Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 River Side Ranch

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Yacàru

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Dez 21, 2012 11:27 am

--> von der Wüste

Nach einer Weile voller schwerer Gedanken, einem leeren Magen und schmerzenden Knochen kamen sie endlich an. In kleinem Abstand lief der braune Friesenhengst dem gezähmten Pferd und dem Zweibeiner hinterher, wie ein kleiner Hund seinem Herrchen. Auch wenn er in eine ausgesprochen fremde Gegend umher dackelte, so ließ er sich nicht beirren. Seine Gefährten, die in der Wüste plötzlich verschwand, schwirrte ihm jede Sekunde, jede Millisekunde durch den Kopf. Was sollte er tun? Was sollte er ohne sie leben? Es würde ohnehin nichts bringen. Seine Hufe zauberten ein rhythmisches Klackern auf den Boden. Doch so melodisch sein Gang auch klang, so schwerfällig zog er seine Seele hinterher und zeigten deutlich, dass Yacàru nicht mehr weiter konnte. An einem Stalleingang klappte er zusammen, versuchte jedoch sich wieder aufzurappeln, vergeblich. Es fehlte ihm an Kraft selbst seinen Kopf zu heben. Seine Muskeln arbeiteten kein bisschen. Nur seine Nüstern weiteten sich beim Erzeugen eines kräftigen Schnaubens. Ein leichtes Zittern konnte man an seiner muskulösen Brust erkennen, welche er sich an der Stalltür beim Stürzen aufgeschabt hat. Erst jetzt merkte Yacàru, dass er zu weit gegangen ist. Nun gab er vollkommen auf. Ein letztes Wiehern gab der einst so prächtige Hengst von sich, danach hörte er auf sich zu wehren und schloss verängstigt seine müden Augen. Er war sich nicht sicher, doch er glaubte, dass seine Zeit nun gekommen war. Schlaff hing seine pechschwarze Mähne am Boden, seine Beine weit von sich gestreckt, komplett verdreckt und ausgedörrt. Seine einzelnen Rippen hätte man zählen können. Sogar seine Hufe wiesen Spuren von Rehe auf. Was hatte er nur getan, dass er so etwas nun verdiente? Yacàru hatte alles verloren, seine Familie, seine Gefährtin, seine Freunde und nun auch noch sich selbst. Er wusste, er hätte irgendetwas in seinem langen, doch von vielen Schicksalsschlägen geprägtem Leben anders machen sollen. Nun wusste er auch was: Wäre er bei seiner Familie geblieben, hätte er sich gegen die Menschen mit den anderen wehren können, vielleicht wäre er jetzt der Leithengst in seiner so wunderbaren Herde. Nun wusste er auch, dass er dies alles doch verdient hatte. Ein letztes Geräusch nahm er war, ein letztes Schnauben eines anderen Pferdes... dann wurde alles schwarz und der braune Hengst wurde ohnmächtig.

[kommt am Hof an || klappt zusammen || macht sich Gedanken || wird ohnmächtig || BEI ERIC UND SEINEM PFERD]
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Eric

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Jan 04, 2013 1:20 pm

Als ich ein Wiehern vom Hof her hörte, blickte ich verwirrt in die Runde. Lucan war es nicht, der war ja in seiner Box.

“Hat einer von Ihnen da unten ein Pferd vergessen?“

fragte ich in die nicht gerade gesprächige Runde und erntete verneinendes Gemurmel. Seufzend wandte ich mich um und lief den Weg hinunter zum Hof, wo noch die beiden Hänger standen. Und daneben... lag das Wildpferd. Ich musste gerade sehr dumm aus der Wäsche schauen, aber wem würde es anders ergehen? Verdammt, in welche verrückte Gegend war ich hier gekommen... Aber ich konnte den Klepper auch schlecht dort liegen lassen. Langsam ging ich zu dem großen Braunen rüber, um ihn nicht zu erschrecken, aber das war wohl überflüssig. Denn der Hengst war anscheinend... bewusstlos. Pferde konnten das Bewusstsein verlieren? Hm, man lernte nie aus. Der Zustand war unglaublich schlecht: Die Rippen konnte man zählen und der schien unglaublich ausgedörrt. Ich alleine konnte dem Großen nicht helfen. Ich fischte das Handy aus meiner Hemdtasche und rief mit den hier ansässigen Tierarzt an. Kurz und bündig - zum Glück brachte mich so schnell nichts aus der Ruhe – berichtete ich ihm was passiert war und beschrieb den Zustand des Tieres, so weit ich ihn erkennen konnte.

Keine fünf Minuten später kam der Kleinbus des Arztes angefahren. Eine knappe Begrüßung, dann gingen wir sofort zu dem Notfall hinüber. „Er liegt in der prallen Sonne. Wissen Sie, wie lange schon?“ Ich verneinte. „Hm. Dann besorgen sie doch bitte einen Eimer Wasser und genügen Tücher. Wie müssen das Kerlchen hier kühlen, sonst wird es bald so wie so für die Geier sein.“ Ich nickte nur, auch wenn ich über die Wortwahl des älteren Herren ein wenig schmunzeln musste. Polternd suchte ich in der Sattelkammer nach einem Eimer, füllte ihn mit kühlem Wasser und raffte alle möglichen Lappen, Decken und Tücher zusammen, die ich finden konnte und brachte sie schnell zurück zu dem Doc und seinem Helferlein. Hm, so einen kleinen Wichtel, der alles machte, was ich sagte, konnte ich auch gut gebrauchen. Nun begann der Wichtel, die Tücher nass zu machen, auszuwringen und auf den Körper des Pferdes zu verteilen. Besonders sorgfältig schlug er seinen Kopf ein. Währenddessen gab der Doc schon die zweite Spritze in den Hals des Hengstes. Wenn der so weitermachen würde, währe das Pferd hinterher perforiert. Nun stand er auf und erklärte mir irgendwas von Salzen und Mineralstoffen und was weiß ich... Als er meine überwältigende Aufmerksamkeit bemerkte, lächelte er verständnisvoll. Oder zumindest sollte es so wirken. Dabei war mir der Gaul ziemlich egal. Auch wenn ich mir schon überlegt hatte, mir mal ein zweites Pferd zuzulegen... Aber doch nicht eins, das ich erst wochenlang aufpäppeln musste.

„Haben sie einen schattigen platz, wo wir ihn hinbringen können? Hier in der Sonne wird er trotz der Befeuchtung bald verenden.“ Kurz überlegte ich.

