Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 Die Sandebenen

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BeitragThema: Die Sandebenen   Mo März 19, 2012 5:50 am

Die Sanebenen



Sie Sandebenen nehmen wohl den größten Teil der Wüste ein. Diese Ebenen müssen die Staubtänzer durchqueren. Ein lebensfeindliches Gebiet, ohne Schatten und Wasser, wo die Sonne ungebremst auf die Erde brennt.


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Zoheir

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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Mi Apr 04, 2012 6:57 am

Erster Post

Die schier endlosen Weiten der Wüste, die ungnädige Sonne am Himmel, der warme ja fast schon heiße Wind. All das liebte ich so sehr, und all das konnte ich nun schon seit einigen Wochen in follen Zügen geniesen. Zumindest fast. Die Menschen um mich herum, wie sie mich beobachteten, sich um mich sorgten... ich konnte ihre Gegenwart nicht aushalten! Nicht mehr seit dem sie mich so sehr enttäuscht haben...
Seit diesem schweren Stallbrand konnte ich ihnen einfach nichtmehr Vertrauen. Dabei war mein ganzes Leben darauf aufgebaut... All das war nun vernichtet. Manchmal fragte ich mich wirklich ob es nicht besser wäre einfach fort zu laufen... aber auch das konnte ich nicht. Die Menschen, sie wollten mir nichts böses das wusste ich genau, aber allein schon ihr Geruch machte mich nervös. Man konnte sich im Ernstfall nicht auf sie verlassen.
Wie gern würde ich doch einfach so wie die Pferde vor mir harmonisch mit ihnen zusammenleben. Mich wieder von ihnen verwöhnen lassen, zeigen warum ich ein Elite-Hengst war. Aber es war mir nicht möglich. Warscheinlich würde es mir niewieder möglich sein...

Vorsichtig richtete sich mein Blick auf den jungen Sohn meines Besitzers. Er und ich... wir waren einmal unzertrennlich. Selbst ihn lies ich nurnoch ungern an mich ran. Auch wenn mir dabei das Herz schwer wurde. Aber es war mir lieber ein schweres Herz zu haben als eines das in rekord Tempo schlug. Es war viel, sehr viel schwerer als man es sich vorstellte. Vertrauen war wichtiger als das meiste andere. Ich seufzte einmal missmutig.
Warum wurde ich eigentlich aus meinem Stall geholt? Die Kawarane war recht groß und viele Pferde, mich mit eingeschlossen, wurden nicht geritten sondern ganz einfach in "Herden" mitgetrieben. Ich selbst lief unter einigen Zuchtstuten. Manche kannte ich mehr andere weniger. Eine unter ihnen erwartete ein Fohlen. Ja dieses Fohlen war von mir. An Nachwuchs mangelte es bei mir glücklicher weise nicht. Jetzt war allerdings nicht die Zeit um über meine noch ungeborenen Söhne und Töchter zu lamentieren. Ich richtete meine Aufmerksamkeit lieber wieder auf die Menschen, vorallem aber auf die Umgebung.
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Mi Apr 04, 2012 7:44 am

Der Sand knirschte leise unter meinen kleinen Pfoten, während ich, flach auf den Boden von einem mageren Busch zum anderen huschend der Karawane folgte. Ich fühlte mich ausgelaugt und erschöpft. Mein Maul war ausgetrocknet, meine Zunge fühlte sich an wie ein Stück Sandpapier. Außerdem hatte ich schrecklichen Hunger. Mein Magen schmerzte und krampfte sich zusammen. Doch trotzdem schleppte ich mich weiter, immer den Menschen mit ihren Pferden hinterher.

Warum? Sonst würde ich sterben. Denn Menschen bedeuteten Futter und Wasser. Und vor allem Wasser bedeutete Leben. Und auch wenn ich mich anfühlte, als würde ich gleich zusammenbrechen: Würde ich jetzt stehen bleiben, ich würde jämmerlich verhungern.

Um meine Konzentration zu wahren, hatte ich meinen verschleierten Blick die ganze Zeit auf einen Falbhengst gerichtet. Er war mein Grashalm, an den ich mich klammerte. Wenn auch immer mein Bewusstsein sich gerade verabschieden wollte, heftete ich meinen Blick auf den Hengst und zwang meine dünnen Beine mich weiterzutragen.
Er war mir schon am ersten Tag aufgefallen: Der Falbe wehrte sich, im Gegensatz zu den anderen Pferden, gegen die Menschen. Ihn erkannte ich in der restlichen, monotonen, immergleichen Masse der Pferde wieder.

Und so schleppte ich mich weiter durch die Wüste, meinem Lebensretter und Todfeind in einem, hinterher.

(läuft Karawane hinterher/beobachtet Zoheir)
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   So Apr 08, 2012 2:34 am

