Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 Hawk Farm

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BeitragThema: Hawk Farm   Do Sep 13, 2012 4:52 am

Hawk Farm

Die Hawk Farm, im Besitz von Theresa Barrett, steht nun schon länger in Tessalit und hat sich sowohl bei Pferdebesitzern, als auch bei Reitschülern etabliert.

Der Vorhof ist nicht ganz so edel und neu wie der Rest des renovierten Stalls, bietet aber reichlich Platz für Putzplätze, Sitzgelegenheiten und die Parkplätze.



Der Stall ist groß und lichtdurchflutet, mit an die 20 geräumigen, edlen Boxen. Wie der restliche Stall auch ist die Boxengasse ziemlich nobel und immer perfekt gepflegt ubnd gesäubert. Das Personal ist erstklassig, ebenso wie das Futter und die einstreu der Box. Alle Boxen sind mit einem Heunetz, einem Mineralstein und einer automatischen Tränke ausgestattet.

Mehrere Boxen sind fast doppelt so groß und etwas abseits der restlichen Boxen. Dies sind die Zuchtboxen, in die die tragenden Stuten gebracht werden, kurz bevor sie fohlen.

Die Hawk Farm hat mehrer Koppeln: Zwei kleinere Aufzuchtkoppeln, wo die Fohlen mit ihren Müttern stehen und noch eine weiter für die Absetzer. Dazu gibt es noch drei weitläufige Koppeln für die Pansions- und Zuchtpferde.



Natürlich bietet der Stall auch eine Reithalle, die erst vor kurzem erneuert wurde. Diese ist sehr hell, mit einem transparentem Kunsstoffdach, so dass man immer perfekt vor Wind und Wetter geschützt ist.



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Clyde

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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Mo Okt 01, 2012 4:52 am

Langsam öffnete ich die Augen. Durch den Vorhang fiel ein wenig Licht ins Schlafzimmer. Ich gähnte und richtete mich dann auf. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es langsam Zeit wurde aufzustehen. Ich schlug die Decke zurück und stand dann auf. Bevor ich das Zimmer verließ um ins Bad zu gehen, sah ich zu Tessa. Sie schlief jedoch noch sehr tief und ich wollte sie nicht aufwecken. Leise schloss ich die Türe wieder hinter mir.
Ich brauchte nicht sehr lange im Bad. Ich hatte ehrlich gesagt auch keine allzu große Lust mich lange dort aufzuhalten. Nachdem ich einigermaßen ok aussah ging ich in die Küche.

Gähnend schaltete ich die Kaffeemaschine ein. Es kam selten vor, dass ich morgens nach dem Aufstehen sofort fit war. Es dauerte immer eine Weile bis man sagen konnte, dass ich wirklich wach war. Und deswegen war es heute auch nicht anders. Während ich noch auf den Kaffee wartete suchte ich in der Küche Brot. Aber es war nicht schwer zu finden. Denn bei Tessa in der Küche herrschte eigentlich immer Ordnung. Ich nahm das Brot, Wurst und Käse, die ich im Kühlschrank gefunden hatte, einen Teller und ein Messer und stellte es auf den Tisch. Dann stellte ich noch ein Glas Marmelade dazu. Ich wusste nicht, was Tessa heute Morgen wollte. Endlich war der Kaffee fertig. Ich nahm mir eine Tasse voll und stellte die Kanne dann ebenfalls, zusammen mit einer weiteren Tasse auf den Tisch. Ohne mich hin zu setzen trank ich meinen Kaffee. Ich wollte so schnell wie möglich nach Draußen in den Stall um nach Jacky zu sehen.

Nachdem ich meinen Kaffee leer hatte, stellte ich die Tasse wieder in die Küche, dann machte ich mich auf den Weg nach Draußen.

Wie jeden Morgen war es auch heute schon ziemlich warm, und wie immer stellte ich fest, dass es mir nicht gefiel. Aber nichts zu machen. Ich überquerte den Hof und betrat schließlich den Stall.
An Jacky‘s Box blieb ich stehen. Die Stute sah noch nicht wirklich gut aus und sie tat mir ziemlich leid. Ich wusste, dass sie es hasste, den ganzen Tag in der Box zu stehen. Sie brauchte die Bewegung. Aber ich musste sie die nächsten Tage in der Box lassen, sonst würde ihr Bein nie heilen. Ich wandte mich wieder von der Box ab um Stroh und Futter für Jacky zu holen. Eigentlich erledigten dass morgens immer die Stallburschen, aber es störte niemanden, wenn ich meiner Stute selbst etwas gab.

Wieder zurück an der Box, öffnete ich sie und trat ein. Dann lief ich langsam zu Jacky und strich ihr über den Hals.

“Ich weiß Jacky, dass du es nicht leiden kannst, den ganzen Tag hier zu sein, aber ich kann dich Leider nicht nach draußen lassen.“

Ich wusste, dass sie meine Worte nicht verstand. Aber trotzdem redete ich eigentlich immer mit ihr.

(steht auf / macht für Tessa Frühstück / geht in den Stall / redet mit Jacky)


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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Do Okt 04, 2012 12:49 am

Als mein Wecker klingelte, war ich versucht, mir die Decke über den Kopf zu ziehen. Mein Kopf dröhnte, alles tat weh und ich spürte schon den Anflug eines Hustens. Na wunderbar. Aber ich konnte natürlich nicht einfach weg bleiben, vom Stall, auch wenn ich das alles nicht alleine schmeißen musste. Man zählte auf mich. Also schwang ich mich aus dem Bett. Augenblicklich wollte ich mich wieder hinlegen. stattdessen schleppte ich mich die Treppe hinunter. Der Tisch war für eine Person gedeckt, anscheinend war Clyde bereits im stall, was ich aber auch verstehen konnte, immerhin war Jacky nicht nur ein bisschen angeschlagen.

Ich ließ mich auf einen Stuhl fallen, nahm aber nur eine Tasse Kaffee. Appetit hatte ich keinen. Müde tappste ich ins Wohnzimmer, von wo aus ich durch die Terrassentür den Vorhof überblicken konnte. Sofort kam Leo angerannt und winselte. Kurz strich ich ihm über den Kopf, dann öffnete ich die Glastür, worauf er wie von der Tarantel gestochen durch den Garten rannte. Der müsste auch mal wieder geschoren werden. Man sah schon, wie erhitzt er war, auch wenn er vielleicht gerade mal zwei Minuten herum gerannt war.