“Vielleicht die Reithalle? Sie ist schattig, meist kühl und nicht allzu weit entfernt.“

Außerdem konnte er dann nicht gleich wieder davonlaufen, wenn er wieder stand. WENN er wieder stand. Was ich im Moment stark bezweifelte. Zu dritt hievten wir den schweren Pferdekörper auf eine Plane und schleiften diese dann in Zentimeterschritten zur Halle, wo wir den Hengst ablegten. Ich stellte dem Hengst noch einen kleinen Eimer mit Wasser hin, nicht zu viel, damit er nicht gleich eine Kolik bekam. Wir setzten uns auf den Boden der Halle und beobachteten schweigend das Pferd, jeder in seine Gedanken versunken. Ich persönlich beschäftigte mich gerade damit, wieso dieses Vieh mir gefolgt war. War es am Ende nur ein entlaufenes Hauspferd? Sein Zustand und dass er mitten aus unseren Hof gelaufen war, sprach eindeutig dafür. Ich würde die Tage noch mal auf der anderen Farm vorbeischauen. Zur Freude das kleinen Kerls. Ich unterdrückte ein Kichern. Das würde Spaß machen.

Nun ergriff wieder der Doc das Wort und durchbrach meine Gedanken. „Ich habe alles getan, was ich konnte, nun liegt es an ihm. Doch ich will ehrlich sein: All zu viele Hoffnungen habe ich nicht, dass er noch mal aufsteht. Sein Zustand ist schlimm. Es ist ein Wunder, dass er überhaupt noch lebt. Vielleicht wird er bleibende Schäden davon tragen. Seine Hufe sehen auch nach Rehe aus, allerdings ist das noch nicht sehr weit vorangeschritten, man kann sie noch vollständig auskurieren. An der Brust hat er eine kleine Wunde, doch die ist kaum der rede wert.“ Dann senkte sich wieder Stille in die Halle und wurde nur durchbrochen von dem schwerfälligen, flachen Atem des Hengstes, der immer wieder Staubwolken aufwirbelte, die sich im Gegenlicht wieder absenkten, um dann wieder aufzusteigen. Alle Augen ruhten auf dem scheinbar leblosen Hengst, vielleicht zwei Meter von uns entfernt, und warteten auch eine Bewegung, ein Lebenszeichen.

hört Yacàru ;; geht zu ihm ;; ruft den Tierarzt ;; sieht zu ;; bringt ihn in die Halle ;; wartet


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Scáth

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Jan 04, 2013 8:52 pm

Der Klang von Caius’ Stimme wirkte angenehm beruhigend auf mich. Aber als ich seine Worte hörte, wurde ich aufmerksam.

„Wie, du bist froh jemanden wie mich zu treffen? Laufen hier etwa nur Spinner rum? Weil ich bin auch noch nicht so lange hier, hoffe aber, dass ich endlich mal in meine Box komme.“

Um meinen Worten Nachdruck zu verleihen und Sky mal ein bisschen aufmerksam auf mich zu machen, ruckte ich einmal kräftig an meinem Strick. Dann sprach ich weiter.

„Aber die Menschen hier sind auf jeden Fall seltsam. Alleine der, der da sitzt, der riecht schon so ekelhaft. Und der schwarzhaarige, der gerade verschwunden ist... Hm. Ich weiß nicht, was ich von ihm halten soll.“

In dem Moment ertönte ein mehr als klägliches Wiehern. Wieder lauschte ich, mit aufmerksam gespitzten Ohren. Dann wandte ich mich mit dem mulmigen Gefühl, dass das Wiehern hinterlassen hatte, Caius zu.

„Hast du das gehört? Klang ja gar nicht gut...“

[spricht | macht Sky aufmerksam | hört Yacàrus Wiehern | spricht]


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Yacàru

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Jan 05, 2013 11:17 am

Ein sonniger Tag. Die Wiesen so saftig und grün, meine Geschwister hüpfen um mich herum. "Ich hab dich! Du bist, Yacà!" Lauthals lachten wir auf, sie rannten weg und ich versuchte sie zu erwischen. Doch hinter einem Hügel, da verschwanden sie. Ich rannte hinterher, plötzlich wurden die wärmenden Sonnenstrahlen verdeckt, alles war in Dunkelheit gehüllt. Voller Panik rannte ich zurück zu meiner Mom. "Mom! Mom, was ist hier los? Was passiert hier?!" Doch dort, wo meine Mutter stehen und fressen sollte, lag etwas großes, ebenfalls braunes. "Mom?", flüsterte ich leise. Ich rannte auf den Haufen zu, die Tränen liefen mir schon über mein Gesicht. Endlich angekommen, erkannte ich noch vier andere Geschöpfe neben ihr. Auch sie lagen alle reglos am Boden. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich alle wieder. "Nein, Nein... das kann nicht sein." Vorsichtig stupste ich Nikita, meine Schwester mit den Nüstern an. "Komm, steh auf. Das Spiel ist noch nicht vorbei. Matador?" Ich trabte zu meinem Brüderlein. "Matador? Bitte, sag doch was... Matador?" Ängstlich setzte ich ein paar Schritte zurück. Die einst so fruchtbaren Wiesen verwandelten sich plötzlich in hohe Wüstendünen. Alle Körper meiner Familie lösten sich in Staub auf und wurden vom frischen Wind davongetragen. Am Horizont erschienen zwei bekannte Gesichter. "Gazyia? Velaì?" Voller Freude, doch noch mit schwerem Herzen, galoppierte ich den zwei entgegen. Doch kurz bevor ich bei ihnen ankam, lösten sie sich in Luft auf und riefen in schallenden Stimmen hinterher: "Warum Yacàru? Warum hast du uns verlassen? Uns alleine gelassen in dieser todbringenden Hölle?" Doch dann hörte ich nur Velaì's Stimme erklingen. "Einst habe ich dich geliebt, doch du brachest mir das Herz. Du ließest mich allein. Ich vermisse dich immer noch, doch dir kann keiner trauen..." Völlig verwirrt blieb ich stehen und sah zum Himmel hinauf. War wirklich ich Schuld daran? Schuld daran, dass wir getrennt wurden? Mein Herz wurde noch schwerer, ich ließ mich fallen. Was habe ich nur getan? Was nur? Alles um mich herum wurde in tiefste Finsternis getaucht. Ich hörte noch das Lachen Nikita's in meinen Ohren nachklingen. Es war ein herzerweichendes Lachen, welches normalerweise ein liebevolles Lächeln auf ,ein Gesicht gezaubert hätte. Doch dieses Mal blieb der traurige Gesichtsausdruck auf mir haften. Mein Herz war nun nichts weiter als ein schwarzes Loch, was alle guten Gefühle verschlang, alle guten Erinnerungen aus mir heraus riss.

