Die Geister tanzen durch die Wüste... Sie rufen nach dir. Wirst du dem Geflüster des Nebels folgen?
 

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 Der Park

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BeitragThema: Der Park   So März 11, 2012 8:32 am

Der Park





Der Park ist ein wunderbarer, weitläufiger Ort, an dem man einfach mal ausspannen kann vom Alltagsstress. Er wird gut gepflegt, wie die meisten Viertel in New Town und sein Gras ist selbst bei der schwersten Hitze saftig grün. In seiner Mitte befindet sich ein größerer See, mit einem wunderschönen Springbrunnen in der Mitte. Um den See herum führte ein sauber gerechter Kiesweg. An dessen Rand stehen Bänke, auf denen man einfach mal entspannen kann und die Schönheit dieses Ortes genießen kann.
Aber dort gibt es auch einen Kinderspielplatz und eine Hundespielwiese, wo man seinen geliebten Vierbeiner ohne herumlaufen lassen und mit anderen Hunden spielen lassen kann.

Man wird den Park wohl selten unbevölkert antreffen: Tagsüber und zur wärmeren Jahreszeit findet man überall spielende Kinder, oder ältere Menschen, die die warmen Sonnenstrahlen genießen. Jogger ziehen ihre Runden und andere liegen auf ihren Picknickdecken, um den Sommer zu genießen.
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BeitragThema: Re: Der Park   Fr Apr 20, 2012 6:14 am

kommt von: Hawk Farm/ Vorhof

Ich parkte meinen Wagen in der Nähe des Parks, da wo ich ihn eigentlich immer abstellte. Dann stieg ich aus. Ich hoffte, dass nicht mehr allzu viele Menschen da waren, denn es sah bestimmt nicht wirklich normal aus, wenn ich mich mit einem Fuchs unterhielt. Eigentlich war es mir ja egal, was die Menschen von mir hielten, oder über mich dachten, aber als geisteskrank wollte ich dann doch nicht abgestempelt werden.

Aber ich hatte Glück. Nur vereinzelt sah ich ein paar Menschen die Spazieren gingen oder einfach auf den Bänken saßen. Ich lief zu der Bank, auf der ich eigentlich immer saß. Sie lag etwas abseits zwischen ein paar Bäumen. Dort ließ ich mich nieder und starrte auf den See.
Mir viel ein, dass ich Tessa gar nicht Bescheid gesagt hatte, dass ich gegangen war, aber sie würde sich wahrscheinlich denken, wo ich war. Schließlich ging ich um diese Zeit immer hier her. Und sie kannte mich ja schon eine Weile.

Eigentlich war es seltsam, dass ich hier saß und darauf wartete, dass der Fuchs kam. Am Anfang war ich mir auch echt ziemlich blöd vorgekommen. Aber mittlerweile kam ich jeden Abend her. Trotzdem war ich nie sicher, ob er auch wirklich kommen würde. Er konnte schließlich nicht riechen, dass ich da war. Aber wie immer, blieb ich sitzen und wartete auf ihn.

(geht in Park/ wartet auf Ratibor)


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BeitragThema: Re: Der Park   Mo Apr 23, 2012 2:13 am

coming from: Die Stadt // Gassen

Der lange Weg durch die Gassen der Stadt hatte mir mehr zu schaffen gemacht als ich zuerst gedacht hatte. Als ich am Park ankam brannte meine Pfote so sehr, dass ich Schwierigkeiten hatte, sie aufzusetzen. Ich schlüpfte durch das Parktor, ohne bemerkt zu werden und setzte mich für einen Augenblick in den Schatten einer Backsteinmauer. Der Moment zum Verschnaufen tat mir gut. Ich setzte die Vorderpfoten nebeneinander, während ich meinen buschigen hellen Schwanz um die Hinterbeine legte. Die Sonne warf ein goldenes Licht auf den Park. Die einzige Grünfläche der Gegend, nämlich die im Park, war verwaist. Kein Mensch lag mehr dort, sodass sie in ungestörtem Gold erschien. Der große Parkteich kräuselte sich in feinen Wellen, die nur durch den leichten Abendwind aus der Wüste herum geworfen wurden.
Einige Hundebesitzer führten ihre Hunde Gassi. Die kleinen Streuner warfen mir nur wenige Blicke zu.Sie waren meinen Duft gewöhnt. Nur ein kleiner übermütiger Dackel, der wohl zum ersten Mal hier verkehrte, bellte mich wütend an, als er mit seinem Herrchen durchs Tor kam. Zum Glück war das Paar gerade dabei zu gehen, sodass ich mich nicht mehr all zu lange der Anfeindung hingeben musste. Ich hätte mich sowieso nicht vertreiben lassen. Schließlich gehörte der Park noch zu meinem neutralen Gebiet. Und wo mein Revier lag durfte nicht gekämpft werden. Leider missachteten zu viele Lebewesen diese Regel als dass ich sie alle hätte zur Rechenschaft ziehen können. Trotzdem. Auch wenn ich ein Fuchs war hatte ich die selben Rechte wie die Hunde.