Als ich die Tasse ausgetrunken hatte, räumte ich den Tisch ab und räumte das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine. Dann ging ich ins Bad, duschte und zog mir frische Klamotten an. Ein Blick in den Spiegel verriet mir, das ich aussah wie immer. Nur total fertig. Ich seufzte und zuckte nur ratlos die Schultern Was sollte ich schon machen? Ich konnte mich schließlich schlecht den lieben langen Tag in mein Bett oder aufs Sofa verziehen. Ich ging auf den Hof hinaus und trotz der Sonne war mir kalt.

In der Stallgasse war noch nicht viel los, ein paar Stallburschen waren da und Clyde war natürlich bei Jacky in der Box. Wirklich gut ging es ihr immer noch nicht. Kurz murmelte ich irgendetwas von einem guten Morgen, meine Stimme war total kaputt. Aber ich hatte jetzt auch keine Lust, mich zu Unterhaltung, deshalb lief ich gleich weiter in Richtung Futterkammer.

[wacht auf | ist krank | frühstückt | duscht | geht in den Stall]


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Jacaranda
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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Do Okt 04, 2012 2:36 am

Ich war relativ früh aufgewacht, als alles noch still gewesen war. Die Pferde neben mir hatten noch geschlafen, genauso wie der Rest des Stalls, auch wenn die Sonne schon aufgegangen war. Das Aufstehen hatte mir etwas schwer gefallen, mein Bein war einfach absolut steif durch den Verband, den mir der blöde Arzt angelegt hatte. Und wenn ich doch versuchte, es zu beugen... Naja sagen wir es so: Es tat einfach weh, egal was ich machte.

Gelangweilt und frustriert knabberte ich das restliche Heu, welches sich noch in der Raufe befand. Doch dann war auch das alle. Gelangweilt begann ich, an der Holztür zu knabbern, bis der Erste die Stalltür öffnete. Kurz hob ich den Kopf und folgte mit meinem Blick dem Stallburschen, der bald darauf mit einer Schubkarre und Mistgabel wiederkam und begann, die ersten Boxen auszumisten. Gelangweilt legte ich den Kopf wieder auf die Türe und begann zu dösen.

Bis ich Clydes Schritte hörte. Noch war kaum jemand im Stall, deshalb hatte ich keine Schwierigkeiten, ihn zu erkennen. Wie jedes Mal, wenn er kam, wieherte ich ihm erfreut entgegen. Aber erstmal blieb er vor der Box stehen und schaute ziemlich deppert drein. Doch als ich ihn anstubbsen wollte, ging er schon wieder weg. Verwundert schaute ich ihm hinterher, doch bald darauf, kam er wieder - mit einer neuen Ration Heu. Noch während er das Heu in die Raufe füllte, steckte ich meine Schnauze hinein und fing an zu fressen. Als er mich streichelte, zuckte ich kurz mit den Ohren, dann wandte ich mich kauend zu ihm um und schnobberte ihm durch die Haare, die natürlich wieder in alle Richtungen abstanden, wobei ich natürlich etwas Heu in seinen Strähnen verteilte, das ich dann wieder fein säuberlich rausklaubte. dann stieß ich ihn, vielleicht etwas grob, mit der Nase gegen die Schulter.

[wacht auf | langweilt sich | wiehert Clyde entgegen | freut sich | frisst | verteilt Heu in Clydes Haaren]





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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Fr Okt 26, 2012 4:52 pm

Ich lächelte, als Jacky begann Heu in meinen Haaren zu verteilen. Ich war ziemlich froh, dass sie sich wieder normaler als gestern verhielt. Klar gesund war sie noch lange nicht, aber wenigstens stand sie nicht apathisch in der Ecke herum. Sie fraß wieder normal und hatte sich gefreut, als ich kam.
Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Tessa in Richtung Futterkammer lief. An sich nichts ungewöhnliches. Nur wie sie dort hin ging war nicht normal. Ich kraulte Jacky noch einmal hinter den Ohren dann verließ ich die Box und schloss sie hinter mir.
Ich wollte nachsehen, was mit Tessa los war. Denn sie wirkte irgendwie fertig und schließlich konnte ich nicht zulassen, dass sie arbeitete, wenn sie krank war.

Ich lief ebenfalls in die Futterkammer. Ich sah sofort, dass sie mein Eindruck bestätigt hatte. Tessa sah wirklich nicht gesund aus. Kein Zustand in dem es sinnvoll war zu arbeiten. Ich ging zu ihr und legte ihr sacht einen Arm um die Schulter.

"So fertig wie du aussiehst kann ich nicht zulassen, dass du noch länger draußen bist."

Sanft zog ich sie aus der Futterkammer in Richtung Haus. Sie wehrte sich nicht, was bedeutete, dass es ihr wirklich nicht gut ging. Denn eigentlich ließ Tessa sich nicht einfach sagen, was sie zu tun hatte.

Ich brachte sie ins Wohnzimmer wo ich sie aufs Sofa setzte.

"So hier bleibst du jetzt erst mal. Ich bring dir noch eine Decke und eine Tasse Tee und dann erholst du dich."

Ich lief ins Schlafzimmer wo ich im Schrank eine Decke fand. Ich brachte sie zu Tessa und legte sie ihr um die Schulter. Dann begab ich mich in die Küche wo ich Wasser in den Wasserkocher füllte. Während das Wasser kochte holte ich eine Tasse aus dem Schrank und holte einen Teebeutel, welchen ich in die Tasse hängt.
Dann goss ich dass nun heiße Wasser darüber und brachte den Tee ins Wohnzimmer.

Da ich im Moment wirklich gar nichts zu tun hatte, nahm ich mir den Laptop der auf dem Wohnzimmertisch lag und setzte mich damit zu Tessa aufs Sofa.
Es war vielleicht unfair gegenüber Jacky, aber ich wollte mich ein wenig auf dem Pferdemarkt umsehen. Es war nichts so, dass ich einen Ersatz wollte, aber ich hatte mir schon länger überlegt ein zweites Pferd zu kaufen. Und vielleicht konnte ich Jacky damit sogar eine Freude machen, wenn ich einen Hengst oder Wallach fand.

