten, wenn sie am Zügel zogen oder meine Seite mit der Gerte streiften. Als sie die Zügel annahm, bog ich meinen Hals und hielt die Nüstern in Richtung meiner Brust. Schnaubend schlug ich mit dem Schweif und kaute auf dem Gebiss herum.

(wird aufgewärmt)
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BeitragThema: Re: Die Reithalle    So Apr 01, 2012 4:41 am

Ich beobachtete Jacky als diese Unsicher versuchte herauszufinden was ich von ihr wollte. Aber ich wusste, dass sie es früher oder später wissen würde. Und wirklich. Zwar etwas vorsichtig, aber immerhin setzte sie den ersten Huf auf das Podest. Aufmunternd blickte ich zu ihr, und tatsächlich folgte der zweite Huf. Lobend strich ich ihr über den Kopf und hielt ihr dann ein Leckerli hin, dass sie natürlich sofort entgegen nahm.

"Das hast du gut gemacht."

Ich wusste nicht, ob sie überhaupt verstand was ich da sagte, aber ich hatte es mir angewöhnt mich mit Jacky zu unterhalten. Sie war eine gute Zuhörerin und unterbrach mich meist auch nicht. Außer sie wollte etwas zu fressen haben.

Vorsichtig schob ich sie von dem Podest. Die Stute lief artig Rückwärts und ich gab ihr noch eine kleine Belohnung. Ich wusste, dass ich das mit dem Podest jetzt nicht ewig weiter machen konnte. Irgendwann würde sie sich wahrscheinlich langweilen. Deswegen nahm ich den Strick und befestigte ihn so, dass er als Zügelersatz diente. Ich strich ihr noch einmal über den kräftigen Hals, dann schwang ich mich auf ihren Rücken.

Ich nahm den Strick in die Hände und übte mit meinen Beinen sachte Druck aus.
Richtig arbeiten wollte ich eigentlich nicht mehr, aber ich wollte auch nicht, dass Jacaranda jetzt das Kommando übernahm. Deswegen trieb ich sie langsam vorwärts und setzte mich so hin, dass sie merkte, wer hier das sagen hatte. Ob das jedoch helfen würde, wusste ich nicht. Denn Jacky hatten ihren eigenen Kopf, und daran konnte man eben nichts ändern.

Aus dem Augenwinkel beobachtet ich Tessa und Symphony. Die schwarze Stute lief von Tag zu Tag besser. Aber ich konnte mir vorstellen, dass es für ein blindes Pferd nicht besonders einfach war, von Anfang an, selbstsicher zu laufen. Schließlich wusste sie nicht wo sie hin lief und sie musste lernen ihrem Reiter zu vertrauen. Aber Tessa ging auch sehr behutsam mit der Rappstute um. Ich glaubte nicht, dass jeder mit Symphony so umgegangen wäre wie Tessa es tat. Icht hatte schon Reiter kennen gelernt, die immer gleich Gewalt anwendeten, wenn das Pferd nicht das tat was sie wollten. Aber ich wusste, dass das der größte Fehler war, den ein Reiter begehen konnte. Denn mit Gewalt konnte man bei einem Pferd mehr kaputt machen, als ihm etwas beizubringen.
Die Gedult, die Tessa mit den Pferden hatte, schätzte ich sehr an ihr. Denn soetwas war nicht selbstverständlich.

Immer noch etwas in meinen Gedanken versunken trieb ich Jacky weiter. Bald konzentrierte ich mich jedoch wieder vollkommen auf mein Pferd, denn ich wusste, dass Jacky, wenn sie wollte, jede Gelegenheit ausnutzen konnte, die ihr geboten wurde, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte. Und da ich nicht wusste was in ihrem Kopf vor sich ging, passte ich lieber besser auf, bevor ich es noch am eigenen Lieb erfuhr.

(lobt Jacaranda/ steigt auf/ reitet los/ beobachtete Tessa und Symphony/ denkt nach/ konzentriert sich wieder aufs reiten)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    So Apr 01, 2012 8:34 am

Ich schnaubte zufrieden, als Clyde mich lobte und verschlang schnell die Leckerlis, die er mir anbot. Aber natürlich freute ich mich nicht nur wegen den leckerlis, es war einfach gut, dass er mit mir zufrieden war. Als er mir wieder den Strick anlegte, und sich dann auf meinen Rücken schwang, tänzelte ich kurz umher, und lief dann bereitwillig los. Meine Aufmerksamkeit richtete ich vollkommen auf Clyde. Nach einiger Zeit hatte ich meinen Takt gefunden, und lief mit gesenktem Kopf, die Ohren nach hinten gerichtet auf dem Hufschlag entlang.

