Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 Der Vorhof

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BeitragThema: Der Vorhof   So Jun 24, 2012 2:57 am

Der Vorhof

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Auf dem Vorhof der River Side Ranch liegt links das Wohnhaus und nach rechts kann man über die weitläufigen Koppeln schauen.Dort findet man den Putzplatz, so wie eine Sitzgelegenheit und Parkmöglichkeiten.


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BeitragThema: Re: Der Vorhof   So Jun 24, 2012 3:35 am

Ich parkte meinen Wagen gleich neben dem Wohngebäude. Der Regen, der bis gerade eben noch Literweise von Himmel fiel, war mittlerweile weniger geworden. Zum Glück. Sonst hätte ich meine Tag in diesem Auto verbringen müssen, und darauf hatte ich überhaupt keine Lust. Und theoretisch konnte ich es Pale auch nicht unbedingt zumuten, und Coupador wollte bestimmt auch nicht in seinem Anhänger bleiben. Aber am wichtigsten war natürlich, dass ich jetzt nicht mehr allzu nass wurde, wenn ich ausstieg. Ich stellte den Motor ab und zog den Schlüssel ab. Dann öffnete ich die Wagentür. Bevor ich jedoch ausstieg schaute ich auf den Boden um mich zu vergewissern, dass unter meinen Füßen keine Pfütze war.

Dann stieg ich schließlich aus und schlug die Tür hinter mir zu. Kurz ließ ich meinen Blick über die Ranch schweifen. Naja, es gab Schlimmere. Ich lief um den Wagen herum um Pale die Tür auf der Beifahrerseite zu öffnen. Mein Hund hatte es sich während der Hinfahrt auf dem Sitz gemütlich gemacht. Die meisten Hunde reisten ja für gewöhnlich im Kofferraum. Aber ich hatte einmal versucht Pale in den Kofferraum zu bekommen und schlussendlich war er doch wieder vorne gesessen. Egal. Solang er nichts dreckig machte konnte er wegen mir sitzen wo er wollte.

Ich ließ die Wagentür offen, damit Pale es sich noch überlegen konnte, ob er ausstieg oder nicht. Dann lief ich nach hinten zu dem Pferdeanhänger. Ich ließ die Laderampe herunter und betrat den Anhänger. Dann lief ich zu Coupador nach vorne um ihm aus dem Anhänger in seine neue Box zu bringen. Der Hengst ließ alles geduldig über sich ergehen. Aber er wusste auch, dass er, wenn er nicht das tat was ich wollte, die Konsequenzen tragen musste. Ich führte ihn über die Hofeinfahrt zu den Boxen.

Die Boxen waren eines der Dinge hier, die ich nicht leiden konnte. Lieber wäre es mir gewesen, wenn hier statt einer langen Reihe Boxen, ein Stall gestanden hätte. Aber man konnte ja nicht alles haben. Und die Ranch war nicht allzu teuer gewesen. Vielleicht würde ich irgendwann noch einen richtigen Stall bauen lassen, aber vorerst musste es auch so gehen. Ich brachte Coupador in die erste Box und nahm ihm seine Halfter ab. Diese hängte ich an den Haken, der neben der Boxentür hing. Ich schoss die Tür hinter dem Hengst, welcher sich jetzt erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen sollte.

Ich lief wieder zurück auf den Vorhof. ich würde wahrscheinlich noch ein oder zwei tage brauchen, bis ich alles in Ordnung gebracht hatte. Zuerst einmal musste ich aber Coups Ausrüstung aufräumen und dann später würde ich die Ranch noch einmal gründlich unter die Lupe nehmen.
Jetzt musste ich aber erst mal darauf warten, dass sich Eric hier her bequemte, denn eigentlich sollte dieser schon längst hier sein. Er hatte wirklich das Talent, dass ich ihn von tag zu Tag weniger leiden konnte.

(kommt an/ bringt Coupador in die Box/ wartet auf Eric)
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   So Jun 24, 2012 3:59 am

Ich blickte durch die Windschutzscheibe nach draußen. Der Regeln war vor wenigen Minuten noch wie ein Wasserfall heruntergeprasselt, jetzt fielen die Tropfen nur noch vereinzelt und bildeten kleine Pfützen, die aber sofort im Fahrwind zerflossen. Als Ryan den Wagen anhielt und ausstieg, ließ ich ein lautes, forderndes Jaulen vernehmen. Nicht das er mich vergaß, denn bei ihm wusste man ja nie... Aber er öffnete die Tür, wahrscheinlich nur, damit ich still war. Naja, war mir auch egal, weshalb er was tat, Hauptsache, er tat was gescheites.