(bei Jacky / sieht das Tessa krank ist / bringt sie ins Haus / sucht im Internet nach Zweitpferd)


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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Fr Okt 26, 2012 5:10 pm

Ich war noch nicht lange im Stall und studierte gerade den Futterplan, als ich aus dem Augenwinkel sah, wie Clyde eintrat. ich wusste, was er wollte und ignorierte ihn geflissentlich. Ok, ich fühlte mich echt nicht gut, aber trotzdem wollte ich nicht einfach im Haus sitzen und nichts tun. Redete ich mir ein. Aber als Clyde mich mit sanfter Gewalt hinaus zog hatte ich weder die Kraft, noch die Lust mich zu wehren. Im Haus wickelte ich mich in die Decke und nahm den Tee dankbar von Clyde entgegen. Ich zog die Beine hoch unter die Decke, dann nippte ich an dem heißen Tee und schaute meinem Freund über die Schulter. Pferdemarkt? Fragend schaute ich ihn an, dann schaute ich mir noch eine Weile die Anzeigen an, durch die er sich klickte, um mich dann wieder zurückzulehnen.

"Willst du dir etwa ein Zweitpferd zulegen?"

fragte ich ein wenig verwirrt. Denn auf so eine Idee kam man ja nicht von heute auf morgen und eigentlich war ich es gewohnt, das er sich mit mir über solche Entscheidungen unterhielt. Aber nun gut.

[geht ins Haus | nimmt Tee und Decke | schaut Clyde am Laptop über die Schulter | fragt]


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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Fr Okt 26, 2012 5:25 pm

>> Wohngegend

Vorsichtig wie immer fuhr ich auf den Vorhof und auf die Parkplätze. Auf dem Weg entdeckte ich Tessa und Clyde, die zum Haus gingen, ausnahmsweise mal. Ich zuckte die Schultern und stieg aus, begrüßte den ein oder anderen Kollegen und ging dann erstmal zu Jacky. Anscheinend hatte sie sich im Gegensatz zum Abend zuvor schon ziemlich erholt, auch wenn sie garantiert noch nicht auf der Höhe war. Aber zumindest war sie wieder total aufgeweckt und roch natürlich die Karotte, die ich ihr mitgebracht hatte. Kurz strich ich ihr über die Nüstern, die sie mir entgegengestreckt hatte und kraulte sie dann unter dem Schopf. Aber natürlich reichte ihr das nicht, wie hätte ich das auch erwarten können? Lachend zog ich die Leckerei heraus und gab sie ihr. Es war doch immer wieder faszinierend, wie Pferde fressen einfach verschwinden lassen konnten.

Ich ging weiter und brachte dann erstmal die Pferde auf die Koppel, außer Jacky, die hatte ja Boxenruhe. Dann, als ich alle Pferde draußen hatte begann ich, wie alle anderen, die Boxen auszumisten.

[kommt an | geht in den Stall | bleibt kurz bei Jacky | bringt die Pferde raus | beginnt auszumisten]


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Chiara

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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Do Nov 01, 2012 3:20 am

kommt von: Stadt // die Wohngegend

Ich parkte meinen Wagen an der nächst besten Parkmöglichkeit auf dem Hof. Schließlich konnte ich nicht noch später kommen. Obwohl… Spät ist spät. Fünf Minuten hin oder her waren da auch egal. Aber egal. Der gute Wille zählte. Ich zog den Schlüssel aus dem Zündschloss und stieg aus.

Den Gestank der hier in der Luft lag, versuchte ich auszublenden. Den würde ich noch öfters riechen müssen.
Einigermaßen schnell lief ich in Richtung Stall. Ich wollte jedoch nicht rennen. Wäre ja noch schöner gewesen, wenn ich über einen Pferdehof rannte. Noch mehr konnte man sich ja nicht zu Affen machen.

Als ich den Pferdestall betrat, war ich ein klein wenig verwundert, weil alle Boxen leeren waren. Bis auf eine. Aber schnell fiel mir eine, dass die Pferde wahrscheinlich draußen auf den Koppel waren. Wieso jedoch gerade dieses eine Pferd hier stand, war mir nicht klar, interessierte mich jedoch auch nicht.
Stattdessen sah ich mich nach jemandem um, der mir vielleicht sagen konnte, was Genau ich eigentlich tun sollte. Ich kannte mich hier schließlich überhaupt nicht aus. Wie denn auch. Ich war ja erst zum zweiten Mal hier.

(parkt ihr Auto / geht in den Stall / wartet auf Hilfe)


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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Do Nov 01, 2012 5:18 am

Ich fuhr gerade die volle Schubkarre aus einer Box, als ich sah, wie die Tussie von gestern wieder in der Stallgasse stand. ach ja, die hatte ja Stalldienst. Und wer sollte ihr alles zeigen? Ich. Ironie des Schicksals. Aber egal, heute versaut mir das nicht den Tag. Ich entleerte die Schubkarre und brachte ihr die mitsamt Mistgabel. Demonstrativ stellte ich das Zeug vor ihr ab, ein schadenfrohes grinsen auf den Lippen.

"Guten Morgen. Aber sei nächstes Mal gefälligst pünktlich."

Ok, mein Ton war nicht gerade freundlich, aber ich konnte die da auch nicht wirklich leiden. nennt mich kindisch, ist aber so.

"Am besten du machst dich gleich ans Werk, zum Beispiel da."

Ich deutete auf eine Box ganz am Anfang der Stallgasse, beugte mich vor und lies die Türe aufschwingen, so dass sie nun direkt vor der einladenden Box stand.

„Zuerst werden wir die Boxen ausmisten, eingestreut wird hinterher.“

Das sollte eigentlich sogar sie verstehen, hoffte ich. Aber ganz sicher war ich mir da nicht. Ich drehte mich um und ging die Stallgasse hinunter, um mir selbst noch eine Schubkarre und eine Forke zu holen. Dann ging ich in die Box neben Chiara und setzt meine Arbeit fort. Immerhin wollte und konnte ich sie nicht gänzlich unbeaufsichtigt lassen. Wer weiß, was sie dann anstellen würde. Und außerdem konnte ich dann gleich kontrollieren, ob sie alles ordentlich machte, sonst machte ich mir ja mehr Arbeit als nötig.