Aber irgendwann wurde es mir zu langweilig. War der da oben etwa eingeschlafen? Ich buckelte kurz, achtete aber darauf, dass es nicht zu heftig war. Schließlich wollte ich Clyde nicht abwerfen, wieso sollte ich auch? Er war unglaublich nett und ich mochte ihn wirklich. Ich wollte ihn einfach nur wieder aufwecken. Aber gleich nach dem Buckler fing ich an zu traben.

(geht los/"weckt" Clyde auf/beginnt ungefragt zu traben)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    So Apr 01, 2012 10:30 am

Symphony wurde merklich entspannter und durchlässiger für meine Hilfen. Ich ritt noch mehrere Zirkel und Volten, um ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Doch achtete ich dabei immer darauf, sie nicht zu überfordern, ihr nicht zu viel Angst einzujagen. Nun war sie gründlich aufgewärmt und ich wollte sie heute ein paar Mal über die Trabstangen laufen lassen, um ihr etwas Gefühl für ihre Schritte und sich selbst unter einem Reiter zu verleihen. Ich parierte sie an der Bande, nicht weit von der Stelle, an der immer die Stangen lagen.

Ich stieg ab und strich ihr kurz über den Hals. Dann nahm ich ein paar Stangen und legte sie in einem regelmäßigen Abstand auf den Sandboden. Ich nahm ihr die Zügel vom Hals und forderte sie mit einem sanften, aber trotzdem bestimmten Zupfen auf, mir zu folgen.

Langsam führte sie die Stute über die Stangen und lies ihr dabei genügen Zügelfreiheit, um en Kopf zu senken und die Stangen zu erstasten. Meine Hand ruhte an ihrer Schulter, so dass ich sie immernoch ein wenig leiten konnte. Denn nicht wie anders zu erwarten schlugen ihre Hufe mit einem dumpfen Klang gegen die Stangen. Die Prozedur wiederholte ich mehrere Male, dann setzte ich zu einem erneuten Versuch an.

(wärmt Symphony auf/arbeitet mit ihr am Boden mit den Trabstangen)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Mo Apr 02, 2012 4:33 am

Iegendiwe war ich wieder mit meinen Gedanken wo anders, denn auf einmal buckelte Jacky, und normalerweise tat sie das nicht, nur wenn ich nicht ganz bei der Sache war. Sofort war ich wieder bei der Sache und brachte Jacky wieder in den Trab. denn die Stute war ohne meine Erlaubnis angetrabt, und sie wusste, dass sie das nicht durfte. Eigentlich hatte ich sowieso vor gehabt zu traben, aber nicht so. Ich ließ Jacky ein paar Runden traben, dann gab ich ihr das zeichen zum galoppieren. Sofort ging sie in einen angenehmen Galopp und ich ließ sie einfach rennen. Sie sollte ihr temp selber finden. ich hatte keine Lust sie zu bremsen, denn ich wusste sie brauchte die Geschwindigkeit heute. Das hatte ich vorher schon miterleben dürfen.

Nach ein paar Runden parierte ich sie in den Schritt. Ich ließ den Strick los und ließ Jacky noch ein wenig Schritt laufen. Dann hielt ich sie an, und stieg ab. Ich löste den Strick von dem Halfter. Dann nahm ich das Podest und meinte zu Jacky:

"Komm mit."

Ich durchquerte die Halle und öffnete das Tor. Jacaranda lief an mir vorbei nach draußen und ich schloss das Tor wieder. Jacky lief ganz selbstverständlich zur Koppel, deswegen folgte ich ihr und öffnete das Gatter. Die Stute blieb stehen und schaute mich an. Ich strich ihr über den Kopf und gab ihr noch ein Leckerli.

"Na los. Geh schon."

Jacky drehte sich um und rannte auf die Koppel. Ich schloss das Gatter wieder und lief zurück zur Reithalle. Dort setzte ich mich auf die Tribühne und schaute Tessa zu, wie sie mit Symphony arbeitete.

(reitet/ bringt jacaranda auf die Koppel/ schaut Tessa und Symphony zu)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Fr Apr 06, 2012 4:21 am

Ich saß konzentriert im Sattel und verfolgte jede Bewegung der Stute genau. Es war immer ein schmaler Grat, mit der Zügelführung. Einerseits wollte ich sie natürlich nicht behindern, andererseits vermittelte ich ihr durch die Anlehnung auch Sicherheit. Aber das blinde Pferd unter mir machte seine Sache gut, war konzentriert und eifrig bei der Sache. Eine Sehbehinderung war bei jedem Pferd schade, aber ganz besonders bei Symphony. Sie war so ein tolles Pferd, freundlich, intelligent, lernbereit und willig.

Nachdem sie mehrere Male fehlerfrei über die Stangen gelaufen war, stieg ich ab und lobte sie einmal kräftig durch.