Die Zeit schien still zu stehen wärend unserer scheinbar endlosen Wanderung durch die Wüste. Die Landschaft veränderte sich mit jeder Minute und jeder Sekunde. Selbst wenn es den Anschein hatte windstill zu sein rieseln die kleinen Sandkörner unablässig von einem Punkt zum anderen. Hier die Orientierung zu behalten war wahrlich kein Zuckerschlecken. Aber die Menschen hatten ja glücklicherweiße uns Pferde. Oder sollte ich besser sagen die Pferde? Immerhin konnten sie mit mir nicht mehr viel anfangen.
Jetzt dämmerte es mir auch langsam wo wir hingebracht wurden. Eine solch große Karawane mit so vielen Pferden. Wir wurden bestimmt allesammt verkauft. Vielleicht war mein Misstrauen gegenüber den Menschen doch berechtigt? Hatte ich sie früher falsch eingeschätzt? Liege ich jetzt richtig bei dem Gedanken ihnen kein Vertrauen mehr schenken zu können? Warscheinlich. Es wunderte mich... selbst jetzt. Sie waren mir nicht so vorgekommen als hätten sie mich aufgegeben. Immer hatten sie mich mit Samthandschuhen angegriffen, stehts dafür gesorgt dass es mir gut ging...
Nun was sollte ich jetzt noch groß machen? Weglaufen? Ein Leben in der Freiheit beginnen? Oder mich einfach meinem Schicksal ergeben. Mehr Möglichkeiten gab es nicht für mich. Das machte mich noch nervöser als ich sowieso schon war. Ich spielte unruhig mit den Ohren und begann heftig mit meinem Schweif zu schlagen. Die Stuten um mich herum, die mich wohl beruhigen sollten sahen mich allesammt an. Teils besorgt, teils so als hätte ich nichtmehr alle Tassen im Schrank und teils schwärmend. Die trächtige Stute kam auf mich zu und drückte mir ihre Nüstern an den Hals. Ich sah sie an, und wurde tatsächlich etwas ruhiger. "Zoheir ganz ruhig. Wir werden schon an einen guten Platz kommen. Vielleicht ist esa dort sogar noch schöner als auf unserem alten Gestüt." Mein nervöser Blick wandelte sich in einen fragenden. Woher hatte sie gewusst das ich vor einem Verkauf angst hatte?
Ohne es zu merken mussten wir wohl einwenig zurückj gefallen sein denn einer der Menschen kam zu uns geritten und trieb uns wieder zu der "Herde". Ich machte natürlich einen Satz nach vorn und trabte schnell wieder in die Mitte der Gruppe wo ich von allen Seiten geschützt war. Dabei kam mit allerdings ein so seltsamer Geruch in die Nüstern. Aufmerksam spitzte ich die Ohren und sog die Luft ein. Etwas weiter hinter der Karawane konnte ich erkennen das wir verfolgt wurden. Es war kein Mensch und schon garkein Pferd.
Das reichte mir um alle Alarmglocken leuten zu lassen. Mit einem erschrockenem wiehern sprang ich nach vorn und wollte loshetzen. Dabei wäre ich beinahe einer Stute reingelaufen, nicht der trächtigen. Einer jungen, gerade mal im Alter von drei Jahren. Allerdings konnte ich gerade noch so nach links ausweichen wo der Weg nun frei wurde da ich scheinbar die gesammte Gruppe erschreckt habe. Alle Stuten, Fohlen, Hengste, und Wallache waren dabei durchzugehen. Allen voran ich. Mein einziger Gedanke war vor dem Tier weg zu kommen das uns verfolgte so Preschte ich hinaus in die Wüste, gefolgt von der Stuten Gruppe in der ich lief.
Die Menschen schriehen sich irgendetwas zu und waren verzweifelt dabei die Pferde wieder zu beruhigen. Einige machten sich an unsere Verfolgung.

[ geht in der Karawane | wird nervöser | hört Stute zu | sieht Zanë | geht durch ]
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Di Apr 10, 2012 7:20 pm

Ich zuckte zusammen, als der Hengst plötzlich, von einem Augenblick zum nächsten, in Oanik geriet. Die Aufrgung war groß, bei den Menschen und den Pferden. Ich weis eigentlich gar nicht s ogenau, was los ist, Stimmen dringen an ein Ohr, die sich irgendetwas zurufen, dann höre ich Hufgetrappel und ein Geräusch, wie ein lautes Zischen, als ein Huf eines Pferdes kanapp an meinem Ohr vorbeisaust. Und gleich darauf ein dumpfer Knall, ich wirble durch die Luft und ein heftiger Schmerz in der Seite.

Zusammengekauert, die Augen fest zugekniffen, liege ich im heißen Wüstensand und bete zu den Geistern, dass ich das hier heil überstehe. Wie meine Mutter es mir beigebracht hatte, so lange sie noch konnte. Und sie schienen mich zu erhören, denn die Lage beruhigte sich. Taumelnd erhob ich mich auf meine Pfoten, um mich herum schien sich alles zu drehen. Die Stelle, an der mich der Pferdehuf getrofen hatte, schmerzte wie die Hölle, aber ich schleppte mich neben der Karawane her, die nun nur noch von wenigen Menschen bewacht wurde. Der Rest ist dem Falbhengst hinterher. Auch gut. Da war die Wahrscheinlichkeit, dass ich entdeckt wurde, relativ gering. Ein Kamel, das einen hektisch schreienden Menschen trug, trabte an mir vorbei. es zog eine art Sandschlitten, benommen schaute ich ihm hinterher und erkannte meine Chance: Mit letzter Kraft setzte ich zu einem Gewaltssprung an. Meine Vorderpfoten berührten die Stoffe darauf, rutschten ab und ich schug hart auf dem Boden auf. Durch den Zug hatte sich ein Teil des Stoffes gelöst und hing nun lose herab. Ich biss mich fest und kletterte irgendwie an der Stoffbahn hinuf. Völlig erschöpft sank ich in die Laken und starrte auf den Sand, der unter mir entlang zog. Jetzt würde ich in die Stadt kommen, das wusste ich. Ich würde es schaffen. Die Frage war nur, ob ich dort tot oder lebendig ankam. Ich rollte mich zusammen und schloss die Augen, dann wurde ich von den sanften, regelmäßigen Bewegungen des Schlittens in einen erschöpften Schlaf geschaukelt.

