Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 River Side Ranch

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BeitragThema: River Side Ranch   Mi Sep 12, 2012 8:39 am

River Side Ranch

Die River Side Ranch ist einer der beiden Ställe in Newtown. Er gehört Ryan Harrison.

Der Vorhof ist nicht besonders groß, jedoch bietet er genug Platz für eine kleine Sitzgelegenheit und Parkplätze. Links findet man das Wohnhaus vor und recht kann man die weitläufigen Koppeln überblicken.



Geht man etwas weiter, findet man die Boxen. Die meisten sind erstmal etwas verwirrt, oder überrascht über die Unterstellmöglichkeiten der Pferde, da sie nicht, wie sonst üblich in einem einzigen Komplex aufgebaut sind, sondern in einzelne Gebäude aufgeteilt sind. Die Koppeln sind eher spärlich bewachsen und haben nicht die beste Qualität.



Auf dem Gelände steht auch eine Reithalle, die mit einer Sand-Rindmulchmischung ausgelegt ist. So ist der Boden schön weich und ocker, kann aber nicht einfach weggeweht werden. An einer Seite ist die Halle offen, wodurch man zwar nicht so gut vor Wind und Wetter geschützt ist, allerdings staut sich bei dem überwiegend heißen Klima auch die Hitze nicht so sehr unter dem Dach.



Neben der Reithalle findet man auch einen Round Pen, der ebenfalls überdacht ist, so das man auch bei schlechterem Wetter im Trockenen arbeiten kann.



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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Okt 05, 2012 10:59 pm

Wie immer hatte ich im Wohnzimmer auf dem Sofa geschlafen. ich hatte schon von Hunden gehört, die bei ihrem Herrchen im Bett schlafen, oder daneben, aber das lag mir fern. Die ersten Sonnenstrahlen fielen durch das Fenster und weckten mich. Als ich meine Augen öffnete, war ich erstmal verwirrt, aber dann erinnerte ich mich an den Umzug. Aber Heimweh oder so was hatte ich nicht, denn ich hatte nicht an meinem alten Zuhause gehangen. Genau genommen hing ich an kaum etwas. Ich selbst gab mir alles was ich brauchte. Dieser Gedanke ließ mich kurz Lächeln, dann sprang ich vom Sofa hinunter und landete wie immer elegant und federleicht.

Ein Blick in meinen Napf verriet mir, dass ich auf mein futter wohl noch warten musste, auch wenn mir nun der Magen knurrte. Stattdessen schlabberte ich etwas Wasser und blickte mich dann gelangweilt um. Die Terrassentür war verschlossen, die Haustür ebenso. Ich bellte wütend. Wenn der so lange pennen musste, dann sollte er mich hier gefälligst nicht einfach versauern lassen!

Mit wenigen großen Sprüngen erklomm ich die Treppe und trabte in Ryans Schlafzimmer. Sein Geschnarche verleitete mich beinahe dazu, auf der Stelle kehrt zu machen und wieder zu verschwinden, aber dann ging ich doch weiter. Kurz stellte ich meine Vorderpfoten auf seine Bettkante und schaute ihn an. dann bellte ich wieder, laut und durchdringend. Danach ließ ich mich wieder auf alle vier sinken, nahm die Bettdecke zwischen die Zähne und zog daran. Der sollte wann anders faul sein, jetzt wollte ich mein futter und raus!

[wacht auf | wundert sich | such futter | will raus | weckt Ryan]
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Okt 06, 2012 9:22 am

Ich parkte mein Auto auf dem Vorhof und stieg aus. Ryan war offensichtlich noch nicht wach und aus dem Haus hörte man schon lautes Gebell. Schadenfreude überkam mich und dann wieder die Freude, das ich keine Hund hatte. Auch wenn mich Lucan und Inupiat zu manchen Zeiten ebenfalls in den Wahnsinn treiben. Besonders Inupiat, mit ihrem ewigen Getrete, Gebeiße und Geschlage. Aber um sie würde ich mich nachher kümmern, erst mal war Lucan dran.

Ich lief über das Gelände zu den Boxen. Ich warf einen kurzen Blick zu Lucan in die Box und ging dann weiter, um sein Putzzeug und eine kleine Portion Heu zu holen. Bevor ich die Boxentür öffnete, begrüßte ich meinen Hengst, dann ging ich hinein und füllte die Raufe mit dem Heu. Während der markante fuchs fraß, begann ich ihn zu putzen.

[parkt | denkt nach | holt Lucan eine kleine Portion Heu | beginnt, das Pferd zu putzen]


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   So Okt 14, 2012 5:36 am

Schritte weckten mich aus dem Schlaf. Ich öffnete benommen die Augen und richtete die Ohren auf. Ich war noch nicht ganz aus der Welt der Träume erwacht als Erics Kopf über der Boxentür auftauchte. Ich rappelte mich auf und erhob mich aus dem Stroh. Eric jedoch war schon wieder verschwunden. Zum Glück. Noch ein wenig Zeit um wach zu werden. Ich schüttelte mich ausgiebig von hinten bis vorne, gähnte genüsslich und verrichtete – ordentlich wie ich bin – mein morgendliches Geschäft in einer der hinteren Ecken meiner Box. Als ich all das hinter mir hatte senkte ich den Kopf, ging ein paar Schritte umher um die steifen Knochen wach zu kriegen und suchte im Stroh nach den letzten Resten meines Abendessens. Als ich ins Stroh atmete flogen einige Halme davon und ich schnaubte frustriert. Noch war ich nicht ganz wach. Meine Ohren lagen auf habacht. Ja, ich bin ein ausgesprochener Morgenmuffel. Doch es braucht oft nicht viel um mich auf meine gewohnte gute Laune zurück zu bringen. Ich hob den Kopf und sah mich in der Anreihung von Boxen um. Meine Ohren vorne registrierte ich, dass meine meisten Kumpanen noch schliefen.