Mit einem eleganten Satz sprang ich aus dem Auto auf das feuchte Pflaster. Ryan holte indessen Coupador, was mich aber nicht sonderlich interessierte. Mit langen Schritten trabte ich über die Koppeln, die jetzt noch leer waren. Und hoffentlich auch blieben. denn auf diese arrogante, selbstgerechte Bande von Pferden konnte ich verzichten. Nach Außen immer ganz lieb und zu den Artgenossen auch, aber sobald was anderes kommt, wird zugetreten. So war das nämlich.

Gab es hier eigentlich irgendjemand anderen außer Ryan und Coupidupi? War nämlich nicht unbedingt die Gesellschaft die ich bevorzugte. Ja, ein paar Hundegerüche lagen in der Luft, doch ich rümpfte die Nase. Straßenköter. Promenadenmischungen. Zufallsprodukte. Widerlich. Mit so was gab ich mich nicht ab.

Mit einem seufzen wandte ich mich ab und lief zurück auf den Vorhof, auf dem auch Ryan gerade wieder eintraf. Als ich ihn sah, blieb ich stehen und schaute ihn an. Dann bellte ich einmal laut, und fordernd. Der war mein Mensch, des sollte gefälligst machen, das ich zufrieden war. Sonst würde ich nämlich dafür sorgen, dass er nicht mehr glücklich war. Haha.

[kommt auf der River Side Ranch an | untersucht alles | gefällt ihm nicht]
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Mo Jun 25, 2012 7:18 am

Wie ich dieses ungemütliche Fahren doch hasste. Nicht nur dass man in den Hängern keinen Platz hatte, nein diese dämlichen unebenen Straßen, jedes einzelne Schlagloch konnte ich fühlen. Doch glücklicherweiße schien die Fahrt kurz vor ihrem Ende zu sein denn ich merkte wie Ryan abbremste. Ja auch das konnte man deutlich in diesem Ding fühlen! Nun hielten wir aber tatsächlich. Ich versuchte aus diesen viel zu kleinen Fenstern etwas zu erkennen was mir aber nicht sonderlich gut gelang. Nun mit einer recht gedrückten Laune begann ich ungeduldig mit meinen Hufen zu scharren. Mein Schweif welcher nicht still stehen wollte zeigte ebenfalls das ich nicht in all zu guter Laune war.
Endlich ging die Laderampe auf und ich hörte auf zu scharren. Stattdessen blickte ich den Menschen auffordernd an. Ich hatte warlich keine Lust noch länger hier drinnen zu vergammeln. Mehr oder minder geduldig wartete ich bis er den Strick losgebunden hatte und mich aus dem Hänger raushohlte. Nun endlich mit freiem Blick auf den Hof war ich beinahe schon geschockt. Was sollte das denn bitte sein?! Meine Ohren waren aufgestellt und meine Nüstern gebläht. Auf dieser Müllhalde sollte ich, ICH ASH Coupador von nun an leben?! Ich schnaubte erbost auf folgte Ryan dann aber schließlich zu den Boxen.
Die waren noch um einiges schlimmer als der ganze Rest hier. Wo war der Stall?! Diese Boxen standen einfach so da, ohne in irgendeiner Art und Weiße irgendwo eingebaut zu sein.
Sofort legten sich meine Ohren dicht an den Kopf. Bei diesem schlechten Witz angekommen begutachtete ich das alles einmal sorgsam, war aber nicht sonderlich angetan davon. Ryan nahm mir mein Halfter ab und ich hatte nun mein Ruhe. Gut! Schlecht gelaunt senkte ich meinen Kopf zum Boden und sog ersteinmal die Gerüche ein. Nichts was mich glücklich stimmte. Was auch immer vorher hier war konnte nicht von sich behaupten viel auf Hygiene gesetzt zu haben.