„Hast du fein gemacht meine Süße. Aber für heute reicht es erst mal.“

Erst jetzt erblickte ich aus dem Augenwinkel Clydes rote Haare. Ich schaute rüber und wurde, bei dem Gedanken, wie lange er wohl schon da saß, prompt rot. Naja, wenigstens ein bisschen. Kurz lächelte ich ihm zu, dann führte ich Symphony aus der Halle. Mit wenigen Handgriffen sattelte und trenste sie ab. Ich kratzte ihr die Hufe aus und bürstete sie noch einmal schnell über.

--> Stall, bzw. Koppel, dann Futterkammer

Dann brachte ich Phony auf die Stutenkoppel. Es war früher einiges Hin und Her gewesen, auf welche Koppel sie kam, aber inzwischen kam sie ganz normal zu den anderen. Zwar plagten mich noch immer Ängste, dass sie sich irgendwann einmal ernsthaft verletzte, aber so langsam konnte man glauben, dass sie es lernte, richtig zu fallen. Trotzdem... Ganz wohl war mir bei dem Gedanken nicht. Seufzend halfterte ich sie ab, rubbelte ihr noch einmal über die Stirn und entließ sie dann.

Ich räumte Symphonys Kram weg und schaute dann noch in die Futterkammer. Mist. Der Futterlieferant war so was von unzuverlässig... Wäre er nicht ein gute Freund von ihr, hätte sie sich wahrscheinlich schon längst einen Neuen gesucht. Jetzt musste sie wieder selber in die Stadt fahren, um das verdammte Heu abzuholen. Denn das brauchte ich unbedingt, sonst war ich echt aufgeschmissen.

--> Reithalle

Ich lief noch einmal in die Reithalle und legte die Stangen zurück an die Seite. Dann stützte ich mich gegenüber von Clyde auf die Bande.

„Hey Clyde, hast du heut Nachmittag schon was vor? Weil ich wollt dich fragen, ob du mit mir vielleicht noch mal zu Stephan fährst, er hats wohl wieder mit der Auslieferung verpennt. Kennst das ja. Und ich bräuchte hier dann halt noch Hilfe fürs Ausladen.“

Entschuldigen lächelte ich ihn an. Er kannte das ja, war immerhin nicht das Erstemal, das wir zusammen zu Stephan fuhren.


(macht die arbeit mit Symphony fertig/ bring Symphony auf die Koppel/ bemerkt, dass die Futterlieferung noch nicht da ist/ räumt in der Reithalle auf/ spricht Clyde an)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Fr Apr 06, 2012 10:46 pm

Ich beobachtet wie Symphony von Mal zu Mal sicherer wurde, und zum Schluss sogar fehlerfrei über die Stangen lief. Ich bewunderte die Stute wirklich. Sie lief ohne etwas zu sehen so sicher wie andere Pferde auch. Sie brauchte zwar immer etwas mehr Zeit bis sie sich daran gewöhnt hatte, aber wenn man nicht wusste, dass sie blind war, konnte man als Außenstehender fast meinen sie wäre wie jedes andere Pferd auch.

Als Tessa die Halle verließ und mir noch kurz zu lächelte, lächelte ich zurück. Ich schaute ihr hinterher und lehnte mich dann auf der Tribüne zurück. Zu tun hatte ich jetzt sowieso nichts mehr, später musste ich noch Jackys Box ausmisten, aber sonst...
Dann jedoch kam Tessa zurück und fragte mich, ob ich nicht mit ihr zu Stephan fahren wollte.
Kurz überlegte ich, auch wenn es klar war, dass ich mitkam. Aber sie sollte ja nicht denken, ich hätte nichts zu tun, auch wenn sie das wahrscheinlich sowieso wusste.

"Ja klar komm ich mit."

Es gehörte zwar nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zu Stephan zu fahren, aber es war immer noch besser als den ganzen Tag hier rum zu sitzen. Außerdem war es mal wieder ganz nett in die Stadt zu kommen und einkaufen war mit Tessa zusammen auch nicht wirklich schlecht.

"Sollen wir gleich los? Oder hast du noch was anderes zu erledigen?"

(sitzt in der Reithalle/ redet mit Tessa)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Sa Apr 07, 2012 3:19 am

In der Zwischenzeit, während Clyde überlegte, hatte ich mich auf die Bande der tribüne gesetzt und starrte auf den Sandboden. Ich wusste, das er es nicht wirklich leiden konnte, wenn wir zu dem Futterhändler fahren mussten, aber das war nunmal etwas, dass ich nicht unbedingt auslassen konnte. Es war zwar klar, dass er mitkam, aber trotzdem freute ich mich, als er zusagte. Würde er es nicht tun, würde ich mir anfangen, Sorgen zu machen. Lächelnd sprang ich von der Bande direkt vor ihn.

"Ich muss nur noch die Rachnung raussuchen, dann können wir los."

Ich beugte mich über ihn und gab ihm nochmal einen kurzen Kuss.