(wird von Pferd getreten/ rettet sich auf einen Schlitten/ schläft ein)
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Sa Apr 14, 2012 12:27 am

Ich galoppierte immer noch vollkommen von Sinnen durch die Wüste, nur um von diesem seltsamen Wesen weg zu kommen. Hinter mir konnte ich die Menschen rufen hören, sie drängten einige der Stuten ab und nahmen ihnen so die Geschwindigkeit. Es wurden immer wenige Stuten bis ich nurnoch ganz allein dahin jagte. So langsam fragte ich mich aber wovor ich eigentlich weggelaufen war. Es war kein Mensch und auch kein Pferd, aber es war klein also wohl kaum eine Gefahr für mich oder? So wurde ich langsamer und die gerittenen Pferde kammen immer näher bis ich hörte wie ein Seil durch die Luft zischte und sich schließlich um meinen Hals legte.
Ich war nicht darauf vorbereitet deshalb stieg ich und versuchte wieder weg zu kommen doch nun war kein entkommen mehr möglich. Das Pferd dessen Reiter das Seil fest in der Hand hielt sah mich vorwurfsvoll an. Mein Blick hingegen war nervös auch einwenig entschuldigend, aber zum Gespräch kam es nicht denn ich wurde so gleich zurück zur Karawane gebracht. Dort lag aber immer noch dieser seltsame Geruch in der Luft. Mit wach aufgestellten Ohren sah ich mich wieder um. Erst konnte ich nichts erkennen bis dann eines der Kamele an mir vorbei ging. Es zog einen Schlitten hinter sich her, und darauf war etwas kleines Pelziges. Bei genauerer betrachtung stellte es sich als einen Fuchs heraus. War ich etwa davor weggelaufen?
Warscheinlich. So langsam hatte ich das Gefühl ein richtig hoffnungsloser Fall zu sein.
Seufzend gesellte ich mich wieder zu der trächtigen Stute, sie war mir im Moment die liebste Gesellschaft. Wenn vielleicht auch nur aus dem Grund das sie mich nicht so vorwurfsvoll ansha, sonder vielmehr mitfühlend.
Still schweigend setzte wir unseren Weg fort, naja die Menschen palaberten wieder über irgendwelche für Pferde uninteressanten Sachen.

Die Minuten wurden mitlerweile so sehr in die Länge gezogen das ich mir schon dachte es waren bereits Stunden vergangen. Die sengende Sonne tat ihr übriges dazu. Auch wenn man ein Wüstenpferd war musste man sich soetwas doch nicht unbedingt antun oder? Durch die vorige Aufregung war ich ziemlich ins Schwitzen geraten, der Schweiß verklebte mir das Fell und mir kam es noch wärmer vor als es eigentlich eh schon war. Zudem bildete ich mir nun schon die ganze Zeit ein Wasser zu wittern. Ja es wurde immer besser, erst werde ich zum totalen Angsthasen und nun rieche ich auch noch Dinge die nicht da sind.
Ich wollte schon weiter über mich Schimpfen als in einiger Entfernung eine Oase auftauchte. Anscheindend hatte ich mir den Geruch des Wassers doch nicht eingebildet!

[ galoppiert weiter | beruhigt sich | entdeckt Zane | geht neben trächtiger Stute weiter | wittert Wasser | sieht Wasserstelle ]

>>> Wasserstelle
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Sa Apr 14, 2012 9:33 am

Endlich wieder zu Hause, dachte ich bei mir. In diesem Moment war ich außerordendlich glücklich wieder hier, in der Wildbahn, zu sein. Wäre ich bei den Menschen geblieben, hätten die wahrscheinlich ganz genau das selbe mit mir getan, wie sie es einst mit meiner Herde machten. Und wieder musste ich an sie denken, meine Herde. Ich versank in tiefer Traurigkeit. Sie fehlten mir so sehr... Nur mit großer Mühe gelang es mir das Heulen zu unterdrücken.

"Wieso ihr?"

Ich blickte gen Himmel hinauf.

"Ihr habt es doch gar nicht verdient. Ich weiß noch, wie ich immer mit dir gespielt habe... Mama. Und der Rest von euch hat mich immer gut behandelt, auch wenn ich ziemlich stürmisch war. Wäre ich nur damals nicht so neugierig dem Schmetterling gefolgt, wäre das alles vielleicht gar nicht passiert. Es hätte nicht so kommen dürfen. Ich vermisse euch so sehr und ich hoffe, dass ihr mich dort oben genau so vermisst. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll."

Plötzlich wurde ich schwach und meine Vorder- wie auch Hinterbeine fingen an zu zittern und gaben nach. Mir wurde schwarz vor Augen. Das Einzige, was ich zum Schluss noch sah, war die glühend heiße Sonne. Ich hatte Angst, große Angst. Ich wollte noch wiehern, in der Hoffnung mich würde einer hören und vielleicht sogar retten. Doch wieso sollte man mich retten? Ich bin es doch gar nicht wert. Meine Herde ist tot und ich habe nichts mehr zum Leben. Vielleicht ist es ja ganz gut, wenn ich jetzt sterbe, dachte ich bei mir,ich habe nichts mehr was mir wichtig sein könnte. Ich merkte noch wie mir mit geschlossenen Augen eine Träne hinunterrann.

"Es tut mir Leid", flüsterte ich mit aller letzter Kraft.
Dann schlief ich ein und hatte das Gefühl zu sterben.
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   So Apr 15, 2012 1:52 am

[firstpost]
Ich trabte über den weichen Sand. Mir war heiß und wie immer verfluchtete ich mein dickes Fell. DiIch setzte mühsam einen Huf vor den anderen. Meine weiße Mähne hing mir glatt über den Hals.