Ich schmunzelte über Terentrors Beitrag zu dieser Szene.

Idiot.

Sein Ton ließ seine Gedanken unmerklich verlautbaren. Und seine Gedanken über den Dackelrüden durchfluteten alsbald mein Hirn. Doch ich zwang Terentror wieder still zu werden und ließ meinen Blick weiter über den Park schweifen.

"Also, Quälgeist! Wo ist er? Du warst doch so wild auf das Treffen?"

Ich lächelte leise vor mich hin als Terentror eifrig began seine geistigen Fühler über den Park auszustrecken.

Da!

Ich spürte welchen Ort er meinte und sah die Parkbank im Geiste vor mir. Es war dieselbe wie sonst auch. Als ich aufstand und mich in Bewegung setzte redete ich leise mit Terentror.

"Hör mal, ich brauche heute ein wenig Übersetzungshilfe von dir. Ich brauche dich im Geist des Menschen. Und dabei kann ich keine Kommentare und kein Einmischen deinerseits gebrauchen. Kannst du mir den Gefallen tun? Bitte."

Ich spürte Terentrors Zustimmung bevor er etwas sagte. Nach einem Dank wurde ich wieder stumm und humpelte durch den Park. Die Parkbank kam bald in meine Nähe. Unverkennbar leuchteten die roten Strähnen in Clydes schwarzen Haaren und schienen mich - einem Leuchtturm gleich - in seine Richtung zu führen.

"Na los, Terentror. Deine Show beginnt..."

Ich schmunzelte wieder, denn schon setzte sich der Geist in Clydes Hirn fest.

"Hallo, Clyde."

Dachteich und spürte wie Terentror die Worte in Clydes Seele setzte. Er musste mich gehört haben. Ich humpelte an der Parkpank vorbei und setzte mich vorsichtig vor dem Menschen auf den grasüberwucherten Boden. Ordentlich den Schwanz um die Beine gelegt blickte ich ihn mit ehrlich erfeuten Augen an. Es war schön ihn zu sehen. Voll Ruhe und angenehmer Erwartung wartete ich auf Clydes Reaktion, freute mich auf das Gespräch. Terentror blieb wie erhofft still.

(geht zu Clyde)
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BeitragThema: Re: Der Park   Mo Apr 23, 2012 6:06 am

Ich saß noch immer auf der Bank und starrte in den See. Ich wusste nicht, ob der Fuchs heute überhaupt kommen würde. Vielleicht war es einfach Zufall gewesen, dass er die letzten Tage immer gekommen war. Ich war mir nämlich nicht so sicher, ob sie Füchse wirklich mit Menschen trafen.

Auf einmal hörte ich, wie jemand meinen Namen sagte. Reflexartig drehte ich mich um, aber im Park war gerade niemand. Aber ich war mir sicher, dass ich meinen Namen gehört hatte. Das konnte keine Einbildung gewesen sein.

Ich spinn doch nicht...

ging es mir durch den Kopf. Aber hier war niemand. Doch plötzlich saß der Fuchs vor mir.

Ob er... Nein! Er ist ein Fuchs. Füchse sprechen nicht!

Langsam zweifelte ich echt an meinem Verstand. Trotzdem meinte ich zu dem kleinen:

"Hallo Ghost. Schön, dass du gekommen bist."

Ich hatte irgendwann angefangen den Fuchs Ghost zu nennen. Warum wusste ich auch nicht so genau. Wahrscheinlich, weil er immer so aus dem Nichts auftauchte.
Kurz sammelte ich noch meine Gedanken. Mittlerweile war ich mir sicher, dass ich mir die Stimme nur eingebildet hatte.
Ich blickte wieder zu Ghost. Der Fuchs saß vor mir und blickte mich an. Irgendwie war ich froh, dass er wieder da war. Ich glaubte zwar immer noch, dass es Zufall war, dass er jeden Tag kam, aber trotzdem war es schön ihn zu sehen.