Als Eric zurück kam hatte ich gerade den Kopf über die Boxentür gehoben und mich mit dem Hals aufgelehnt. Der Morgen machte sich breit und die ersten Sonnenstrahlen kündigten den neuen Tag an. Der Anblick ließ mich gleich munterer werden. Pales Gebelle drang lautstark vom Haupthaus herüber. Ich wieherte kurz und kräftig dagegen an. Er sollte endlich Ruhe geben und nicht den schönen Morgen mit seinem Krach zerstören. Meine Nüstern blähten sich entspannt als ich tief ausatmete und kleine Wölkchen in der Luft hinterließ. Mit den Augen verfolgte ich sie fasziniert bis Eric meine Aufmerksamkeit wieder in Anspruch nahm. Mit einem Schnauben quittierte ich genüsslich Erics Streicheleinheiten und trat ein paar Schritte zurück um ihn herein zu lassen. Die Tür öffnete sich und mir kam ein Berg Heu entgegen. Gierig stürzte ich mich darauf. Eric ahnte ja nicht, was ich für einen Hunger hatte! Ich nahm ein Maul voll nach dem nächsten, hob den Kopf selbst nicht als Eric mir liebevoll über den Hals strich. Ich schlug kurz mit dem Schweif als er anfing mich zu striegeln und konzentrierte mich dann auf mein Frühstück. Ich liebe die Massage wenn Eric mich putzt. Und besonders heute morgen genoss ich sie ganz und gar. Ich atmete genüsslich aus und futterte mein Heu. Mein Magen schien zu jubeln als ihm die gute Füllung zugute kam und alsbald hatte ich mich ausgiebig satt gefressen und kaum ein paar Halme übrig gelassen. Denn letzten Happen kaute ich ganz besonders gründlich, genoss ihn mit halb geschlossenen Augen.

Da erst bekam Eric wieder meine volle Aufmerksamkeit. Ich drehte den Hals und beobachtete ihn beim Putzen. Als er nah genug heran kam stupste ich ihn auffordernd an. Klar war ich satt. Aber wer konnte denn etwas gegen ein Dessert sagen? Zudem bin ich ein echter Vielfraß. Und das wusste Eric. Er würde bestimmt noch etwas für ihn übrig haben. Als er nichts heraus holen wollte begann ich an einer seiner Taschen zu knabbern. Da musste doch irgendwo etwas drin sein! Ich roch es ganz genau!

Wacht auf ;; frisst ;; wiehert zu Pale ;; sieht dass die Anderen noch schlafen ;; stupst Eric an
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Okt 20, 2012 9:34 am

Ich war gerade dabei, den letzten Staub aus Lucans Fell auszubürsten, als ich spürte, wie er mich anstubbste. Seufzend wandte ich mich zu ihm um und erblickte wieder diesen herzerweichenden Blick. Zumindest sagten alle, dass es das war. Ich fand einfach nur, das er bettelte. Aber dann fischte ich aus meiner Tasche ein Leckerli und gab es ihm. Kurz strich ich ihm über den kurzen, seidigen Schopf, dann widmete ich mich seinen Hufen. Da die Box noch einigermaßen sauber war, war auch in den Hufen nicht sehr viel Schmutz, aber mal nachsehen konnte ja nicht schaden.

Als mein Pferdchen dann von oben bis unten sauber war, holte ich den Sattel und legte ihn sorgfältig auf, strich die mintgrüne Schabracke glatt und zog den Gurt dann sanft fest. Noch auftrensen, dann waren wir fertig für den Ausritt. Einen Helm trug ich schon aus rein ästhetischen Gründen nicht.

Ich legte die Zügel zurecht und führte den Fuchs aus seiner Box. Ich lief noch bis zur Einfahrt der Ranch, dort gurtete ich noch einmal nach. Glücklicherweise war in der Nähe keine große Straße, sonst hätte ich wohl noch wer weiß wie lange laufen müssen. Ich ließ ihn in einen gemütlichen Schritt am langen Zügel gehen, dann lenkte ich ihn wieder auf den Weg von gestern. Der Gedanke an die Wildpferde von gestern reizte mich. Ich nahm die Zügel auf und versetzte den Hengst nun in einen flotten Trab.

[putzt Lucan fertig | macht ihn reitfertig | reitet Richtung Wasserstelle]

>> Wüste // Wasserstelle




Zuletzt von Eric am Mi Nov 14, 2012 10:58 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Mi Okt 31, 2012 9:45 pm

Missmutig schlug ich die Augen auf, als ich das Gebelle des blöden Köters hörte. Musste der jeden Morgen so ein Theater veranstalten? Der würde jetzt sowieso nicht gleich etwas zu fressen bekommen. Aber eigentlich müsste er das langsam mal wissen.
Ich schlug die Bettdecke zurück und stand auf. Langsam schlurfte ich ins Badezimmer um mich fertig zu machen. Aber das dauerte bei mir für gewöhnlich nicht all zu lange.

Nachdem ich schließlich umgezogen und gewaschen war, machte ich mich doch daran Pale sein Futter zu geben. Der würde mich sonst nur noch länger nerven und darauf hatte ich überhaupt keine Lust. Anschließend begab ich zurück ins Schlafzimmer.

Ich musste meine Sachen packen. Denn ein Gespräch mit meiner Schwester gestern, hatte ergeben, dass sie diesen Hof hier übernahm und ich zurück in meine Heimatstadt fuhr. War mir auch wesentlich lieber. Denn ich konnte mich mit diesem Hof hier beim besten Willen nicht anfreunden. Und wenn Skyler meinte, sie könne es besser, sollte sie doch ihr Glück in dieser Einöde versuchen. Ich aber würde auf schnellsten Weg verschwinden.

Als alle Koffer gepackt waren und mein Eigentum im Auto verstaut war, pfiff ich Pale zu mir, ließ ihn ins Auto einsteigen und schlug hinter ihm die Türe zu. Dann begab ich mich auf die andere Seite des Wagens, stieg selber ein und fuhr vom Hof. Zurück dahin wo ich erst gestern hergekommen bin.