"Und danke schonmal im Vorraus."

lächelte ich und zog ihn hoch, bis er stand.

"Na komm, beweg dich."

Ich lief schonmal vorraus, schließlich musste ich noch die Rechnung raussuchen, damit er auch wusste, dass ich das Zeug auch wirklich schon bezahlt hatte. Und mich vielleicht umziehen. Leon war auch wieder da und lief neben mir her.

"Na Süßer, wo warst du denn?"

fragte ich ihn und kraulte ihn hinter den weichen Ohren, während ich zum Haus eilte.

Arrow Tessas Haus

In der Küche fütterte ich ersteinmal Leon, schließlich kam er nicht nur zu mir, weil er mich so mochte. Dann zog ich mir eine frische Jeans und ein T-Shirt an und heftete die Rechnung aus einem Ordner im Büro aus.

(geht ins Haus/ macht sich fertig/ geht zu Clydes Auto)

Arrow Hawk Farm // Vorhof


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Mi Mai 09, 2012 7:47 am

Zeitsprung

Uhrzeit

Frühmorgens

Wetter

Die Sonne schickt ihre ersten, noch nicht wärmenden Strahlen hinunter auf die Erde, wo sich die Menschen für den kommenden Arbeitstag fertig machen. Am blassblauen Horizont zeigen sich erste Wolken, die noch ungefährlich aussehen, doch manche wissen es: Vorboten für ein Gewitter wälzen sich über den Himmel.


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Mo Mai 14, 2012 11:57 pm

Kommt von: Tessas Haus

Langsam schlenderte ich zur Reithalle. Ich hatte mir gedacht, dass der Neuen schon irgendwer geholfen hatte, außerdem hatte Tessa ja nur gesagt, ich solle den Reitunterricht geben und nicht beim Pferd fertig machen helfen. Innerlich hoffte ich, dass die Anfängerin sich nicht allzu dumm anstellen würde, denn allzu viel Erfahrung hatte ich mit kompletten Anfängern nicht. Ich hatte zwar schon ein paar Mal Reitunterricht gegeben, aber meist bei schon erfahrenen Reitern. Das würde heute also eine kleine Herausforderung für mich werden.

Als ich in die Halle kam, war die Neue schon da. Ebenso wie Bonny und Joe. Ich grinste. Dann hatte er wohl die Ehrenvolle Aufgabe gehabt, der neuen zu helfen. Ich trat zu der kleinen Gruppe und meinte, zu gut gelaunt wie ich konnte:

“Morgen. Ich bin Clyde. Du musst die neue Reitschülerin sein. Wie ich sehe, hat Joe dir ja schon mit Bonny geholfen.“

Die neue Schülerin gehörte zu dem Typ Frau, dem ich aus dem Weg ging. Ich mochte solche Modepüppchen überhaupt nicht, und ich konnte mir auch nicht vorstellen, wie so eine zum Reiten kam.

Na das kann ja eine lustige Reitstunde werden…

Ich ging zu Bonny und strich ihm über den Kopf. Dann fragte ich die Neue:

“Hat dir Joe schon gezeigt, wie du die Steigbügel richtig einstellst?“

Ich hoffte mal, er hatte es getan, denn ich wollte die Stunde so schnell wie möglich hinter mich bringen.

(begrüßt Chiara und Joe/ fragt)


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Chiara

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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Di Mai 15, 2012 12:54 am

kommt von: Stall und Koppel

Als wir in der Halle ankamen, wusste ich, dass es kein Zurück mehr gab. Ich hatte jetzt wirklich meine erste Reitstunde, ob ich wollte oder nicht. Und so ganz sicher war ich mir da nicht, ob ich wirklich bereit dazu war.

Als Joe erwähnte, wer meine Reitstunde gab stutzte ich. Hatte meine Mutter nicht gemeint, dass mein Vater Clyde hieß? Aber das wäre ein allzu großer Zufall, wenn ich ihn schon an meinem ersten Tag hier traf. Oder?
Als jedoch ein Mann in die Halle kam und sich als Clyde vorstellte, war ich mir sicher, dass er es war. Die Bilder die mir meine Mutter gezeigt hatte, waren zwar schon zwanzig Jahre alt, aber trotzdem konnte man sagen, dass er sich nicht allzu stark verändert hatte. Er war älter geworden, aber ansonsten bestand immer noch eine Ähnlichkeit zu den Bildern.
Aber ich ließ mir nichts anmerken. Ich würde ihm bestimmt noch nichts sagen. Außerdem wollte ich erst noch ganz sicher gehen. Ich würde heute Abend meine Mutter anrufen, und sie nochmal genau fragen, ob sie noch etwas über ihn wusste.
Jetzt musste ich erst einmal diese Reitstunde überleben. Und dass konnte sich als schwieriger erweisen, als ich dachte.