Was mache ich den eigentlich hier?

fragte ich mich selber. Ich fühlte micg als würde eine heiße Welle aus Feuer über mich ziehen. Ich wandte den Kopf. Gerade eben war mein Vater gestorben.

Das werde ich den Menschen nie verzeihen.

Als ich an meinen Vater dachte,dachte ich an meine Mutter.

Warum habe ich sie nur getötet.

Ich hielt kurz an und senkte den Kopf. Ich stöberte im Sand nach einer feuchten Wasserstelle. Nichts. Ich bekamm plötzlich eine Welle aus Sand in die Nüstern. Sofort fuhr mein Kopf nach oben und ich schüttelte mich stark. Ich prustete kurz los. Als ich spürte das der Sand draussen war hörte ich auf den Kopf zu schütteln. Langsam sah ich mich wieder um.

Sand. So weit das Auge reicht Sand. Nur Sand. Die Stute schüttelte wieder den Kopf und ihre Mähne wehte. Ich gallopierte an und lief im Kreis. Dann gallopierte ich wieder gerade aus. Immer weiter.

Bald fand ich eine kleine Ebene. War da was? Nein. Ich schüttelte leicht ungläubig den Kopf. Da war nichts oder doch? Doch da lag etwas im Sand. Ein brauner Hengst mit weißer Blesse und schwarzer Mähne und Schweif. Ich galloperte auf ihn zu. Als ich nahe bei dem Hengst war stemmte ich meine Hufen in den Boden.

Hallo ? Du da? Lebst du noch?

fragte ich den am Boden liegenden Hengst. Ich spendete den Hengst Schatten.

Ich hoffe er ist nicht Tod. dachte ich leicht panisch.

[kommt zur Sandebende]
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   So Apr 15, 2012 9:39 pm

Ich trabte mit gesenkten Kopf durch die Wüste. Es war warm. Ich fand etwas zu warm. Aber ich hatte auch schwarzes Fell. Ich schnaubte in den Sand und bleib stehen. Irgendwie hatte ich den Sand satt und irgendwie auch nicht. Ich hob den Kopf und schaute mich um. Nichts außer Sand und ein paar Büschel Grünzeug. Ich ging zu einen dieser Büschen und rupfte mit ein paar Halme ab. Ich hatte keine Lust mehr auf die Menschen gehabt, also bin ich weg. Ich fragte mich, wie lang ich diesmal bleiben würde.

Vielleicht mein ganzes Leben

Ich schüttelte den Kopf und trabte weiter. Irgendwo hier musste doch jemand sein. Oder Wasser. Oder Schatten. Ich konnte eine ganze weile traben, aber ich blieb stehen, als ich ein Geräusch hörte. Ich spitzte die Ohren. Hörte sich nach Pferd an. Vorsichtig ging ich näher, immer bereit zu flüchten, sollten da auch Menschen sein, aber ich konnte keine riechen.

Also wahrscheinlich nicht, oder ich bin einfach abgestumpft.

Langsam ging ich näher heran und sah zwei Pferde. Einen Braunen der am Boden lag und schlief. Ein anderes Pferd, das dem Hengst Schatten spendete. Mit gespitzten Ohren beobachtete ich die beiden. Was jetzt wohl passieren würde? Ich wollte nicht näher heran, was wusste ich, wie diese beiden Pferde drauf waren. Ich hielt lieber abstand und beobachtete. Wenn sie was von mir wollten, sollten sie doch kommen. Aber dann war ich wahrscheinlich schon längst weg. Ich mochte Hengste nicht besonders. Sie waren so aufdringlich. Und das hasste ich. Ich war ein Einzelgänger und kam eigentlich fantastisch alleine Klar. aber ab und zu brauchte auch ich Gesellschaft. Deshalb war ich noch nicht weg. Vielleicht konnte ich ja einige Zeit mit diesen beiden Pferden verbringen.
[Kommt zu dem Sandebenen]
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Yacàru

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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Mo Apr 16, 2012 5:47 pm

In der Zeit, in der ich ohnmächtig war, hatte ich einen Albtraum:

Ich war 10 Monate alt. Meine Herde graste glücklich und zufrieden auf einem großen, saftigen Wiesenhügel. Niemand dachte an etwas böses. Wieso auch? Stattdessen genossen die Fohlen und ich das Spiel und die Erwachsenen, wie auch die Jährlinge genossen das Grasen. Ich hörte zu spielen auf und legte mich kurze Zeit hin, bis ich einen wunderschönen orange- gelben Schmetterling sah. Ich stand wieder auf und beobachtete den Schmetterling aufmerksam. Dann stellte ich fest, dass er mit mir spielen will. Also sprang ich ihm freudig hinterher. Als ich hinter dem Hügel verschwand, wieherte meine Mutter mir noch schnell zu, ich solle nicht zu weit weg gehen. Doch das war zu spät, ich war bereits hinter dem Hügel. Nach einiger Zeit hörte ich seltsame Schreie und Knalle, dann meine Herde. Ich hörte so viele Schmerzensschreie von ihnen. Mama und meine Geschwister war doch oben!

"Mama,... Don,... Sayán,... Rain!!!", rief ich.

Ich galoppierte an, in Richtung die Stelle, wo sie eben noch standen. Nach einer sehr kurzen Zeit gab es weder Schmerzensschreie noch Knalle oder seltsame andere Schreie von anderen Kreaturen. Als ich ankam, wollte ich meinen Augen nicht trauen. Ich sah nicht mehr die Herde, so fröhlich und zufrieden grasen und die Fohlen so glücklich miteinander spielen. Stattdessen lagen sie alle da, blutbesudelt! Ich suchte Mama und meine zwei Brüder, wie auch meine kleine Schwester... und fand sie. Sie lagen ebenfalls blutbesudelt auf dem Boden. Don wurde sogar der Kopf einmal ganz rum gedreht. Ich konnte nicht mehr hinschauen. Doch wo war Sayán? Er war der einzige, der nicht aufzufinden war. War er vielleicht noch am Leben?!