(steht auf / macht sich fertig / macht Pale futter / packt seine Sachen / verlässt Ranch)
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 02, 2012 10:16 am

Meine Finger trommelten auf dem Lederlenkrad im Takt zu "Some Nights", dessen erste Takte gerade im Radio angespielt wurden. Nach anderthalb Stunden Fahrt ohne gute Musik endlich mal ein Lied, das wieder etwas mehr Leben in den Innenraum meines Wagens einhauchte. Da ich allein war, wirkte mein Auto wie ausgestorben, es war geradezu gespenstisch still. Doch dieser Song brachte wieder etwas mehr Stimmung in meinen Mercedes, und ich ertappte mich, wie ich begann, laut mitzusingen. Mein Blick glitt aus dem Fenster in den Rückspiegel, in dem ich den dunkelroten Pferdeanhänger erkennen konnte, der der Spur meines Mercedes folgte wie ein Schatten.
Was Undercover wohl gerade da hinten im Anhänger machte? Immerhin kratzte die Außentemperatur momentan nur um die 20°C-Marke, doch man konnte spüren, dass diese Temepraturen rapide steigen würden. Hoffentlich schwitzte Undercover nicht allzu sehr, wobei ich mir darum eigentlich keine Sorgen machen musste, da der Anhänger gut belüftet war. Wahrscheinlich knabberte mein riesiger Fuchs gerade an seinem Heunetz herum und gab Ruhe, was ich daran erkennen konnte, dass der Anhänger still meinem Auto folgte. Normalerweise war der Hunter-Hengst nicht so brav auf langen Autofahrten.
Nach einiger Zeit tauchte eine kleine Ranchanlage in meinem Blickfeld auf, sodass ich umgehend meine Augen darauf fixierte. Nun machte auch die staubige Straße einen Bogen, der uns direkt in den Vorhof der Ranch führte. Mein Mercedes holperte über den ungleichmäßigen, mit Pflastersteinen bedeckten Boden, kurz vor einem Gebäude trat ich sanft auf die Bremse und brachte das Gespann zum stehen. Ich zog die Handbremse fest und löste meinen Gurt, bevor ich die Tür öffnete und hinaustrat. Die Trockenheit der Luft war geradezu erschlagend, ganz anders als ich es aus England gewohnt war, wo man sich über sonnige Tage genauso freute wie über Freibenzin.
Langsamen Schrittes ging ich zur linken Fondtür, öffnete sie und nahm Undercover's grünen Strick vom Rücksitz. Danach lief ich zum Anhänger, löste die Verriegelungen und ließ die Ladeklappe herunter. Ruhig trat ich neben Undercover und hakte den Strick in sein Lederhalfter ein, während ich beruhigend auf ihn einsprach und ihm über den Hals strich.

"Na mein kleiner, hast du die Fahrt gut überstanden oder brauchst du ein paar Rescue-Tropfen?"

Ich lachte und schob den riesigen Fuchs langsam und vorsichtig rückwärts die Laderampe hinunter. Dann drehte ich ihn um und führte ihn einige Runden im Kreis, damit er sich die neue Umgebung ansehen konnte.

[im Auto | denkt | auf der Ranch | UNDERCOVER]
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 02, 2012 10:37 am

Wie ich diese ewigen Autofahrten hasste! Aber gut, wenn Louis meinte, das musste sein. Ich seufzte leise und lehnte mich gegen die vibrierende Hängerwand, doch das war irgendwann zu ungemütlich, also richtete ich mich wieder auf und knabberte gelangweilt an dem Heunetz. Ich schnaubte und rupfte an dem Netz, doch das brachte mich auch nicht weiter. Irgendwo hupte ein Auto und ich schaute mich erschrocken um. War aber nichts. Auch gut.

Der Hänger rumpelte über irgendetwas und ich richtete meinen Kopf hoch auf, in der Hoffnung, irgendetwas zu sehen. Nichts. Verdammt, was war hier los? Der Hänger hielt und nur wenige Sekunden später hörte ich Louis' Schritte. Aufgeregt wieherte ich ihm zu. Diese Unsicherheit brachte mich noch um! Wie als Antwort öffnete sich die Tür und Louis kam mit einem Schwall trockener und heißer Luft herein. Missmutig schüttelte ich den Kopf. Das war nicht das Klima, das ich gewohnt war. Etwas steif lief ich die Rampe hinunter und blieb dann stocksteif stehen, den Kopf hoch aufgerichtet, die Ohren gespitzt. Ein neuer Hof, also diesmal kein Turnier. Ehrlich gesagt hatte ich das auch nicht erwartet, aber doch war etwas Hoffnung geblieben. Sollte das etwa mein neues Zuhause werden? Skeptisch blickte ich auf meinen Besitzer hinunter. Aber gut, wenn er sagte, dass soll so sein, dann sollte das eben so sein. Noch immer steif lief ich Louis hinterher die Nüstern gebläht. Ich so jeden Atemzug meiner neuen heimat auf, die neuen Pferde, der veränderte Geruch der Umgebung. Wenigstens war Louis hier, sonst wäre ich ja komplett verloren gewesen. Trotzdem sehnte ich mich nach der langen, einsamen Fahrt nach ein bisschen Gesellschaft und stieß ein lautes Wiehern aus.

[kommt an | denkt | ruft]


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 09, 2012 8:38 am

Als Undercovers lautes Wiehern direkt neben meinem Ohr ertönte zuckte ich zusammen. Ich blieb stehen und klopfte dem riesigen Fuchshengst den leicht verschwitzten Hals. Das rotbraune Fell glänzte golden in der Sonne, über meine Lippen legte sich ein leichtes Schmunzeln, als ich einen Schritt von Undercover wegtrat, um mein Pferd zum tausendsten Mal zu betrachten. Der Fuchs war so perfekt gebaut, so wunderschön, wie ein Pferd es nur sein konnte. Natürlich war jedes Pferd auf seine Art schön, doch mein Hunter Hengst schien das tollste von allen zu sein.
Ich trat wieder an Undercovers Seite, strich ihm über den Nasenrücken, bevor ich weiter lief und nach jemandem Ausschau hielt. Aber hier schien momentan keine Menschenseele zu sein, sodass ich mich fragte, ob die Ranch überhaupt bewohnt war.
Da fiel mir ein, dass eigentlich alles schon abgesprochen war, dass Undercover seine Box und ich mein Zimmer bereits beziehen durfte. Also machte ich mich auf die Suche nach dem Stalltrakt und führte meinen Fuchs vom Vorhof dorthin, wo ich den Stall vermutete.
Als ich um die Ecke bog, erblickte ich das Gebäude. Ein roter Bau aus Holz, kein Komplex, keine Stallgasse, wie man es sonst kannte, sondern frei stehende Boxen, deren Türen nach außen gerichtet waren. Ich hob eine Augenbraue, als ich erkannte, dass sich darin nur ein paar Pferde befanden. Nichtsdestotrotz führte ich Undercover darauf zu, öffnete eine freie Box, löste den Strick vom Halfter des Fuchses und ließ ihn hineingehen. Dann schloss ich die Tür und beobachtete Undercover.