Ich schüttelte den Kopf, als Clyde mich fragte, ob Joe mir schon gezeigt hatte, wie ich die Steigbügel einstellen musste.

“Nein, hat er mir nicht gezeigt.“

Ich hoffte mal, dass es nicht so schwer war, diese Steigbügel einzustellen. Denn wenn sich das schon als Herausforderung herausstellte, wusste ich nicht wie ich es schaffen sollte, auf diesem Pferd zu bleiben.

(denkt nach/ redet)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Mi Mai 16, 2012 7:38 am

Während wir auf Clyde warteten, kraulte ich Bonnys Mähne. Denn auch wenn er sanft und geduldig war: Ewig stehen wollte kein Pferd. Deshalb war ich auch recht froh, als endlich Clyde kam. Mit der Neuen, deren Namen ich immer noch nicht kannte, redete ich nicht mehr groß, immerhin musste ich sie noch mindestens die nächste Stunde betreuen. Oder vielleicht noch länger. Und wenn ich jetzt wieder irgendwas dummes sagte... Naja. Außerdem war sie ja auch ganz verträglich gewesen. Aber trotzdem musste ich nicht länger da bleiben als unbedingt nötig, deshalb drückte ich Clyde mit einem schadenfrohen Grinsen die Longe in die Hand.

„Na, dann wünsch ich euch Beiden noch viel Spaß.“

meinte ich, immer noch grinsend. Dann schlenderte ich zur Bande und zog mich hoch, um ich dann oben hin zu setzen und die Beine runterbaumeln zu lassen. Mein Bluterguss schrie dabei zwar, natürlich nur im übertragenen Sinne, auf. Ich verzog das Gesicht, dann setzte ich mich bequem hin. Ich war echt mal gespannt, wie die Neue sich machte. Und natürlich wollte ich Clyde nicht alleine mit der lassen.

[setzt sich auf die Bande | sieht Clyde und Chiara zu]


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Mi Mai 16, 2012 8:22 am

cf.: Stall und Koppeln

Geduldig folgte ich den Menschen in die Halle, mit dem Sattel auf dem Rücken, die Trense fest um meinen Kopf. Das kalte, metallene Gebiss klapperte in meinem Maul, als ich begann, darauf herumzukauen und mit meiner Zunge zu spielen. Es war nicht das nervtötende Geräusch, das andere Pferde von sich gaben, ein störendes, ständiges, unrythmisches und verdammt lautes Geklapper von Metallstangen an Zähnen. Nein, es war ein leises Klappern, immer in gleichmäßigen Abständen. Es war irgendwie beruhigend. Und doch spürte ich die geballte Energie, die sich in meinem Körper aufstaute.
Als wir dann anhielten, und die Longe, die an meinem Gebiss befestigt war, in Clydes Hand gedrückt wurde, während wir immer noch standen, wurde ich unruhig. Die blonde Reitschülerin, die mir irgendwie unsympathisch erschien, stand daneben.

Dann wollen wir mal sehen, wie viel Angst sie jetzt bekommt.

Ich wartete noch ein wenig ab, während ich langsam begann, auf der Stelle zu tänzeln. Ich tänzelte um Clyde herum, riss meinen Kopf hoch, was ich noch konnte, da die Ausbinder noch nicht an der Trense befestigt waren. Meine Nüstern blähten sich auf, während ich um Clyde herumtänzelte und mich benahm, wie es ein Hengst eben tat. Kurz blieb ich stehen, schaute mich um. Dann, ein lautes Poltern von draußen. Keine Ahnung was es war, doch ich nutzte es für einen kleinen Ausraster aus. Vom Fleck weg sprengte ich los, riss Clyde dabei die Longe aus der Hand und preschte an der Bande entlang um die ganze Halle. Meine Nüstern waren weit gebläht, mein Schweif aufgestellt, raste ich in der Halle mehrere Runden, bockte, schlug wild mit dem Kopf. Die Longe wehte hinter mir her, die Steigbügel hingen am Sattel herunter, schlugen mit in den Bauch und veranlassten mich dazu, schneller zu laufen.

[denkt | tickt aus]
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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Fr Mai 18, 2012 6:19 am

Ich merkte, dass die neue Reitschülerin, ziemlich verunsichert war. Aber ich ging mal davon aus, dass das am Anfang normal war. Ich hatte da noch nicht viel Erfahrung mit. Aber das würde ich schon hinbekommen.
Ich hörte den Sarkasmus in Joes Bemerkung, aber wenigstens blieb er in der Halle und verschwand nicht. Naja, wenigstens hatte er seinen Spaß.

Ich wollte der Neuen gerade zeigen, wie man die Steigbügel einstellte, als Bonny auf einmal anfing herum zu tänzeln. Ich verlängerte die Longe, damit er etwas mehr Freiraum hatte. So kannte ich ihn gar nicht.