[sieht Chiara | geht zu ihr | gibt ihr Schubkarre & Mistgabel & Anweisungen | holt sich eigenes Zeug | fängt an, in der Nachbarbox zu misten]


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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Do Nov 01, 2012 5:39 am

Noch immer stand ich etwas verloren in der Stallgasse herum, als ich auf einmal sah, dass jemand auf mich zu kam.

Nicht der schon wieder…

Das war das erste, was mir bei seinem Anblick in den Sinn kam. Dann aber erinnerte ich mich daran, dass ich ja gestern mitbekommen hatte, was er für ein Auto hatte. Daraus schloss ich, dass er Geld haben musste. Und Geld war immer gut.

Ok. Dann heißt es jetzt wohl nett sein. Schauspielen konnte ich ja schon immer.

Ich setzte ein ungezwungen wirkendes Lächeln auf, als Joe näher kam. Auf seine unfreundlichen Worte meinte ich:

“Ich werde versuchen morgen früher hier zu sein.“

Ob ich es schaffte war eine andere Frage, aber das sagte ich jetzt am besten nicht. Das würde den guten Willen gleich wieder zerstören.
Ohne Widerworte nahm ich die Sachen, die er vor mir abgestellt hatte, auch wenn sich alles in mir dagegen sträubte. Dann betrat ich, immer noch mit einem Lächeln, auch wenn es mir immer schwerer fiel, den Schein zu wahren, die Box, die Joe mir zugewiesen hatte.

So. Allzu schwer kann das Ganze ja nicht sein.

Etwas unsicher nahm ich die Mistgabel in die Hand und sah mich erst einmal prüfend in der Box um. Dann begann ich, ziemlich unbeholfen, auch wenn ich das nie zugeben würde, damit, die Box auszumisten.

(sieht Joe / denkt nach / redet / beginnt Box auszumisten)


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Jacaranda
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BeitragThema: Re: Hawk Farm   So Nov 04, 2012 3:49 am

Mit gespitzten Ohren schaute ich Clyde hinterher, doch der lief zwar noch einmal an mir vorbei, kam aber nicht wieder. Frustriert ließ ich den Kopf auf die Boxentür sinken und schaute den Pferden hinterher, die über den Tag hinaus gebracht wurden. Ich blieb in meiner Box. Ich wieherte einmal, heimste mir aber auch nur ein paar mitleidige Blicke und tröstende Worte der anderen ein. Ein Seufzen entrang sich mir. Ein paar wenige Stallburschen waren noch da, doch die waren damit beschäftigt die Boxen auszumisten.

Keine Minute später kam jemand neues in den Stall. der Geruch kam mir unangenehm bekannt vor. Unruhe breitete sich in mir aus, welche ich jedoch schnell wieder unterdrückte. Was sollte mir hier schon passieren? Immerhin waren noch andere Menschen da, nicht nur diese Zicke von gestern Abend. Aber das änderte nichts an meiner Frustration darüber, dass ich hier den lieben langen Tag in der Box versauern durfte. Wütend und gelangweilt lief ich im Kreis, spitzte wieder die Ohren, als Joe kam, doch der beachtete mich auch nicht, sondern ging zu der Tussie. was wollte der denn von der? Ich wieherte lautstark und ließ schlug mit den Hinterhufen gegen die Boxenwand. Irgendwas musste ich ja tun.

[im Stall | langweilt sich | denkt | sieht Chiara | bekommt Angst | macht auf sich aufmerksam]





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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Di Nov 06, 2012 9:22 am

Inzwischen hatte ich die Box fertig ausgemistet und fuhr die Schubkarre hinaus auf die Stallgasse und lehnte die Forke gegen die Wand. Dann ging ich zu Chiaras Box und stützte die Ellbogen auf die Umrandung. etwas belustigt schaute ich ihr dabei zu, wie sie diese unglaublich giftigen Pferdeäpfel in die Schubkarre beförderte. Vielleicht sollte ich ihr nächstes Mal einen Overall noch dazu geben? Wäre eigentlich ganz lustig. aber nein, so fies bin ich nicht. Da reicht es gerade einmal für einen Mundschutz. Naja, vielleicht sollte ich dann doch mal was sagen. sonst kommen wir heute nicht zum ende, wenn die so weiter macht.

"Weist du, man kann auch den kompletten oder wenigstens den halben Haufen auf einmal nehmen. Außerdem wäre es vielleicht nicht ganz schlecht, wenn du wirklich alles weg machen würdest, und nicht so viel übrig lassen würdest. Zum Beispiel da...und da...und da."

ich war nicht fies, nein. ich gab ihr nur ein paar Beispiele, wie man es nicht machen sollte. Und wo es noch was zu verbessern gab.

Plötzlich kamen aus einer der Boxen ziemlicher Lärm. Jacky natürlich. wer blieb schon gerne den ganzen Tag drinnen? Und dann auch noch alleine?

"Bin gleich wieder da."

meinte ich nur zu Chiara, dann machte ich mich auf den Weg zu der tute, die gerade dabei war, ihre Box auseinander zu nehmen, Zumindest klang es so. Beruhigend sprach ich zu ihr und bot ihr eine Karotte an, die auch in Lichtgeschwindigkeit verschwand. Sanft kraulte ich sie an der Stirn und dann hinter den Ohren, bis sie sich etwas entspannte.

schaut Chiara zu ;; gibt ihr Ratschläge ;; hört Jacky ;; beruhigt sie


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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Fr Nov 16, 2012 12:24 pm