"Sayán! Sayán!"

Ich rief nach ihm so laut wie ich nur konnte, vergeblich. Ich sah Mama. Sie reckte ihren Kopf leicht in die Höhe, und ich hörte meinen Namen rufen. Ich rannte hin.

"Yacàru,... ver... versprich mir,... das du niemals zu Zweibeinern gehst. ...Sie haben.... uns alle getötet,... mit seltsamen langen... Dingern, aus denen laute Knalle... hervorkamen. Versprich es mir, bitte."

Sie sah ihn mit flehenden und schmerzerfüllten Augen an.

"Ich verspreche es."

Sie legte ihren Kopf wieder hin und ich setzte mich an ihre Seite, um sie zu wärmen.Dann wurden ihre Augen grau und leblos.

"Mama?"

Sie sagte nichts...


Ich wurde wach. Ich spürte, wie mir der Schweiß lief, ob vor Aufregung im Traum oder wegen der Sonne, konnte ich nicht sagen. Meine Lider konnte ich nur mit großer Mühe wieder öffnen. Als ich mich umsah, erkannte ich, dass ein anderes Pferd neben mir saß. Eine weiße, wunderschöne Stute.

"Wo bin ich?" presste ich heraus, blieb aber liegen.

Ich hörte noch andere Hufen. Eine schwarze Stute mit einem Stern auf der Stirn kam auf uns zu. Sie scheint neu dazugekommen zu sein, da sie sich vorsichtig näherte.

"Wer seid ihr?"

Ich blieb ruhig und wartete gespannt auf die Antwort der schwarzen und der weißen Stute. Ich hob meinen Kopf und versuchte aufzustehen, was mir letztendlich doch nicht gelang. Also blieb ich liegen.

"Ich brauche Wasser und etwas zu fressen. Ich fühle mich zu stark entkräftet."



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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Di Apr 17, 2012 1:18 am

Ich hielt weiter meinen Absnand, aber der HEnsgt sah nicht soaus, als würde er gleich wieder aufstehen. Er sah richtig fertig aus. Ich schnaubte, als er fragte wo er ist. Das sollte er doch wohl wissen.

Ich würde raten mitten in den Sandebenen. Aber ich bin mir da nicht so sicher.

Ich klang nicht gerade freundlich, aber ich fand wirklich das es eine bescheuerte Frage war. Aber bei meiner Nächsten antwortwar ich weitaus freundlicher und kamm sgar ein paar schritte näher. Zögerlich und noch immer auf der Hut.

Gaziya. Und wer bist du? Und warum legst du dich in der prallen Sonne in den Sand?

Es klang sogar irgentwie neugirig.

Vieleicht bleib ich ja erst mal bei den Hensgt. Mal sehen. Ob die weiste Stute zu ihn gehöhrt? aber dan hatte er ja nicht gefargt, wer sie ist.

Ich mussterte den Hensgt, als er nicht aufstehen konnte. Warscheinlich war er zu lange in der Sonne gelegen. Ich schaute zetzt zu der Weißen Stute. Ich hatte immer noch einen guten abstand. Immer bereit wieder zu verschwinden.

[antwortet//kommt etwas näher]
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Di Apr 17, 2012 6:53 am

Velai schnaubte sauer.Ich wusste nicht wieso. Aber scheinbar gab sich der Hengst lieber mit der anderen Stute ab.

Ja. Sandebene. Hier gibt es nichs. Kein Wasser. Kein Gras gar nichts

Ich sah den Hengst an. Freundlich. Höfflich aber auch misstrauisch.

Mein Name ist Velaì. Und du scheinst einen Alptraum gehabt zu haben. Armer.

Schnaubte ich. Langsam wand ich meinen Kopf der schwarzen Stute herüber. Schwarz mit weißem Stern.

Der wird doch totall hei sein. Wie hieß sie gleich.. Genau Gazyia oder?ja ich glaube so hat sie sich genannt.

Na Gaziya. Dir ist doch heiß oder? Du tust mir leit mit diesem schwarzem Fell. Und dann auch noch in der prahlen Sonne.

Sprach ich mitleidig. Langsam sah ich wieder den Hengst an.

Komm doch bitte aus der Sonne raus. Ewig Schatten spenden kann ich auch nicht. Wir sollten irgendwo hin wo es Wasser gibt

überlegte ich angestrengt. Dann stellte ich mich neber den Hengst und drückte meine Körper gegen seinen damit dieser sich hochstemmen konnte.

Komm. Hoch mit dir. Du vertrocknest noch.
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Di Apr 17, 2012 9:41 am

Naja, aufstehen konnte ich zwar noch nicht, aber wenigstens mit anderen Pferde kommunizieren. Die schwarze Stute hieß also Gazyia? Und die weiße und noch schönere Stute Velaì...

"Velaì,... was für ein schöner Name."

Ich lächelte sie an und merkte, dass sie mir wohl die ganze Zeit Schatten gespendet hatte. Sie hatte so wunderschön weißes Fell, dass es mich an Schnee erinnerte und meine Gefühle in diesen Schnee einzutauchen schienen. Dann, um Gazyia nicht zu vernachlässigen, lächelte ich sie ebenfalls an und fügte noch hinzu:

"Gazyia hieß meine Mutter, die von Zweibeinern umgebracht wurde. Ein hübscher Name."