Da fiel mir auf, dass irgendetwas mit seiner Pfote nicht stimmte. Ich meinte mich auch zu erinnern, dass ich vorhin aus dem Augenwinkel gesehen hatte, dass er gehumpelt hatte. Vorsichtig beugte ich mich zu ihm nach unten.

"Was hast du denn angestellt?"

Ich erwartete keine Antwort, aber ich hielt mich noch zurück, ihn zu berühren. Ich wollte ihm die Chance geben weg zu rennen. Ich wusste nämlich nicht, ob er angefasst werden wollte. Und die Erfahrung hatte ich mit Tieren schon gemacht: man musste ihnen Zeit geben und auf eine Reaktion warten. Denn nicht alle Tiere waren so begeistert, wenn man sie anfasste.

(hört Stimme/ weiß nicht woher sie kommt/ begrüßt Ratibor (Ghost)/ sieht, dass er Verletzt ist/ wartet ob er zurückzuckt)


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BeitragThema: Re: Der Park   Mo Apr 23, 2012 7:26 am

Ich legte den Kopf schräg und beobsachtete Clyde. Nein, ich beobachtete nicht ihn, sondern seine Gedanken. Terentror machte seine Arbeit hervorragend und war dabei so still, dass ich fast vergaß, dass er es war, der die Brücke zwischen Clyde und mir schlug. Ich tat das zum ersten Mal mit Clyde. Ich hatte es schon ein paar Mal getan. Aber es war lange her, dass ich diese Methode der Gedankenübertragung an einem anderen Lebewesen genutzt hatte. Mit Clyde war es das erste Mal. Und dementsprechend spürte ich sofort seine Überraschung als mein Gruß durch seinen Kopf hallte. Ich amüsierte mich etwas über seine Überraschung. Ja, es war schon eine wundervolle Gabe, die Terentror mir da schenkte. Ich hatte all unsere anderen Treffen lang still gelauscht, Clyde zugehört, ohne etwas zu sagen. Wie sollte ich auch mit einem Menschen reden? Denn auf meinen Körper reduziert war ich nichts anderes als ein Tier. Und Tiere verstehen Menschen nicht. Halt! Das ist falsch gedacht. Tiere verstehen Menschen. Aber sie können nicht mit ihnen kommunizieren. Menschen verstehen tierische Sprachen nicht. So herum ist es richtig. Doch diesmal verspürte ich das Bedürfnis, mich Clyde mit zuteilen. Ich fand es schon etwas unfair, mir seine Gedanken anzuhören. Aber andererseits hatte es etwas berauschendes.

Als Clyde sich vorsichtig vorbeugte, sprang ich aus einer Mischung von Scheu und Instinkt heraus zurück, blieb aber schnell stehen. Ich hatte mich nicht mehr als einige Zentimeter von meinem Sitzplatz wegbewegt. Mit einem neugierigen und zugleich unschlüssigen Blick musterte ich Clydes Hand. Doch im selben Moment fragte ich mich, was ich da tat. Ich vertraute ihm doch! Warum sonst ließ ich mir von Terentror Clydes Gedanken übertragen?
Mein Blick wanderte von Clydes Hand zu seinen Augen.

"Tu mir nicht weh."

Wenn Terentror sich nicht zusammen gerissen hätte, dann hätte er los gelacht. Aber es war ein ehrlicher Gedanke.

"Mäusebisse."

war mein nächster Gedanke an Clyde. Vorsichtig machte ich einen Schritt auf seine Hand zu, schnupperte kurz an ihr und drückte dann die seite meines Kopfes dagegen, sodass mein linkes Ohr nach hinten gedrückt wurde. Das Gefühl war nicht unangenehm. Aber es versetzte mir einen inneren Schauer. Es war solange her, dass mich zuletzt ein lebendes Wesen vorsichtig berührt hatte, dass ich mich nicht mehr erinnerte wann es gewesen war. Ich war Berührungen nicht mehr gewöhnt. Trotzdem beschloss ich, Clyde zu vertrauen. Auch wenn es mir schwer fiel. Und doch nahm mein Herz diese Geste so dankbar an, dass ich spürte wie es einen Satz in meiner Brust machte.
Clydes Hand roch nach stall und Leder, nach heu und Pferden. Sie roch nach Metall und Autoschlüsseln. Nach Hund und nach Kunststoffteppich. Eine angenehme Mischung, die mich aufseufzen ließ.