[führt // denkt // Stall // beobachtet]
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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 09, 2012 9:05 am

Ich merkte die Berührung von Louis kaum, zu beschäftigt war ich mit meiner neuen Umgebung. Und keiner antwortete mir. Ich tänzelte ein wenig aufgeregt, folgte meinem Besitzer dann aber brav. Bald kamen ein paar kleinere Gebäude in Sicht, in denen die Pferde standen. Das roch man. Neugierig stellte ich die Ohren auf und drängte vorwärts. Zwei Pferde standen dort: eine pechschwarze Stute und ein gefleckter Hengst. Die beiden streckten ebenfalls die Köpfe über die Türen, wobei mir die Stute eher unfreundlich erschien, Angelegte Ohren, ein beinahe schon bösartiger Gesichtsausdruck. Von der würde ich mich wohl lieber fernhalten. Dann war da noch eine freie Box, die aber dem Geruch nach bewohnt war. Ich selbst kam neben die Friesenstute. Naja, vielleicht war sie ja nur zu Fremden so. Brav ging ich in meine Box und nahm erstmal den Geruch auf. Die Einstreu war etwas muffig, in den Ecken hinge Spinnweben. Rumpelnd versengte ich meinen Kopf in dem Futtertrog. Leer. Wassereimer? Auch leer. Hm, das würde dann wohl noch kommen. Gesellschaft? Die wand zwischen den Boxen war zu hoch, als das ich drüber schauen konnte. Deshalb streckte ich meinen imposanten Kopf über die Boxentür und stützte meine Nüstern auf den Rand der Nachbarbox. Ich setzte mein freundlichstes Lächeln auf, stellte die Ohren auf und wieherte leise. Zurück bekam ich nur ein Schnappen. Schnell zog ich mich zurück und schüttelte unwillig den Kopf. In meinem alten Stall war ich anderes gewöhnt, aber gut. Louis stand zum Glück noch immer da. Ich senkte den Kopf und blickte ihn an, strich kurz mit meinen Nüstern über seine Haare und seine Wange. Gut, wenigstens er war noch wie immer. Leise seufzte ich und stubbste ihn dann an, um meinen Kopf anschließend noch etwas weiter zu senken und ihn von unten herauf anzuschauen. Meine Art zu betteln. Um Aufmerksamkeit, Beschäftigung oder Futter. Oder sonst irgendwas. Aber dazu muss ich sagen, das es keine aufgesetzte Treuer und Liebe war, die manche meiner Artgenossen aufsetzen, um die Menschen um den Huf zu wickeln.

[geht in die Box | sucht alles ab | ist unzufrieden | stubbst Louis an]


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 16, 2012 4:46 am

Langsam fuhr ich auf die Hofeinfahrt. Ich hatte gerade noch einmal mit Ryan telefoniert und er hatte mir alles weitere Wichtige erklärt. Es war gestern Abend eine ziemlich kurzfristige Entscheidung, aber es war nicht wirklich meine Idee gewesen hier her zu kommen. Aber Ryan hatte irgendwie meine Absicht des Anrufs falsch gedeutet und war mal wieder ausgerastet. Und bevor der den ganzen Hof in Brand steckte, wie er es angedroht hatte, zog ich lieber hier her. Es war sowieso immer mein Traum gewesen eine eigene Ranch zu haben.

Ich parkte den Wagen in der Nähe des Wohnhauses, dass jetzt wohl meins war. Es stand schon ein anderes Auto mit Pferdehänger da, was wohl bedeuten musste, dass gerade noch jemand angekommen war. Aber das würde ich noch früh genug herausfinden. Ich schnallte mich ab und stieg aus dem Wagen. Ein Lächeln legte sich auf mein Gesicht, als ich den Blick über die Farm schweifen ließ. Ja, hier würde ich mich wohl fühlen. Sehr wohl wahrscheinlich.

Aber bevor ich mir den Rest der Ranch ansah, musste ich mich erst einmal um Scàth kümmern. Ich konnte ihn schließlich nicht den ganzen Tag im Hänger stehen lassen. Ich schlug die Wagentüre zu und lief nach hinten zu meinem Wallach. Ich ließ die Rampe hinunter. Dann ging ich den Hänger und führte den Friesen heraus. Ich hatte wirklich Glück mit ihm. Er machte keine Probleme beim Herausführen oder auch beim Einladen. Als er schließlich draußen war, strich ich ihm über den muskulösen, schwarzen Hals.

“So, da wären wir also. Dein Neues Zuhause.“

(kommt an / sieht sich um / lädt Scàth aus)


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Scáth

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 16, 2012 5:20 am

Die Fahrt war recht entspannt gewesen, viel geradeaus, nicht viele Kurven. Angenehm für mich. Vielleicht etwas lange, aber ich wollte ja nicht jammern. Kurz spielte ich mit den Ohren, als der Wagen langsam anhielt. Waren wir jetzt angekommen, oder war das nur wieder eine Ampel. Nein, Skyler stellte den Motor aus. Kurz schüttelte ich den Kopf und war mit einem Schlag hellwach. Leise wieherte ich, als sie zu mir trat und genoss den erfrischenden, wenn auch warmen Luftzug um meine Beine, als die Rampe heruntergelassen wurde. Ich war zwar aufgeregt, wartete aber brav, bis Sky mich herausführte.

Aufmerksam schaute ich mich draußen um. Die Sonne brannte auf mein Fell, überraschend heiß für mich, aber auszuhalten. Auch die Luft war heiß und trocken in meinen geblähten Nüstern. Aber trotzdem gefiel es mir hier. Wieder schüttelte ich meinen Kopf und die kleinen Zöpfe, die mir Sky nur zu gerne machte wirbelten durch die Luft. Kurz blickte ich meine Besitzerin an und stubbste sie an. Was nun? Der Pferdegeruch war unverkennbar hier. Auch der Duft von Heu und Stroh lag in der Luft und natürlich der der Menschen. Unvermittelt stieß ich ein lautes Wiehern aus, welches auch beinahe sofort beantwortet wurde. Ein tiefes, aber dennoch freundliches Wiehern. Sky reagiert darauf nicht im Geringsten. Naja, wenn sie nicht wollte… Langsam setzte ich einen Huf vor den anderen, fragend. Keine Reaktion. Ok, dann wars also in Ordnung. Hoffte ich.