Im Hänger war es stickig und heiß. Der Typ, der das Auto fuhr, hatte den Anhänger komplett geschlossen, sodass nun kein einziger Luftzug mehr in den Hänger hinein kam. Zudem waren die Fenster dreckig, also hatte auch das Licht fast keine Chance, seine erhellenden Strahlen in den Innenraum zu werfen. Ich wühlte mich unwohl. Und das schon seit geraumer Zeit. Ich hatte Angst, Angst zu leben, Angst hier zu sein. Der Anhänger beengte mich, schränkte meine Sinne ein, bot mit keinerlei Fluchtmöglichkeiten. Der Strick, der mein Halfter mit dem Hänger verband, war kurz. Immer mehr Panik breitete sich in mir aus, je intensiver ich über meine Situation nachdachte. Ich wollte hier raus.
Mein rechter Hinterhuf klopfte abermals an der Laderampe, ich trat hin und her, rempelte von der Trennwand an die Außenwand, stieß ein schrilles Wiehern aus. Warum ließen sie mich nicht hier raus? Ich zog am Strick, trat wieder an die Laderampe, dieses mal trat ich auch an die Wand. Meine Vorderhufe verließen den Boden, soweit es der Strick zuließ, und landeten dann mit einem lauten Rumpeln auf dem Boden. Wieder wieherte ich, tänzelte unruhig. Ich spürte, wie der Anhäger durch meine Bewegungen leicht schwankte und atmete scharf durch die Nüstern aus. Schweiß rann meinen Hals hinab, meine Beine, bis auf den Boden. Hier drin herrschte ein schrecklich feuchtwarmes Klima, es war geradezu unerträglich.
Dann hörte ich plötzlich andere Pferde, wie das Gespann über eine Bodenwelle fuhr und schließlich zum Stehen kam. Wo um alles in der Welt waren wir gelandet, besser gesagt, wohin hatte man mich dieses Mal verschleppt? Ein zorniges, ungeduldiges Wiehern entstieg meiner Kehle, begleitet von einem saftigen Tritt gegen die Laderampe. Schritte waren zu hören, die Plane am Heck des Hängers wurde hochgemacht, die feuchtwarme Luft des Innenraums vermischte sich mit anderer Luft, sie war trockener und noch heißer. Verängstigt wandte ich den Kopf, blinzelte ins Licht, um dann mit vor Angst geweiteten Augen auf eine kahle, sandige Wüstenlandschaft zu blicken. Ich schlug mit dem Kopf, stieg, und trat aus, es klang, als wollte ich den Anhänger zerlegen.

[im Anhänger | denkt | randaliert | kommt auf Hawk Farm an]
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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Sa Nov 17, 2012 1:22 am

Immer noch durchstreifte ich das Internet. Aus dem Augenwinkel bekam ich mit, dass Tessa mir über die Schulter schaute. Aber ich ließ mich dadurch nicht beirren. Erst als sie mich etwas fragte, schaute ich auf.

"Ich hab mir schon länger überlegt mir ein zweites Pferd zu kaufen. Nicht das ich Jacky ersetzen will. Aber da ich die Zeit für ein zweites Pferd habe, dachte ich mir, dass sich vielleicht auf Jacky freuen würde."

Trotzdem hatte ich ein schlechtes Gewissen. Denn es war nicht so, dass ich auf der Suche nach einem Pferd war. In Wirklichkeit hatte ich es schon vor ein paar Tagen gekauft und ich vermutete, dass es jeder zeit hier ankommen konnte. Ich wusste nicht warum ich Tessa es nicht schon lange erzählt hatte, aber irgendwie hatte es sich nicht ergeben. Ich wollte dies gerade ändern, als ich hörte wie ein Auto auf den Hof fuhr. Ein drauf folgendes Wiehern und mehrere Schläge, die sich anhörten, als würde ein Anhänger zerstört werden, verrieten mir, dass das Pferd wahrscheinlich gerade angekommen war. Ohne noch länger zu warten, stand ich auf. Ich warf Tessa noch einen entschuldigenden Blick zu und ging dann nach draußen.

Und tatsächlich stand mitten auf dem Hof ein Pferdeanhänger. Der Fahrer des Wagens wartete neben dem Auto. An seinem Gesichtsausdruck konnte ich erkenne, dass er ziemlich froh war endlich angekommen zu sein. Und er freute sich wahrscheinlich auch darauf, sich nicht mehr mit dem Hengs herum schlagen zu müssen. Denn als ich die Anzeige gelesen hatte, stand dort drinnen, dass dieses Pferd ziemlich gestört sei. Zwar nicht mit dieser Wortwahl, aber vom Sinn her.
Ich lief auf den Mann zu und begrüßte ihn. Danach erklärte er mir alles weitere. Was ich beachten musste, wie ich mit ihm umzugehen hatte und, und, und.

Nach dem alles weitere besprochen war, ging ich nach hinten zu dem Hänger. Der Mann hielt sicherheitshalber Abstand. Er hatte wahrscheinlich schon schlechte Erfahrungen gemacht. Aber den Geräuschen, die aus dem Hänger kamen, nach zu urteilen, drehte der Hengst gerade völlig durch. Ich ließ mich davon nicht lange beirren und ließ die Laderampe hinunter.

Langsam ging ich zu dem Pferd, aber dieser schien durch meine Anwesenheit noch unruhiger zu werden. Trotz allem blieb ich ruhig. Ich wusste, dass ich auch wenn das Pferd gerade alles zertrümmerte keine Angst zeigen durfte. Außerdem kannte ich ihn noch nicht wirklich.

Vorsichtig ging ich nach vorne. Dann löste ich den Strick und versuchte Spitfire aus dem Hänger zu führen. Was nicht wirklich einfach wahr. Er wehrte sich gegen jeden Versuch, aber nach einem langen Kampf hatte ich ihn schließlich draußen.

Der Fahrer des Wagens warf mir nur einen verunsicherten Blick zu, machte aber keine Anstallten mir zu helfen. War mir aber egal. Ich hatte die Lage so weit im Griff. Mehr oder weniger. Auf direktem Wege führte ich Spitfire in den Stall. Ich wollte ihm nicht noch mehr Möglichkeiten geben sich doch noch los zu reißen. Ich brachte ihn in die Nachbarbox von Jacky. Dann konnten sich die beiden schon mal kennen lernen. Ohne mich noch lange in der Box aufzuhalten, löste ich den Strick und nahm ihm das Halfter ab. Dan verließ ich die Box und schloss hinter mir die Box.