Voller Schrecken erwachte ich, ich wieherte lauter als jemals zuvor. Panisch versuchte ich mich aufzurappeln, fiel jedoch jedes Mal wieder hin. Der Staub wurde hoch aufgewirbelt, meine Hufe erzeugten immer wieder dumpfe Schläge, wenn sie auf den Boden krachten. Meine Glieder schmerzten, meine Augen waren weit aufgerissen. Noch immer wieherte ich wie verrückt, ich wollte zurück. Zurück zu meiner Familie, zu meiner Gefährtin, zu meinen Freunden.

[träumt || wacht auf || bricht in Panik aus; ERIC, TIERARZT]
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Eric

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Jan 05, 2013 6:35 pm

Gespannt sahen wir zu, wie das Pferd versuchte aufzustehen. Anfangs fiel es immer wieder hin, seine Hufe rutschten auf dem Sand aus, aber schließlich stand es taumelnd. Der Tierarzt wandte sich mir zu. „Im Moment ist er zu panisch und ich glaube auch nicht, dass ich nun noch viel tun kann. Hier“ – er drückte mir eine Pulverdose in die Hand – „das ist ein Mineral- und Vitaminpräparat. Geben Sie ihm das täglich. Im Wasser löst es sich auf und es wird das wahrscheinlich nicht bemerken, es ist geschmacks- und geruchlos. Aber es kann auch unter das Kraftfutter gemischt werden.“ Ich nickte und bedankte mich. Wir verabschiedeten uns und ich bekam noch eine Nummer für Notfälle.

Als der Tierarzt gegangen war, füllte ich einen Eimer mit Wasser und mischte das Präparat hinein. Dann schnappte ich mir noch ein Halfter und etwas Heu. Schnell ging ich zurück in die Halle, bevor der Hengst sie in Kleinholz zerlegte. Vorsichtig trat ich ein und stellte den Eimer und das Heu vor das Pferd. Ein paar Meter entfernt setzte ich mich mit dem Halfter hin und wartete, bis sich das Pferd beruhigte.

bekommt Präparat ;; gibt Yacàru Wasser und Heu ;; setzt sich hin ;; wartet]


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Caius

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Jan 05, 2013 10:17 pm

Als ich mich gerade umsehen und mir ein Bild von den gemeinten Menschen machen wollte, ertönte ein Wiehern. Ein durchaus klägliches Wiehern. Ein Wiehern voll Angst und Leid.
Erschrocken blähte ich die Nüstern. War Gefahr in der Nähe? Oder Moment... wer war das überhaupt?

„Hast du das gehört? Klang ja gar nicht gut...“, sagte Scath und ich wandte mich ihm wieder zu. Auch er schien beunruhigt.

"Nein, das klang wirklich nicht gut..", wiederholte ich, da mir zu dieser Situation auch nichts anderes einfiel. Ich überlegte, was ich nun tun sollte.
Entweder ich blieb hier stehen. Oder ich ging der Sache auf den Grund. Nein, da war ja noch der Strick, den das Mädchen festhielt.
Ich beschloss also, erst einmal hier zu bleiben, schließlich wusste ich ja auch nicht, was noch alles für Pferde und Menschen hier herumliefen und womöglich nicht damit einverstanden waren, dass ich hier war. Oder vielleicht lauerte hinter einer Ecke ja eine Gefahr.

Trotzdem fragte ich Scath:
"Meinst du, wir sollten etwas machen?"
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Scáth

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Jan 05, 2013 11:29 pm

Ein Blick auf Skyler beruhigte mich wieder, Zwar schein auch sie zuerst erschrocken, aber sie wirkte nicht so, als wäre da etwas im Busch. Also hatte auch ich keinen Grund, mich aufzuregen. Bein Blick wandte zu dem aufgeregten Caius und ich stubbste ihn erst mal beruhigend.

„Nein, ich denke, wir sollten erst mal hier bleiben. Ich bin mir sicher, dass die Menschen sich darum kümmern. Und wenn es die anderen nicht machen, dann nachher auf jeden Fall Sky.“

Beinahe schon zärtlich schnaubte ich in die blonden Locken meiner Besitzerin, die noch immer vor mir stand. Damit war das Thema für mich abgehakt. Wenn das Pferd hierher gehörte, würde ich es schon noch kennen lernen.

Kurz blickte ich das Mädchen an, das Caius führte.

„Ist das deine Besitzerin? Kennst du sie schon lange?“

[beruhigt sich | spricht | fragt]


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   So Jan 06, 2013 3:03 am

Ich stand noch immer vor den Boxen herum. Ich wunderte mich ein wenig, weshalb der Mann, dem ich gerade Geld gegeben hatte immer noch da war. Aber wegschicken würde ich ihn nicht. Er saß ja nur da und störte niemanden. Er hatte sich zwar nicht bedankt, aber trotzdem blieb ich freundlich.
Ich wollte gerade Scàth in seine Box bringen, als eine junge Frau mit ihrem Pferd auf uns zukam. Sie wirkte ein wenig zurückhaltend, deswegen lächelte ich und meinte:

„Hallo. Ich bin Skyler.“

Ich ging eigentlich immer offen auf neue Leute zu. Es fiel mir auch nicht schwer. Und die Frau sah nett aus, auch wenn sie gerade noch ein wenig schüchtern wirkte.
Der Mann, der jetzt kam dagegen wirkte nicht gerade so, als würde er immer freundlich zu allem und jedem sein. Auch seine Frage wirkte nicht gerade so, als würde er sich freuen, dass hier Leute waren.

“Nein, danke. Wir kommen zurecht.“

Aber warum sollte ich mich genauso verhalten?! Auf einmal hörte ich aus der Ferne ein Wiehern. Der Schwarzhaarige hatte es anscheinend auch gehört und machte sich nach einer kurzen Frage auf den Weg zu dem Pferd. Na, dann. Er würde sich bestimmt um darum kümmern. Hoffte ich. Es sein denn, er war genauso freundlich zu Pferden wie zu Menschen, aber davon ging ich eigentlich nicht aus.
Sollte ich vielleicht doch nachsehen? Da riss mich aber schon Scàth aus meinen Gedanken. Ich hatte ganz vergessen ihn endlich in seine Box zu bringen. Kurz strich ich ihm über seinen Hals und führte ihn dann zu einer der freien Boxen. Ich nahm ihm das Halfter ab und hielt ihm dann ein Leckerli hin.