Ich ging los, dem Wiehern hinterher. Anfangs musste ich Sky zugegebener Maßen etwas hinter mir herschleifen, aber ganz ehrlich? Das war für mich kein großes Problem. Nicht, dass ich das oft ausnutze, eigentlich nie, aber das war ja auch eine besondere Situation. Irgendwann ging sie dann auch freiwillig weiter und ich lief wieder brav hinterher. Schließlich kamen wir endlich bei dem Pferd an, bei dem auch noch ein anderer Mensch stand, aber der interessierte mich ehrlich gesagt nicht sonderlich. Im Hänger war ich eben zu lange einsam gewesen. Auf direktem Weg ging ich zu dem Hengst, der mich ebenfalls schon neugierig beäugte und aus seiner Box schaute. Aber bevor ich zu ihm gehen konnte, hielt Sky mich zurück. Ich schnaubte unwillig und schlug kurz mit dem Kopf, blieb dann aber trotzdem stehen und beäugte abwechselnd den Menschen und den Hengst über Skylers Schulter hinweg.

[kommt auf der River Side Ranch an | ist neugierig | guckt sich um | wiehert | erhält Antwort von Undercover | geht zu ihm | wird aufgehalten]


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 16, 2012 6:24 am

Immer noch wanderte mein Blick über die Ranch. Ich war ziemlich glücklich darüber, dass ich mich darauf eingelassen hatte, sie zu übernehmen. Ich hatte vorher auch schon auf einem Hof gelebt, aber dieser hier war um einiges größer und auch schöner. Ich ignorierte das Wiehern, das auf einmal von Scàth kam. Ich wusste, dass er lieber zu den anderen Pferden wollte, als hier herum zu stehen. Aber darauf konnte er auch noch einen Moment warten. Wir würden ja nicht gleich wieder gehen. Aber Scàth war da wohl anderer Meinung. Warten war ihm anscheinend zu langweilig. Langsam setzte er sich in Bewegung. Ich hielt ihn nicht zurück, da ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte, dass er mich gleich hinter sich her schleifen würde. Aber falsch gedacht. Er wollte wohl wirklich unbedingt zu den anderen Pferden.
Ich versuchte noch einen Moment ihn davon abzuhalten weiter zu laufen, aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr und lief schließlich vor ihn, damit er wenigstens wusste, dass ich jetzt wieder das Kommando übernommen hatte.

Als wir an den Boxen ankamen zog Scàth sofort zu einer Box, in der ein hübscher Fuchs stand. Trotzdem konnte ließ ich ihn nicht einfach zu einem wildfremden Pferd. Als ich Scàth soweit davon abgehalten hatte, mir den Arm heraus zu reißen, fiel mein Blick auf einen jungen Mann, der bei dem Pferd stand. Höchst wahrscheinlich der Besitzer. Ich lächelte und meinte dann, freundlich wie immer:

“Heyy. Ist das dein Hänger da vorne? Bist du auch neu hier?“

Nein, neugierig war ich nicht. Ich wollte nur wissen, wer er war. Schließlich gehörte der Hof jetzt mir und ich musste ja wissen, wer hier täglich ein und ausging.

“Ach bevor ichs vergess: ich bin Skyler. Aber du kannst mich Sky nennen.“

(wird von Scàth hinter her geschleift / führt ihn zu den Boxen / sieht Undercover und Louis / spricht Louis an)


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 16, 2012 8:14 am

Auf einmal hörte ich ein weiteres Auto, was meine Aufmerksamkeit natürlich gleich wieder ablenkte. Eigentlich war ich nicht so aber hier war eben noch alles neu. Die Ohren gespitzt schaute ich in die Richtung und hörte bald darauf ein Wiehern. Freudig und interessiert antwortete ich ihm und wartete dann, was geschehen würde. Bald darauf hörte ich einen gleichmäßigen, aber eiligen Hufschlag und das Pferd ließ nicht lange auf sich warten. Ein Friese mit seiner Besitzerin, so vermutete ich. Zugegebener Maßen war er ein prachtvoller Kerl, aber an mich kam der nicht ran, so viel war ja schon mal klar. Aber ich war ja nicht unfreundlich, und hielt mich auch nicht für was Besseres, denn naja ... ich war nun mal besser. Mit geblähten Nüstern nahm ich den Geruch des Pferdes auf, dann sprach die Frau. Eine angenehme Stimme, das musste ich zugeben. Ich schnaubte und musterte weiter den Wallach. Dann legte ich den Kopf schief und meinte:

"Hallo, ich bin Undercover. Auch gerade erst gekommen. So wies ausschaut, bist du ja auch noch neu hier."

Neugierig, vielleicht auch ein wenig aufdringlich, aber freundlich blickte ich den Fremden an.

[hört Skylers Auto | antwortet auf Scáth | begrüßt ihn]


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 16, 2012 12:03 pm

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht musterte ich Undercover. Es sah schon verdammt niedlich aus, wie der große Fuchshengst von unten auf mich hinauf sah. Dies war seine übliche Geste, mit der er ein paar Leckereien abstauben konnte, manchmal tat er es aber auch einfach, um meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ich rubbelte dem Hunter die Stirn und kramte eine Möhre aus meiner Jackentasche, die ich ihm ins Maul schob. Während er kaute, strich ich ihm gedankenverloren den Schopf in die Mitte des Nasenrückens.
Plötzlich wieherte Undercover, erschrocken zuckte ich zusammen und folgte seinem Blick. Da kam auch schon ein weiteres Pferd um die Ecke, ein großer, schwarzer Friese. Bildhübsch anzusehen. An seiner Seite lief eine Blonde junge Frau, sie durfte ein paar Jahre älter sein als ich. Der Friese ging sofort auf Undercover zu, riss der Frau beinahe den rechten Arm heraus, zumindest sah es so aus.
Ich lächelte und beobachtete die beiden Pferde, als die zarte, freundliche Stimme der Frau an mein Ohr drang. Augenblicklich drehte ich meinen Kopf und lächelte sie freundlich an.

"Ja, das da vorne ist mein Anhänger. Stehe ich im Weg? Und ja, ich bin neu hier, vor ungefähr fünf Minuten bin ich erst angekommen."

Die junge Dame machte einen äußerst freundlichen Eindruck auf mich, sie schien bester Laune zu sein. Als sie mir ihren Namen nannte, reichte ich ihr die Hand.

"Hallo Sky, ich bin Louis, aber die meisten nennen mich nur Lou. Und das hier ist Undercover, mein Pferd."

Stolz betrachtete ich besagten Fuchshengst, bevor ich wieder zu Skyler sah. Wie mein britischer Akzent wohl auf sie wirkte?
Sie war hübsch, ziemlich hübsch. Tausendmal hübscher als das, was bei uns in Doncaster so herumrannte. Dazu konnte man wirklich Hühner sagen.