Alte Erinnerungen kamen wieder auf, die ich aber gleich wieder Beiseite schob. Als Gaziya wegen des Ortes die Antwort gab, war sie nicht gerade nett, dann aber bei der zweiten Frage etwas friedvoller.

"Ich heiße Yacàru. Ich habe mich nicht hingelegt, ich... glaube ich bin eher ohnmächtig geworden. Ich weiß jedoch nicht warum. Wieso hältst du eigentlich solch einen Abstand? Komm doch ruhig näher, ich beiße schon nicht und ich glaube auch nicht, dass Velaì dich beißen würde. Sonst hätte sie es bei mir schon längst getan."

Ein leises Lachen kam aus meiner Kehle. Der Frage nach zu urteilen, die Velaì Gazyia stellte, hatte sie Mitleid mit der schwarzen. Erst jetzt fiel mir auf, dass Velaì so wunderschön leuchtend blaue Augen hatte. Wie das Meer. Dann bot mir Velaì ihre Hilfe beim Aufstehen an.

"Ich kenne eine Wasserstelle. Sie ist nicht weit von hier. Dort war ich erst vor ungefähr zwei Sonnenuntergängen. Jetzt steht die Sonne am höchsten. Ich denke wir sind noch vor Sonnenuntergang dort angekommen."

Mit Velaì an meiner Seite schaffte ich es nach ein paar Anläufen und stand letztendlich. Zwar noch etwas wackelig, aber wenigstens stand ich endlich. Ich ging die ersten paar Schritte etwas unsicher voraus, doch schon nach kurzer Zeit war ich wieder sicher auf meinen Beinen und lif voraus.

"Na kommt, ich zeige euch den Weg..."

Damit schritt er voran und freute sich nach so langer Zeit wieder ein paar andere Pferde um sich zu haben.

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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Mi Apr 18, 2012 2:36 am

Ich sah den Hengst an. Als dieser eine Bemerkung über meinen Namen machte wurde mir unter dem weißen Fell heiß.

Vielen Dank. Velaì bedeutet Eis.

Ich lächelte den Hengst lange an. Dann sprach er zu der schwarzen Stute.

Sie wurde von Zweibeinern umgebracht?

fragte ich langsam.

Mein Vater wurde auf von Zweibeiner genannt Menschen umgebracht.

sprach ich zögernd. Als ich an Vater dachte musste ich sofort ans eine Lehre denken.

Schwache Pferde sollte man töten. SIe haben es nicht verdient zu leben.

Bei diesen Gedanken dachte sie an ihre Mutter,

Den Schwachen soll man helfen.

Toll. Auf wenn soll man den Hören. Dachte ich mir sauer.
Ich sah den braunen Hengst nochmal an. Dieser Schwarze Strich ging über seinen Rücken zum Schweif und fing bei der Mähne an. Sowas fand ich schön. Sowas nennnt man Schönheit.
Ich bemerkte das der Hengst nach mehreren Anläufen aufstand. Ich weichte nicht von seiner Seite nicht das er nochmal umkiebte.

Dann zeig uns mal die Wasserstellen ja?.Ich habe wirklich Durst
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Fr Apr 20, 2012 7:01 pm

ICh wusste nicht , wie ich das auffassen sollte, das ich wie seine Mutter hies. Aber das mit dem Mitleid störte mich mehr. Ich schnaubte.

Pha, Sonne. Das hielt man doch aus oder?


ICh sagte nichts dazu. Warum sollte ich auch? Ich schaute mich um. Ich war mir eigendlich ziemlich sicher, das hier kein anderes Pferd war, also beschloss ich eine weile bei den beiden zu bleiben. Also trabte ich die letzten Meter zu den beiden.

Wasser höhrt sich wirklich gut an

Ich fragte mich, wann ich eigendlichdas letzte mal etwas getrunken hatte. Bis jetzt hatte ich noch nichs von dem Durst gemerkt, aber jetzt wo die beiden Wasser erwähnt hatten, hatte ich Durst bekommen.
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Sa Apr 21, 2012 7:11 pm

Ich fing an Richtung Süden zu laufen und freute mich endlich auch andere Lebensformen außer Füchse und Mäuse hier gefunden zu haben.

"Wie alt seid ihr eigentlich? Ich bin etwas neugierig, tut mir Leid."

Er lächelte die beiden an und hoffte darauf, dass Gazyia nicht wieder mit einer pampigen Antwort kam. Dabei ging ich weiter und setzte einen Huf vor den anderen. Die grellende Sonne war verdammt noch mal heiß! Ich merkte, wie mir der Schweiß unter dem Fell den Nasenrücken bis zu den Nüstern hinweg hinunterperlte. Naja, wir sind ja gleich da, dachte ich, um mich ein wenig zu beruhigen. Ich ging erst in den Trab über, dann in den Galopp.

"Wenn wir galoppieren, sind wir bevor die Sonne am höchsten steht noch dort. Wenn wir weiter im Schritt laufen, erst zu Sonnenuntergang. Wenn ihr nicht mehr könnt, sagt Bescheid, dann legen wir eine kleine Rast ein."

Als ich den letzten Satz erwähnte schaute ich vor allem sehr besorgt zu Velaì hinüber. Doch als ich wieder nach vorne schaute, sah ich, dass wir da waren. Ich galoppierte noch schneller, so schnell, wie mich meine Beine nur tragen konnten.

"Wir sind da. Möchtet ihr etwas trinken?", scherzte ich und stieß ein fröhliches Wiehern aus.



