Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 Die Wasserstelle

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Yacàru

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BeitragThema: Re: Die Wasserstelle   Do Nov 08, 2012 8:43 am

Nach einer Weile blieb ich stehen, um zu gucken, ob die beiden mir überhaupt folgten. Doch statt zwei Stuten zu sehen und darunter meine Lebensgefährtin, sah ich Sand. Die beiden waren nicht mehr da, sie waren verschwunden. Erschrocken blickte ich umher und rief die beiden.

"Velaì?! Gazya?! Wo seid ihr?!"

Dann fiel mir jedoch auf, dass nicht nur die beiden fehlten. Wo war der neue Hengst, Bashshar el Jamal? Alle waren weg, ich war allein. Ich sah in die Richtung aus der die grauen Wolken gekommen sind, doch diese verschwanden wieder schlagartig. In der Panik musste ich das Gewitter gar nicht erst mitgekriegt haben. Traurig ließ ich meinen schweren Kopf sinken und knickte meine Beine ein, um mich hinzulegen. Betrübt sah ich auf den Boden und flüsterte vor mich hin.

"Wo sind sie geblieben? War ich ihnen vielleicht zu schnell? Oder wollten sie gar nicht bei mir sein? Was soll ich nur tun? Velaì, du warst meine erste Liebe und ich habe dich am ersten Tag verloren. Ohne dich kann ich nicht leben, sondern nur vor mich hinschmoren in der Hitze. Ich vermisse deine Stimme, dein weißes Fell, in welches ich mich immerzu schmiegen konnte. Und vor allem vermisse ich deine Liebe."

Ich war verzweifelter als eine Stute, die gerade ihr Fohlen verloren hatte. Deprimiert rappelte ich mich auf. Ich muss sie finden, allesamt! Ich sah mich um, doch wusste nicht, wo ich anfangen sollte zu suchen. Ich entschied mich vorerst zurück zur Wasserstelle zu laufen, an den Ort, der mir meine Freunde und meine Gefährten stahl.

[bemerkt, dass alle fehlen || ist betrübt || geht auf die Suche der drei]



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Eric

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BeitragThema: Re: Die Wasserstelle   Mi Nov 14, 2012 11:20 am

>> River Side Ranch

Nun, da ich den Weg kannte, kam er mir lange nicht mehr so lang vor, wie noch vor einem Tag. Im Moment schien es, als wären Lucan und ich alleine, doch wer weiß, vielleicht täuschte ich mich? Der Hengst drängte erstmal zum Wasser und ich gab ihm die Zügel hin, damit er in Ruhe trinken konnte. Während er in großen Schlucken trank, setzt ich mich zurück und hing meinen Gedanken nach. Gestern hatte ich noch ein Telefongespräch von Ryan mitgehört. ich lauschte nicht, aber es war nicht zu überhören. Irgendetwas von Hof übernehmen war die Rede gewesen, aber ich glaubte eher, dass ich mich überhört hatte, denn wer gab schon einfach so seinen Hof auf? Außerdem glaubte ich, dass Ryan mit dann bescheid gegeben hätte. Ok, wir waren nicht unbedingt die besten Freunde, aber trotzdem glaubte ich nicht, dass er mich da einfach stehen ließ.

Wie auch immer. Inzwischen planschte Lucan, mehr als dass er trank, deshalb zog ich seinen Kopf hoch und trieb ihn weiter, immer noch ein wenig im Wasser, damit ich nicht die ganze Zeit mit meinem Pferd kämpfen muss. Aber als der Untergrund zu steinig war, ließ ich ihn dann doch wieder aus dem Wasser klettern. Und unversehens stand uns ein Pferd, offensichtlich ein Wildpferd, gegenüber. Lucan stellte die Ohren auf und sog tief die Luft ein, offensichtlich war es unglaublich interessant. Was ich ihm aber nicht verübeln konnte. Ich nahm die Zügel etwas kürzer und setzt mich tiefer in den Sattel, um ihn zurückzuhalten. Erst einmal wollte ich abwarten, was passieren würde.

[ kommt zur Wasserstelle | lässt Lucan trinken | lässt ihn weiter gehen | trifft auf Yacàru]


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Yacàru

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BeitragThema: Re: Die Wasserstelle   Sa Nov 17, 2012 10:34 am

Ich suchte immer noch verzweifelt nach den anderen. Immer mal wieder blieb ich stehen und rief nach ihnen, sog die Luft ein, um vielleicht deren Düfte ausfindig zu machen... keine Spur. Der Wind hat über den Tag hinweg auch die Spuren verwischt, sodass ich nichts mehr als Sanddünen und die Wasserstelle erkennen konnte. Was tat ich hier nur? Und vor allem, was mache ich, wenn ich die anderen finde. Und was, wenn nicht? Ohne Velaì kann ich nicht leben... ihre schöne weiße Mähne, ihr schneeweißes Fell, ihre Zärtlichkeit mir gegenüber, dachte ich verwirrt. Super, nun ging es mir wesentlich schlechter, Liebeskummer hatte gerade noch gefehlt. Nun muss ich ein Leben voller Depressionen durchmachen. Weder Freunde, noch Velaì, ich bin alleine auf der Welt. Vielleicht gehe ich auch zu den Zweibeinern... Mit Trauer erfüllt blieb ich stehen und streckte meinen Kopf in das klare Blau des über mir schwebenden Himmels.

"Wo seid ihr nur? Velaì, ich kann ohne dich nicht leben, komm zurück!", flüsterte ich kaum hörbar.