Geschafft.

Ich wusste immer noch nicht genau, warum ich mir gerade so ein Pferd gekauft hatte. Es hatte genug Pferde gegeben, die "normal" waren. Aber trotz allem, war dieser Hengst einfach nur ein Beispielpferd. Nicht vom Verhalten, aber vom Aussehen.

ich betrachtete ihn noch einen Moment, dann wandte ich mich an Jacky. Bei ihr in der Box war Joe.

"Heyy Joe. Na was sagts du zu Spitfire?"

Ich grinste. Dann betrat ich ebenfalls Jackys Box. Schließlich konnte ich meine Stute nicht ohne Beachtung lassen.

(antwortet Tessa / geht nach draußen / führt Spitfire aus dem Hänger / bringt ihn in die Box neben Jacky / begrüßt Joe / geht zu Jacky)


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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Sa Nov 17, 2012 1:49 am

Ich schnaubte leise und senkte den Kopf, während Joe mich weiter streichelte. Leise seufzte ich, die Ohren auf Halbmast, die Augen leicht geschlossen, kurz davor, zu dösen. Mein Kinn ruhte auf Joes Schulter, ich spürte seinen warmen Atem auf meinem Gesicht. Aber die Ruhe hielt nicht sehr lange, was einerseits schade war aber andererseits...nun ja, was soll ich groß erzählen? Mir gefällt es eben, wenn was los ist. So wie es sich anhörte, wurde gerade ein neues Pferd gebracht. Mit aufmerksam gespitzten Ohren riss ich den Kopf hoch und schaute gespannt Richtung der Stalltore. Der sich nähernde Hufschlag wart alles andere als regelmäßig, eher stockend, mal schnell, mal langsam. Schon hier konnte ich die Angst des Pferds riechen, welches jetzt in den Stall geführt wurde. Ich verfolgte es gespannt, mit geblähten Nüstern und bemerkte erst jetzt, dass Clyde das Pferd führte. Ich machte ein paar humpelnde Schritte zu dem neuen Hengst hin, blieb dann aber stehen und machte meinen Hals lang, um dann meinen Kopf vorsichtig, mit geblähten Nüstern über die Boxenwand zu strecken. Doch bevor ich etwas sagen konnte, kam Clyde und zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Vertrauensvoll blies ich ihm meinen Atem ins Gesicht und stubbste ihn an. Dann begann ich, vielleicht etwas rabiat, seine Taschen nach etwas essbarem zu durchsuchen.

[genießt Joes Streicheleinheiten | bemerkt Spitfire | beobachtet | geht zu ihm | wird von Clyde abgelenkt | durchsucht ihn nach Leckerlis]





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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Sa Nov 17, 2012 4:01 am

Ich beachtete Joe nicht, als dieser mir beim ausmisten zu sah. Der sollte sich gefälligst um seine eigenen Sachen kümmern und mich in Ruhe ausmisten lassen. Aber ich sagte nichts. Schließlich wollte ich ja nett sein. Deswegen machte ich ohne Kommentar weiter.
Nur leider fiel es mir immer schwerer die Beherrschung zu behalten als er dann auch noch anfing mir zu sagen, wie ich es zu machen hatte. Kurz hielt ich in meiner Arbeit inne und atmete tief durch.

Ganz Ruhig. Einfach nicht zu ernst nehmen. Der braucht auch nur eine Beschäftigung.

Ich drehte mich zu ihm um und lächelte.

"Danke für den Tipp."

Die Worte wirkten zum Glück nicht allzu sarkastisch, aber wie schon gesagt: Übung macht den Meister.
Ich wandte mich wieder meiner Arbeit zu, als auf einmal das Pferd, das noch in seiner Box stand, anfing Randale zu machen. Kurz erschrak ich mich, aber ich sah, dass sich Joe zu dem Pferd aufmachte und es kurz darauf ruhig wurde.
Kopfschüttelnd machte ich weiter. Ich wusste warum ich Pferde nicht wirklich mochte. Sie waren fiel zu unberechenbar.

Eine Weile war es still. Sogar Joe nervte nicht mehr. Bis auf einmal erneutes gepolter und Gewieher die Stille durchbrach. Aber dieses mal kam es nicht aus einer Box sondern von draußen.

Was ist den Heute los hie? Spinnen heute alle Pferde?

Mein Blick wanderte zum Tor, wo in diesem Moment Clyde mit einem ziemlich gestörten Pferd herein kam. Fasziniert beobachtete ich, wie das Pferd anscheinend versuchte hier weg zu kommen. Ihm gefiel es hier wahrscheinlich auch nicht sonderlich. Ich grinste. Zum Glück musste ich mich nicht mit dem Vieh herum schlagen.

(mistet aus / rede / denkt nach / beobachtete Clyde und Spitfire / denkt nach)


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Joe

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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Sa Nov 17, 2012 6:15 am

Überrascht schaute ich auf, als Clyde durch die Tür kam. Mit einem mehr oder weniger wilden Pferd. Vorsichtshalber ging ich einen Schritt zur Seite, denn ich mochte Pferde zwar, aber nicht gerade dann wenn sie mir ihren Huf ins Gesicht setzen wollten. War nämlich nicht gerade eine angenehme Sache. Aber was um alles in der Welt wollte Clyde mit diesem wilden Vieh? Skeptisch beobachtete ich, wie er geradezu aus der Box flüchtete. Das konnte ja heiter werden. Aber, wenn man seinem Gesichtsausdruck glauben sollte - ihm gefiel das. Hm. Man sagte ja, das Menschen, wenn sie älter werden, seltsam werden... Naja, den Gedanken wollte ich jetzt nicht weiterspinnen. Deswegen hob ich nur eine Augenbraue.

"Um das jetzt nochmal zusammen zu fassen: Du hast ein 'kaputtes' Pferd und ein...gestörtes?"

Ich dachte kurz über meine Worte nach und nickte dann fast unmerklich. Ja, Menschen wurden im Alter seltsamer. Aber auf eine Antwort Clydes wartete ich nicht, denn es war eher eine rhetorische Frage gewesen.

"Also ich muss dann wieder. Weil im Gegensatz zu dir befasse ich ich mit meinen Aufgaben verantwortungsvoll."