[gibt Undercover Möhre || bemerkt Skyler & Scàth || redet]
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Nathaniel

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Mi Nov 21, 2012 10:18 am

Ich fühlte mich schlecht. Richtig schlecht. Mein Schädel brummte und meine Augen fühlten sich an, als würden sie brennen. Oder so ähnlich. Egal. Nach gestern Abend konnte ich keine klaren Gedanken mehr fassen. Und auch keine Erinnerungen mehr. Verdammt. Was zur Hölle war gestern passiert? Schlüssel? Ich tastete in meinen Hosentaschen. War noch da. Gut. Geld? Natürlich weg. War aber auch nicht viel gewesen, glaube ich. Auch wenn die Erinnerungen, wie schon gesagt, recht verschwommen waren, wenn überhaupt vorhanden. Aber Moment mal, wo war ich eigentlich? Keine Ahung, irgendein Hinterhof. Ich war zwar kein Penner aber... trotzdem verbrachte ich so manche Nacht... ähm... draußen. Naja, auch egal. Ich rappelte mich auf, klopfte mir den Schmutz von den Klamotten und tappte raus, auf die Straße, die den Namen eigentlich gar nicht verdiente. Eher eine verdreckte Gasse. Im Moment hatte ich noch nicht so die Orientierung, dehalb lief ich einfach mal links und dann wieder rechts. Uh. Ganz eindeutig die noblere Ecke von New Town... In meiner Verwunderung hatte ich gar nicht gemerkt, dass ich in eine Einfahrt gelatscht war. Pferdehof. Es gab in dem Kaff hier zwei und ganz ehrlich... ich kannte mich hier mal so gar nicht aus. Auch egal. Hätte ich Geld würde ich mir den nächsten Bus schnappen, aber das ging ja schlecht... In einiger Entfernung sah ich zwei Leute stehen, vor irgendwelchen Boxen. Und noch ein Pferd daneben. Die hatten bestimmt ein paar Scheinchen für mich, für ein Ticket. Immerhin konnten die sich irgendwelche Gäule leisten. Wahrscheinlich gab ich nicht die beste Figur ab, aber mal wieder bin ich ehrlich: Es war mir egal. Mit einem großen Bogen wankte ich um das viel zu große Pferd herum, blieb stehen und blickte abwechselnd den jungen Mann und die Blondine an, die eigentlich viel zu hübsch für so einen Pferdehof war, aber egal.

"Hey, ich will eigentlich gar nicht lange stören, sindern nur mal fragen, ob ihr mir ein Busticket spendieren könntet? Weil wisst ihr, ein paar Ecken weiter ists nicht mehr so vornehm."

Meine Lippen verzogen sich zu einem schiefen Grinsen und ich hatte keine Ahnung, wie deutlich ich sprach, immerhin war ich jetzt mal wieder etwas neben der Spur. Etwas... Völlig untertrieben. Aber auch egal. Ich schob die Hände in die Hosentaschen und blickte die beiden fragend an.

wacht auf ;; kann sich nicht erinnern ;; fühlt sich schlecht ;; steht auf ;; geht los ;; kommt zur River Side Ranch;; trifft Louis und Skyler ;; fragt nach Geld


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Skyler

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Do Nov 22, 2012 8:41 am

Lächelnd ergriff ich Lous Hand. Er schien nett zu sein. Zumindest begrüßte er mich freundlich und wirkte nicht genervt. Ganz im Gegenteil. Sein Gesichtsausdruck war freundlich. Natürlich fiel mir auf, dass er einen Akzent auf. Welcher mich jedoch nicht störte. Nein, eigentlich gefiel es mir sogar, wenn Männer einen Akzent hatten. Es gab ihnen einen gewissen Wiedererkennungswert.

Langsam wanderte mein Blick zu Undercover. Dieser hatte uns seinen Blick zugewandt und musterte anscheinend Scàth. Er war ja auch interessanter für ihn, als ein Mensch. Freundlich strich ich meinem Rappen über den Hals. Dann wandte ich mich wieder an Lou.

“Ein echt schönes Pferd. Vielleicht kann ich ihn ja mal in Action sehen.“

Ich lächelte. Man sah zwar schon an seinem Kopf, dass er ein wirklich schönes Pferd war, aber trotzdem wollte ich ihn in seiner vollen Schönheit betrachten.

“Das hier ist übrigens Scàth.“

Schließlich konnte ich meinen Wallach nicht vergessen.
Jedoch beschäftigte mich immer noch die Frage, weshalb Lou einen britischen Akzent hatte. Klar, bedeutete das, dass er nicht aus dieser Gegend kam. Aber ich wollte wenigstens etwas Genaueres darüber wissen.

“Du kommst nicht aus dieser Gegend hier, oder?“

Ich stellte diese Frage nicht etwa um ihn zu verurteilen. Sondern einfach nur weil ich ziemlich neugierig war. Deswegen klang meine Stimme auch überhaupt nicht unfreundlich sonder einfach nur interessiert.

Ich war vollkommen auf Louis konzentriert, dass ich erst gar nicht bemerkte, dass ein Mann auf uns zu kam. Erst als er schon zwischen uns stand, wandte ich meinen Blick zu ihm. Man sah ihm an, dass er ziemlich fertig war und auch seine Worte die ihm über die Lippen kamen, waren sehr undeutlich.
Trotz allem aber blieb ich freundlich. Er war ja auch nicht unhöflich gewesen sondern hatte nur nach ein wenig Geld gefragt. Kurz kramte ich in meiner Hosentasche und zog ein wenig Kleingeld hervor.

“Viel ist es nicht, aber vielleicht reicht es ja.“

Freundlich lächelte ich an und streckte ihm das Geld entgegen.

(redet mit Louis / denkt nach / fragt Louis etwas / bemerkt Nathaniel / redet / gibt ihm ein wenig Kleingeld)


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Nathaniel

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Nov 24, 2012 3:22 am

Verdutzt schaute ich die Frau an, die mir jetzt doch wirklich etwas Geld gab. Die war anscheinend noch nicht lange hier. Lächeln nahm ich das Geld entgegen und ließ es in meine Hosentasche gleiten. Dann verschränkte ich die Arme und starrte auf den Boden. Irgendwie fühlte ich mich ein ganz kleines bisschen fehl am Platz. Aber wirklich nur ein wenig. Vielleicht sollte ich mich so langsam mal auf den Weg zum Bus machen. Andereseits... Ich hatte keine Ahnung, wie viel Uhr es war und mein Bus fuhr nicht besonders oft. Vielleicht alle zwei Stunden. Maximal. Verdammt. Ich schaute die Blondine nochmal an, lächelte wieder das schiefe Grinsen, das einfach nicht weg gehen wollte. Naja, auch egal.