Langsam ließ ich meinen schweren Kopf sinken und schliff ihn zwischen meinen Vorderbeinen mit, als ich Richtung Wasserstelle lief. Ein einsames Wildpferd, ohne Ziel und ohne Freunde... zurück gelassen in der riesengroßen Welt. Es dauerte nicht lange und ich erreichte das fruchtbare Gebiet. Ich knickte meine muskulösen Beine ein und plumpste auf den Boden. Dabei bemerkte ich jedoch nicht, dass ein Zweibeiner mit einem gezähmten Pferd vor mir stand. Ich hatte sie zwar nun bemerkt, doch schenkte ich ihnen keine Beachtung, schließlich würden diese zwei Wesen mir auch nicht die drei zurück bringen. Aus meinen weichen Nüstern ließ ich ein Schnauben ertönen, das all meine Trauer ausdrückte. Das sollte reichen, diese beiden sollte jetzt wissen, dass ich nicht sonderlich glücklich bin. Mit traurigen Augen sah ich zum Zweibeiner auf, verspürte jedoch seltsamerweise keinen Zorn, als ich ihm tief in die Augen sah. Hoffentlich nehmen sie mich mit, dachte ich hoffnungsvoll. Ein traurig gestimmtes Wiehern drang aus den Tiefen meiner Kehle. Dem Zweibeiner sollte somit deutlich gemacht werden, dass ich zu ihnen möchte. Das Leben in der Wildnis reißt nur Liebe und Freundschaft auseinander. Solch ein Leben wollte ich nicht mehr, nie wieder.

[sucht die anderen // gibt die Suche auf // kehrt deprimiert zur Wasserstelle zurück // möchte vom Eric und Luca mitgenommen werden]
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BeitragThema: Re: Die Wasserstelle   Mi Nov 21, 2012 6:00 am

Zu meinem Erstaunen legte sich der Dunkelbraune, keine zwei Meter von mir und Lucan entfernt, zu Boden. Machte ein Pferd ja eigentlich nicht einfach so, und schon gar nicht in einer solchen Situation. Ich hielt Lucan zurück, der schon auf das fremde Pferd zugehen wollte, aber das konnte der sich gleich mal abschminken. Durfte er ja auch sonst nicht. Was mich nun aber erstaunte war, dass das Wildpferd mir gegenüber ganz alleine war. Oder war seine Herde nur hinter der nächsten Düne? Wie auch immer, das ging mich nichts an. Mit einem letzten Blick auf das Pferd wendete ich Lucan ab; es wurde höchste Zeit, zurück nach Hause zu gehen.

beobachtet Yacàru ;; ist verwundert ;; denkt ;; macht sich auf den Weg zur River Side Ranch

>> River Side Ranch




Zuletzt von Eric am Fr Dez 07, 2012 4:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Wasserstelle   Mi Nov 21, 2012 9:04 am

Ich blickte ihn mit großen Augen an, was ihm noch ein letztes Mal deutlich machen sollte, dass ich von diesem Zweibeiner mitgenommen werden wollte. Doch was sollte ich machen, wenn ich hier zurück gelassen werde? Ich legte meine Ohren an, sodass sie mit meinem Fell zu verschmelzen schienen und versteckte sie unter meiner pechschwarzen Mähne. Ein Schnauben drang aus meinen weit geöffneten Nüstern, ein sehr sanftes obendrein. Ein kleiner Luftzug umgab mich und ließ meine Mähne sanft hin und her wiegen. Teilweise genoss ich es, doch dabei musste ich wieder an Velaì denken, was mich wieder wesentlich trister wirken ließ. Als ich zum Zweibeiner aufsah, konnte ich an dessen Gesichtsausdruck erkennen, dass dieser ziemlich erstaunt über etwas war. Über was, das konnte ich allerdings nicht deuten, doch es hatte bestimmt etwas mit meinem Verhalten zu tun. Das Pferd, auf dem er saß, reckte seinen Hals und wollte näher rücken. Doch der Zweibeiner zog an einer Schnur, die von der einen Seite des Maules vom Pferd zur anderen verlief. Das Pferd hatte keine Chance... es musste seinen Kopf wieder in die bisherige Position bringen. Bitte nimm mich mit... bitte, dachte ich hoffnungsvoll. Doch genau in diesem Moment drehten sich die beiden um und schritten in eine andere Richtung. Ich sah ihnen einige Momente hinterher, rappelte mich jedoch anschließend auf und schlich ihnen hinterher. Wenn die beiden mich nicht mitnehmen wollen, dann muss ich sie halt verfolgen. So werde ich bestimmt zu den Zweibeinern kommen, raus aus der blöden Wildnis, in der man die, die man liebt, sowieso nur verliert.

[denkt nach und guckt dabei Eric an || folgt Eric und Luca] ----> River Side Ranch
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BeitragThema: Re: Die Wasserstelle   Fr Nov 30, 2012 8:39 am

Zeitsprung

Uhrzeit:

Mittags // ca. 12 Uhr

Wetter:

Inzwischen herrscht wieder das typisch trockene und heiße Klima und nicht ein Wölkchen schwebt noch am Himmel. Die Sonne steht am Zenit und hat die Luft unter sich unerbittlich erhitzt, inzwischen sind es weit über 30°C.


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BeitragThema: Re: Die Wasserstelle   Do März 14, 2013 7:07 am

Zeitsprung

Uhrzeit:

früher Abend // ca. 18 Uhr

Wetter:

Die Sonne senkt sich langsam, aber noch immer hat es 32°C. Ein paar kleine Wölkchen, die aber kaum Schatten spenden sind an dem sich verdunkelnden Himmel zu sehen.





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