[ im Hänger | erbost über die Ranch | schlecht gelaunt ]

>>> Boxen & Koppeln
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Di Jul 03, 2012 8:58 am

FIRST POST

Vorsichtig steuerte ich meinen Pick Up mit dem Hänger auf den Vorhof und versuchte dabei nicht alle Schlaglöcher mitzunehmen. Schließlich sollten die Vier hinten nicht zu sehr durchgeschüttelt werden. Vorsichtig hielt ich neben Ryans Auto, das samt Hänger mitten auf dem Vorhof stand. Anscheinend hatte er Coupador schon reingebracht, denn der Hänger war bis auf ein paar vereinzelte Strohhalme leer. Als der Wagen stand, zog ich die Handbremse an und stieg aus. Ein kurzer Blick über das Haupthaus. Naja, etwas heruntergekommen wirkte es ja schon, aber eigentlich interessierte mich das nicht groß, schließlich wohnte ich in der Stadt. Was mich interessierte waren die Ställe, in denen meine Pferde standen. Aber bevor ich die inspizieren konnte, musste ich erst einmal zu Ryan, der auf dem Vorhof, offensichtlich verärgert, wartete. Ich zuckte nur die Schultern, was interessierte mich sein Ärger? Nicht das ich mit mir selbst zu tun hatte, schließlich machte jemand perfektes keine Fehler, aber ich scherte mich im Allgemeinen eher selten um das Leid anderer. Die sollten selbst schauen, wo sie blieben. Kurz begrüßte ich Ryan, dann fragte ich:

„Und, wie ist dein erster Eindruck? Und wo sind überhaupt die Boxen? Ich will die Pferde nicht so lange im Hänger stehen lassen.“

In diesem Moment kam auch Pale, Ryans Hund, der für ihn eigentlich viel zu gut war, auf den Hof getrottet. Kurz strich ich ihm über den Kopf und kraulte ihn hinter den Ohren. Ich verstand nicht, wie ein Depp wie Ryan zu so einem Hund kam. Denn wenn irgendwer nicht zusammenpasste, dann diese Beiden. Während der Australian Shepherd Rüde ein hübsche, intelligenter Hund war, war sein Besitzer hässlich, völlig zu Unrecht von sich eingenommen und, kurz gesagt, einfach dumm.

[kommt auf der River Side Ranch an | schaut sich um | geht zu Ryan begrüßt ihn | fragt wo Boxen sind]


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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Do Jul 05, 2012 7:09 am

Endlich sah ich von weitem wie ein Pick-Up auf die Hofeinfahrt bog.

Na hat‘s der auch endlich mal geschafft?!

Wurde aber auch Zeit. Hatte sich der werte Herr auch mal her bequemen können?! Der dachte wohl auch, dass die Welt sich um ihn drehte. Ich verstand bis heute nicht, warum ich mich mit so etwas abgab. Aber so war es nun mal… Leider… Na wenigstens hatte er Feux dabei. Ich musste mir schleunigst einen größeren Pferdeanhänger anschaffen, denn noch einmal würde ich ihm mein Pferd nicht anvertrauen.

Aber irgendwann hatte es auch Eric geschafft aus seinem Wagen auszusteigen. Ich hielt mich aber nicht lange mit Begrüßungen auf. Warum sollte ich ihn auch begrüßen? Wäre ja noch schöner. Stattdessen meinte ich nur kurz angebunden:

“Die Ranch ist…ok. Aber, du kannst dir ja wohl selber eine Meinung bilden, oder?!“

Ich hasste es mich mit diesem Schnösel zu unterhalten. Aber naja… Ich wandte mich von ihm ab und lief in Richtung der Boxen. Im Weg gehen meinte ich:

“Die Boxen sind da hinten. Nicht wirklich zu übersehen.“

Ich zeigte in die Richtung in der die Boxen standen und wandte mich dann wieder meinem Auto zu, um meine restlichen Sachen aufzuräumen.

[redet mit Eric/ denkt/ räumt auf]
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Fr Jul 06, 2012 7:05 pm

Angeekelt verzog ich den Mund, was ich aber schnell in ein spöttisches Lächeln wandelte. Ryan. Der Alptraum aller.... - kurz überlegen, was weit genug ausgreifend ist - Wesen... Aber gut, offensichtlich gefiel auch Ryan der Hof nicht wirklich. Gut so. Hauptsache er war nicht glücklich, was dieser arrogante Was-weiß-ich-was nämlich gar nicht anders verdiente. Gerade mal die nötigsten Worte hatten wir gewechselt, was mich allerdings auch nicht wirklich störte. Schwungvoll wandte ich mich ab und lies die Rampe des Hänger hinunter. Zum Glück hatte ich mir einmal diesen großen Hänger gekauft, sonst hätten wir, beziehungsweise Ryan, ein echtes Problem gehabt. Nicht, dass mich das interessierte.