„So, mein Süßer. Jetzt kannst du dich ein wenig von der Fahrt erholen.“

Ich verließ die Box wieder und schloss die Tür hinter mir. Dann ging ich wieder zu den Anderen.
Aus einer der Boxen drang gepolter und Gewieher. Ich ließ meinen Blick über die Pferde schweifen die in den Boxen standen. Mein Blick blieb an einem Apfelschimmel hängen. Er schien nicht gerade zufrieden mit seiner Situation. Mhm… aber wem gehörte dieses Pferd. Irgendwo hatte ich ihn aber schon einmal gesehen. Aber wo… Da fiel es mir ein. Das war Ryans Pferd. Hatte er ihn etwa hier gelassen? Zutrauen würde ich es ihm. Langsam lief ich auf die Box zu. Der Hengst war wirklich nicht gut drauf. Seine Ohren lagen am Kopf an. Ich warf einen Blick in die Box und sah, dass er überhaupt nichts zu fressen hatte. Das konnte man ändern. Ich holte Heu und füllte erst Scàths Heunetz, schließlich brauchte er auch etwas zu fressen und ging dann zu dem Apfelschimmel. Ich überlegte eine Weile, wie er hieß. Ryan hatte es mal erwähnt. Coupador. Vorsichtig füllte ich sein Heunetz. Ich hatte zwar keine Angst vor Pferden, aber so wie Coupador drauf war, musste ich aufpassen. Wenn er gefressen hatte, würde ich ihn erst mal ein wenig bewegen. Ich konnte mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Ryan das heute schon getan hatte. So schnell wie der aufgebrochen sein musste.

(bemerkt Alice / begrüßt sie / sieht Eric / hört Yacàru / denkt nach / bringt Scàth in eine Box / bemerkt Coupador / bringt ihm und Scàth Heu / wartet)


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Yacàru

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   So Jan 06, 2013 10:00 am

Ich versuchte es immer und immer wieder. Meine Beine waren jedoch schwach, sie waren schwächer als jemals zuvor. Als ich mich panisch umblickte, bemerkte ich jedoch, dass ich nicht alleine war. Es hatte also geklappt. Die Zweibeiner nahmen mich auf. Die Panik verflog und machte der tiefen Trauer Platz. Ich ließ meinen Kopf noch weiter hängen und blickte ihn hilflos an. Er hatte schwarzes Haar und war offensichtlich männlich. Könnten Pferde richtige Tränen weinen, hätte ich es in diesem Moment wahrscheinlich sogar getan. Ich versuchte vorsichtig und auf meine Schmerzen wie auch Schwäche bedacht mich diesem Zweibeiner zu nähern. Nur unsichere Schritte entstanden, doch diese reichten aus. Aus meinem Augenwinkel sah ich etwas seltsames stehen. Als ich genauer hinsah, konnte ich erkennen, dass es ein Gefäß, gefüllt mit Wasser war. Ich machte einen kleinen Schlenker auf die farblose Flüssigkeit zu, knickte dabei aber immer wieder ein. Dort angekommen trank ich große Schlücke. Es war so erfrischend, doch beim Schlucken tat mir der Hals ein wenig weh. Kein Wunder, wenn man so lange nichts trinkt, dachte ich erschöpft. Ich spürte wie das kühle Nass meine Kehle runter rann und meinen gesamten Körper durchspülte. Das ganze Wasser weg getrunken, drehte ich mich um, zu dem Zweibeiner. Beim ersten Schritt schon knickte ich wieder ein, doch ich lief weiter. Noch immer die Augen in Trauer getränkt blickte ich ihn dabei an. Kurz vor ihm ließ ich mich wieder fallen, doch meinen Kopf legte ich dabei in den Schoß des Zweibeiners. Normalerweise, und das wusste ich auch, traute ein Wildpferd einem Zweibeiner nicht sofort. Doch ich brauchte Hilfe, auch wenn dieser Zweibeiner wohl meine Familie, Freunde und Velaì nicht zurück bringen konnte, wusste ich, dass ich das Leben bei ihm viel leichter hätte. Ich ließ ein Schnauben aus meinen Nüstern ertönen, welches meine momentane Situation selbst den Menschen klar gemacht werden sollte.

[Panik verfliegt || Trauer erfüllt ihn || trinkt || geht zu Eric || legt seinen Kopf in dessen Schoß; BEI ERIC]
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   So Jan 13, 2013 9:28 am

Besorgt schaute ich dem Hengst zu, wie er da so herumtaumelte. Mühsam schluckte ich den Drang hinunter, aufzustehen und mich schnellstmöglich aus der Gefahrenzone zu bringen. Aber dann würde ich den großen Hengst wahrscheinlich wieder in Panik versetzten und wenn er sich dann die Knochen brach... Dafür wollte ich nicht die Verantwortung übernehmen. Überhaupt nicht. Als er dann neben mir einknickte, wollte ich schon aufstehen und nun wirklich verschwinden. Aber ehe ich mich versah, lag sei Kopf in meinem Schoss. Verdattert starrte ich ihn an. Kein Beißen, kein Treten, kein Zähne zeigen, nicht einmal die Ohren legte er an. Zögerlich strich ich ihm über das schweiß- und sandverkrustete Fell. Seltsamerweise schien ihm das nichts auszumachen. Wahrscheinlich ist er auch nur ein ausgebrochenes Pferd, denn er war für ein Wildpferd auch außerordentlich groß. Aber das würde ich wohl nie raus finden.

"Na Kleiner, da müssen wir die Tage aber nochmal ran. Eine Dusche wird dir sicher gut tun. Aber erst, wenn es dir ein bisschen besser geht."

Jetzt wollte ich ihm erstmal etwas Kraftfutter holen, denn er hatte eindeutig zu wenig Fleisch auf den Rippen und es würde ihm vielleicht auch sonst ein wenig seiner Kräfte wiedergeben. Ich ging aus der Halle, eilte hinüber zur Futterkammer, wobei ich die anderen gestalten keines Blickes würdigte und holte mir dort die Mischung aus Pellets und Getreide. Wieder zurück in der Halle stellte ich ihm die Schüssel vor die Schnauze und setzte mich wieder neben ihn.

ist bedorgt und überrascht ;; streichelt Yacàru ;; spricht ;; holt Futter


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Mo Jan 14, 2013 9:43 am

Ich schnaubte laut. Meine Beine lagen lustlos am Boden und ich sah dem Zweibeiner in die Augen. Diese waren anders, als die, die ich selbst in Erinnerung hatte. Sie waren nicht so aggressiv und ließen sogar Mitleid zeigen. Ich schämte mich. Diese Wesen wollte ich umbringen, diese Wesen hatte ich immer verabscheut. Wie konnte ich nur? Dieser Zweibeiner hier war so fürsorglich und nett. Plötzlich machten sich wohlige Gefühle in mir breit, als der Zweibeiner über meinen Kopf strich. Ich ließ meine Seele fallen, fallen in Abgrund, der sich trotz der zärtlichen und beruhigenden Ausstrahlung unter mir auftat. Die tristen Gedanken kehrten zurück und die Trauer machte sich wieder in mir breit. Velaì... Velaì, ich vermisse dich. Einen Moment lang versuchte ich eine Träne der Verzweiflung zu unterdrücken, was mir sichtlich misslang.