Ein kleines Augenzwinkern begleitete meine Anspielung auf den gestrigen Zwischenfall. dann wandte ich mich ab und ging zurück zu Chiara. Die hatte es inzwischen geschafft, die Box ordentlich auszumisten.

"So siehts doch schon besser aus. Also dann... Es gibt noch viele weitere dreckige Boxen. Langweilig wirds dir sicher nicht."

Mit einem schadenfrohen Grinsen ging ich weiter mit meiner Schubkarre zur nächsten Box.

sieht Clyde mit Spitfire ;; wundert sich ;; geht zurück zu Chiara


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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Sa Nov 17, 2012 10:09 am

Von Außen hörte ich Schritte, jemand näherte sich dem Transporter. Mein Blick glitt hinter mich, als die Laderampe heruntergelassen wurde. Mehrere Male trat ich mit dem linken Hinterbein zornig und bedrohlich auf den Anhängerboden. Dann trat ein Mensch neben mich, löste meinem Strick von der Stange, an der er befestigt gewesen war. Ich legte die Ohren an, meine Nüstern wurden schmal, mein Blick eindringlich und drohend. Doch der Mensch blieb davon unbeirrt und versuchte sfort, mich rückwärts aus dem Hänger zu schieben.
Nach einigen Versuchen, bei denen ich meinen Körper gegen seinen Druck geworfen hatte, gab ich schließlich nach und trat aus dem Hänger. Die Sonne brannte auf meinem dunklen Fell, es war unangenehm. Ich riss meinen Kopf in die Höhe und trat aus, bevor ich unruhig und panisch begann, zu tänzeln. Meine Ohren waren immer noch angelegt, der Mensch führte mich in einen Stall hinein. Ich verlangsamte meine Schritte und sah mich kurz um, machte einen Bocksprung. Der Mensch schob mich in eine Box hinein, nahm mir das Halfter ab und verschwand in der Nachbarbox, in der eine hübsche braune Stute stand.
Ich trabte in der Box hin und her, auf und ab. Erneut stieß ich ein schrilles Wiehern aus und trat aus. Ich stieg, ruderte mit den Vorderbeinen in der Luft, nach meiner Landung trat ich zuerst gegen die Trennwand, drehte mich einmal im Kreis und trat dann auf die Boxentür ein.

[ Clyde | im Stall | randaliert]
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BeitragThema: Re: Hawk Farm   So Nov 18, 2012 1:47 am

Erschrocken zuckte ich zusammen, als der Neue neben mir zu randalieren anfing. Was machte der denn so ein Theater? Immerhin war hier nichts schlimmes, es war im Moment nicht einmal sonderlich viel los. Ich hatte zwar kein Problem damit, von mir aus konnte er da drinnen so lange toben wie er wollte, aber jetzt wurde ich doch neugierig und ließ von Clydes Taschen ab. Nun noch ein bisschen vorsichtiger, immerhin wollte ich keine gewischt bekommen, streckte ich meinen Kopf über die Trennwand der Boxen.

"Hey, was machst du denn da?"

ich wurde nicht laut, kam aber nicht umhin zu rufen, weil er einen ganz schönen Krach machte und ich auch nicht wusste, ob ich, wenn ich normal sprechen würde, zu ihm durchdringen würde. Aber trotzdem klang ich nicht vorwurfsvoll, sondern eher neugierig. Ich legte meinen Kopf auf die Trennwand und wartete, wie er reagierte.

[wird von Spitfire abgelenkt | spricht ihn an | wartet ab]





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BeitragThema: Re: Hawk Farm   So Nov 18, 2012 9:13 am

Ich rannte im Kreis, meine Ohren waren angelegt, die Nüstern weit gebläht. Immer und immer wieder trat ich an diverse Wände, schlug heftig mit dem Kopf. Meine Beine schmerzten bereits von den Erschütterungen, doch das hinderte mich nicht daran, weiterhin Randale zu machen.
Plötzlich ertönte hinter mir eine Stimme, fluchtartig drehte ich mich um und sah der hübschen braunen Stute von nebenan ins Gesicht. Sie hatte gefragt, was ich machte. Ich legte die Ohren zurück und wandte den Kopf zur Seite.

"Nach was sieht es denn aus."

Meine Stimme war nicht mehr als ein Murmeln, ich drehte ihr die Hinterhand zu und scharrte mit dem Huf, wobei dieser mehrere Male an die gegenüberliegende Trennwand klopfte. Was interessierte sie es, was ich hier trieb? Es interessierte sich doch sowieso nie jemand für mich. Man hatte mir doch alles genommen, was mir lieb und teuer war. Alice, meine Freunde, Bittersweet...
Als ich an letztere dachte, drehte sich mein Magen um und ich ließ den Gedanken schnell verfliegen. Weiterhin scharrte ich mit dem Huf, schlug mit dem Schweif und stampfte mit den anderen Hufen auf den Boden.

[unruhig // Jacaranda // denkt]
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BeitragThema: Re: Hawk Farm   So Nov 18, 2012 9:33 am

Ich schnaubte, als ich seine unfreundlich Antwort hörte und schüttelte missbilligend den Kopf. aber ich ließ mich nicht von dem Versuch abbringen, mit ihm zu reden, was einerseits daran lag, dass ich echt hartnäckig war, andererseits aber auch daran, dass es mir hier, ganz alleine, sterbenslangweilig war. Auch wenn Clyde im Moment da war, aber der konnte ja auch nicht den ganzen Tag in meiner Box sitzen. Leider. Als der Hengst mir die Hinterhand zu wand, warf ich den Kopf hoch und legte die Ohren an. Ließ mich aber trotzdem nicht abwimmeln.

"Na gut, dann änder ich eben meine Frage, wenns dir dann leichter fällt: Warum versuchst du deine Box in ihre Einzelteile zu zerlegen?"

Mein Tonfall war etwas flapsig geraten, deswegen fügte ich, wieder freundlich, hinzu:

"Ich heiße übrigens Jacaranda, aber du kannst mich auch Jacky nennen."

Nun ruhte mein Kopf wieder auf der Trennwand, so konnte ich den hübschen Hengst beobachten und gleichzeitig mein verletztes Bein entlasten. eigentlich eine recht komfortable Position.