(redet per Gedanken mit Clyde / lässt sich anfassen)
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BeitragThema: Re: Der Park   Di Apr 24, 2012 6:39 am

Ich wartete still darauf, wie Ghost reagieren würde. Als er zurück zuckt ließ ich meine Hand wo sie war, da ich damit gerechnet hatte, dass er so reagieren würde. Kein Tier, das in der Wildnis lebte, ließ sich so gerne anfassen, deswegen wartete ich was passierte.
Auf einmal hörte ich wieder diese Stimme. Ich musste mich beherrschen meine Hand nicht reflexartig zurück zu ziehen. Ich konnte auch nicht sagen, aus welcher Richtung die Stimme kam. Sie war einfach da. Ich warf einen Blick zu Ghost, der sich jetzt näherte.

Nein...das kann doch nicht sein...

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser kleine Fuchs mit mir sprach. Nicht weil er klein war, sondern weil er ein Fuchs war, und Füchse redeten nun mal nicht. Aber wer sollte mir sonst etwas von Mäusebissen erzählen, welche Ghost anscheinend an seinem Bein hatte? Aber wer sollte sonst gerade mit mir geredet haben? Naja, langsam zweifelte ich echt an meinem Verstand. Trotzdem beschloss ich Ghost erst einmal mit auf den Hof zu nehmen, um mich dort um seine Verletzung zu kümmern.

Ich strich dem Fuchs sanft über den Kopf, welchen er mir in die Handfläche drückte. Ich wusste, ich durfte jetzt keine zu schnellen Bewegungen machen, sonst würde ich ihn wahrscheinlich erschrecken. Deswegen versuchte ich meine Hand so langsam wie möglich unter seinen Bauch zu legen. Vorsichtig hob ich Ghost hoch. Ich spürte, dass er sehr, sehr dünn und zierlich war, er wirkte fast schon zerbrechlich. Deswegen hielt ich ihn so vorsichtig wie möglich, denn ich wollte ihm ja nicht wehtun. Langsam trug ich ihn zu meinen Wagen.

Als wir dort angekommen waren, versuchte ich den Schlüssel irgendwie aus meiner Hosentasche zu bekommen, ohne Ghost dabei zu verletzen. Nachdem ich es schließlich irgendwie geschafft hatte, schloss ich den Wagen auf und setzte Ghost vorsichtig auf den Beifahrersitz. Ich hoffte, dass er keine Panik in dem Auto bekam, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass er schon öfters Auto gefahren war.

Ich schloss die Tür und lief um den Wagen um dann selbst einzusteigen. Nachdem ich den Wagen gestartet hatte und los gefahren war, wandte ich mich an Ghost und fragte vorsichtig:

"Ähm... du kannst nicht zufälligerweise sprechen...oder?"

Ich kam mir ein wenig dumm vor, dass ich einen Fuchs fragte, ob er sprechen konnte, aber ich hatte einfach keine andere Erklärung für die Stimme vorhin im Park.

(nimmt Ratibor mit zu Wagen/ redet mit ihm)


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BeitragThema: Re: Der Park   Mi Apr 25, 2012 12:47 am

Ich spürte Clydes Verwirrung überdeutlich. Einen Augenblick lang überlegte ich ob es falsch war, was ich hier tat. Aber Terentror war so voller Tatendrang und blieb so außergewöhnlich still, dass ich ihn nicht einfach abwürgen konnte. Stattdessen konzentrierte ich mich darauf, nicht in Panik zu geraten. Ich war immer noch ein Fuchs. Ich konnte und wollte einfach nicht entgegen meiner Instinkte handeln. Trotzdem hielt ich still als Clyde mich hoch hob. Ich spürte seine kalte Hand an meinem Bauch und empfand die Berührung fast als zu massiv. Mein ganzer Körper schrie innerlich auf. Mein Herschlag erhöhte sich schlagartig und ich hörte das Blut in meinen Ohren rauschen.

Nachdem mich Clyde auf Brusthöhe gehoben hatte, umfasste er mich sorgsamer, sodass ich meine Läufe auf seinen Armen abstützen konnte. Sofort wurde ich etwas ruhiger. Clyde begann vorsichtig zu laufen. Er sagte mir nicht, wohin er ging. Er sprac h sowieso kein Wort mit mir, war einfach still. Das war nicht normal für ihn. Aber ich hatte Angst, dass er mich fallen ließ wenn ich ihn jetzt danach fragte und so wieder die Stimme in seinen Kopf zurück holte. Die Höhe war nicht mein Problem. Schließlich sprang ich auch von Häuserdächern, die beträchtlich höher sind als Clydes Schulterhöhe. Aber mit meiner Pfote war ich mir nicht sicher ob der Sturz sanft enden würde. Also blieb ich still, reckte nur den Kopf möglichst hoch um sehen zu können wohin Clyde ging. Ich zog mich mit den Vorderläufen an Clydes Schulter hoch und blickte an seinem Nacken vorbei, auf die Wiesen des Parks. Dann drehte ich den Kopf und sah zu wie Clyde das große Eingangstor ansteuerte. Einen Augenblick lang stieg Panik in mir auf. Doch ich versuchte mich zu beruhigen.