Velaì, mein weißer Stern,
ich mochte dich doch so gern.
Nein nicht mochte, liebte dich.
Verlieren wollte ich dich nicht.

War es meine Schuld, dass du nun bist so fern?
Meine Schuld, dass ich wollte zurückkehren?
Wieso nur musste dies geschehen,
konnte doch nicht deinen Schmerz sehen.

Ich wünschte du könntest zurück,
mit mir versuchen nochmal das Glück.
Deine weiße Mähne im Winde wehen sehen
und für Ewig an deiner Seite gehen.

Doch diese Zeit ist nun vorbei,
du bist leider nicht mehr mein.
Wir haben uns einfach nicht mehr
und wahrscheinlich kommst du nicht mal mehr her.

ICH LIEBE DICH, MEIN STERN...


Betrübt sah ich auf den sandigen Boden, immer noch weinend. Ein kaum hörbares Wiehern drang aus meiner Kehle. Doch dann hörte ich den Zweibeiner reden und ich hörte ihm zu. Ich sah hinunter, ja... eine Dusche war wirklich nicht schlecht. Der Zweibeiner stand auf, doch ich blieb liegen. Meinen Kopf hängend blickte ich ihm hinterher. Nur beiläufig sah ich hin und wieder zu ihm hinüber, um zu wissen, was er tat. Als er zurückkam, hatte er wieder etwas in der Hand, doch dieses Mal war es eine Schale mit etwas Futter. Er legte diese vor meine Schnauze und ich neigte meinen Kopf in Richtung dieser Schale. Hungrig machte ich mich darüber her. Als ich fertig war, presste ich meine Nüstern als Dankeschön an die Schulter des Zweibeiners. Ich sah ihm in seine freundlichen Augen und hätte ich reden können, hätte ich gesagt: Dankeschön für alles. Ich bin dir meinen ewigen Dank schuldig. Du bist der erste und einzige, der mich auch reiten darf, wenn ich wieder bei Kräften bin. Ich sah ihn liebevoll an und ein kleiner Hoffnungsfunken erschien, als ich ihn ansah. Vielleicht war dies Schicksal, Schicksal, dass wir beide zueinander finden und Freunde werden sollten. Velaì gab es nicht mehr, ja.... dafür aber gab es jemanden, der mir Trost spendete und mir wieder auf die Beine half.

[denkt über Velaì nach || denkt über Eric nach || frisst || bedankt sich bei Eric || hofft auf eine wunderbare Freundschaft]
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Jan 18, 2013 6:43 am

Als die junge Frau, die sich als Skyler vorstellte, mich freundlich begrüßte, atmete ich innerlich erleichtert durch. Sie schien nett zu sein, freundlicher als der Mann von vorhin allemal. Aber noch bevor ich sie fragen konnte, wo ich Caius unterstellen konnte, war sie auch schon mit ihrem schwarzen Rappen in Richtung Stallungen aufgebrochen. Nun ja. Unschlüssig ob ich ihr hinterher gehen sollte, oder warten bis sie wieder kam, blieb ich stehen und kraulte Caius Mähne, dann entschloss ich mich Skyler nach zugehen.

Kurz zupfte ich an dem Strick, bevor ich losging und mein Pferd lief brav hinter mir her. Skyler stand noch bei den Boxen und beobachtete ein Pferd beim Fressen.

"Ähm, ich habe mit dem Besitzer von der Ranch gesprochen und er hat mir eine Box zugesichert. Ich weiß allerdings nicht wo er ist. Kannst du mir vielleicht sagen wo ich Caius einstellen kann?", fragte ich so und lächelte freundlich. Jetzt aber nicht mehr nur aus Höflichkeit, sondern weil auch sie nett zu mir gewesen war.

Wieder kraulte ich Caius, diesmal sein Fell. Das bisschen Schweiß von vorhin, war inzwischen getrocknet. Also würde ich ihn dann erstmal gründlich putzen, sobald ich eine Box für ihn hatte.

[denkt nach / fragt Skyler / krault Caius]
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Nathaniel

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Jan 19, 2013 12:38 pm

Etwas gelangweilt hatte ich mich hingesetzt, nachdem mir die Blonde mir die Uhrzeit gesagt hatte. Und, wer hätts gedacht, ich konnte noch ewig auf meinen Bus warten. Toll. Obwohl… bei mir wars auch nicht besser. Und ich musste das vermeintlich Busgeld ja nicht für den Bus ausgeben… Aber andererseits würde es mir vielleicht auch mal wieder gut tun, auf meinem Bett zu schlafen. Welches aber auch nur aus einer Matratze bestand, die ich auf den Boden gelegt hatte. Naja, egal. Besser als nichts. Ohne ein Wort stand ich auf, lief in einem großen Bogen um die Boxen mit den Pferdeviechern herum und tappte dann die Auffahrt hinunter. Irgendwo hier musste eine Haltestelle mit meiner Linie sein. Wenn ich mich nicht ganz irrte. Aber wie gesagt: Ich kannte mich hier in der Gegend nicht wirklich aus, weil ich hier ungefähr so oft bin wie… keine Ahnung. Nicht sehr oft eben.

Aber die Haltestelle lag quasi gegenüber, da konnte noch nicht einmal ich sie, in meinem Zustand (!!!) übersehen. Dort setzte ich mich wieder hin und starrte auf meine Füße. Daneben lag eine Zigarettenkippe. Automatisch fuhr meine Hand in meine Hosentasche. Nichts. Mh, aber ich hätt jetzt trotzdem gerne was zu rauchen. Vielleicht auf dem Hof drüben? Ne, wohl eher nicht, so spießig wie die waren. Oder so wie die getan haben. Wie auch immer, ich hatte keine Lust mehr, nochmal rüber zu laufen. Zu anstrengend. Aber da kam so wie so schon mein Bus. Ich stieg ein, bezahlte mein Ticket und setzte mich hin. Ich spürte die Blicke der Fahrgäste, die eben zu dem Viertel passten, in meinem Rücken. Aber wen juckts? Mich auf jeden Fall nicht.

geht ;; fährt nach Hause

>> Stadt ;; Wohngegend


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Mo Jan 21, 2013 5:33 am

Ich kam nicht dazu, Scath zu antworten, da er von einer blonden Frau in den Stall geführt wurde. Etwas traurig blickte ich ihm nach.
Aber da Alice meine Mähne kraulte, war was nicht so schlimm. Sie erinnerte mich daran, dass ich sicher war. Das alles okay war. Oder zumindest werden würde.
Als das Mädchen auch in Richtung Stall ging, folgte ich ihr brav. Ich blickte mich vorsichtig um, hielt die Nase aber immer dicht am Rücken meines Menschen.
An neuen Orten kann man nie vorsichtig genug sein.
Ich wusste zwar, dass wohl nichts allzu schlimmes in den Ecken des Stalls, den wir nun betraten lauerte und Alice auf mich Acht gab, aber trotzdem. Wie schon gesagt, Vorsicht war immer gut.