Zuletzt von Yacàru am So Mai 06, 2012 6:28 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Mi Apr 25, 2012 4:16 am

Ich zögerte kurz, dann folgte ich Yacàru. Ich wusste nicht, wohin es gehen sollte, aber ich leif einfacj mal mit. Aber immer noch nicht wirklich in der Herde. Sondern eher wie ein Verfolger, der nur halb dazugehöhte. Aber Im Gegensatz zu dem Hengst trabte ich. Trab ging schneller und ich konnte länger traben, als im Schritt zu gehen. also trabte ich lieber gemütlich, Als im Schritt hinter den anderen herzuzocken. ICh bleib öfters stehen, damit ich ihnen nicht davonlief, meistens, wenn ich dabei war Yacàru zu überholen.
Als er dann schließlich trabte, trabte ich weiter locker mit. Jetzt passte ich mich ihrer Geschwindigkeit an. Die Hitze machte mir etwas aus, aber es war nicht so schlimm. Aber ich spürte, wie mein Mund langsam immer mehr austrocknete. gerade als ich fragen wollte, wie weit es den noch war, als sie den See erreichten.
Ich lies Yacàru in den See gehen, ich war ein stück hinter ihm. Aber ich bremste niicht ab und machte ein paar galoppsüringe in den See, dan bleib ich stehe. Das Wasser ging mir fast bis zum Bauch. Anstatd gleich etweas zu trinken, begann ich mit den vorderhuf im Wasser zu plaschn. So wurde mein Bauch und meine Brust nass. Danach trang ich gierig ein paar Schlücke.
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Fr Mai 04, 2012 9:56 pm

Ich trabte gemächlich neber dem hengst her.
Ich glaube ich bin3-4 oder 5 Jahre. Ich weiß es nichtmehr genau.
antrortete ich auf die Frage wie alt ich sei. Als ich bemerkte wie die beiden angallopierten Folgte ich ihnen. Mein Fell machte es mir jedoch schwer weshalb ich langsamer war als die anderen. Bald sah ich die Wasserstelle. Ich rannte dahin und tauchte meine Nase in das wunderbare und khühle gefühl von Wasser. Ich fühlte mich als hätte man mich endlich erlöst.
Er ist wirklich wunderschön.
Dachte ich über Yacàru.
Dieses Fell!Diese Anmut/Einfach Umwerfend
Ja ich glaube hier sollten wir die Nacht über bleiben.
sagte ich und fing an mich hinzulegen. Ich knickte vorne ein und dann hinten. Keine zwei Sekunden später lag ich auf den Boden. Ich senkte den Kopf auf die Seite und schloss die Augen
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Jacaranda
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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Sa Mai 05, 2012 7:53 am

[Leute, ihr seid inzwischen bei der Wasserstelle! Bitte verlegt die Beiträge, die größtenteils an der Wasserstelle spielen zur Wasserstelle. Und Yacàru könnte einen Teil seines Beitrags ebenfalls dorthin kopieren.]





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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Mi Mai 09, 2012 7:51 am

Zeitsprung

Uhrzeit

Frühmorgens

Wetter

Die Sonne schickt ihre ersten, noch nicht wärmenden Strahlen hinunter auf die Erde, wo sich die Menschen für den kommenden Arbeitstag fertig machen. Am blassblauen Horizont zeigen sich erste Wolken, die noch ungefährlich aussehen, doch manche wissen es: Vorboten für ein Gewitter wälzen sich über den Himmel.





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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Mi Jun 13, 2012 9:31 am

kommt von: Hawk Farm

Ich überlegte nicht lange, wo wir hin ritten. Unter normalen Umständen wäre ich mit Z jetzt zum Felsmassiv geritten, aber das wollte ich der hochträchtigen Numa nicht zumuten. Ok, ich wusste nicht, wie es um ihre Ausdauer stand, aber ich wollte sie eben nicht zu sehr belasten. Deshalb würde es wohl diesmal wieder zur Wasserstelle gehen.

Etwas außerhalb der Stadt, als die Pferde aufgewärmt waren, trieb ich die Beiden in einen leichten Trab. Als die Wasserstelle in Sicht kam parierte ich sie wieder in den Schritt durch. Kurz stockte ich und hielt Z an. Waren das etwas Wildpferde? Tatsächlich. Dort stand eine kleine Gruppe, maximal drei oder vier Pferde, keine zweihundert Meter von mir entfernt. ich entfernte mich noch ein wenig von ihnen, dann trieb ich Z ins Wasser. Als Der Führstrick spannte, hielt ich an und zupfte kurz an Numas Strick, um sie ins Wasser zu bekommen.

[geht zur Wasserstelle | entdeckt Yacàru, Gaziya und Velaì | treibt Z ins Wasser | lockt Numa]


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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Sa Jun 16, 2012 8:17 pm

Zeitsprung

Uhrzeit:

Mittags

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Inzwischen ist es fast unerträglich schwül, die kohlrabenschwarzen Wolken verdecken die Sonne, die inzwischen ihren Zenit erreicht hat. Das Gewitter steht nun unmittelbar bevor und droht jeden Moment auszubrechen.





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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   So Jun 17, 2012 1:55 am

>> Hawk Farm // Koppel

In den Sandebenen schließlich, beruhigte ich mich nicht, aber mein Galopp wurde regelmäßiger, bequemer für den Menschen auf meinem Rücken, der da allerdings überhaupt nichts zu suchen hatte. Ich war Clydes Pferd, ein Sportpferd, kein Ackergaul aus dem Schulbetrieb! Ihre Versuche sollte sie gefälligst auf wem anderen machen! Ich bockte einmal, das gab der verdammten Anfängerin wohl den Rest, denn auf einmal war sie…weg. Ich scherte mich nicht mehr um sie, sondern rannte weiter. Nun hing der Strick lose hinab und schlug immer wieder gegen meine Brust und Flanke. Noch immer schmerzte mein Bein wie die Hölle und plötzlich wurde mein Kopf ruckartig nach unten gerissen. Ich strauchelte, fing mich doch gerade noch. Gezwungenermaßen blieb ich stehen. Der Strick hatte sich um mein Vorderbein gewickelt und ich musste nun laufen, als wäre ich ziemlich krass ausgebunden. Das trug natürlich nicht dazu bei, mich zu beruhigen und inzwischen hatte es angefangen zu regnen, was meine Sicht noch verschlechterte.