Im Zweifelsfall kannst du immer noch verschwinden. Er wird dich schon nicht einsperren! denk an die Seele!

Ich duckte mich in Clydes Arme und legte die Ohren an um mich möglichst klein zu machen. Ich hatte die Welt noch nicht aus dieser Höhe gesehen. Noch dazu nicht in einer Höhe, die sich fort bewegte. Bald jedoch blieb Clyde stehen und setzte mich auf den Beifahrersitz eines Autos. Einen kurzen Augenblick, nachdem neben mir die Tür zuschlug, blieb ich noch geduckt sitzen. Dann aber richtete ich mich auf und sah mich neugierig um. Ich setzte meine gesunde Vorderpfote auf alle hohen Gegenstände, an die ich ran kam. Zum Beispiel die Rückenlehne, den kleinen Vorsprung vor dem Fenster und das Amaturenbrett. Den Schaltknüppel empfand ich als besonders interessant. Aber als Clyde sich neben mich ins Auto setzte, duckte ich mich wieder, und ließ von der Inneneinrichtung ab.

Auf einmal begann das Auto sich zu bewegen. Ohrenbetäubender Lärm drang vor mir aus dem Auto, von dem ich zusammen zuckte, der sich aber schnell zu einem monotonen Brummen entwickelte. Die Kräfte des Autos rissen mich von den Pfoten, sodass ich das einzig sinnvolle tat und mich auf dem Sitz zusammen rollte, um nicht hin und her geworfen zu werden. Ich hatte schon viele Autos gesehen. Aber ich war noch nie in einem gefahren.
Clydes Frage dagegen kam vollkommen unvermittelt. Trotzdem war ich dankbar, dass er endlich an mich zu glauben begann.

"Natürlich kann ich reden. Aber du würdest meine Sprache nicht verstehen."

(redet mit Clyde / sitzt in Auto)
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BeitragThema: Re: Der Park   Mi Mai 09, 2012 7:44 am

Zeitsprung

Uhrzeit

Frühmorgens

Wetter

Die Sonne schickt ihre ersten, noch nicht wärmenden Strahlen hinunter auf die Erde, wo sich die Menschen für den kommenden Arbeitstag fertig machen. Am blassblauen Horizont zeigen sich erste Wolken, die noch ungefährlich aussehen, doch manche wissen es: Vorboten für ein Gewitter wälzen sich über den Himmel.





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BeitragThema: Re: Der Park   Sa Jun 16, 2012 8:20 pm

Zeitsprung

Uhrzeit:

Mittags

Wetter:

Inzwischen ist es fast unerträglich schwül, die kohlrabenschwarzen Wolken verdecken die Sonne, die inzwischen ihren Zenit erreicht hat. Das Gewitter steht nun unmittelbar bevor und droht jeden Moment auszubrechen.





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BeitragThema: Re: Der Park   Mi Sep 05, 2012 7:44 am

Zeitsprung

Uhrzeit:

Frühmorgens // ca. 7 Uhr

Wetter:

Das Gewitter vom Vortag ist kaum noch zu spüren. Alle Feuchtigkeit ist schon wieder verdunstet, nur noch ein paar kleine Quellwolken schweben über dem Horizont und wenn man Glück hat, ganz viel, Glück hat, verdecken sie einmal die aufgehende Sonne. es wird recht schnell warm werden, schon jetzt liegen die Temperaturen bei 18°C.


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BeitragThema: Re: Der Park   Fr Nov 30, 2012 8:39 am

Zeitsprung

Uhrzeit:

Mittags // ca. 12 Uhr

Wetter:

Inzwischen herrscht wieder das typisch trockene und heiße Klima und nicht ein Wölkchen schwebt noch am Himmel. Die Sonne steht am Zenit und hat die Luft unter sich unerbittlich erhitzt, inzwischen sind es weit über 30°C.


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BeitragThema: Re: Der Park   Do März 14, 2013 7:08 am

Zeitsprung

Uhrzeit:

früher Abend // ca. 18 Uhr

Wetter:

Die Sonne senkt sich langsam, aber noch immer hat es 32°C. Ein paar kleine Wölkchen, die aber kaum Schatten spenden sind an dem sich verdunkelnden Himmel zu sehen.





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