Zu meiner Freude blieben wir vor Scaths Box stehen. Er hatte von seiner Besitzerin etwas Heu bekommen. Freundlich schnaubte ich ihn an, doch dann bemerkte ich den Angeber. Demonstrativ stellte ich mich neben Alice und hob meinen Schweif leicht an. Der konnte mir nichts anhaben. Ich mochte vielleicht nicht stark aussehen, aber er konnte ich nicht in meinen Kopf blicken.

Alice kraulte nun mein Fell. Sie wirkte etwas unsicher, also blickte auch ich etwas verunsichert der anderen Frau entgegen.

{ wird von Alice gekrault || geht mit in Stall || schnaubt Scath an || stellt sich vor Alice wegen Coupador (weil Angeber) || bemerkt, dass Alice etwas unsicher }


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Eric

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Do Jan 24, 2013 8:55 am

Nachdenklich schaute ich dem Hengst zu, wie er das Futter hinunter schlang. Naja, wenigstens einen guten Appetit hat er. Ich kraulte ihn hinter den Ohren, als er mich anstubbste und war abermals darüber verwundert, wie zutraulich er auf einmal war.

"So, Kleiner. Und was stell ich jetzt mit dir an?"

Ich konnte ihn schlecht wieder in die Wüste schicken, schon gar nicht in seinem Zustand. Also musste ich ihn wohl erstmal behalten, ob wohl oder übel. Die Box wollte ich ihm aber nicht sofort zumuten, deshalb kam er erstmal auf die Koppel. Wenn er denn aufstand. Und das Halfter annahm. Zweifelnd blickte ihn ihn an, dann stand ich auch und holte Coupadors Halfter aus der Sattelkammer. Das würde dem Hengst wohl am ehesten passen. Dann nahm ich mir noch eine Gerte mit, falls er nicht aufstehen wollte.

Mit den Utensilien trat ich zurück in die Halle und steckte mir noch ein paar Möhren ein. Ich hockte mich neben ihn hin und streifte ihm vorsichtig das Halfter über. Nachdem ich es geschlossen hatte, gab ihm ihm eine Karotte und kraulte ihn sanft unter dem langen Schopf. Dann stand ich auf, zupfte sanft am strick und sprach ihm aufmunternd zu. Meine Aufmunterungen unterstützte ich noch mit der Gerte, indem ich seine Hinterhand touchierte.

Irgendwann schließlich, allerdings ziemlich langsam und schwerfällig, hatte er es geschafft. Ich lobte ihn und führte ihn dann hinaus aus der Halle. Ich wollte ihn nicht gleich in eine Box sperren, deshalb brachte ich ihn erstmal auf die Koppel. Ich halfterte ihn ab, verschloss das Tor und vergewisserte mich noch einmal, dass der Strom auch wirklich an war. Nicht das er gleich wieder ausbrach und so durch die Wüste stolperte.

Eigentlich schon ein neues Pferd haben, außer Lucan, allerdings nicht so eines wie ihn. Er war zu groß. Ich wollte eher einen Araber oder zumindest einen Araber-Mix, vielleicht auch einen Araber-Berber. Eines, das man auch zum Westernpferd ausbilden kann. Oder meinetwegen schon ausgebildet war. Vielleicht sollte ich doch nochmal beim Pferdemarkt vorbei schauen? Ich zuckte die Schultern. Schaden konnte es nicht.

Also wandte ich mich ab, räumte die Halle auf und setzt mich dann in den Wagen. Zum Glück hatte ich im Schatten geparkt, denn auch so war die Luft hier drinnen beinahe unerträglich. Ich startete den Motor und schaltete die Klimaanlage ein, dann fuhr ich vom Hof und Richtung Pferdemarkt.

denkt nach ;; beschließt Yacàru erstmal zu behalten ;; will ihn dazu bringen, dass er aufsteht ;; Yacàru steht auf ;; bringt ihn auf die Koppel ;; denkt nach ;; beschließt zum Pferdemarkt zu gehen

>> Pferdemarkt




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Skyler

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   So Feb 24, 2013 1:07 am

Noch immer war mein Blick auf Coupador gerichtet. Der Hengst hatte sich dem Heu zugewandt, das ich ihm gebracht hatte. Wahrscheinlich würde ich später einen kleinen Ausritt mit ihm machen. Schließlich musste er bewegt werden.

Ich löste meinen Blick erst, als mich jemand ansprach. Die junge Frau, die vorhin mit ihrem Pferd angekommen war stand vor mir. Ich lächelte und meinte:

„Ryan hat die Ranch heute Morgen verlassen. Ich bin seine Schwester und kümmere mich von nun an um alles. Und wenn Ryan gesagt hat, dass du dein Pferd hier unterstellen kannst, ist das natürlich überhaupt kein Problem.
Such dir eine Box aus, es sind noch genug Freie da.“


Ich verstand Ryan wirklich nicht. Er konnte doch nicht einfach Leuten sagen, dass sie hier ihre Pferde unterstellen konnten und dann verschwand er einfach. Er hätte mir wenigstens etwas davon sagen können. Nicht dass es mich störte, aber ich musste ja wissen ob ich noch Boxen vergeben konnte oder ob schon alle belegt waren. Ich würde ihn später anrufen müssen.

Mir viel ein, dass ich noch gar nicht wusste, wie die Frau hieß. Deswegen fragte ich:

“Wie heißt du eigentlich?

Ich musste ja schließlich wissen, wie ich sie ansprechen sollte.

(beobachtet Coupador / bemerkt Alice / antwortet ihr / fragt nach ihrem Namen)



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Jacaranda
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Do März 14, 2013 7:06 am

Zeitsprung

Uhrzeit:

früher Abend // ca. 18 Uhr

Wetter:

Die Sonne senkt sich langsam, aber noch immer hat es 32°C. Ein paar kleine Wölkchen, die aber kaum Schatten spenden sind an dem sich verdunkelnden Himmel zu sehen.