“Ganz ruhig.“

murmelte ich beruhigend. Auf einmal schepperte es draußen aber, und Bonny riss den Kopf nach oben, und rannte los. Ich spürte wie mir die Longe aus den Händen gerissen wurde. Dass alles ging so schnell, dass ich gar nicht reagieren konnte. Etwas verwunderlich war das für Bonnys Verhältnisse schon, da er eigentlich ein eher friedliches Pferd war. Aber manchmal reichte es dem nettesten Pferd mal.

Trotz der ganzen Situation, konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. Der Hengst galoppierte mit einem ziemlichen Tempo durch die Halle und vollführe dabei ein paar Bocksprünge. Die Longe schleifte dabei über den Boden.

“An deiner Stelle würde ich aufpassen.“

Meinte ich an das Mädchen gewandt, die immer noch ziemlich verloren rum stand. Aber ich konnte mich jetzt nicht um sie kümmern. Ich musste Bonny wieder irgendwie beruhigen und einfangen. Langsam und ohne ihn in noch mehr Panik zu versetzen lief ich auf ihn zu. Ich konnte ihm nicht einfach in den Weg springen. Denn so wie er gerade drauf war, würde er mich wahrscheinlich ohne weiteres umrennen. Ich blieb immer etwas entfernt von ihm, damit er sich nicht bedrängt fühlte. Das ganze konnte zwar eine Weile dauern, aber was Pferde betraf wusste ich, dass man sehr viel Geduld haben musste.
Ich hoffte einfach auch mal, dass der Hengst sich bald wieder beruhigen würde. Schließlich bestand keine Gefahr mehr für ihn.

Nur ob sich die Reitschülerin noch auf ihn setzten würde, da war ich mir nicht so sicher. Es war ja ihre erste Stunde und wenn das Pferd gleich am Anfang ausrastete, konnte man nie wissen, ob sie sich überhaupt noch in seine Nähe traute.

Als sich eine gute Gelegenheit bot, schnappte ich mir die Longe, die immer noch über den Boden schleifte. So konnte Bonny wenigstens nicht unkontrolliert durch die ganze Halle rennen. Ich musste mich zwar gegen das Gewicht des Pferdes stemmen, aber irgendwie schaffte ich es, dass mir die Longe nicht wieder entrissen wurde. Ich ließ sie so lang ich konnte, damit der Hengst immer noch genug Bewegungsmöglichkeit hatte und keine Panik bekam. Jetzt musste er nur ruhiger werden, dann konnte ich vielleicht endlich mit der Reitsunde beginnen.

(versucht Bonaparte wieder einzufange/ bekommt die Longe zu fassen/ versucht den Hengst wieder zu beruhigen)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Mo Mai 28, 2012 4:05 am

Immer noch etwas unsicher wartete ich darauf, dass die Reitstunde begann. Ich bekam gar nicht richtig mit, wie Joe sich auf die Bande setzte, aber es interessierte mich auch nicht. Es wäre mir natürlich lieber gewesen, wenn er die Reithalle komplett verlassen würde, da ich eigentlich nicht wollte, dass er sah, wie ich mich bei meiner ersten Reitstunde anstellte, aber naja. Konnte man nichts ändern.

Ich wollte mich gerade auf den Weg zu dem Pferd machen, damit Clyde mir zeigen konnte, was ich tun musste, als das Pferd auf einmal anfing unruhig zu werden. Erschrocken blieb ich stehen. Ich würde abwarten bis es sich wieder beruhigt hatte, denn ich traute ihm nicht wirklich. Doch plötzlich riss sich der Hegst los und rannte durch die Halle und vollführte auch ein paar Sprünge. Sofort stieg die Panik in mir hoch, und ich wusste nicht was ich jetzt tun sollte. Clyde rief mir zu, dass ich aufpassen sollte. Na der hatte gut reden. Er hatte ja erfahrung mit Pferden, und stand nicht wie ich zum ersten mal in seinem Leben in einer Reithalle, in der auch noch ein Pferd durchging. Aber ich verknif mir einen Kommentar. Dazu hatte ich auch viel zu große Angst. In einer andrenen Situation hätte ich jetzt irgendeine blöode Bemerkung gemacht, auch wenn dieser Typ vielleicht mein Vater war, was ich aber von Minute zu Minute weniger hoffte. Und außerdem konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass meine Mutter mal mit so einem zusammen war. Aber egal, drüber konnte ich mir nach der Stunde, wenn das Pferd sich beruhigt hatte, noch genug Gedanken machen. Jetzt musste ich erstmal versuchen, meine Angst in den Griff zu bekommen.

Ich beobachtete, wie Clyde sich dem Pferd langsam näherte, und es schließlich schaffte, die Longe zu nehmen. Erleichtert atmete ich aus, denn jetzt konnte das Pferd, hoffentlich, nicht mehr ungehindert in der Halle herumrennen.