"Sag mal, hast du noch ne Ahnung, wie späts ist?"

Den anderen hatte ich beinahe schon wieder vergessen. Der war so still, da fiel er kaum auf und meine Aufmerksamkeit war so wie so gerade nicht sonderlich strapazierfähig. Da reicht es, sich auf EINE einzige Person konzetrieren zu müssen.

nimmt das Geld ;; denkt nach ;; fragt wie spät es ist


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Nov 30, 2012 8:40 am

Zeitsprung

Uhrzeit:

Mittags // ca. 12 Uhr

Wetter:

Inzwischen herrscht wieder das typisch trockene und heiße Klima und nicht ein Wölkchen schwebt noch am Himmel. Die Sonne steht am Zenit und hat die Luft unter sich unerbittlich erhitzt, inzwischen sind es weit über 30°C.


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Dez 01, 2012 8:28 am

kommt von:: Pferdemarkt

Inzwischen waren die Temperaturen glühend heiß geworden, aber wir hatten die Ranch zum Glück gerade erreicht. Das ich auch heute Abend wieder zurück laufen musste, fand ich nicht schlimm, denn so lange waren wir nun auch wieder nicht unterwegs gewesen. Seufzend klopfte ich Caius den leicht nassen Hals, weil er ohne Anstalten mitgekommen ist, bevor ich seine Gelenke abtastete, die aber in Ordnung zu sein schienen.

"Gut gemacht.", lobte ich ihn, ließ den Strick in meiner Hand länger und ging zu den Anderen.

Der Mann, mit dem ich geredet hatte, war nicht mehr da und ich konnte auch sein Auto nirgends mehr entdecken, dafür drei mir völlig Fremde. Eine hübsche junge Frau, vielleicht in meinem Alter, zwei junge Männer, obwohl der kleinere noch ein wenig junger sein müsste. Sie unterhielten sich, oder besser hatten die Frau und der jüngere Mann das getan, bis der Andere dazu kam und sie unterbrach. Ein wenig unschlüssig blieb ich mit Caius stehen, bevor ich mich entschied doch einfach zu ihnen zu gehen.

"Hallo.", sagte ich freundlich wenn auch ein wenig zurückhalten.

[kommt mit Caius auf der Ranch an / denkt nach / mustert die neuen Leute / geht zu ihnen]
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Eric

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Fr Dez 07, 2012 6:54 am

>> Wüste // Wasserstelle

endlich hatten wir die Ranch erreicht, es hatte doch länger gedauert, als ich gedacht hatte. Was aber vielleicht auch daran gelegen hatte, dass es mich ziemlich verwirrt hatte, dass das Wildpferd Lucan und mir gefolgt war. Inzwischen war es nicht mehr zu sehen, aber es hätte mich auch gewundert, wenn es bis zum Haus gelaufen wäre. Schließlich ist es ja ein Wildpferd.

An der Einfahrt stieg ich ab und lief die Straße hinauf. Auf dem Hof erwartete mich eine Überraschung. Zwei Pferdehänger. Also lief der Hof doch besser, wie ich anfangs dachte. Oder ich hatte Ryan unrecht getan und er war doch zu mehr fähig. Lucan fand das Ganze natürlich auch herrlich interessant, aber ich ließ ihm keine Zeit, die Hänger zu begutachten, sonder zog ihn weiter. Bei den Boxen angekommen erblickte ich erstmal drei Leute, die neu waren, konnte sie aber nicht wirklich erkennen. Naja, war mir aber auch einigermaßen egal, erstmal band ich Lucan vor seiner Box an, gab ihm sein Kraftfutter und sattelte ihn ab. Anschließend kratzte ich ihm die Hufe aus bürstete ihn noch einmal kurz ab, dann brachte ich den Hengst auf die Koppel. Als ich wieder zurück kam, räumte ich das Sattel- und Putzzeug weg.

Jetzt konnte ich mich um die Neuen kümmern. Lässig schlenderte ich auf die kleine Gruppe zu, ließ meinen Blick kurz über den Friesen huschen, wandte mich dann den Menschen zu. Eine zugegeben hübsche junge Frau und zwei Männer. Ich musterte die beiden abschätzig. Der eine sah aus wie der letzte Penner und roch auch so. Ich rümpfte die Nase. Der andere war zwar wenigstens gepflegt, sah dafür aus wie ein Zwölfjähriger. Nun spielte ein belustigtes Lächeln um meine Lippen, das aber genauso schnell verschwand, wie es gekommen war und nur einen ausdrucksloses Gesicht hinterließ. Ich verschränkte die Arme und blickte mit hochgezogenen Augenbrauen in die Runde.

"Kann ich euch helfen?"

Ich verbarg meine Abschätzigkeit nicht, als ich diesen Haufen Amateure betrachtete.

kommt an ;; ist über Hänger überrascht ;; macht Lucan fertig ;; bringt ihn auf die Koppel ;; geht zu Louis, Skyler und Nathaniel ;; spricht sie an


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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Sa Dez 08, 2012 10:26 am

Ich war bereits wach als Ryan ins Auto gestiegen ist mit diesem stinkenden Köter. Bevor er mir mein Frühstück gebracht hatte! Und nun waren da drei neue Gestalten, zwei mit Pferden. Auch sie schenkten mir nicht die geringste Beachtung. Ich konnte wirklich sagen das ich absolut angep**** war! Meine Atemzüge gingen tief und wütend brummend. Meine Ohren waren dicht an den Kopf angelegt und mein Schweif peitschte wie wild von einer Seite zur anderen.
Nun aber reichte es mir endgültig. Ich stampfte zur Boxentür wo ich erst einmal verdutzt stehen blieb. Die Frau kannte ich, entfernt, auch den Friesen kannte ich, vom sehen her. Nun aber das war mir nun herzlich egal. Ich begann ungeduldig zu scharren und schlug dabei mit meinem Huf immer wieder kräftig gegen die Tür so dass sie nur so krachte und wackelte. Es reichte mir allerdings noch nicht, ich legte meine Ohren wieder dicht an den Kopf und wieherte einmal laut, dabei trat ich einen Schritt zur Seite damit sie meinen leeren Futtertrog und mein leeres Heunetz auch gut sehen konnten. Den Hengst und den Wallach streifte ich dabei mit einem Blick der nur so vor Gift triefte. Auf eine freundliche Begrüßung konnte ich jetzt leicht verzichten, und wenn sie mir zu nahe kamen konnte ich für nichts mehr garantieren.
Nun richtete ich meinen mürrischen Blick auf die Zweibeiner. Ich hatte hunger und mir fehlte Bewegung da ich seit gestern in diesem Witz von einer Box und davor Stundenlang in einem stinkenden Pferdeanhänger!
Ja ich war wirklich sauer!