Zuerst holte ich Feux raus, die elegante Rappstute von Ryan. Meiner Meinung nach viel zu schade für diesen grobschlächtigen Kerl. Ich strich ihr kurz den Schopf über dem Halfter glatt, dann band ich sie an der Seite des Hängers an. Anschließend holte ich Ghost raus, den Hengst, den ich mit mir mit Ryan teilte, fragt mich nicht warum. Auch ihn kraulte ich kurz, dann nahm ich ihn und Feux mit zu Ryan.

“Hier, kümmer dich mal um deine Pferde!“

meinte ich alles andere als freundlich zu Ryan und drückte ihm die beiden Stricke in die Hand. Wieder ging ich zu meinem Hänger, um nun meine beiden Pferde, Inupiat und Lucan, zu holen. Zuerst die Friesenstute, dann den feingliedrigen Lucan. Meine beiden Schätze. Das einzige, was mir etwas wert war.

[holt Feux du Ciel und Ghost Rider raus | gibt sie Ryan | holt Inupiat und Lucan | brignt sie zu den Boxen]

geht zu: River Side Ranch :: Boxen


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BeitragThema: Re: Der Vorhof   So Jul 15, 2012 9:03 am

Vorsichtig und recht langsam für meine Verhältnisse für ich über die ziemlich alte Straße, die aber zum Glück endlich zur Ranch verlief. Dreimal hatte ich mich in der letzten Stunde verfahren und es nervte mich wirklich sehr so lange in meinem kleinen Smart zu sitzen und sinnlos Benzin zu verbrauchen. Zugegeben hatte die Frau, die mir das Zimmer vermietet hatte, mir nur eine ungefähre Richtung angegeben, aber das ich mich so sehr verfahren würde, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Maulend fuhr ich die letzten Meter bis zur Ranch und hielt mit quietschenden Reifen an. Mist, damit hätte ich auch mal in die Werkstatt gemusst, aber vielleicht kannte sich auch hier jemand damit aus, dachte ich und stieg aus. Zu frieden seufzte ich, als ich endlich meine Beine vertreten konnte, streckte mich genüsslich ein paar mal, bevor ich mich um sah. Naja also ich hatte schon besseres gesehen, aber das war ja erstmal egal, Hauptsache war ja, das ich bald mal wieder im Sattel saß und wieder etwas zu tun hatte..

"Hallo? Ist hier jemand?"

Abwartend blieb ich neben meinem Auto stehen und trank erstmal ein paar Schlucke meines inzwischen kalten Kaffees.

[kommt an / sieht sich um / wartet bis sie bemerkt wird]
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Mo Jul 16, 2012 12:50 am

kommt von: Boxen

Als ich wieder bei meinem Wagen angekommen war, lud ich die restlichen Sättel und Trensen aus und brachte sie anschließend in die Sattelkammer. So, dann wäre jetzt wohl alles verstaut. Ich schloss die Tür des Pferdeanhängers und lief dann nach vorne zu meinem Wagen. Im Handschuhfach begann ich nach meinen Handy zu kramen, da ich heute oder auch morgen noch zum Pferdemarkt musste. Ich hatte mir vor ein paar Tagen dort ein Pferd angeschaut, welches ich heute, oder spätestens morgen früh holen wollte.
Denn dort, wo meine Pferde früher standen war keine Box mehr frei gewesen, was auch ein Grund dafür war, dass ich mich nach einem eigenen Hof umgeschaut hatte. Außerdem war ich hier wesentlich selbständiger und musste mir nichts vorschreiben lassen. Jetzt war ich derjenige, der anderen etwas vorschrieb, und das gefiel mir schon eher.

Auf einmal hörte ich, wie ein Auto auf den Vorhof gefahren kam. Aber vorerst kümmerte ich mich nicht darum. Wenn jemand etwas wollte, würde er sich schon melden.

Als ich mein Handy schließlich gefunden hatte, schloss ich das Handschuhfach wieder und schlug dann die Autotür zu. Ich wollte gerade die Nummer des Pferdehändlers wählen, als sich die junge Frau, die gerade eben aus dem Auto gestiegen war, bemerkbar machte.