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Scáth

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa März 23, 2013 6:17 am

Ich lächelte Caius noch einmal zu, dann folgte ich Sky in meine Box. Beziehungsweise in die Box, die nun wohl meine sein würde. Naja, es ging eigentlich. Sie war groß, hell und luftig. Nur die Seitenwände waren so weit hoch gezogen, dass ich die Pferde neben mir nicht sehen konnte, naja, wenigstens hören und sehen. Und wenn man wollte, konnte man sich ja immer noch über die Boxentüren unterhalten. Ich hoffte nur, dass ich trotzdem noch auf die Koppel kommen würde. Ich glaubte zwar nicht, dass Sky mich nur in eine Box sperren würde, aber gerade im Moment wäre ich lieber draußen. Die Box rechts von mir war noch frei - Vielleicht würde Caius dort einziehen? Ich hoffte es. - und links von mir Undercover. Er war auch ganz nett gewesen. Aber jetzt kam Sky wieder. Mit jeder Menge Heu. Ich schnaubte erfreut und knabberte an den Halmen, während ich aus meiner Box schaute und die ruhige Atmosphäre nach dem ganzen Trubel genoss.


[geht in die Box | denkt nach | hofft das Ciaus in die Box neben ihm kommt | knabbert Heu]


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Eric

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Do März 28, 2013 11:28 pm

>> Pferdemarkt

Ich war sehr vorsichtig gefahren, schließlich wusste ich ja nicht, wie viel Erfahrungen die Kleine mit dem Hänger fahren gemacht hatte. Naja, sie war zumindest brav und ruhig in den Hänge gegangen, das war ja schon mal positiv. Angeblich sollte sie ja auch eingeritten sein, was ich jetzt auch hoffte, denn ich hatte eigentlich keine Lust, noch ein Pferd einzureiten und auszubilden. Das hatte ich schon mit Lucan hinter mir und ehrlich gesagt war das genug Arbeit. Es war zwar schön aber trotzdem anstrengend.

Als ich auf den Hof fuhr, viel mir als erstes auf, dass die Hänger endlich weg waren. Also hatten die Anderen sie endlich weggeräumt. War aber auch mal Zeit gewesen. Ich vermutete, dass sie nun in der großen Scheune standen, aber ehrlich gesagt war mir das so was von egal, weil der Hof gehörte nicht mir und die Hänger auch nicht. So wie ich das jetzt mitbekommen hatte, war der Hof nun an die Blondine übergegangen, wie hieß sie noch? Ach ja, Skyler. Ich konnte es noch immer nicht fassen, dass Ryan mich einfach hier mit diesen Friede-Freude-Eierkuchen Menschen hier allein ließ. Wenn ich den noch mal in die Finger kriege...

Seufzend stieg ich aus meinem Wagen und öffnete die Vordertür des Hängers, um erst mal zu schauen, wie es dem Stütchen ging. Außer dass sie etwas nervös war, schien alles in Ordnung zu sein. Gut. Ich strich ihr nochmal über den etwas feuchten Hals, dann ließ ich die Rampe hinunter und führte sie hinaus. Kurz tätschelte ich ihr nochmal den Hals, dann führte ich sie ein paar Runden über den Hof, um sie dann erst mal zu ihrer Box zu bringen, damit sie sich etwas beruhigen konnte. Als sie in der Box stand, entfernte ich ihre Transportgamaschen und brachte ihr Heu und Wasser.

„So Kleine, da sind wir.“

Ich schloss die Boxentür hinter mir, dann setzte ich mich hin und beobachtete die nervöse Stute ruhig.

kommt an ;; denkt nach ;; lädt Escada aus ;; bringt sie in die Box ;; versorgt sie ;; setzt sich dazu


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Escada

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr März 29, 2013 2:12 am

es war ziemlich einfach mein gleichgewicht zu halten, da mein scheinbar neuer Besitzer ziemlich ruhig fuhr. das war ich nicht gewöhnt. Um so schöner. Ich schaute aus dem rechten Fenster. ich schnaubte nervös, aber dan beruhigte ich mich ein wenig. Als der Hanger zum stehen kam und ich denn geruch von Pferden in der Nase hatte. wieherte ich laut. Dann kam der junge durch die Vordertür des Hänges hervor und tätschelte mich. Dann holte er mich von dem Hänger ich. Ich wieherte noch ein zweites mal eher es in den Stall ging. Ich war grade sehr nerväs das war hier alles so aufregend. Ich schaute von links nach rechts um mir ein schnellen Blick über den Ort zu machen wo ich bin. Bevor es in denn Stall ging. An diesen Ort war ich noch nicht. Als der junge mich in der Box hatte, durchwühlte ich meine Box und senkte meinen Kopf hob etwas Stro auf und lief dann wieder zur Boxentür. Dann schaute ich kurz zu dem jungen der mir Heu und Wasser brachte. Er stellte denn Eimer hin und ich lief sofort hin und Trank denn ganzen Eimer leer. ich hatte auf den Markt nichts bekommen und hatte hroßen durst gehabt. Der junge machte mich irgendwie ruhiger, schon seine Art behruigt mich. Dann senkte ich meinen opf und begann mein Heu zu fressen.

(Am Stall angekommen/ war sehr nervös/ Eric führte mich in meine Box/ Behruigte mich langsam)


[/quote]
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Caius

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr März 29, 2013 10:27 pm

Erfreut bemerkte ich, dass Alice dabei war, mich in die Box neben Scath zu führen. Ich war glücklich, dass ich nicht allein sein würde und neben diesem Angeber hätte ich es sowieso nicht ausgehalten. Fröhlich schnaubte ich, als mein Halfter abgenommen wurde und sah mich in der Box um. Es war eine schöne Box, groß genug und dick eingestreut.
Während sich Alice mit der blonden Frau unterhielt, wandte ich mich Scath zu.

"Ich bin froh, schon jemanden zu kennen hier", meinte ich dankbar.

Ich legte meine Nüstern auf die Unterteilung zwischen uns.
Erst jetzt bemerkte ich wieder, wie müde ich war.

Später kam Alice wieder und brachte mir etwas Heu. Ich begrüßte sie, indem ich ihr ins Gesicht blies und ihren Geruch aufnahm. Den Geruch von jemanden, der so nett zu mit war, wollte ich nicht vergessen. Sie bleib noch bei mir und spielte mit meiner dichten, schwarzen Mähne. Ich wandte mich schnaubend meinem Fressen zu. Es schmeckte gut, aber ich hätte gerne etwas Gras gehabt. Früher hatte ich manchmal welches bekommen, wenn ich schnell genug gelaufen war. Das war aber nur selten vorgekommen.
Allerdings war ich auch froh, in der Box zu sein. Hier war es ruhig und mit Scath neben mir würde ich auch nicht einsam sein.
Leider ging Alice bald wieder. Ich trat an die Boxentür und blickte ihr nach, wie sie aus dem Stall ging.

Alles wird gut werden, dachte ich, wie schon so oft an diesem Tag.