[denkt | redet | beobachtet Spitfire]





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BeitragThema: Re: Hawk Farm   So Nov 18, 2012 9:50 am

Ich hörte auf, mit dem Huf zu scharren, als die braune Stute mich wieder an sprach. Warum konnte mich eigentlich niemand hier mal in Ruhe lassen!? Wieso akzeptierten sie nicht einfach, dass ich mit meinen Gedanken allein seien wollte? Die Welt hatte mich enttäuscht, ich brauchte niemanden, eigentlich wollte ich gar nicht mehr leben.
Auf die Frage, weshalb ich denn versuchte, meine Box in ihre Einzelteile zu zerlegen, drehte ich nur den Kopf zu ihr um und sah sie missmutig an. Dann ließ ich den Kopf sinken und starrte die Wand an.
Aber Jacaranda, wie die Stute sich vorgestellt hatte, konnte mich einfach nicht in Ruhe lassen. Sie schien darauf zu warten, dass ich mich vorstellte, und wenn ich das tat, würde sie vielleicht die Klappe halten

"Mein Name lautet Spitfire's Legacy of Star Dancer, wie du mich nennst, bleibt dir überlassen."

Damit hatte ich sie hoffentlich zufrieden gestellt. Sie schien nett zu sein, hübsch war sie auch, doch eigentlich war mir das egal. So wie alles andere auf dieser Welt. Ich wollte nicht mehr, konnte nicht mehr.
Nicht mehr ohne sie, meine geliebte Bittersweet. Bei dem Gedanken an sie rollten mir dicke Tränen die Ganaschen hinunter, ich schluchzte und presste meinen Kopf gegen die Wand.

[Jacaranda // spricht // denkt // weint]
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BeitragThema: Re: Hawk Farm   So Nov 18, 2012 10:09 am

Er war mir gegenüber immer noch abweisend, aber trotzdem, irgendetwas an seinem Verhalten ließ mich nicht ablassen. Würde ich wieder eigennützig handeln, käme das Argument, dass ich nicht die ganze Zeit neben einem randalierendem, abweisendem Hengst stehen wollte, aber es war etwas anderes...abstrakteres. Was auch immer. Im Endeffekt wollte und konnte ich ihn nicht in Ruhe lassen. Ich beschloss, ihn einfach nur Spitfire zu nennen, sein gesamter Name war einfach zu lang und ich wusste auch nicht so ganz, warum er mir seinen gesamten Namen genannt hatte. Hab ich ja auch nicht gemacht und ich kenne auch kaum jemanden, der das macht, schließlich interessierte das die wenigsten.

Doch bei seiner Antwort hatte er sich mir auch nicht zugewandt, sondern blieb weiterhin stehen, wie er war. Ich spielte mit den Ohren, unsicher, was ich nun tun sollte, denn von ihm würde wohl nix kommen. Aber als ich sein Schluchzen hörte, zerriss es mir beinahe das Herz. Ich wusste nicht, was mit ihm passiert war, aber es war mir auch egal. Ich machte einen weiteren humpelnden Schritt zu ihm, beziehungsweise zur Trennwand zwischen den Boxen und lehnte meine Brust gegen das Holz. Ich streckte meinen Hals und schnaubte kurz, damit er wusste, dass ich da war und nicht erschrak. Dann strich ich ihm zart und tröstend über die Flanke und sagte nichts, weil ich auch gar nicht wusste, was ich sagen sollte. Kurz drückte ich meine Nüstern an sein warmes Fell und wurde augenblicklich von seinem Duft eingehüllt. Aber trotzdem war ich auf der Hut, nicht das sein Huf noch in meinem Gesicht landete.

[denkt | sieht, das Spitfire weint | versucht zu trösten]





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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Di Nov 20, 2012 5:03 am

Die Erinenrungen an Bittersweet taten mehr weh als zigtausend Nadelstiche. Es waren direkte Dolchstöße in mein Herz, meinen Kopf, meine Seele. Das Gefühl, zerrissen worden zu sein, hatte sich früh in mir ausgebreitet, wurde jetzt allerdings verstärkt. Schrecklich, diese Erfahrung machen zu müssen.
Immer mehr Tränen bahnten sich den Weg durch mein Fell, als ich etwas an meiner Flanke spürte. Kurz zuckten meine Ohren nach hinten, aus dem Augenwinkel sah ich, dass Jacaranda mit ihren Nüstern über meine Flanke strich. Ich drückte meine Nase an die Wand und schnaufte und schluchzte, bevor meine Emotionen mich übermannten und ich mich an die Trennwand lehnte, den Kopf darauf abgestützt. Meine Ohren hingen zur Seite, meine Augen waren halb geschlossen, so starrte ich in die Leere.
Dass Jacaranda mich berührte, machte mir nichts aus, im Moment genoss ich diese Nähe einfach. Innere Wärme überkam mich, und meine Tränen versiegten. Dennoch ließ ich meinen Kopf immer noch auf der Trennwand ruhen, die Augen geschlossen.

[denkt // Jacaranda // beruhigt sich etwas ]
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BeitragThema: Re: Hawk Farm   Di Nov 20, 2012 7:22 am

Es war deutlich zu spüren, dass Spitfire sich nun etwas entspannte, aber ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung ob das wegen mir war, oder einfach weil er sich mit der Zeit entspannte, aber gut. Zumindest schien es ihm nichts auszumachen und ich sehnte mich nun endlich wieder nach etwas Gesellschaft, auch wenn es 'nur' ein deprimierter Hengst war. Außerdem konnte ich nicht einfach hier stehen und ihm zusehen, wie er sich die Seele aus dem Leib weinte. Aber trotzdem zog ich meinen Kopf ein Stück zur Seite, um ihn ansehen zu können. Ich wollte nicht, das er mir erzählte, was passiert war, außer er wollte es mir erzählen.

"Spitfire? Kann ich dir ... irgendwie anders noch helfen?"

Nicht, dass er so unglaublich hilfebedürftig aussah, aber trotzdem... irgendwie musste man ihm doch helfen können.

[denkt | fragt Spitfire | denkt]





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