Ich steckte mein Handy in meine Hosentasche, trat hinter meinem Wagen hervor und lief zu der Frau. Bei ihr angekommen blieb ich stehen, und meinte, in meinem gewohnt unfreundlichen Ton:

“Guten Tag. Kann ich Ihnen weiter helfen?“

Ich war noch nie wirklich freundlich zu anderen gewesen. Aber an das musste man sich eben bei mir gewöhnen. Denn ich hatte nicht vor mir einen freundlichen Umgangston anzugewöhnen.

(räumt auf / sucht Handy / bemerkt Alice / will beim Pferdehändler anrufen / geht zu Alice und fragt sie etwas)
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Mo Jul 16, 2012 3:52 am

Zu meiner Verwunderung, wurde ich schon wenige Augenblicke nach dem ich gerufen hatte, bemerkt. Ein Mann, kam hinter seinem Auto hervor, mit ziemlich mürrischen und herben Gesichtsausdruck, wie ich fand. Vermutlich der Besitzer des Ganzen hier, denn genauso hatte meine Vermieterin ihn mir beschrieben. Trotzdem hoffte ich, das er vielleicht nicht ganz so unfreundlich war wie sie gesagt hatte, aber selbst wenn würde ich damit klar kommen, denn schließlich war er ja nicht die erste Person, die nicht meinem ideal Charakterbild entsprach. Aber nun gut, wenn er relativ unfreundlich war, musste ich ja auch nicht freudestrahlend lächeln, was ich zugegebener Maßen sowieso nicht tat.

"Hallo. Ich bin Alice. Ich suche eine Reitbeteiligung oder sowas in der Art. Meine Vermieterin hat gesagt das es hier einen Hof gibt."

Dennoch lächelte ich ein wenig und sprach auch in entsprechenden Ton. Kurz sah ich mich um und hörte ein Wiehern. Das erste lebendige Geräusch eines Pferdes, auf diesem nicht ganz so neuen Hof.
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Di Jul 17, 2012 1:49 am

Kurz überlegte ich. Ich wusste nicht, ob ich hier wirklich jemanden gebrauchen konnte, der eine Reitbeteiligung hatte. Aber ich wollte sie auch nicht wirklich gleich wieder wegschicken. Das würde dem Ruf der Ranch nicht gerade gut tun. Und irgendwie musste ich ja auch an Geld kommen.
War nur die Frage welches Pferd geeignet war. Coup oder Feux waren eindeutig nicht die richtigen Pferde. Und außerdem würde ich die beiden bestimmt niemandem überlassen. Ich kannte die junge Frau, die sich als Alice vorstellte, ja überhaupt nicht und die beiden Pferde waren sowieso nicht wirklich geeignet um sie Fremden anzuvertrauen. Blieb nur noch Ghost. An sich eigentlich genau der Richtige… da wäre nur das Problem, dass mir diese Pferd nicht alleine gehörte. Eigentlich wäre mir diese Tatsache total egal, aber ich musste es mit Eric absprechen. Daran führte kein Weg dran vorbei. Deswegen meinte ich:

“Ich hätte ein Pferd, dass Sie sich einmal anschauen könnten. Jedoch muss ich das wegen der Reitbeteiligung auf diesem Pferd noch klären, da es mir nicht alleine gehört.
Folgen Sie mir, dann zeig ich ihnen den Hengst.“


Wieder einmal verfluchte ich es, dass ich mir das Pferd mit Eric teilte. Wie konnte ich so blöd gewesen sein. Aber daran war jetzt auch nichts mehr zu ändern.

(redet mit Alice)

geht zu: Boxen
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Di Jul 17, 2012 6:46 am

Interessiert hörte ich dem Mann zu, der meinte er hätte ein Pferd für mich das ich reiten könnte. Endlich, dachte ich. Viel zu lange hatte ich schon nach einem Pferd gesucht nach dem ich... Naja egal, jedenfalls war ich sehr froh hier offenbar nicht umsonst her gefahren zu sein. Eigentlich wollte ich mir ein eigenes Pferd kaufen, aber mein Vater, der mir dieses bezahlt hätte, meinte es sei besser wenn ich mich erst einmal so wieder ans Reiten und die damit körperliche Anstrengung gewöhnen würde. Aber er war eh immer viel zu besorgt um mich und schon immer gewesen, meine Hoffnung das dies irgendwann je älter ich eben wurde, anderes werden würde, hatten sich dann doch zerschlagen.

"Sehr gerne."