[wirft Chiara ab | galoppiert weiter | Strick wickelt sich um Jacarandas Bein | Regen beginnt]

[i] >> Hawk Farm // Vorhof






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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   So Jul 08, 2012 1:40 am

kommt von: Stall & Koppel

Ich erschrak, als dieser blöde Gaul auf einmal stieg und dann davon rannte. Reflexartig klammerte ich mich an der Mähne des Pferdes fest. Ich versuchte mit allen Mittel, auf diesem Vieh zu bleiben, und vorerst schaffte ich es sogar. Innerlich betete ich, dass das Pferd bald anhielt, denn ich hatte Angst. Sehr große Angst.

Auf einmal spürte ich, wie Jacaranda ruhiger wurde. Ich wollte schon erleichtert aufatmen, als sich mich auf plötzlich abwarf. Ich landete ziemlich hart, auf dem nassen Sandboden. Ich hob meinen Kopf ein Stück und sah gerade noch, wie das Pferd im vollen Galopp davon rannte.

Scheiße…

Das war der einzige Gedanke, den ich im Moment hatte. Langsam versuchte ich mich aufzusetzen. Dabei schmerzte meine Schulter ziemlich stark, aber ich biss die Zähne zusammen, denn ich wollte eigentlich so schnell wie möglich wieder hier weg. Da es immer noch wie aus Eimer schüttete, konnte ich nur ein paar Meter gerade ausschauen, aber irgendwie musste ich zurück zur Hawk Farm kommen. Panik machte sich in mir breit. Mit zittrigen Händen, ich wusste nicht, ob es von der Kälte kam, oder weil ich solche Angst hatte, zog ich mein Handy aus der Tasche. Aber zu meinem Entsetzen, war es komplett zerstört. Es musste bei meinem Fall, von diesem Mistvieh zerbrochen sein. Voller Wut warf ich es in den Sand. Super. Jetzt war ich hier in irgendeiner scheiß Wüste und hatte kein Handy mehr. Ich unterdrückte die Tränen, die sich in meinen Augen ansammelten.. Nein, ich würde jetzt ganz bestimmt nicht heulen.

Immer noch unter großen Schmerzen stand ich schließlich auf. Ich strich mir meine Haare aus dem Gesicht, die durch den Regen und den Sand, wahrscheinlich grauenhaft aussehen musste. Aber darum würde ich mich später kümmern.

Meine Beine zitterten ein wenig, als ich los lief, aber mit der Zeit wurde es besser. Jedoch konnte ich immer noch nicht weit sehen, deswegen lief ich sehr langsam, damit ich nicht auch noch über einen Stein oder ähnliches fiel.
Während ich versuchte, heil wieder zurück zu kommen, wünschte ich mir, dass diesem blöden Gaul sonst was zugestoßen war. Wegen mir, konnte er sich auf verirren und nie wieder nach Hause kommen, oder vielleicht fiel ihn ja auch ein wildes Tier an.

Zu meiner Erleichterung konnte ich die Farm bald von weitem erkennen. Ich hatte mich wahrscheinlich noch nie so sehr in meinem Leben gefreut, einen Pferdehof zu sehen, aber gleichzeitig fürchtete ich mich auch davor, was mir dort bevorstand. Denn wahrscheinlich hatte jemand, gemerkt, dass Jacaranda weg war, und Tessa wusste, dass sie es mir aufgetragen hatte, dieses Vieh in den Stall zu bringen. Aber ich konnte ihr ja erzähle, dass das Mistvieh sich losgerissen hatte und ich versucht hatte es wieder einzufangen. Das war auf jeden Fall besser als die Wahrheit.

(klammert sich an Jacarandas Mähne fest / wird abgeworfen / denkt nach / versucht zur Hawk farm zurück zu kommen / denkt nach)

geht zu: Hawk Farm/ Vorhof


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BeitragThema: Re: Die Sandebenen   Sa Aug 25, 2012 4:40 pm

>> River Side Ranch // Boxen

Ich ließ Lucan den langen Strick, damit er sich umsehen konnte und lief den Weg entlang, der sich vor mir scheinbar endlos durch die Dünen schlängelte. Kurz schaute ich zu meinem Hengst zurück und strich ihm über den Schopf.

"Na, Demble, was sagst du dazu?"

murmelte ich leise. Eigentlich währe ich lieber in meinem alten Stall geblieben, aber der war geschlossen worden. Inzwischen ging die Sonne unter und die Schatten zogen sich lang über den Sand. Und es wurde schlagartig merklich kühler. Ich verzog das Gesicht und bog nach rechts ab, auf einen kleinen Pfad. Bald kamen Palmen in Sicht. Wahrscheinlich gabs dort dann auch Wasser.

"Was trinken?"

fragte ich den Hengst und strich ihm lächelnd über den Hals. Ich war schon immer der Clown im Stall, weil ich Demble, wie ich ihn auch manchmal nannte, immer ein Ohr abkaute.

[geht durch die Wüste | sieht Wasserstelle | geht dorthin]

>> Wüste // Wasserstelle



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Die Sandebenen

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