Als ich merkte, dass Bonaparte ruhiger wurde, nahm ich all meinen Mut zusammen, atmete noch einmal tief durch und lief dann auf das Pferd zu. Angst hatte ich immer noch, aber ich versuchte es mir nicht anmerken zu lassen. Die Blöße wollte ich mir an meinem ersten tag nicht geben.

Ich stellte mich etwas auserhalb der Reichweite von Bonaparte hin, und wartete darauf, dass keine Gefhar mehr bestand, dass irgendetwas passierte.

(erschrickt, als Bonaparte durchgeht/ denkt nach/ geht auf Bonaparte zu/ wartet)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Di Mai 29, 2012 8:26 am

Ich verlangsamte mein Tempo, hörte auf herumzubocken, und wehrte mich auch nicht mehr, als Clyde die Longe zu fassen bekam. Langsam, immer langsamer, galoppierte ich weiter an der Longe um ihn herum, bis ich in einen zunächst flotten, dann gemütlichen Trab fiel. Schnaubend begann ich den Kopf zu senken und meinen Hals lang zu machen und gen Boden zu strecken. Mein Schweif pendelte locker im Takt, meine Ohren wippten seitlich, während ich zum Schritt durchparierte und kurz darauf auf Clyde zuging, wo ich kurzerhand stehen blieb. Ich stupste seine linke Hand auffordernd an und sah ihn aus meinen großen Kulleraugen an. In seinen Jackentaschen suchte ich nach etwas Essbarem, der Geruch von Leckerlis stieg mir in die Nase und beanspruchte meine gesamte Konzentration.
Als die Reitschülerin dann auf mich zu kam, wich ich mit erhobenem Kopf nach hinten aus und blähte aufgeregt die Nüstern. Misstrauisch und zugleich wissend beäugte ich sie. Die Angst vor mir stand ihr ins Gesicht geschrieben, würde sie sich noch einen Schritt an mich herantrauen, würde ich sie erschrecken, um ihren ohnehin bereits gekränkten Mut zu erlöschen.
Nach einer Weile wurde ich ruhiger, widmete mich wieder Clyde und den Leckerlis. Fordernd scharrte ich mit dem Huf. Der Typ sollte endlich ein Leckerli rausrücken, wenn er nicht wollte, dass ich nochmals das Weite suchte oder ganz aus der Reitstunde flüchtete!

[beruhigt sich | CLYDE & CHIARA]
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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Mi Mai 30, 2012 4:48 am

Ich merkte, wie der Hengst langsam ruhiger wurde. Seine Schritte verlangsamten sich allmählich. Ich ließ ihm die Zeit die er brauchte. Denn ich wusste, dass ich nicht zu überstürzt handeln durfte. Vielleicht war es sogar besser, wenn Bonaparte sich jetzt erst mal auspaowerte, bevor sich die Reitschülerin auf ihn setzte. Klar, konnte er immer noch durchgehen, aber so war es auf jeden Fall besser.

Als Bonny schließlich in den Schritt wechselte war ich froh darüber. Vielleicht hatte ich Gllück und konnte die Stunde bald anfangen. Ich lächelte, als er auf mich zu gedrottet kam.

“So ist gut.“

Murmelte ich. Aber ich wusste natürlich, noch bevor er anfing mich auzustubsten, was er wollte. In dieser Hinsicht, waren Pferde sich sehr ähnlich. Ich wollte ihm gerade ein Lekerli geben, als der hengst zurück zuckte. Ich wandte mich um, um zu sehen, was ihn schon wieder erschreckt hatte. Ich erblickte die Reitschülerin, die sich anscheinend nicht sonderlich wohl fühlte. Der Hengst musste ihre angst spüren. Es war klar, dass er deswegen misstrauisch war.

“Du solltest dir deine Angst nicht allzusehr anmerken lassen. Pferde spüren so etwas und fühlen sich dann üerlegen.“

Ich wollte er Neuen nicht noch mehr Angst machen, aber sie musste schließlich wissen, wie sie sich verhalten musste. Ich konnte ein wenig verstehen, dass sie Angst hatte, so wie Bonny gerade durchgegangen war. Aber man musste lernen, sich das nicht anmerkne zu lassen.

Ich wandte mich wieder an Bonny, der sich jetzt wieder mir widmete und gab ihm sein lange erhofftes, und auch verdientes Lekerli.

“Hier. Aber du benimmst dich jetzt, ok?!“

Ich hatte bei diesen Worten ein lächeln im Gesicht, trotzdem waren sie ernst gemeint. Denn noch mal konnt er sich so etwas nicht leisten. Ich drehte mich zu der Neuen um.