Gespannt lief ich hinter dem Mann her, der in Richtung Boxen ging und wartete ab. Mal sehn was es für ein Pferd sein würde. Hoffentlich kein langweiliges und liebes Tier, das immer sofort das machte was ich wollte. Solche Pferde hatte ich früher zu Genüge geritten und deswegen fast die Freude am Reiten verloren.

[redet mit Ryan / denkt über Vater nach]

geht: zu den Boxen
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Di Jul 17, 2012 7:51 am


Gelangweilt hatte ich mich in den Schatten verzogen und schnappte missmutig nach ein paar Fliegen, die mich einfach nicht in Ruhe lassen wollten. Blöde Viecher. Eric und Ryan liefen hin und her. Langweilig. Pferde, die ich schon kannte wurden ausgeladen. Darunter auch Inupiat. Verstimmt zog ich meine Lefzen hoch, bei dem Anblick der schwarzen Stute. Übellaunige Zicke. Fast hätte sie mich einmal mit ihren blöden Hufen erwischt. Ok, ich machte es den Kleppern auch nciht gerade leicht, aber es war einfach so lustig, sie zum ausflippen zu bringen und ein bisschen herumzujagen. Wie auch immer, ich hatte gehofft, das Inupiat nicht mitkommen würde. Verträumt blickte ich in die Dämmerung, die die Wolken leicht golden färbte.

Als aufein Mal ein Auto auf den Hof fuhr, hob ich überrascht den Kopf und stellte die Ohren auf. Meine Schnauze zuckte leicht, als ich versuchte irgendeinen Geruch aufzunehmen, mit dem ich irgendetwas anfangen konnte. Ein Mensch, den ich nicht kannte. Eine Frau. Jetzt stieg sie aus und ich richtete mich etwas auf, um etwas erkennen zu können. Mist. Nichts. Gar nichts. Ich seufzte, dann musste ich wohl doch noch aufstehen. Langsam erhob ich mich auf alle vier Pfoten. Und ich will ja nicht angeben, aber erheben ist wirklich das richtige Wort für meine Bewegungen, aufstehen wäre viel zu....gewöhnlich.

Elegant trabte ich auf die Frau zu, die nun mit Ryan in Richtung der Boxen lief. Ich wusste, wie ich mich richtig darstellte und wusste genauso gut, das ich ein prachtvoller Anblick war: Mein Fell lief locker und weich herab und das Licht der Dämmerung verlieh ihm einen goldenen Schimmer, dem ich meinen Namen verdankte. Noch dazu waren meine Bewegungen stolz und erhaben und mein Kopf selbstbewusst erhoben. Oh ja, ich wusste, wie ich mich ansprechend in Szene setzte. Kurz stubbste ich die Fremde an und blickte sie mit treu an. Denn ich wusste auch, wie man Menschen um die Pfote wickelte. Die waren einfach zu leichtgläubig. Dann folgte ich ihr und Ryan.

[langweilt sich | sieht das Alice kommt | geht zu ihr | folgt ihr und Ryan]

>> River Side Ranch :: Boxen
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Sa Jul 21, 2012 8:44 am

Hungrig blickte ich drein. Ich sah mich um und streckte meine Schnauze danach in die Luft, um vielleicht etwas essbares finden zu können. Nichts. Ein kleiner Seufzer entging mir, als ich mich hinlegte. Ich beschloss ein wenig zu schlafen, in Hoffnung, dass der starke Hunger endlich verfliegen würde. Noch ein letztes Mal streckte ich meine Nase in die Luft. Plötzlich lag ein seltsam bekannter Geruch in der Luft.

Ein Hund?,

dachte ich.

Und dazu ein männlicher?

Langsam richtete ich mich auf, um die Fährte besser aufnehmen zu können. Ich war ziemlich verwirrt und wusste nicht, ob ich dem Geruch folgen oder lieber fern bleiben sollte. Eine leichte Brise zog um meine Nase und ließ den Geruch stärker wirken.

Was ist, wenn er aggressiv ist und mich angreifen wird? Aber andererseits glaube ich nicht, dass isch solch einer auf diesem Hof herumtreiben würde, da schon längst einer der Menschen, ängstlich wie sie nun mal sind, den Hundefänger oder ähnliches gerufen und hergeholt hätte.