[ sehr schlecht drauf | macht sich lautstark bemerkbar ]
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Caius

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Mo Dez 10, 2012 5:30 am

->kommt von: Pferdemarkt

Erleichtert schnaubte ich, als ich merkte, dass wir angekommen zu sein schienen. Mein Hals war vom Schweiß feucht, meine Flanken ebenso. Ich fühlte mich noch niedergeschlagener als heute morgen, aber ich war glücklich und meine Beine schienen relativ okay zu sein. Das Mädchen, dass ebenfalls ins schwitzen geraten war, lobte mich.

Als das Mädchen, mein Mensch, mich zu anderen Menschen führte und dort stehen blieb, blickte ich mich neugierig um. Die Sonne beschien den Platz, auf dem wir waren, alles war sehr zu meiner Zufriedenheit.
Hier lässt es sich gut aushalten, dachte ich mir.

In diesem Moment wurde ich auf einen Schimmel aufmerksam, der sich über irgendetwas fürchterlich aufregte. Ich warf ihm nur einen kurzen, verachtenden Blick zu, dann drehte ich mich demonstrativ in die andere Richtung. Ich hätte mich gefreut, jemanden begrüßen zu dürfen, aber so einen dämlichen Angeber? Nein, danke! Der konnte sich schön die Stimme kaputt schreien, wäre für uns alle eine Bereicherung.

{ kommt erschöpft und glücklich an || sieht sich um || ignoriert ASH Coupador und verachtet ihn }


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Scáth

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Mo Dez 10, 2012 8:24 am

Gelangweilt hatte ich meinen Kopf auf Skylers Schulter abgelegt und hatte abwechselnd die Menschen und dann die Pferde anzuschauen. Den anderen Mann, der sich zu uns gesellte, fand ich ein wenig...abstoßend. Alleine schon wie er roch. Und ich merkte auch, dass Skys Freundlichkeit nur aufgesetzt war. Bald hörte ich hinter uns Hufschlag und wandte mich schnell um. Ein schmaler Hengst wurde den Weg heraufgeführt. Kurz blieb mein Blick an seiner beinahe schon orangefarbenen Mähne hängen. doch der schien sich auch nicht sonderlich für uns zu interessieren. Naja, dann halt nicht.

Ich wandte den Kopf wieder nach vorne und zuckte kurz zusammen, als auf einmal neben uns ein weiterer Mann auftauchte, ebenfalls nicht sonderlich sympathisch. Unwillig schüttelte ich meinen Kopf. Ein wenig sehnte ich mich nach Hause, in unseren alten, kleinen Stall, wo aber alle nett gewesen waren; fast alle. Als dann der Schimmel in einer Box hinter mir dann plötzlich und aus heiterem Himmel zu toben anfing, ging es dann doch mit mir durch. Ich machte einen erschrockenen Satz zur Seite, wobei ich gegen ein dunkles Vollblut stieß und dann wieder rum einen Satz zur Seite machte. Aber dann blieb ich wieder stehen und zuckte nervös mit den Ohren. denn eigentlich war ich ja eher ruhig, und das zeigt sich auch jetzt wieder. Mein Herzschlag beruhigte sich und ich warf dem Schimmel nur einen kurzen, nun wieder unbeeindruckten Blick zu. Wenn er unbedingt spinnen wollte, sollte er doch. Ich ging schnell zurück zu Sky und stubbste sie an, dann wandte ich meinen Blick dem Dunklen zu.

"Entschuldige bitte, ich habe mich nur etwas erschrocken, als der so ausgetickt ist."

Freundlich blickte ich ihn an und spiele aufmerksam mit den Ohren.

"Ich bin übrigens Scáth."

[langweilt sich | bemerkt Nathaniel, Eric und Lucan | erschrickt wegen ASH Coupador | beruhigt sich | spricht Caius an]


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Caius

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BeitragThema: Re: River Side Ranch   Do Dez 13, 2012 3:02 am

Darauf konzentriert, den dämlichen Schimmel zu ignorieren, hatte ich den Rappen bis jetzt nicht bemerkt. Viel mehr hatte ich eigentlich vorgehabt mich auf die Menschen zu fixieren um festzustellen, wer von ihnen wohl gefährlich und wer nett war.

Als der Rappe gegen mich stieß, fuhr ich erschrocken herum, die Augen weit geöffnet, die Nüstern gebläht. Als ich nun aber mein Gegenüber erblickte, beruhigte ich mich wieder. Er entschuldigte sich höflich und stellte sich als Scath vor.
Endlich jemand vernünftiges ,dachte ich erleichtert.
Vielleicht könnte es hier wirklich schön werden. Es sah ganz anders aus, als die Orte, an die man mich bis jetzt gebracht hatte und außerdem war ich nicht mit dem Hänger gekommen. Denn das hatte bis jetzt immer Schlimmes verheißen. Verschwommene Bilder von ewigen Sandbahnen tauchten vor meinem inneren Auge auf, das Knallen von Gerten ertönte in meinem Kopf. Fast meinte ich, den Schmerz zu spüren, aber der Rappe, Scath, holte mich zurück hierher.

"Kein Problem", antwortete ich freundlich.

Ich warf einen kurzen, ganz kurzen Blick auf den Angeberschimmel.

"Ich kann dich gut verstehen. Wieso muss er sich auch so aufregen?"

Ich stubste Scath mit meinen Nüstern zu Begrüßung an.

"Es freut mich, endlich auf jemanden wie dich zu treffen. Du hättest mal den Angeber heute morgen erleben sollen... Und achja, ich bin Caius."

Ich blickte kurz zurück zu meinem Menschen. Ich war froh, dass sie mich mitgenommen hatte. Sie war seid langem der erste Mensch, bei dem ich mich wohlfühlte.

"Bist du schon länger hier?" fragte ich Scath.

{ erschrickt weil Scath ihn anstößt || denkt an früher || spricht mit Scath }
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