“Ich glaube du kannst jetzt her kommen. Bonny hat sich beruhigt. Ich zeig dir,bevor du endlich aufsteigst, aber erst einmal, wie du deine Steigbügel richtig einstellst. Danch kannst du sie dir richtig einstellen und dann können wir mit der Reitstunde beginnen.“

Ich zeigte ihr wie man die Bügel einstellte, allzu schwer war das ja nicht, hoffte aber trotzdem, dass sie es verstanden hatte. Man konnte ja bei Anfängern nie wissen...

(gibt Bonaparte ein Lekerli/ redet mit Chiara)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Do Mai 31, 2012 10:23 pm

Immer noch war ich in der Gegenwart von Bonaparte ziemlich unsicher. Ich wusste nicht genau an was es lag. Vielleicht weil er größer war als ich, vielleicht auch daran, da ich nicht wusste, was in ihm vorging. Aber ich sah auch, dass er mir nicht allzu sehr traute. Ich war mir nicht sicher woher diese Erkentinis kam. Denn wie schon gesagt hatte ich nocht nicht allzu viel Kontakt mit Pferden.
Aber nach und nach rief ich mir ins Gedächnis, dass das vor mir nur ein Tier war. Ich wollte nicht wie ein kleines, ängstliches Mädchen dastehen. Als Clyde schließlich meinte ich könnte her kommen, straffte ich meine Schultern, atmete noch einmal tief durch und lief dann auf den Hengst zu.

Langsam merkte ich wie meine Angst wich. ich schaffte es sogar ein kleines Lächeln auf meine Lippen zu zaubern. Nochmal würde ich mir meine Angst nicht anmerken lassen.
ich schaute Clyde genau zu, als er mir erklärte wie die die Steigbügel einstellen musste. Als er mit seiner Erklärung fertig war stellte ich mich auf die andere Seite des Pferdes. dann versuchte ich so gut es geht, dass zu machen, was mir Clyde gerade erklärt hatte. Aber es stellte sich heraus, dass es nicht wirklich schwer war.
Ich lief um Bonaparte herum, natürlich immer mt genügend Sicherheitsabstand, und stellte den Bügel auf der anderen seite ein.

Ok, war ja nicht so schwer gewesen.

Dachte ich. Das nächste Hinderniss war jedoch: Wie sollte ich alleine auf das Pferd kommen? Etwas unsicher blickze ich den großen Hengst an. dann schaute ich zu Clyde.

"Wie soll ich da hochkommen?"

fragte ich so selbstsicher wie ich nur konnte. Er musste ja nicht wissen, wie unsicher ich in Wirklichkeit war. Und schauspielern konnte ich schon immer gut.

(geht auf Bonaparte zu/ stellt Steigbügeln ein/ fragt)


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BeitragThema: Re: Die Reithalle    Do Mai 31, 2012 10:35 pm

Ich beobachtete wie die Reitschülerin ihre Steigbügel einstellte. Sah für den Anfang gar nicht mal so schlecht aus. Sie brauchte zwar etwas länger, aber immer hin schaffte sie es alleine. Als sie damit fertig war, stand sie einen Augenblick etwas unsicher herum und ihre Frage verwunderte mich nicht wirklich. Das Aufsteigen stellte die meisten vor eine Herausforderung.

"Du gehst jetzt erst einmal auf die linke Seite des Pferdes. Dann stellst du deinen linken Fuß in den Steigbügel und ziehst dich nach oben. Ich halte hier dagegen, damit du mehr Halt hast."

Ich hielt den Sattel auf der rechten seite fest und wartete, bis die Neue schließlich im Sattel saß.

"So, deinen rechten Fuß stellst du jetzt hier rein."

Ich hielt ihr den anderen Steigbügel fest. Dann nahm ich die Zügel von Bonaparte und meinte:

"Die Zügel hälst du bitte ganz locker. Die brauchst du jetzt erst einmal nicht. Du kannst dich am Anfang noch am Sattel fest halten. Ich lass Bonaparte jetzt los."

Ich warnte sie lieber vor, nicht das sie nachher noch Panik bekam, wenn der Hengst ein paar Schritte nach vorne machte.
Dann lief ich zurück in die Mitte und ließ Bonaparte genügend Platz dass er sich bewegen konnte, aber nicht zu viel, dass er wieder versuchen konnte weg zu rennen. Dann schnalzte in mit der Zunge, damit der Hengst los lief. Eine Peitsche wollte ich nicht nehmen, aber ich kannte Bonaparte gut genug, dass ich wusste, dass er auch ohne Peitsche laufen würde. Da fiel mir ein, dass ich die Reitschülerin noch gar nicht nach ihrem Namen gefragt hatte. Ich konnte sie ja nicht die ganze Zeit "die Neue" nennen.

"Wie heißt du eigentlich?"

(hilft Chiara beim Aufsteigen/ fragt)


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Die Reithalle

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