Einen kleinen Moment überlegte ich noch und sah gen Himmel. Ich blickte wieder in die Richtung, aus der ich den Geruch wahrnahm. Vorsichtig setzte ich eine Pfote vor die andere, vom Schritt ging ich über ins Trotten und ließ mein Fell in der wärmenden Sonne auf- und abwandern. Noch einmal blieb ich stehen und sog die Fährte tief ein. Ich ging langsam um die Ecke und konnte einen wunderschönen goldfarbenen Rüden erkennen. Gerade wollte ich auf ihn zugehen und mich vorstellen, als ich bemerkte, dass er einem Menschen folgte. Ich konnte nicht hinterher, da ich nun mal kein Haushund war. Sollte ich ihm nun hinterhergehen? Einen Augenblick dachte ich darüber nach.

Nein, ich gehe auf ihn zu, wenn er wieder vom Menschen weg ist. Dann brauch ich auch kein unnötiges Risiko eingehen.

Ich drehte um und suchte etwas, wo ich mich verstecken konnte. Da sah ich einen Heuhaufen und ging auf ihn zu. Ich sprang hinein und ließ mich vom Heu begraben, jedoch darauf Acht gebend die Nase und die Augen so frei zu lassen, dass ich noch atmen und etwas sehen konnte.

[bei niemandem, nur in der Nähe von Golden Pale Boy; sieht sich nach zu Fressen um, erkennt den Geruch eines Rüden, folgte der Fährte, zögert sich ihm zu nähern, denkt nach, versteckt sich im Heu und wartet auf ihn]
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Do Jul 26, 2012 2:47 am

Langsam, aber sicher wurde ich ungeduldig. Von der Tusse kam keine Reaktion. Blöde Kuh. dann eben nicht. Beleidigt wandte ich mich ab und trabte wieder über den Vorhof. Natürlich elegant und gut aussehend wie eh und je. Aber warum erwähne ich das noch? Eigentlich solltet ihr das ja inzwischen geschnallt haben oder? Aber euch Menschen, den Vollpfosten auf zwei Beinen, traue ich alles zu. Außer es ist intelligent. Aber um auf das Thema zurück zu kommen: Ich sah natürlich gut aus. Denn wer weiß, vielleicht gab es hier auch eine Hündin, mit der man etwas Spaß haben konnte? Ich rümpfte die Nase. Außer natürlich es war irgend so ein Straßenköter. Da war alles gleich, egal welches Geschlecht. Einfach nur eklig, wie sie sich auf den Straßen im Dreck suhlen und dann wahrscheinlich auch noch stolz drauf sind.

Als hätte irgendein Gott da oben meine Gedanken gelesen, wehte mir der Wind den Geruch einer Fähe entgegen. Ich trabte ihm erfreut hinterher und kam balb bei einem Heuhaufen an, der verdächtig nach Hund roch. Und Straßenköter. Ich lächelte, arrogant und überheblich. Gleichzeitig aber auch auf irgendeine Art und Weise anziehend. Zumindest auf Fähen. Rüden brachte ich damit meist zur Weißglut, was aber auch ganz amüsant war.

"Guten Tag, kleiner Straßenköter."

Aus meinem spöttisch lächelnden Mund klangen die Worte, sanft ausgesprochen, einfach nur fies. Was sie ja auch waren und sein sollten. Ach, nett sein, war doch so wie so viel zu langweilig. Und wenn ich etwas machte, dann richtig. Das würde heißen, ich müsste zu JEDEM nett sein. Auch zu irgendwelchen räudigen Straßenkötern. Bei dem Gedanken musste ich mich anstrengen, nicht das Gesicht zu verziehen. War ja wiederlich.

[denkt | riecht Nikita | spricht zu ihr]
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Sa Jul 28, 2012 4:41 am

Ich wartete und erkannte nach kurzer Zeit einen Rüden, der genau auf mich zulief. Es war der selbe, den ich vorhin gesehen hatte. Ich streckte meinen zierlichen Kopf aus dem Heu und blickte ihm in die Augen. Doch als ich ihn ansah, konnte ich Spott in seinen unterschiedlich farblich aussehenden Augen erkennen.

Was für ein eingebildeter Hund,

dachte ich. Doch trotz seines Auftretens, war er wunderschön. Sein goldenes Fell glänzte in der Sonne und ließ es noch nobler erscheinen, als es schon war. Doch die Neugier zum Rüden verschwand, als er mich als Straßenköter betitelte. Ich sprang aus dem Heuhaufen und schlawenzelte um ihn herum :

"Nun, wenn du meinst ich sei ein Straßenköter, dann bitte. Aber du siehst auch nicht gerade besser aus."