{ wird in Box geführt || freut sich darüber || redet mit Scath || ist müde || bekommt Heu || wird gestreichelt || denkt nach }
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Yacàru

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Do Apr 04, 2013 7:59 am

Ich lag immer noch auf dem Boden und genoss die Nähe des Zweibeiners. Dann fühlte ich ein entspannendes Gefühl an meinen Ohren. Eric kraulte mich hinter diesen. Es fühlte sich so schön an, so entlastend. Ich schloss meine Augen und spürte ein leichtes Kribbeln in den Beinen. Sollte ich nun aufstehen? Nein, damit warte ich vorerst. Erst lasse ich mich kraulen.
Doch dann hörte ich wie der Zweibeiner etwas sagte, wovon ich nur die Hälfte verstand. Kurz darauf ging er kurz weg, doch ich blieb ruhig liegen, da ich wusste, dass er wiederkommen würde. So kam es dann auch. Aber er hatte etwas in seiner Hand, es sah seltsam aus. Ich vertraute ihm, dennoch zuckte ich kurz zurück, als er damit auf meinen Kopf zuging. Letztendlich ließ ich es jedoch über mich ergehen.Es fühlte sich seltsam an, dieses drückende Gefühl wurde jedoch mit der Karotte vergessen, ebenso mit dem erneuten Kraulen.
Eric versuchte nun mich zum Aufstehen zu alarmieren, was ich mir nicht zwei Mal sagen ließ. Also stand ich auf, zittrig auf den Beinen war ich, ja! Aber ich konnte mich halten und sogar mit dem Zweibeiner Schritt halten. Er führte mich zu einer großen, eingezäunten Wiese. Als er das Tor öffnete und mich hineinführte, hatte ich zwar erst Zweifel, doch dann nahm mir Eric das Ding ab und meine Zweifel verflogen allmählich. Eric ging raus und ich machte mich zuallererst über das saftige Gras her. So wie ich die Zweibeiner in Erinnerung hatte, so waren sie doch gar nicht. Eric zumindest war nett und fürsorglich. Wenn Velaì doch nur hier wäre und es miterleben könnte, dachte ich betrübt.

[genießt das Kraulen || steht auf und lässt sich zur Koppel führen || denkt nach || ERIC; ALLEIN]
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Apr 20, 2013 12:43 am

Nachdem die Frau sich als Alice vorgestellt und sich bei mir bedankt hatte, meinte ich:

„Gut. Falls du irgendetwas nicht findest oder sonst noch fragen hast, kannst du gerne auf mich zukommen.“

Ich lächelte und wandte mich dann von ihr ab. Ich war auch erst angekommen und musste noch meine Sachen aufräumen. Möbel brauchte ich keine neuen. Die hatte mir Ryan dagelassen. Ebenso wie sein Pferd. Ich warf Coupador noch einen kurzen Blick zu. Mit ihm würde ich mich später beschäftigen.
Ich lief zurück zu meinem Wagen und holte zwei Koffer und eine große Tasche aus dem Kofferraum. Auf dem Rücksitz standen noch drei Kartons, in denen sich Bücher und andere Habseligkeiten von mir befanden. Die würde ich aber erst später holen. Dann wandte ich mich meinem neuen Haus zu. Es war schön, obwohl es schon ziemlich alt wirkte. Über die roten Backsteine der Außenfassade breitete sich Efeu aus. Das ließ das Ganze ein wenig heruntergekommen wirken, aber auf eine gewisse Weise auch hübsch. Ich lief die drei Stufen bis zur Haustür hinauf. Der Schlüssel lag wie versprochen in einem Blumentopf neben der Haustür. Ich schloss auf und betrat den Eingangsbereich. Wie erwartet war er fahl eingeräumt. Außer einem Abstelltisch, der einsam neben der Tür stand, befand sich in dem Raum nichts mehr. Typisch Ryan. Er interessierte sich nicht für Bilder oder Blumen. Bei ihm musste es einfach bewohnbar sein. Auf Details legte er keinen großen Wert. Aber ich würde auf jeden Fall noch ein paar Bilder aufhängen und auch sonstigen Schnick Schnack im Haus verteilen.

Ich stellte mein Gepäck ab und ging dann weiter auf „Erkundungstour“. Schließlich musste ich ja wissen, wo sich welcher Raum befand.
Vom Eingangsbereich kam man direkt in eine große, geräumige Küche. Anscheinend war diese noch neu, denn sie wies keine Gebrauchsspuren auf. Ryan musste sie erst vor kurzen gekauft haben. Alles war in einem schlichten Weiß gehalten, einzig und allein an der Wand war ein schwarzer Streifen, der sich durch die Küche zog.

„Hier muss eindeutig ein bisschen Farbe rein.“

Meinte ich zu mir selbst. Aber darum würde ich mich in den nächsten Tagen kümmern. Als nächstes kam ich in einen Raum, der eine Kombination aus Wohn- und Esszimmer war. Auch hier fehlte jede Spur von Farbe. Die Couch war schwarz, genauso wie der Tisch der davor stand. Der Schrank, der an der Wand stand, war weiß, ebenso wie der Esstisch und die vier Stühle. Ansonsten war auch hier nicht mehr.
So wie es aussah hatte Ryan wirklich nur das nötigste und kein bisschen mehr.

Ich durchquerte den Raum und lief eine Treppe nach oben. Der kleine Vorraum war Weiß gestrichen und es befand sich ein kleines Fenster auf der rechten Seite. Ich öffnete eine der beiden Türen und stand nun im Badezimmer. Dieses war relativ groß, jedoch auch hier, keine bisschen Farbe. Alles war, schwarz weiß.
Ich hielt mich nicht länger im Bad auf sonder öffnete die andere Türe, die mich in meine neues Schlafzimmer führte. In der Mitte des Raumes befand sich ein großes doppelbett. An der rechten Wand standen ein Kleiderschrank sowie eine kleine Kommode. Auf der linken Seite des Zimmers befand sich eine weitere Türe. Neugierig öffnete ich sie.
Verwundert blieb ich stehen. Warum hatte Ryan ein Gästezimmer gehabt? Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er Gäste empfangen und diese dann auch noch hier schlafen lassen würde. Er hasste Menschen. Besonders, wenn sie ihn nerven. Und ihn nervte es schon, wenn er nur gegrüßt wurde. Ich zuckte die Schultern. Naja. Musste er selber wissen, was er alles brauchte. Jetzt gehörte das Haus auf jeden Fall mir und bei mir durften die Leute sowieso aus und eingehen. Mich störte es nicht, wenn ich Besuch hatte. Ganz im Gegenteil. Ich hatte lieber ein Haus voller Menschen anstatt alleine zu sein. Eben das genaue Gegenteil zu meinem Bruder. Ich warf noch einen letzten Blick in das Zimmer und schloss die Tür dann hinter mir. Jetzt würde ich erst einmal meine Sachen aufräumen und dann schauen, was ich noch zu tun hatte.

(redet / geht ins Haus / schaut sich um / denkt nach)


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