Was denkt er, wer er ist? Mich als Straßenköter zu betiteln und auch noch so verächtlich es auszuspucken.

Die Wut in meinen Augen war kaum verkennbar. Ich funkelte ihn an.

"Weißt du, wo es etwas gutes zu Essen gibt? Ich bin am verhungern."

[--> Vorhof || BEI PALE || entdeckt Pale || redet mit ihm || ist wütend || fragt nach etwas zu Essen]
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Di Aug 21, 2012 9:29 am

Leise lachte ich in mich hinein, als ich die Wut dieser naiven Fähe sah. Jetzt beschloss ich mich versöhnlich zu geben und warf ihr einen entschuldigenden Blick zu. Verlor aber kein Wort. Nicht ein mal die Schnauze rümpfte ich. Obwohl der Gestank, der von ihr ausging beinahe überwältigend war, im Gegensatz zu meinem reinen, glänzenden Fell. Kein Wunder, das sie Futter suchte. Warum war sie auch so blöd und suchte sich keine Familie, bei der sie leben konnte? Blöd konnte man sein.

"Futter? Ja, bei uns im Haus gibt es gutes Fressen. Ansonsten..."

Ich streckte mich einmal genüsslich und sprach dann weiter.

"Ansonsten kann ich dir nicht helfen. Ich suche mein Fressen nicht auf der Straße."

Das hatte ich nicht nötig, diesen widerlichen Fraß von der Straße war ich so wie so zu gut. Ryan besorgte mir immer das beste futter. Nur das Beste vom Besten. Aber das wiederum war für diesen Köter da vor mir viel zu schade. Die sollte sich gar nicht einbilden, das ich etwas abgab.

[lacht | macht sich über Nikita lustig | spricht | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Mi Sep 05, 2012 7:45 am

Zeitsprung

Uhrzeit:

Frühmorgens // ca. 7 Uhr

Wetter:

Das Gewitter vom Vortag ist kaum noch zu spüren. Alle Feuchtigkeit ist schon wieder verdunstet, nur noch ein paar kleine Quellwolken schweben über dem Horizont und wenn man Glück hat, ganz viel, Glück hat, verdecken sie einmal die aufgehende Sonne. es wird recht schnell warm werden, schon jetzt liegen die Temperaturen bei 18°C.


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BeitragThema: Re: Der Vorhof   Di Sep 11, 2012 5:23 am

kommt von: River Side Ranch :: Boxen

Ich hatte mir Ghost noch eine ganze Weile angesehen, seinen Körperbau, sein Verhalten und wahr schließlich zu dem Entschluss gekommen bei Ghost eine Reitbeteiligung haben zu wollen. Also ging ich zu Ryan und sagte ihm das ich mich entschieden hatte, bevor mich das Klingeln meines Handys mich unterbrach. Schnell ging ich ein paar Schritte weiter weg und sah auf das Display. Es war mein Vater...War klar, dass er es nicht mal drei Tage aushielt ohne mich kontrollieren zu wollen. Genervt ging ich ran und hörte mir die Vorwürfe, das ich mich zu lange nicht gemeldet hatte und seine Sorgen an. Dann jedoch stutzte ich, als er meinte das eine Reitbeteiligung zu wenig 'Ablenkung' und Beschäftigung für mich wäre und wollte das ich zum Pferdemarkt fuhr, von dem er wusste, das es da einige gute Pferde gab und ich mir eins aussuchen sollte. Der Preis war ihm egal, wie immer, Hauptsache ich würde nicht wieder 'durchdrehen'. Auch wollte er wissen ob ich schon eine Reitbeteiligung gefunden hatte und wenn ja ich auch diese weiter behalten könnte. Er würde alles bezahlen wie immer. Kurz ging ich noch mal zu Ryan.

"Ich habe hier noch einige freie Boxen gesehen und würde mein Pferd in nächster Zeit hier unterstellen wollen. Die Reitbeteiligung würde ich aber auch behalten."

Dann ging ich zu meinem Auto, stieg ein und fuhr Richtung Pferdemarkt.

[kommt aus den Boxen/redet mit Ryan/redet mir ihrem Vater/redet noch mal mit Ryan/fährt zum Pferdemarkt]

geht zu: Stadt:: Pferdemarkt
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